Der 30. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 30. Spieltag der Jubiläumssaison

 

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 2 : 1 n.P. (0:0,1:1,0:0,0:0,1:0)

Zuschauer : 13224

Ein erwartet enges Match entscheiden die Haie im Penaltyschiessen

Das Spitzenduell des heutigen Spieltages. Die Haie wollen Platz 1 der Tabelle sichern und die Nürnberger Platz 2 zurück. So ging es in ein brisantes Spiel. Im ersten Abschnitt war dies auch zu erkennen. Beide Teams sichtlich nervös, mit Bedacht auf das eigene Spielsystem. So fielen in diesem Drittel auch keine Tore und man durfte hoffen dass sich dieser Zustand ändern würde. Im Mittelabschnitt kamen beide Teams besser aus der Kabine und es gab Torchancen hüben wie drüben. In der 25. Min. konnten die Gäste ein Powerplay nutzen und P. Reimer brachte die Gäste aus Nürnberg in Führung. Doch die Antwort der Haie folgte auf dem Fuße. Y. Hagos schoss in der 29. Min. den Ausgleich. Das erwartet enge Match sollte sich bestätigen. So endete auch dieser Abschnitt unentschieden. Im dritten Abschnitt egalisierten sich beide Mannschaften. Es gab zwar gute Chancen, jedoch konnte keiner den gegnerischen Goalie überwinden. Also musste es in die 5minütige Verlängerung gehen um den Extrapunkt auszuspielen. Auch die Verlängerung blieb torlos und so musste das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln. Dieses sollten die Hausherren für sich entscheiden.

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Ergebnis : 7 : 0 (2:0,3:0,2:0)

Zuschauer : 13600

Die Adler holen einen Kantersieg und fegen mit einem Shutout die Panther vom Eis

Mannheim wieder im Aufwind will weiter Punkte sammeln um sich im oberen Drittel der Tabelle zu halten. Augsburg, auf Platz 10 der Tabelle will den Kontakt auf Platz 9 halten. Das erste Drittel ging auch mit offensivem Spiel der Hausherren los. So dauerte es gerade einmal eine Minute und die Adler jubelten. C. Ullmann schoss den Puck ins Augsburger Tor. Ein Blitzstart, der die Gäste sichtlich verunsicherte. So legten die Mannheimer durch M. Buchwieser in der 8. Min. nach. Mit der 2:0 Führung ging es auch in die Kabinen. Im Mittelabschnitt machten die Hausherren dann alles klar. Sie spielten clever, warteten auf ihre Gelegenheiten und schossen die Panther ab. In der 31. Min. traf erneut C. Ullmann, in der 32. Min. Y. Lehoux und in der 34. Min. jubelte M. Kink. Der Genickbruch für die Gäste. In dieses Spiel zurückzukommen schien unmöglich. Nur die 2. Pause stoppte die Adler. Im Schlussabschnitt machten die Adler fröhlich weiter und gaben den Tigers keine Chance. In der 43. Min. traf J. Sifers und in der 51. Min. F. Mauer. Die Gäste sichtlich resigniert, ob der Stärke der Mannheimer. So gewannen die Hausherren überzeugend.

SCHWENNINGER WILD WINGSRooster_1_E17_ig110307

Ergebnis : 4 : 3 n.P.  (0:3,1:0,2:0,0:0,1:0)

Zuschauer : 6193

Das Kellerduell können die Hausherren für sich entscheiden

Die Wild Wings derzeit auf Platz 13 der Liga mussten mal wieder punkten um nicht bald die rote Laterne zu übernehmen. Auf Platz 12 der Liga sind die Gäste aus Iserlohn, die auch Punkte nötig haben. Das Spiel begann recht hektisch mit besseren Spielanteilen für die Gäste. In der 8. Min. sorgte M. Wolf für die Führung der Gäste. Dann in der 18. Min. konnte A. Foster nachlegen und zu guterletzt gelang in der 18. Min. M. York der 0:3 Treffer. Ein Schock für die Hausherren. So ging es in die erste Pause. Im Mittelabschnitt machten es die Hausherren besser und liessen keinen Gegentreffer mehr zu. Im Gegenteil, in der 39. Min. erzielte S. Goc den ersten Treffer für die Hausherren. Ein hart umkämpftes Drittel ging zu Ende. Im dritten Abschnitt kamen die Hausherren besser aus der Kabine und setzten die Gäste ordentlich unter Druck. Dies sollte sich auch bezahlt machen. In der 52. Min. gelang N. Petersen der Anschlusstreffer. In derselben Spielminute der Ausgleich. M. Green konnte die Hartgummischeibe ins Iserlohner Tor befördern. Alles wieder offen. So endete dieser Abschnitt und es ging in die Verlängerung, welche ohne Treffer blieb. im anschliessenden Penaltyschiessen konnten sich die Hausherren durchsetzen und das Spiel gewinnen.

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Ergebnis : 3 : 2 (3:1,0:1,0:0)

Zuschauer : 3669

Ingostadt besiegt Hamburg knapp in einem harten Match

Die Hausherren mit einer guten Serie, wollten erneut Punkte einfahren. Die Hamburger mit Ambitionen auf die Tabellenspitze mussten auch etwas zählbares mitnehmen. Im ersten Drittel kamen die Hausherren besser ins Spiel und setzten die Elbstädter gehörig unter Druck. So gelang auch in der 6. Min. T. Greilinger der Führungstreffer nach einem sehenswerten Alleingang. In der 11. Min. legte J. Laliberte nach und baute die Führung aus. Die Gäste nun unter Zugzwang spielten körperlich hart, jedoch mit wenig Torchancen. In der 19. Min besorgte dann Ingolstadts D. Hahn das 3:0. In der Schlussminute des ersten Abschnitts gelang dann Hamburg doch noch ein Treffer. T. Oppenheimer netzte zum 3:1 ein. Im Mittelabschnitt wurde es dann unschön, Hamburg wusste sich nicht zu helfen und spielte hart bis unfair. Immer ein Garant für solche Aktionen ist der Herr D. Wolf der sich 14 Strafminuten leistete. in der 40. Min. gelang dann T. Oppenheimer der Anschlusstreffer. So ging es in die Kabinen, um nicht zuletzt die Gemüter zu beruhigen. Das Schlussdrittel blieb dann ohne Tore. Die Hausherren spielten es gut herunter. Die Hamburger zwar mit wilden Angriffen, stolperten aber über sich selbst. Trauriger Höhepunkt war dann eine Matchstrafe für D. Wolf , der erneut eine Schlägerei anzettelte und diese auch noch verlor. So verlor Hamburg verdientermaßen.

