Serge Aubin: „Wir werden Sonntag mit der gleichen Aufstellung spielen“

Für Serge Aubin (siehe Foto links) war das 5:4 gegen den HC Dynamo Pardubice gestern Abend das erste Heimspiel als neuer Headcoach der Eisbären Berlin. Für ihn war es sicherlich sehr wichtig, dass seine Jungs dieses Spiel gewinnen konnten und somit den zweiten Erfolg in der Vorbereitung in Folge feierten. Aubin analysierte das Spiel seiner neuen Mannschaft im Anschluss wie folgt:

Nun, es gab sehr gute Teile und auch Teile, die offensichtlich nicht gut waren. Zwei Gegentore im eigenen Powerplay hinzunehmen ist unakzeptabel, logischerweise. Wir wollen disziplinierter sein, wir wollen 5 gegen 5 Eishockey spielen. Unser Spiel ohne den Puck ist nicht schlecht, wir werden besser aber wir müssen bessere Entscheidungen treffen, wenn der Puck bei uns ist.
Ich denke der Einsatz war da. Wir haben während des Spiels Anpassungen vorgenommen und ich habe gemerkt, dass die Jungs diesen Anpassungen beachtet haben. Es gibt viel positives heute Abend, ein Sieg ist ein Sieg, das macht uns sehr glücklich. Aber ich weiß, dass wir besser werden können und es befindet sich noch in Arbeit, wir bauen aber weiter darauf auf.

Viel Zeit bleiben Aubin und seinem Trainerteam dafür aber nicht mehr, schließlich steht der Saisonstart gegen die Grizzlys Wolfsburg bereits vor der Tür. Und genau aus diesem Grund will Aubin jetzt auch auf Rotation in den Reihen verzichten, natürlich nur, wenn es die Personalsituation auch zulässt. Man möchte jetzt Konstanz rein bekommen. Auf die Frage, wie nah das heutige Line-up an dem des ersten Ligaspiels war, antwortete Aubin:

Es sind noch ein paar Wochen, also kann noch vieles passieren, aber wir kommen dem letztendlichen Line-up näher. Wir werden Sonntag mit der gleichen Aufstellung spielen. Ich möchte jetzt ein wenig Konstanz reinbringen, so dass sich die Jungs aneinander gewöhnen und wir weiter am Spiel arbeiten können. 

Aubin sprach es also an, die Zeit der ständigen Rotationen scheint vorbei zu sein und seine vermeintlichen Wunsch-Formationen gefunden. Bleibt die Frage, ob denn auch gegen Wolfsburg morgen in Halle wieder Sebastian Dahm das Bären-Gehäuse hüten wird:

Bin ich mir nicht sicher. Ich werde morgen abwarten und gucken, ob alle gesund sind. Es ist also noch zu früh, um etwas sagen zu können. Aber es gibt die Chance, dass ich einen anderen Goalie benutze. Ich möchte einfach bis morgen warten, so dass ich unsere gesundheitliche Situation kenne.

Was bei seinem ersten Auftritt als Headcoach in Berlin nicht fehlen darf, ist natürlich die Frage, wie es Serge Aubin im „Welli“ gefallen hat:

Unglaubliche Atmosphäre. Es ist wirklich fantastisch. Herauszukommen und all die Fans zu sehen, wie sie Fahnen schwenken, singen. Das ist phänomenal. Wir sind wirklich dankbar, dass wir sie haben.

Wenn ihm das im Wellblechpalast schon gefallen hat und er es unglaublich fand, dann soll er mal abwarten, was ihn am 13.09.2019 zum Saisonauftakt gegen die Grizzlys Wolfsburg erwarten wird, vor dann über 10.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena.