Serge Aubin nach dem ersten Training: „Ich bin sehr froh über die Geschwindigkeit vom Training gewesen“

Die lange Sommerpause 2019 ist mit dem heutigen Freitag beendet. Wir sind im August angekommen und die neue DEL-Saison kommt mit großen Schritten auf uns zu. Heute in sechs Wochen geht die Deutsche Eishockey Liga (DEL) in die Saison 2019/2020 und die Eisbären Berlin haben mit der Vorbereitung darauf heute endgültig begonnen. Am Freitagnachmittag absolvierte der Hauptstadtclub vor über 500 Fans im altehrwürdigen Wellblechpalast in Hohenschönhausen das erste gemeinsame Eis-Training.

Um 17:00 Uhr betraten die Spieler sowie das neue Trainerteam das heilige Eis des „Wellis“. Das neue

Serge Aubin, neuer Headcoach der Eisbären Berlin. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Trainerteam, dass sind der neue Cheftrainer Serge Aubin (siehe Foto rechts), der letztjährige Co-Trainer Gerry Fleming und der neue Co-Trainer Craig Streu. Neben den bekannten Spielern aus der Vorsaison und den Neuzugängen waren heute auch viele Youngsters sowie die drei Try-Out-Spieler mit dabei beim Trainingsauftakt, so war die Eisfläche heute also sehr gut gefüllt. Tolle Geste der Mannschaft: Sowohl vor als auch nach dem Training versammelte sich die gesamte Mannschaft samt Trainerteam auf Höhe der Mittellinie und bedankte sich für den großartigen Support, was ihnen tosenden Beifall der Fans bescherte. Aubin zog nach dem einstündigen Training gegenüber den Pressevertretern folgendes Fazit:

Die Jungs waren sehr begeistert, endlich aufs Eis zu kommen. Ich bin sehr froh über die Geschwindigkeit vom Training gewesen. Es waren viele Spieler auf dem Eis, deshalb gab es tatsächlich auch Pausen für die Jungs, wo sie sich gut erholen konnten. Es war ein gutes Training, ich bin zufrieden mit dem ersten Training. Das Eis war vielleicht ein bisschen weich, aber ansonsten ganz okay. Alle sind fit aus dem Urlaub zurückgekommen. Es ist großartig, diesen Support hier zu sehen. Wir wissen, dass wir großartige Fans haben.

Szene vom Eisbären-Training. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Wie Serge Aubin bereits erwähnte, hatte das erste gemeinsame Training bereits eine hohe Geschwindigkeit, was darauf schließen lässt, dass alle Spieler ihre Aufgaben über den Sommer abgearbeitet haben und heiß auf die neue Saison sind. 2-auf-1- und 3-auf-2-Angriffe wurden trainiert, das Passspiel, Alleingänge und viele weitere kleine Details. Zwischendurch wurden die Jungs immer wieder zusammen gerufen, um neue Anweisungen zu erhalten, denen die Jungs natürlich aufmerksam lauschten. Jede gelungene Aktion auf dem Eis belohnten die zahlreichen Fans mit Applaus.

Die Eisbären-Fans waren natürlich sehr gespannt auf die Neuzugänge und wie diese sich ins Team einfügen würden. Viel kann man nach dem ersten Training jetzt noch nicht sagen, aber alle neuen Spieler haben einen sehr guten und viel versprechenden Eindruck hinterlassen. Da könnte etwas zusammenwachsen.
Natürlich sind Training und Spiel zwei paar verschiedene Sachen, aber dass die Jungs etwas auf Lager haben, das konnte man schon sehen. Viel mehr kann man dazu natürlich erst nach den ersten Trainingsspielen sagen.

Einer der Neuzugänge, der die DEL bereits bestens kennt und deutscher Nationalspieler ist, ist Leo Pföderl, der natürlich nach dem Training bei der Presse gefragt war. Der ehemalige Nürnberger mit seinem Fazit nach dem ersten Training als Eisbären-Spieler:

Endlich geht’s los. Ich glaube, dass wir schon ganz gut ausgeschaut haben. Ich bin jetzt seit knapp zwei Wochen da, ein bisschen war ich schon unterwegs, aber ein bisschen brauch ich auch noch. Es ist schon ein bisschen was anders, aber ja, es ist schön, mir gefällt es bis jetzt sehr gut. Das Training geht jetzt auch endlich los, von daher wird es mit der Zeit auch kommen, dass ich noch mehr sehen werde.

Die nächsten sechs Wochen werden die Eisbären und deren Trainerteam um den neuen Headcoach

Wird er die neue Nummer Eins der Eisbären? Sebastian Dahm kam von DEL-Konkurrent Iserlohn nach Berlin. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Serge Aubin nun dazu nutzen, um das Team bestmöglich auf die anstehende DEL-Spielzeit vorzubereiten. Die letzte Saison verlief aus Berliner Sicht keinesfalls gut und man ist auf Wiedergutmachung aus. Den Umbruch hat man eingeläutet, nun muss das Team liefern. Die Fanszene beäugt die bisherige Transferpolitik eher kritisch. Es liegt nun an den Eisbären, die Fanszene eines besseren zu belehren und die letzte Saison vergessen zu machen.

Was am heutigen Freitagnachmittag in Berlin-Hohenschönhausen aber bereits deutlich wurde: Die Fans der Eisbären sind heiß auf die neue Saison, stehen weiterhin zu einhundert Prozent hinter ihrem Team und werden die Jungs auch in der neuen Saison wieder lautstark unterstützen und ihnen in jeder Phase treu zur Seite stehen. Es geht endlich wieder los, viel zu lange mussten wir warten, aber bald heißt es wieder jede Woche: Eiszeit in Berlin!