 

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Ergebnis : 2 : 4 (0:2,1:1,1:1)

Zuschauer : 5394

Straubing verliert und Krefeld sammelt wichtige Punkte

Straubing auf Platz 11 der Liga muss punkten um sich ins Mittelfeld der Liga zu bewegen. Krefeld auf Platz 6 steht auch unter Zugzwang. So ging es in den ersten Abschnitt. Hier zeigten die Gäste endlich mal wieder gutes Offensivspiel und sollten sich auch dafür belohnen. In der 3. Min. konnte F. Methot für die Gäste treffen. In der 14. Min. legte D. Fischer nach und so sorgten die Pinguine für klare Verhältnisse. Straubing musste sich im  nächsten Drittel etwas einfallen lassen. Im 2. Drittel fanden die Hausherren besser ins Spiel und kreierten gute Chancen. In der 34. Min. erzielte dann K. Beech den Anschlusstreffer. Die Gäste konnten jedoch antworten. In der 37. Min schoss A. Courchaine den Puck ins Straubinger Netz. So ging es mit einer Gästeführung zur 2. Pause. Im Schlussabschnitt gaben beide Teams noch einmal alles und hatten gute Möglichkeiten. Den besseren Start erwischten die Hausherren. In der 42. Min. gelang S. Sullivan der Treffer. In der 54. Min. dann, machten die Gäste alles klar und erzielten ihren vierten Treffer. K. Clark netzte ein und sorgte für den verdienten Sieg der Krefelder.

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Ergebnis : 5 : 2 (1:0,3:2,1:0)

Zuschauer : 3458

Favorisierte Münchener setzen sich gegen Düsseldorf durch

Die Hausherren haben Ambitionen auf das obere Tabellendrittel und wollten dies mit einem weiteren Sieg untermauern. Eine schwierige Aufgabe für die Gäste, die das Schlusslicht der Tabelle sind . Die Bayern kamen gut ins Spiel und gingen auch in der 6. Min. in Führung. Die Gäste vom Rhein hielten jedoch gut dagegen und liessen keine Treffer mehr zu. Leider gelang ihnen aber auch kein Tor. So endete auch der erste Abschnitt mit einer knappen Führung der Hausherren. Im 2. Abschnitt kamen die Hausherren besser aus der Kabine und in der 21. Min. traf U. Maurer. In der 24. Min. legte M. Smaby nach. Doch die DEG wehrte sich. In der 26. Min. traf K. Olimb . Praktisch im Gegenzug traf B. Keil für die Hausherren. In der 30. Min. wieder ein Treffer für die Gäste. J. Bostrom überwand den Goalie der Münchener. So endete auch dieser Abschnitt. Im Schlussabschnitt wieder die Hausherren mit dem besseren Spiel. So konnte D. Haydar in der 45. Min. das 5:2 erzielen. Die Gäste hatten der drohenden Niederlage nichts mehr entgegen zu setzen und verloren dieses Match recht klar.

 

Der 29. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 29. Spieltag der Jubiläumssaison.

In Abwesenheit des Meisters aus Berlin, die um den Pokal der European Trophy spielten.

 

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 1 : 4 (0:3,1:1,0:0)

Zuschauer : 5340

Clevere Gäste aus Straubing gewinnen das Derby im ersten Drittel

Das Revierderby des heutigen Spieltages. Beide sind Nachbarn in der Tabelle und brauchen Punkte. So gingen beide motiviert in die Partie. Den besseren Start erwischten die Gäste aus Straubing. C. Germyn konnte in der 5. Min. den Führungstreffer erzielen. In der 12. Min. legte widerum C. Germyn nach. Dieser Doppelschlag tat den Hausherren weh. Sie kamen nicht so recht ins Spiel. So konnte K. Stewart in der 19. Min. zum 0:3 einnetzen. So verschwanden die Hausherren mit gesenkten Häuptern in die Kabinen. Im 2. Abschnitt fand der Trainer anscheinend die richtigen Worte und die Hausherren kamen mit einem guten Start aus der Kabine. In der 25. Min. konnte I. Ciernik den ersten Treffer für die Augsburger erzielen. In der 35. Min. dann konnten die Straubinger auch noch einmal treffen. T. Brandl verwandelte einen Angriff zum 1:4. So ging es dann auch in die 2. Pause. Im Schlussabschnitt sollte dann nicht mehr viel passieren. Die Gäste aus Straubing spielten es clever zu Ende. Und so siegten die Gäste völlig verdient.

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Ergebnis : 3 : 1 (2:0,1:1,0:0)

Zuschauer : 3478

Iserlohn belohnen sich und gewinnen gegen Nürnberg

Die Hausherren aus Iserlohn mit einem neuen Anlauf etwas zählbares zu erlangen. Die Gäste aus Nürnberg konnten in letzter Zeit auch nicht wirklich überzeugen. So ging es recht verhalten in die Partie. In der 12. Min. konnte B. Raedeke die Iserlohner in Führung bringen. Die Gäste fanden keinen Weg ins gegnerische Tor. So konnte Ch. Connolly in der 16. Min. auf 2:0 erhöhen. Nürnberg musste sich etwas einfallen lassen um zurück ins Spiel zu finden. Im 2. Abschnitt meldeten sich die Gäste zurück und P. Reimer konnte in der 28. Min. auf 2:1 verkürzen. Dann, in der 39. Min. wieder ein Tor der Roosters. T. Mulock war der Torschütze. Das wars dann auch im Mittelabschnitt. Im letzten Drittel des Abends versuchten die Gäste aus Nürnberg noch einmal alles, doch es sollte kein Tor mehr gelingen. So blieb dieses Drittel auch torlos. Die Hausherren gewannen so und sicherten sich verdient 3 Punkte auf eigenem Eis.

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Ergebnis : 2 : 3 (0:2,2:0,0:1)

Zuschauer : 2077
Wolfsburg verliert knapp in einem engen Spiel gegen München

Die Wolfsburger auf Platz vier der Tabelle machen in ihren Spielen vieles richtig, sind jedoch nicht unverwundbar. Die Münchener hingegen befinden sich im Aufwind und können sich berechtigt Chancen auf einen Sieg machen. So ging es in den ersten Abschnitt , in dem die Gäste von Beginn an die Hausherren unter Druck setzten. In der 13. Min. belohnten sie sich auch dafür. N. Palmieri konnte das erste Tor erzielen. In der selben Spielminute legte U. Maurer nach und schoss das 2:0. Die Grizzlys nun sichtlich geschockt, brachten in diesem Drittel nichts zählbares mehr zustande. Im 2. Abschnitt kamen die Wolfsburger wie die Feuerwehr aus der Kabine. In der 21. Min. schoss M. Rosa den Anschlusstreffer. Später dann, in der 32. Min. konnte B. Palin das Spiel wieder ausgleichen. Spannender konnte es kaum zugehen. Im Schlussabschnitt egalisierten sich beide Teams und wollten die Entscheidung erzwingen. Den Siegtreffer sollten die Gäste aus München erzielen. G. Lewis erzielte das Tor in der 53. Min. Die Hausherren versuchten noch einmal alles, es sollte jedoch für München reichen.

