Erster Eindruck vom Wolfsburg-Spiel

Zurück aus der Autostadt. Mit drei ganz wichtigen Punkten im Gepäck. Am Ende wurde die Partie dann noch zu einer richtigen Zitterpartie. Aber egal, denn was zählt, sind die drei Punkte und das sind drei „Big Points“ im Kampf um Platz Zehn. Rund 2500 Eisbären-Fans konnten also mit zufriedenen Gesichtern die Heimfahrt Richtung Berlin antreten.

Zur Leistung unserer Jungs:

Im ersten Drittel hat man der Mannschaft schon den Willen angesehen, diese Partie hier gewinnen zu wollen. Der Auftritt unserer Jungs war sehr gut und sie kämpften verbissen um jeden Puck. Bezeichnend auch das 1:0, als Laurin Braun im Fallen den Puck im Tor der Wolfsburger versenkte. Am Jubel von „Lolle“ und den restlichen Spielern hat man gesehen, wie wichtig dieses Spiel für die Mannschaft von Coach Jeff Tomlinson war.

Im Mitteldrittel war es dann eine Partie auf Augenhöhe, welche jedoch immer wieder durch kleinere Raufereien auf dem Eis unterbrochen wurde. Das Spiel war durchaus nicklig und die Hauptschiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun. Aber sie lagen sehr selten richtig mit ihren Entscheidungen.
In Überzahl konnte Mads Christensen dann das so wichtige 2:0 nachlegen. Es sah also gut nach 40 Minuten für die Eisbären Berlin aus.

Doch die EHC Wolfsburg Grizzly Adams GmbH wollten sich hier nicht geschlagen geben und machten im Schlussdrittel richtig viel Druck. Immer wieder ging das Spiel Richtung Eisbären-Goalie Rob Zepp, der nun immer wieder im Mittelpunkt stand. Die Eisbären konnten sich kaum vom Druck der Wolfsburger befreien, hatten da echt schwere Minuten zu überstehen. Nur sehr selten konnte man mal für Entlastungsangriffe sorgen.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis hier der Wolfsburger Anschlusstreffer fallen sollte. Und dieser fiel in Überzahl nach einer sehr schönen Kombination der Hausherren. Marco Rosa war letztendlich der Torschütze.
Was folgte, war eine reine Abwehrschlacht. Die Eisbären spielten den Puck immer wieder raus und sorgten somit immer wieder für ein Icing. Am Ende aber brachte man das 2:1 über die Zeit. Ein am Ende schon durchaus glücklicher Sieg, wenn man bedenkt, wie viel Druck die Wolfsburger im Schlussdrittel gemacht haben.

Aber nimmt man das ganze Spiel, muss man sagen, dass sich die Mannschaft den Sieg auch durchaus verdient hat. Denn der Einsatz hat vor allem in den ersten beiden Dritteln gestimmt. Man hat der Mannschaft angesehen, dass sie hier etwas zählbares mitnehmen wollte und am Ende hat man sich ja auch für die Leistung belohnt.

Mehr zu diesem Spiel und auch zum Schwenningen-Spiel gibt es dann morgen Abend in unserem Kombi-Bericht zu lesen.

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