Was für ein Auftakt! Wenn die Eisbärinnen Berlin auf die Mad Dogs Mannheim treffen, ist eines von vornherein klar: Hier wird kein Zentimeter Eis verschenkt. In einer intensiven Partie zeigten unsere Berlinerinnen heute von der ersten Minute an, dass sie bereit waren, die Punkte in der Hauptstadt zu behalten. Die Mannheimerinnen waren mit 14 Spielerinnen angereist, die Eisbärinnen hatten ein volles Lineup.
Das 1.Drittel
Von Beginn an war ordentlich Zug im Spiel. Besonders die Reihe um Celina Haider machte früh Druck. Bereits in der 4. Minute erarbeiteten sie sich durch einen aggressiven Vorcheck die erste dicke Chance des Spiels. Es war sofort spürbar: Mannheim schenkte uns heute nichts. Die Zweikämpfe wurden hart, aber fair geführt, und die Gäste aus der Quadratestadt hielten körperlich voll dagegen.
Was besonders auffiel: Die Kommunikation bei den Eisbärinnen stimmte. Die Mädels sprachen viel miteinander, die Zuordnung passte und das gegenseitige Backup auf dem Eis wirkte deutlich gefestigter.
Überzahl und der erste Jubel
Als die erste Powerplay-Situation für Berlin anstand, ließen die Eisbärinnen die Scheibe gut laufen. Ein punktgenaues Zuspiel von Franzi Feldmeier fand Anna-Maria Nickisch, die den Abschluss suchte, das Tor jedoch nur knapp verfehlte. Mannheim zeigte hier ein starkes Penalty Killing (PK) und versuchte immer wieder, den Aufbau früh zu stören.
Doch in der 10. Minute belohnten sich unsere Frauen endlich:
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1:0 (10. Min): Ein bärenstarker Vorcheck von Walsh erzwang den Scheibengewinn. Der Pass kam perfekt auf Anastasia Gruss (#11), die eiskalt zum Führungstreffer abschloss. (Assists: #20 Laurence / #15 Walsh).
Lilly-Ann hält die Null, die Offensive legt nach
Mannheim versuchte sofort zu antworten. Nach einem gefährlichen Schuss der Mad Dogs war es Lilly-Ann im Tor zu verdanken, dass der Ausgleich nicht fiel. Sie blieb extrem lange stehen, behielt die Nerven und parierte glänzend.
Eigentlich war das Spiel zu diesem Zeitpunkt relativ ausgeglichen, doch Berlin blieb in den entscheidenden Momenten einfach gefährlicher. Und während man gerade noch notieren wollte, wie offen die Partie ist, schlug es erneut ein:
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2:0 (EQ): Theresa Zielinski (#12) erhöhte auf 2:0! Nach Vorarbeit von Fiedler (#8) und Schmidt (#28) zeigten die Eisbärinnen ihre Effizienz vor dem Gehäuse.
2. Drittel: Dominanz und ein Traum-Solo in Unterzahl
Berlin kam mit mächtig Dampf zurück aufs Eis. Es dauerte keine zwei Minuten, da zappelte das Netz der Mad Dogs zum dritten Mal:
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3:0 (22. Min): Anna-Maria Nickisch (#71) veredelte einen Angriff nach Vorlage von Heine (#18) und Feldmeier(#7). Ein perfekter Start in den zweiten Durchgang!
Der EHC hielt den Druck hoch und erarbeitete sich Chance um Chance. Mannheim versuchte zwar, mit schnellen Kontern Nadelstiche zu setzen und agierte nun deutlich aggressiver in der Offensivzone, doch die Berliner Defensive stand stabil.
In der 30. Minute schwächte sich Mannheim selbst durch eine weitere Strafe. Die Eisbärinnen ließen die Scheibe im zweiten Powerplay des Spiels gut laufen, doch der entscheidende Pass fand noch keinen Abnehmer. Nur drei Minuten später folgte direkt die nächste Überzahl-Gelegenheit (33. Min).
Kurz vor Ende des Drittels gab es die erste Unterzahl-Situation für Berlin. Doch wer dachte, Mannheim würde nun den Anschluss erzielen, sah sich getäuscht. Stattdessen folgte der wohl spektakulärste Moment des Spiels:
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4:0 (38. Min / SH1): In Unterzahl schnappte sich Franzi Feldmeier (#7) die Scheibe, setzte zu einem unglaublichen Solo an und ließ der Mannheimer Torhüterin keine Chance. Was für eine Einzelleistung! (Assists: #19 Böttcher / #22 Fiedler).
Kurz vor der Pausensirene hatten die Eisbärinnen sogar noch eine weitere Großchance auf dem Schläger, doch es blieb beim verdienten 4:0.
3. Drittel:
Wer dachte, die Eisbärinnen würden im letzten Abschnitt einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Nur eine Minute nach Wiederbeginn war es erneut so weit:
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5:0 (41. Min): Alina Fiedler schraubte das Ergebnis nach Vorlage von Feldmeier und Bergmann weiter in die Höhe.
In der 46. Minute mussten die Berlinerinnen erneut in Unterzahl ran. Doch das Penalty Killing funktionierte heute hervorragend. Besonders Anna-Maria Nickisch zeigte vollen Einsatz, erkämpfte sich den Puck hinter dem gegnerischen Tor und nahm so wertvolle Sekunden von der Uhr. Mannheim kämpfte zwar bis zum Schluss weiter, fand aber keinen Weg vorbei an der kompakten Berliner Defensive.
Das Endergebnis: Ein souveräner 5:0-Sieg. Ein riesiges Kompliment geht an Lilly-Ann, die sich mit einer konzentrierten Leistung den Shutout verdiente. Drei wichtige Punkte bleiben in Berlin!
Morgen findet das zweite Duell gegen die Mad Dogs statt, der Puck fällt um 13 Uhr , also unterstützt unsere Mädels <3