 

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Ergebnis : 1 : 3 (0:1,1:1,0:1)

Zuschauer : 7224

Die DEG verliert recht knapp und machte es dem Serientäter lange schwer

Die Fronten schienen klar, die Düsseldorfer das Schlusslicht der Tabelle. Die Hamburger hingegen eilen von Sieg zu Sieg. So ging es in das erste Drittel und schnell wurde klar das sich die Hausherren was vorgenommen hatten. Sie boten den Gästen wenig Chancen und spielten gutes Eishockey. Den Hamburgern gelang dann in der 19. Min. der lang erwartete Treffer. M. Pettinger brachte den Puck im Düsseldorfer Tor unter. So endete dieser Abschnitt mit einer knappen Gästeführung. Im Mitteldrittel spielten die Gäste weiter gut und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. So konnte M. Westcott in der 29. Min. die Führung ausbauen. Doch die Hausherren fanden eine Antwort. In der 39. Min. erzielte D. Fischbuch den Anschlusstreffer. Also 1:2 nach drittel 2. Im Schlussabschnitt zeigten die Gäste warum sie Spiele gewinnen. Sie spielten clever, nahmen Zeit von der Uhr und wenn sich eine Möglichkeit ergibt, nutzt man sie. Dies jedoch sollte diesmal bis zur 60. Min. dauern. P. Dupuis machte den entscheidenden Treffer.

125px-Adler-Mannheim-logo_svgSCHWENNINGER WILD WINGS

Ergebnis : 5 : 0 (3:0,1:0,1:0)

Zuschauer : 13600

Die Adler aus Mannheim dominieren die Schwäne klar und siegen mit Shutout

Die Mannheimer brauchen unbedingt Punkte und hatten an diesem Abend eine gute Chance dafür. Die Schwenninger hingegen brauchen auch Punkte um den Platz 12 der Tabelle zu halten. Das Spiel begann recht hakelig und beide Teams tasteten sich ab. Doch dann legten die Mannheimer den Vorwärtsgang ein und erspielten sich Chancen. In der 13. Min traf dann R. Arendt zum 1:0 für die Hausherren. In der 15. Min. legte J. Hecht nach und in der 18. Min. schoss S. Gamache das 3:0. Schwenningen konnte nicht reagieren und so ging es auch in die Kabinen. Im 2. Abschnitt hatten die Hausherren alles im Griff und spielten es mit bedacht. In der 37. Min stellte dann M. Plachta auf 4:0, dass Spiel schien gelaufen. Die Gäste immer einen Schritt zu langsam und vor dem Tor fast wirkungslos. Das gleiche Bild wie zuvor auch im Schlussabschnitt. Die Hausherren abgezockt, die Gäste ohne nennenswerte Gelegenheiten. So schoss in der 54. Min. M. Kink das finale 5:0. So gewannen die Mannheimer klar und verdient.

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Ergebnis : 3 : 4 n. V. (0:1,2:0,1:2,0:1)

Zuschauer : 4479

Das erwartet enge Match konnte Ingolstadt für sich entscheiden

Krefeld auf Platz 5 der Liga tat sich in letzter Zeit schwerer Spiele zu entscheiden. Ingolstadt hingegen spielt solide und nimmt Chancen wahr wenn sie sich bieten. Das erste Drittel stand unter dem Motto, wer Fehler macht verliert. Den ersten Fehler machten dann die Hausherren . Ingolstadts A. Oblinger nutzte eine Gelegenheit und brachte die Gäste in Führung. Dies sollte auch der einzige treffer des Drittels bleiben. Im 2. Abschnitt machten es die Hausherren besser und erspielten sich feine Möglichkeiten. So glich dann S. Akdag das Spiel in der 24. Min. aus. Die Pinguine machten weiter Druck und so gelang K. Clark in der 35. Min. die erstmalige Führung für Krefeld. Die Gäste mussten reagieren, doch dies gelang ihnen in diesem Drittel nicht. Im 3. Abschnitt machten die Hausherren offensiv weiter und schossen in der 52. Min. das 3:1 durch M. Robar. Eine Vorentscheidung ? Mit nichten. Die Gäste kamen mit einem Doppelschlag zurück ins Spiel. In der 55. Min. traf D. Hahn und in der 58. Min. R. Sabolic zum Ausgleich. So ging die reguläre Spielzeit zu Ende. Der Extrapunkt musste also ausgespielt werden. In der Verlängerung gelang Z. Jeglic in der 5. Min. der Siegtreffer. Ein Eishockeykrimi ging zu Ende, mit einem knappen Sieg der Gäste.

Der 28. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 28. Spieltag der Jubiläumssaison

 

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 3 : 1 (1:0,1:0,1:1)

Zuschauer : 6277

Hamburg zurück in der Spur und besiegt Wolfsburg

Die Hamburger mussten heute Abend beweisen das die Niederlage gegen München ein Ausrutscher war, denn es kamen motivierte Gäste aus Niedersachsen die ihrerseits eine 7 Siege Serie zu verzeichnen haben. So ging es schnell und offensiv ins erste Drittel. Die Gäste begannen stark und überrannten fast die Hausherren, blieben jedoch im Abschluss erfolglos. Hamburg wehrte sich jedoch gut und legten zunächst Wert auf die Defensive. So war es auch ein Konter der das erste Tor des Abends brachte. In der 12. Min. traf F. Cabana für die Hausherren. Dies blieb der einzige Treffer dieses Drittels. Im Mittelabschnitt änderte sich das Bild etwas. Die Hausherren gewannen immer mehr Zugriff auf das Spiel und hatten gute Chancen. So konnte J. Flaake auch in der 33. Min den Spielstand auf 2:0 erhöhen. Wolfsburg rannte weiter an, blieb jedoch weiter ohne Torerfolg. Im 3. Spielabschnitt bekamen die Fans dann ein offenes Match zu sehen, in dem beide gute Chancen hatten. In der 45. Min. belohnten sich endlich die Gäste für ihre Bemühungen. M. Rosa besorgte den Anschlusstreffer. Jedoch konnte Hamburg direkt antworten und J. Bettauer stellte auf 3:1. Danach spielten die Hausherren es clever zu Ende. Dieses Spiel machte deutlich warum Hamburg so eine Siegesserie hat. Sie warten auf ihre Gelegenheiten und sind dann vorm Tor Eiskalt.

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Ergebnis : 5 : 1 (1:0,2:1,2:0)

Zuschauer : 6450

Eisbären können Serie nicht ausbauen und verlieren deutlich

Die Eisbären zu Gast bei den Franken, haben ihrerseits eine kleine Serie gestartet. Die Hausherren liegen auf Platz 2 der Tabelle und spielen bisher eine gute Saison. Was für ein Spiel, hier zeigte sich einmal mehr wie wichtig Schiedsrichterentscheidungen sind. Die Chancenverwertung ist ein grosses Manko der Bären. Alle Einzelheiten lest ihr wie immer in unserem BLOG.

