Brendan Ranford und Colin Smith: Die neuen Stürmer der Eisbären Berlin

Die Hitzewelle hat vorerst ein Ende gefunden. Wahrscheinlich auch ein Hinweis darauf, dass bereits in zwei Tagen das erste Testspiel der Eisbären Berlin in Vorbereitung auf die neue DEL- und CHL-Saison 2018/2019 bevorsteht. Zu Gast sein wird der DEL-Rekordmeister am Sonntagnachmittag beim DEL-Kooperationspartner Lausitzer Füchse. Diese Partie wird dann auch gleich der erste Auftritt der Neuzugänge in einem Spiel für die Berliner sein. Nach dem wir Euch am Mittwoch die beiden Neuen in der Defensive vorgestellt haben, kommen wir heute zu den neuen Angreifern im Kader der Hauptstädter.

Und im Angriff bestand auch Handlungsbedarf für die Verantwortlichen des EHC, galt es doch, die doch sehr große Lücke nach dem Abgang von Nick Petersen (Klagenfurt/EBEL) zu schließen. Und dies taten die Eisbären mit den Verpflichtungen der beiden AHL-Stürmer Brendan Ranford und Colin Smith, welche mit 26 bzw. 25 im besten Eishockeyalter sind. Ranford wechselt von San Antonio Rampage an die Spree, Smith von den Stockton Heat.
Sportdirektor Stéphane Richer über das neue Stürmer-Duo:

Brendan und Colin sind zwei Stürmer mit sehr viel Potential. Sie haben bereits zusammengespielt und kennen sich gut. Wir werden davon profitieren.

Das die Beiden schon einmal zusammengespielt haben, konnte man gestern beim Training im Welli beobachten, wo beide zusammen mit Daniel Fischbuch in einer Reihe spielten und dabei schon andeuteten, was sie so alles drauf haben. Da können wir uns auf jeden Fall auf zwei echte starke Spieler freuen, die richtig gutes Eishockey spielen können und somit eine echte Verstärkung für die Eisbären darstellen können.

Ranford begann seine Karriere in der WHL bei den Kamloops Blazers, wo er auch einige Jahre mit Smith zusammengespielt hatte. Anschließend ging es für den Kanadier in die AHL, wo er für die Texas Stars, Tucson Roadrunners und eben San Antonio aktiv war. Und auch ein NHL-Spiel steht in den Statistiken von Brendan Ranford, nämlich für die Dallas Stars. 

Smith begann seine Karriere wie Ranford in der WHL beim selben Club. Anschließend war der Kanadier ebenfalls in der AHL aktiv, Smith spielte dort für die Lake Erie Monsters, San Antonio Rampage, Toronto Marlies, Wilkes-Barre/Scranton Penguins und zu guter Letzt eben für Stockton Heat. Auch Smith absolvierte in seiner bisherigen Karriere ein NHL-Spiel, er debütierte bei der Colorado Avalanche in der besten Liga der Welt. 

Nun sind die beiden Kanadier bei den Eisbären Berlin wieder vereint und vieles spricht dafür, dass Trainer Clément Jodoin beide Spieler auch in einer Reihe agieren lässt. Jedenfalls ist es wie bereits erwähnt im Training derzeit so und die dort gezeigten Leistungen machen Hoffnung auf eine richtig gute Saison.

Somit umfasst der aktuelle Kader der Eisbären 15 Stürmer, wovon 12 oder 13 auf dem Spielberichtsbogen auftauchen werden. Es wird also ein harter Kampf um die Stammplätze werden. Wenn gleich man natürlich auch noch abwarten muss, ob Marcel Noebels sein Traum wahr wird und er in der NHL einen Vertrag bekommt. Das wäre ihm jedenfalls zu wünschen und dann müsste man sehen, ob die Eisbären diesen Verlust noch einmal kompensieren werden, auch wenn es dann sehr schwer werden wird, einen deutschen Spieler mit dem Kaliber eines Noebels zu bekommen. Vor allem zu dem Zeitpunkt der Saison dann. 

Die Eisbären-Offensive für die Saison 2018/2019:

Brendan Ranford, Charlie Jahnke, Vincent Hessler, Jamie MacQueen, Thomas Oppenheimer, André Rankel, Florian Busch, Louis-Marc Aubry, Martin Buchwieser, Sean Backman, Daniel Fischbuch, James Sheppard, Colin Smith, Mark Olver, Marcel Noebels