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Ergebnis : 3 : 0 (2:0,0:0,1:0)

Zuschauer : 13108

Köln gewinnt und setzt sich an der Tabellenspitze fest

Die Kölner konnten zuletzt wieder zu fast alter Stärke zurückfinden. Die Ingolstädter auch in guter Form wollten den Rheinländern Punkte abjagen. Im ersten Abschnitt machten die Haie klar das sie nichts zu verschenken haben . Sie machten ein druckvolles Spiel mit mehreren Torchancen. In der 5. Min. dann, konnten sie auch jubeln. M. Müller konnte zur erstmaligen Führung einnetzen. In der 7. Min. legte R. Ticar nach und so gab es eine 2 Tore Führung die, die Gäste ordentlich unter Druck setzten. Damit endete auch der erste Abschnitt. Im Mitteldrittel verlor Köln etwas vom Schwung und Ingolstadt kam besser ins Spiel. Beide Teams somit fast auf “ Augenhöhe“. Es gelang jedoch beiden nicht den gegnerischen Goalie zu überwinden. So blieb dieser Abschnitt torlos. Im Schlussabschnitt ging es dann auch so weiter, beide Teams egalisierten sich auf dem Eis. Zwingende Torchancen waren eher die Seltenheit. Die Hausherren trafen jedoch noch einmal in der 9. Min. zum 3:0 durch P. Zerressen. Dann sollte nichts mehr passieren und so gewann Köln mehr oder weniger verdient.

RZ_DEG_BasisPartner_farbigSCHWENNINGER WILD WINGS

Ergebnis : 4 : 3 n.V. (0:0,2:2,1:1,1:0)

Zuschauer : 7474

Ein enges Match das die Rheinländer für sich entschieden

Das Kellerduell der Liga. Während Schwenningen immermal aufhorchem lässt, ist Düsseldorf von Schwieigkeiten gepeinigt. Können aber auch Tore schiessen wie die letzten Spiele zeigten. So ging es in den ersten Abschnitt der jedoch von viel Defensive geprägt war. So gab es kaum sehenswerte Spielzüge und dementsprechend auch keine Tore. So endete dieser Abschnitt und man musste auf Verbesserungen hoffen. Im 2. Abschnitt nahm dann die Partie ordentlich an Fahrt auf. In der 25. Min. Traf A. Preibisch zum Führungstreffer für die DEG. Dann in der 35. Min gelang das erste Gästetor. N. Johnson glich das Spiel wieder aus. In derselben Spielminute konnte D. Hacker für die Wild Wings nachlegen und das Spiel drehen. Doch die Hausherren hatten die entsprechende Antwort und erzielten ihrerseits den Ausgleichstreffer. In der 38. Min. überwand A. Rome den Goalie der Gäste . So endete der 2. spannende Spielabschnitt. Im Schlussabschnitt war zu bemerken das dieses Spiel auf Messers Schneide stand. Beide Teams suchten nun die Entscheidung. Doch erst einmal musste für die Hausherren der Ausgleich her. Dies gelang der DEG dann in der 47. Min. durch A. Rome. Nun war alles wieder offen und es wude bis zum Ende des Drittels kein Tor mehr geschossen. Die Verlängerung nutzten dann wieder die Hausherren für den Sieg. In der 2. Min. schoss J. Bostrom den Puck in die Maschen. So wurde das Spiel knapp gewonnen und 2 Punkte blieben in Düsseldorf.

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Ergebnis : 0 : 5 (0:0,0:3,0:2)

Zuschauer : 4008

Krefeld erlebt Debakel und Augsburg gewinnt mit Shutout

Die Krefelder arg gebeutelt mussten wieder ein gutes Spiel machen um sich im oberen Drittel der Tabelle zu halten. Augsburg dagegen ist im Aufwind und will den Abstand auf Platz 9 der Tabelle verkürzen. So ging dieses Spiel auch recht nervös los. Beide Teams zwar mit Chancen aber mit keinen zwingenden Aktionen. So ging dieses Drittel auch mit 0:0 zu Ende. Im zweiten Abschnitt sollte sich dies aber ändern. Die Gäste generierten mehr Druck auf die Hausherren und belohnten sich dafür. In der 27. Min. traf S. Uvira das Krefelder Tor. In der 32. Min. legte M. Connolly nach und erhöhte den Spielstand. Krefeld verlor den Zugriff auf das Spiel. Die Gäste nutzten dies und schossen in der 36. Min. das 3. Tor durch R. Bayda. Ein übles Drittel für die Hausherren. Im 3. Drittel übernahm Augsburg die Kontrolle und liess den Pinguinen kaum Chancen. Im Gegenteil, A. Grygiel schoss in der 45. Min. das 0:4. Das Spiel war gelaufen, in der 58. Min. legte I. Ciernik den Puck ins leere Netz der Hausherren und besorgte so den Endstand von 0:5.

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Ergebnis : 2 : 6 (2:2,0:3,0:1)

Zuschauer : 4486

Adler melden sich zurück und besiegen Straubing eindeutig

Straubing auf Platz 11 der Liga muss punkten um sich weiter ins Mittelfeld zu bewegen. Mannheim muss unbedingt punkten um sich aus ihrer derzeitigen Krise zu befreien. So ging es recht offensiv in das erste Drittel. Den besseren Start erwischten zunächst die Hausherren. R. Kramer erzielte in der 3. Min. den Führungstreffer. Doch die Gäste wehrten sich erfolgreich und J. Sifers besorgte den Ausgleichstreffer. Dann wieder die Hausherren, B. Down stellte in der 17. Min. auf 2:1. Doch wieder hatten die Adler eine Antwort und M. Hofflin glich das Spiel in der 20. Min. wieder aus. Ein tolles erstes Drittel ging zu Ende. Im 2. Abschnitt erwischten die Gäste den besseren Start und M. Buchwieser traf das Netz der Hausherren. Dies schien die Straubing Tigers zu verunsichern. Denn nun nahm Mannheim das Spiel in die Hand und traf gleich zwei mal. In der 25. Min. war es M. Vernace und in der 26. Min. S. Gamache. Ein Backbraeker für die Hausherren, die nichts zählbares mehr zustande bringen sollten. Im Schlussabschnitt sorgte dann J. Rheault in der 44. Min. für das 2:6. Das Spiel war gelaufen. Die Hausherren ergaben sich den Adlern und gaben die 3 Punkte nach Mannheim ab.

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Ergebnis : 2 : 7 (1:1,1:2,0:4)

Zuschauer : 3069

Die Gäste aus München schiessen die Roosters im dritten Drittel ab

Die Iserlohn Roosters kämpfen um jeden Punkt um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Die Münchener hingegen scheinen sich gefunden zu haben und bestätigen dies immer öfter. So ging es in den ersten Spielabschnitt. Nach gerade einmal 50 gespielten Sekunden jubelten die Hausherren. M. York schoss das 1:0 für die Hausherren. dann ging das Spiel hoch und runter und beide Teams hatten ihre Chancen. U. Maurer besorgte dann in der 15. Min. den Ausgleichstreffer. Es blieb also spannend. Im 2. Drittel ging es recht hektisch zu und es gab einige Strafen. Diese haben ja meist Tore zur Folge, was sich auch hier bewahrheiten sollte. In der 31. Min. traf N. Palmieri für die Gäste und D. Sparre legte 37. Min. für die Münchener nach. Jedoch konnte Iserlohns Ch. Connolly in der 38. Min. den Anschlusstreffer besorgen. So ging es mit einer knappen Gästeführung in die Kabinen. Doch was dann im Schlussabschnitt passierte ist eigentlich schwer nachzuvollziehen. Die Hausherren verloren komplett den Faden. Das nutzten die Gäste voll aus und schossen vier Tore. In der 50. Min. N. Palmieri, in der 55. Min. T. Holzmann, in der 59. Min. U. Maurer und zu guterletzt D. Sparre in der 60. Min. Damit siegten die Gäste eindeutig. Iserlohn verlor das Spiel im Schlussabschnitt und muss sich langsam Gedanken machen.

 

Der 27. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 27. Spieltag der Jubiläumssaison

 

Die Begegnungen :

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Ergebnis : 4 : 1 (1:1,2:0,1:0)

Zuschauer : 9293

Köln stoppt negativ Serie und besiegt Straubing

Die Kölner hatten in den letzten Spielen nicht viel zu lachen und mussten zu alter Stärke zurück finden. Straubing auf dem 11. Platz der Liga wollte auch Punkten, um Anschluss zum Mittelfeld zu halten. So ging es recht schwungvoll los und Straubing konnte in der 1. Min. des Spiels  ein Tor erzielen. K. Beech nutzte ein Powerplay zur Gästeführung. In der 5. Spielminute gelang dann den Hausherren der Ausgleich durch M. Ohmann. Dann sollte nicht mehr viel passieren und es ging mit diesem Spielstand in die Kabinen. Im 2. Abschnitt machten die Haie aus Köln mehr Druck und erspielten sich gute Chancen. In der 31. Min. glang dann A. Weiss der Führungstreffer. In der 33. Min. legte C. Minard nach und stellte den Spielstand auf 3:1. Mit diesem Ergebnis ging das Drittel zu Ende. Im Schlussabschnitt hatte Köln alles im Griff und spielte es clever zu Ende. Ihnen gelang dann auch in der 60. Min. das 4:1, was auch den Endstand bedeutete. So gewannen die Kölner verdient und behaupteten so die Tabellenspitze.

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Ergebnis : 5 : 4 n.P.  (0:0,2:3,2:1,0:0,1:0)

Zuschauer : 3613

Die unbezwingbaren von der Elbe stolpern und die Hausherren gewinnen knapp

In dieses Spiel gingen die Gäste aus Hamburg wohl als Favoriten ins Rennen. Jedoch konnte München in den letzten Spielen überzeugen und so sollte es spannend werden. Im ersten Abschnitt sah man auch das beide Teams wussten worum es geht. Man versuchte sein System zu spielen und keine Fehler zu machen. So blieb dieses Drittel torlos. Im 2. Abschnitt sollte sich dies grundlegend ändern. Die Gäste kamen besser aus der Kabine und so schoss in der 26. Min. D. Wolf den ersten Treffer des Abends. Doch die Hausherren antworteten prompt. In der 27. Min. traf T. Merl für die Hausherren. In der 29. wieder ein Hamburger Tor durch J. Flaake. Antwort München in der 30. Min. durch D. Richmond. Dann wieder die Gäste. In der 34. Min. traf K. Schmidt. Was war das für ein Drittel. Schnelles Spiel beider Teams mit vielen Toren, so konnte man sich auf das dritte Drittel freuen. Im dritten Abschnitt begannen die Hausherren besser und A. Barta traf zum Ausgleich. In der 58. Min. gingen wieder die Hamburger in Führung durch M. Pettinger. Schliesslich sorgte dann, in der 60. Min. Münchens R. Duncan für den erneuten Ausgleich. So gingen 60 Minuten Eishockeykrimi zu Ende. Die Overtime blieb torlos und die Hausherren setzten sich im Penaltyschiessen durch.

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Ergebnis : 6 : 4 (1:0,2:1,3:3)

Zuschauer : 3987

Die Schwenninger siegen überraschend gegen Krefeld

Die Partie ging recht schnell los und beide Teams legten Wert auf die Offensive. So gab es auf beiden Seiten schöne Torraumszenen. In der 12. Min. gelang T. Pielmeier der Führungstreffer für die Hausherren, so ging es auch in die Kabinen. Im 2. Abschnitt kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und A. Courchaine konnte in der 25. Min. den Ausgleichstreffer erzielen. In der 31. Min jubelten wieder die Hausherren, denn S. Goc hämmerte den Puck für die Wild Wings ins Tor. In der 39. Min. konnte R. Ramsay nachlegen. So gingen die Hausherren mit einer 2 Tore Führung in die 2. Pause. Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal spannend und torreich, gleich 6 Treffer sollten fallen. In der 41. Min. traf N. Petersen für Schwenningen. In der 50. Min. M. Voakes für Krefeld. Dann wieder die Schwäne in der 52. Min. durch D. Hacker. Dann folgte ein Doppelschlag der Gäste. A. Courchaine traf in der 58. Min. und in der 59. Min. B. Blank. Den Schlusspunkt setzten jedoch die Hausherren die in der 60. Min. durch N. Johnson den Endstand von 6:4 erzielten.

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Ergebnis : 2 : 1 n.P. (0:1,0:0,1:0,0:0,1:0)

Zuschauer : 11100

Berlin gewinnt knapp gegen Iserlohn bei mäßigem Spiel beider Teams

Wieder so ein Spiel des deutschen Meisters das eigentlich mehr Fragen als Antworten lieferte. Spielte man am Dienstag ein Kampfbetontes gutes Spiel gegen Köln, so sollte heute kein rechter Spielfluss aufkommen. Schlechte Pässe und Ideenarmut bestimmten das Bild, erst im letzten Abschnitt baute man guten Druck aufs Iserlohner Tor auf. Alle Einzelheiten zu dieser Partie lest ihr wie immer in unserem BLOG.

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Ergebnis : 7 : 3 (1:1,2:1,4:1)

Zuschauer : 2019

Wolfsburg gewinnt eindeutig gegen die DEG

Wolfsburg ging als Favorit in dies Spiel. Das Spiel ging recht mäßig los. Es ging hin und her, Torchancen waren jedoch Mangelware. In der 16. Min. trug Wolfsburg dann einen guten Angriff vor und erzielte das erste Tor. S. Danner konnte zum Torerfolg abschliessen. Jedoch hatte Düsseldorfs D. Paris die passende Antwort auf dem Schläger und erzielte in der 18. Min. den Ausgleich. So endete auch der erste Abschnitt. Im 2. Abschnitt kamen die Hausherren besser auf das Eis zurück und M. Rosa traf in der 22. Min. das gegnerische Tor. Dann in der 34. Min. konnte J. Likens die Führung ausbauen. Doch die DEG kam noch einmal zurück und M Zanetti konnte in der 36.Min. den Anschlusstreffer erzielen. So ging es in die 2. Pause und alles war noch offen. Im Schlussabschnitt wieder ein schnelles Tor für die Grizzlys. V. Mayer traf in der 42. Min. Dann wieder ein erneuter Anschlusstreffer der Gäste. In der 50. Min. traf D. Fischbuch. Dann startete Wolfsburg die Schlussoffensive mit einem Dreifachschlag und der Spielentscheidung. In der 54. Min. traf B. Aubin, in der 58. S. Furchner und ebenfalls in der 58. B. Aubin. Die DEG hatte diesem nichts mehr entgegenzusetzen. So gewann Wolfsburg das Spiel in den letzten 10 Min. eindeutig.

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Ergebnis : 0 : 4 (0:0,0:1,0:3)

Zuschauer : 4725

Die Gastmannschaft aus Nürnberg gewinnt mit Shutout gegen Augsburg

Augsburg im Mittelfeld der Tabelle braucht Punkte um in Richtung Playoffplätze zu gelangen. Nürnberg der aktuell Dritte war also leicht favorisiert. So ging es in den ersten Abschnitt und beide Teams tasteten sich ab. So sollte kein besonders ansehnliches Spiel zustande kommen. Dieses Drittel bleib demzufolge auch torlos. Im 2. Abschnitt konnten dann die Gäste, dank eines Powerplays, schnell in Führung gehen. In der 21. Min traf S. Reinprecht für die Gäste. Dann schlief das ganze Spiel wieder ein und keine der beiden Mannschaften konnte etwas zählbares für sich verbuchen. So ging es in den Schlussabschnitt. Hier konnte man nun beobachten das die Mannen aus Nürnberg das Spiel entscheiden wollten. Gute Spielzüge und Offensiveishockey war die folge. Erneut traf S. Reinprecht in der 53. Min. für die Nürnberger. In der 54. Min. legte Y. Ehliz nach. Den Schlusspunkt setzte dann S. Regier in der 55. Min. So gewann Nürnberg eindeutig.

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Ergebnis : 5 : 1 (0:0,1:1,4:0)

Zuschauer : 3825

Ingolstadt gewinnt das Spiel im Schlussdrittel und bei den Adlern spricht man von einer Krise

Ingolstadt ist dieser Tage im Aufwind und spielt eine gute Saison. Die Gäste aus Mannheim hingegen steuern so langsam einer Krise entgegen wenn man nicht wieder ein paar Spiele gewinnt. So gingen beide Teams ambitioniert in dieses Spiel. Man merkte aber auch das eine ziemliche Nervosität auf dem Eis herrschte. Keiner wollte den ersten Fehler machen. So endete dieses Drittel auh torlos, was niemanden in der Halle wirklich überraschte. Im 2. Abschnitt nahm das Spiel dann an Fahrt auf und es gab Chancen hüben wie drüben. In der 35. Min. gelang dann J. Rheault der erste Treffer des Abends für die Gäste. Doch die Hausherren glichen das Spiel dann in der 39. Min. wieder aus durch R. Sabolic. Dies waren auch die einzigen Tore des Drittels. Der Schlussabschnitt musste also die Entscheidung herbeiführen. Dieses Drittel sollte den Hausherren gehören. In der 46. Min. traf J. Laliberte das Gehäuse der Gäste. In der 54. Min. legte D. Hahn nach. Die Mannheimer nun völlig von der Rolle, fuhren wilde Angriffe jedoch ohne System und so blieb auch der Erfolg aus. Das wussten die Hausherren zu nutzen. So traf  R. Sabolic gleich noch zweimal. In der 55. Min. und in der 56. Min. So gewann Ingolstadt eindeutig und in Mannheim wird man sich langsam Gedanken machen müssen, denn nun ist man auf Platz 7 der Tabelle abgerutscht.

 

Leistungsbericht der Eisbären

Am vergangenen Wochenende standen für die Eisbären zwei schwierige Auswärtsspiele an. Am Freitag ging es zum „kleinen“ Bruder nach Hamburg und am Sonntag nach Schwenningen. Beide Spiele waren nicht einfach und wieder einmal gab es mehr pfui als hui. Doch mit den schwer erkämpften 3 Punkten im Gepäck können die Eisbären mehr als zufrieden sein.
Die Leistung der Eisbären in Hamburg war eigentlich nicht schlecht. Das 1. Drittel sowie bis zu den Toren im 2. Drittel waren die Eisbären besser. Schlecht war das die Eisbären von der Leistung gegen Düsseldorf angeknüpft haben. Kein einziger Treffer bei genügend guten Chancen. Wieder einmal war die Torausbeute regelrecht desaströs. Die Eisbären verstanden es wieder nicht Ihre Chancen zu nutzen. Das Powerplay war nicht effektiv genug um daraus Tore zu schießen. Teilweise wurde der Puck zu lange hin und her geschoben anstatt zu Schießen und den Freezers Torwart zu beschäftigen. Doch das größte Problem war diesmal die Fehlerpassquote und die viel zu schlechte Puckbehandlung. Technische Fehler waren oft der Grund für Turnovers. Puck annahmen oder Pässe wurden schlampig gespielt und gab dem Gegner immer wieder Möglichkeiten zu schnellen Gegenstößen. Die Abwehr war auch nicht in einer guten Verfassung. Gerade die jungen Spieler wie Alex Trivellato oder Henry Haase hatten den ein oder anderen Aussetzer im Passspiel, sowie beim Spielaufbau. Die Zuteilung bei den Toren war auch alles andere als Perfekt. Wer mit 3 oder 4 Spielern im Slot steht und nicht die Verteidiger, oder die Zonen verteidigt, bekommt früher oder später die Rechnung. Doch maßgebend für die Tore waren die schnellen Vorstöße der Hamburger durch die Turnover, wo es die Eisbären verschliefen na am Mann zu sein und schneller nach hinten zu arbeiten.
In Schwenningen sahen wir endlich wieder Tore. Auch wenn die Eisbären nach 55 Sekunden schon durch ein Unterzahltor zurück lagen, waren sie doch eindeutig Überlegen. Die Angriffsreihen funktionierten gut. Auch das Powerplay sah wieder annehmbar aus. Das Vorschecking war durch gute Reihenwechsel sehr effektiv, wie Julian Talbot mit seinem Tor bewies. Aber gegen Gegner die über den Kampf gehen kann man sich nicht zurücklehnen. Die Abwehr war zeitweise wie gelähmt und scheinbar nicht mehr auf dem Eis. Kein Aggressives Verteidigen und nicht nah am Mann. Doch im weiteren Verlauf machten es die Eisbären cool und abgeklärt. Das Abwehrverhalten war solide und kein Vergleich zu Hamburg. Einziger Wehrmutstropfen war eigentlich nur das man durchaus mehr Tore hätte schießen können. Diese Tore hätten dem ein oder anderen Spieler gut getan mehr Selbstvertrauen zu bekommen.
Fazit: Das Wochenende hat mal wieder gezeigt was für eine Wundertüte die Eisbären in der Saison sind. In manchen Spielen Ideenlos und entmutigend und zwei Tage danach wieder in Torlaune. Ob die Eisbären das allerdings bis zu den Playoffs durch halten bleibt abzuwarten. Wenn nicht langsam eine Konstanz in das Spiel hinein kommt kann das auch gefährlich werden, wenn es darum geht in die Playoffs zu kommen. Ja man Gewinnt, aber Spielrhythmus sieht anders aus. Diese Woche geht es gegen den Spitzeneiter Köln und Iserlohn. Wenn die Eisbären ihr bestes geben, sei es in der Verteidigung oder dem Angriff und jeder bis zum Erbrechen kämpft, kann man 6 Punkte einfahren. Wenn nicht,müssen es mindestens 3 Punkte sein.

Der 26. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 26. Spieltag der Jubiläumssaison

 

Die Begegnungen :

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Ergebnis : 4 : 2 (1:0,2:1,1:1)

Zuschauer : 6555

Die Nordlichter der Liga marschieren weiter und bauen Siegesserie aus

Die Hamburger derzeit im absoluten Aufwind marschieren eimal durch die Liga. Seit der roten Laterne der Tabelle scheinen die Elbstädter unbezwingbar. Heute ging es nun gegen die Panther aus Augsburg. Im ersten Abschnitt legten die Hausherren auch gleich flott los. In der 2. Min besorgte A. Mitchell den Führungstreffer. Nun kamen aber auch die Gäste besser ins Spiel, konnten jedoch kein Tor erzielen. So endete das erste Drittel mit einer knappen Führung der Hamburger. Im 2. Abschnitt machten die Hausherren gleich druckvoll weiter. So konnte G. Festerling in der 25. Min. die Führung ausbauen. Dann in der 32. Min. legte Hamburgs M. Mochel nach. Klare Führung, doch Augsburg wusste sich zu wehren, so konnten die Gäste in der 37. Min. durch J. Forrest auf 3:1 verkürzen. So ging es auch in Pause 2. Im Schlussabschnitt hatte Hamburg alles weitesgehend im Griff, so konnte K. Schmidt zum 4:1 einnetzen. In der 44. Min. schoss dann Augsburg den 2. Treffer ihrerseits. Torschütze war diesmal S. Uvira. So konnte Hamburg den nächsten Sieg einfahren und scheinen derzeit unbesiegbar.

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Ergebnis : 1 : 2 (1:1,0:0,0:1)

Zuschauer : 10672

Die Adler aus Mannheim verlieren erneut diesmal gegen Ingolstadt

Die Mannheimer müssen sich langsam etwas einfallen lassen will man im oberen Drittel der Tabelle bleiben. Die Ingolstädter befinden sich im Mittelfeld der Tabelle und müssen auch mehr punkten. Die Adler auf eigenem Eis kamen mit einem Blitzstart aus der Kabine und so dauerte es gerade einmal 10 Sekunden bis die Torsirene das erste mal ertönen sollte. C. Ullman war der Torschütze. In der 3. Min. antworteten die Gäste mit einem Shorthanded Goal durch R. Sabolic. So ging es dann auch in die erste Pause. Im Mitteldrittel hatten beide Teams ihre Möglichkeiten. Jedoch konnte niemand den gegnerischen Goalie überwinden. So ging dieser Abschnitt auch torlos vorüber. Im Schlussabschnitt egalisierten sich in diesem Drittel auf überschaubarem Niveau. Es wurde klar das wohl der glücklichere gewinnen würde. Dies sollte an diesem Nachmittag die Gastmannschaft sein. In der 57. min. konnte T. Conboy ein Powerplay nutzen und zum 1:2 einnetzen. Dies bedeutete auch den Endstand. Ein eher mäßiges Spiel, dass den Hausherren mehr Fragen als Antworten einbrachte.

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Ergebnis : 5 : 2 (1:2,3:0,1:0)

Zuschauer : 4227

Krefeld entscheidet das Spiel im 2. Drittel gegen Iserlohn

Krefeld musste wieder zu gewohnter Stärke finden und da kam sicher Iserlohn gerade recht, die zwar gute Spiele machen es aber meist zum Ende hin nicht reicht. So ging es in den ersten Abschnitt und die Gäste sorgten für eine Menge Wirbel auf fremden Eis. So war es A. Foster der das Krefelder Tor in der 2. Min. traf. In der 7. Min legte M. Sertich nach und sorgte für eine 0:2 Führung. Doch die Hausherren reagierten nicht nervös, sondern versuchten ihr Spiel zu spielen. Dieses hatte auch Erfolg und so sorgte A. Courchaine in der 8. Min. für den Anschlusstreffer. So ging ein sehenswertes Drittel zu Ende. Im zweiten Abschnitt gab es eine Demonstration der Krefelder, wie man ruhig und abgeklärt zum Erfolg kommen kann. Die Iserlohner rannten an, jedoch meist ungestüm und nervös. Die Hausherren hingegen warteten auf ihre Gelegenheiten und nutzten diese clever aus. So erzielten sie drei Tore (23. K. Clark,30. M. Schymainsky und 35. J. Meyers). So endete auch dieses Drittel. Im Schlussabschnitt eigentlich das gleiche Bild. Iserlohn nervös anrennend konnte den Goalie Krefelds nicht überwinden. In der letzten Spielminute konnte dann noch D. Pietta das 5. Tor für die Krefelder erzielen. So gewannen die Hausherren eindeutig.

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Ergebnis : 2 : 3 (1:0,0:2,1:1)

Zuschauer : 10185

Die Hausherren geben sich im Derby knapp geschlagen

Nun ist es langsam an der Zeit das die Haie wieder einmal Punkte holen. Nach 3 verlorenen Spielen bangt man am Rhein um die Tabellenspitze. Doch es ist ein Revierderby das ja bekanntermaßen seine eigenen Gesetze hat. Dies konnte man auch sehr schön mit Spielbeginn sehen. Die Hausherren aus Düsseldorf kamen motiviert aus der Kabine und machten ordentlich Druck. Das Engagement sollte Früchte tragen, D. Fischbuch traf in der 3. Min. das Kölner Tor. Die Kölner wirkten leicht nervös und brachten in diesem Drittel nicht wirklich viel zustande. In der Pause muss Herr Krupp wohl deutliche Worte gefunden haben um seine Mannschaft zu motivieren. Die Haie kamen besser aus der Kabine und zogen gute Spielzüge auf. So traf M. Müller in der 26. Min. zum Ausgleich. In der 28. Min. dann drehte R. Ticar das Spiel mit seinem Treffer. Mit dieser knappen Führung der Gäste endete der Mittelabschnitt. Im Schlussabschnitt erst einmal ein Schock für die Hausherren. Der Goalie bekam einen Schuss an den Kehlkopf und fiel verletzt aus. Doch das schüchterte die Hausherren nicht ein. Im Gegenteil, in der 48. Min. traf N. Mondt zum Ausgleich. Doch die Haie konnten schliesslich den Siegtreffer erzielen. In der 59. Min. sorgte M. Lüdemann für die Entscheidung. Ein spannendes Derby was den Fans an diesem Nachmittag geboten wurde.

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Ergebnis : 1 : 2 (1:1,0:1,0:0)

Zuschauer : 3904

Nürnberg verliert knapp gegen Wolfsburg

Die Nürnberger laufen etwas ihren Ansprüchen hinterher und wollten sich in diesem Spiel wieder von einer besseren Seite zeigen. Die Wolfsburger hingegen spielen derzeit eine gute Saison und können regelmässig punkten. So ging es recht flott ins erste Drittel, wo die Gäste einen besseren Start erwischten. In der 4. Min. konnte B. Aubin den ersten Treffer markieren. Danach ging es rauf und runter und beide Teams hatten gute Chancen. In der letzten Minute des Drittels konnte E. Kaufmann für den Ausgleich sorgen. So ging es in die erste Pause. Im 2. Abschnitt hatten die Gäste ein leichtes Übergewicht und konnten dies auch nutzen. S. Furchner traf in der 30. Min. das Tor der Hausherren. Dies war auch das einzige Tor des Drittels. Im Schlussabschnitt versuchten die Ice Tigers alles, es sollte jedoch einfach kein Tor gelingen. Die Gäste hingegen verteidigten es clever und schaukelten so die knappe Führung über die Zeit. So gewinnen die Gäste gegen entnervte Nürnberger.

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Ergebnis : 1 : 3 (0:1,1:1,0:1)

Zuschauer : 4947

Die Münchener punkten erneut auf fremden Eis und gewinnen gegen Straubing

Straubing hegt Ambitionen auf das Mittelfeld der Tabelle und wollten dies mit 3 Punkten untermauern. Die Münchener scheinen sich langsam zu finden und punkten immer öfter. Das Eröffnungsdrittel begann jedoch eher behäbig. Man tastete sich ab und achtete auf sein Spielsystem. Getreu dem alten Eishockeymotto „Wer weniger Fehler macht, gewinnt“. So sollte der einzige Treffer des ersten Abschnitts ein Powerplay bringen. Die Gäste, in eigener Überzahl trafen zum 0:1 durch A. Barta. Im 2. Abschnitt konnte F. Petermann für die Gäste den 2. Treffer erzielen, dass ganze in der 22. Min. Doch die Hausherren hatten eine Antwort parat und F. Ondruschka besorgte den Anschlusstreffer. Dann passierte nicht mehr viel und so endete auch dieses Drittel mit einer knappen Führung für die Gäste. Im letzten Abschnitt fand Straubing eher selten den Weg zum Tor und konnte es nicht mehr spannend machen. Die Münchener erzielten in der 53. Min. noch einen Treffer durch D. Haydar, was auch den Endstand dieses Spieles bedeutete.

SCHWENNINGER WILD WINGS 125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg

Ergebnis : 3 : 5 (1:2,2:2,0:1)

Zuschauer : 4713

Der Meister beendet Auswärtsfluch und besiegt Schwenningen in einem engen Match

Die Berliner können doch noch Auswärtsspiele gewinnen. Jedoch wurde es wieder zu einem Nervenspiel des aktuellen Meisters. Nach einer zwischenzeitlichen 3 Tore Führung bekommt man Gegentreffer und wird nervös. Wie immer könnt ihr alle Einzelheiten zu diesem Spiel in unserem BLOG nachlesen.

 

Team der Woche: Die Kölner Haie

 

Herr Krupp, was müssen wir tun, um Deutscher Meister zu werden?

130px-Koelner-haie-logo_svgWas wird Uwe Krupp wohl geantwortet haben?

Die Gesellschafter jedenfalls waren bereit Geld locker zu machen, sehr viel Geld. Also arbeitete er ein Konzept aus und stand ein Jahr später mit den Haien im Finale um die Meisterschaft. Und der Gegner hieß Eisbären Berlin. Die Haie würden zum neunten Mal Meister. Krupps Planungen gingen so gut auf, dass es fast unheimlich war. Er sortierte unkonforme Spieler aus und kaufte sieben ausländische Profis ein. Alle schlugen ein, niemand versagte. Einen Stamm aus deutschen, formbaren Spielern hatte er schon in seinem ersten Jahr um sich gescharrt, in der Nationalmannschaft geprüft, für geeignet befunden und nach Köln gekauft. Alle zusammen sollten eine viel beschworene Musketiertruppe bilden, in der jeder für jeden kämpft. Krupp mag solche mystischen Dinge, auch als Bundestrainer formierte er Mannschaften, die durch Teamgeist glänzen sollten. Wer nicht mitmacht, darf nicht mitmachen. Dennoch, so ganz ohne „Söldner“ kommt auch Krupp nicht aus, denn dass einem Spieler wie Robinson plötzlich seine Musketierkumpels wichtiger sind als der Geldbeutel, darf bezweifelt werden. Und erstklassige Kräfte wie Holmqvist und Tjärnqvist werden auch nicht wegen ihrer Horoskope in Köln sein. 

 

Uwe Krupp, seit dem Sommer 2011 Trainer in Köln, sollte den KEC wieder zu einem Spitzenverein formen. Beim ersten Anlauf scheiterte man jedoch sang- und klanglos im Playoff-Viertelfinale am späteren Meister Berlin. Es war Glück für die Haie, dass Krupp nach sechs Jahren Nationalmannschaft eine neue Herausforderung suchte. Als gebürtiger Kölner wollte er dem Verein, bei dem er „groß“ wurde, etwas zurückgeben. Eishockey ist in Deutschland immer noch eine Randsportart und kein Verein kommt heute ohne einen Mäzen aus. So war es ein noch viel größeres Glück, dass die Gesellschafter um Frank Gotthardt 2010 beim KEC einstiegen. Denn der Klub stand am finanziellen Abgrund. Zweimal waren die Haie an der Insolvenz vorbeigeschrammt. 

 

Eine gute Strategie und eiskaltes Kalkül zeichneten die Haie in der Saison 2012/13 aus. Planänderungen waren nicht vorgesehen. Während viele andere Clubs während des Lock-outs in der NHL Spieler verpflichteten, hielt sich der KEC zurück. Krupp wollte keine Unruhe im Kader und so durfte einzig Marco Sturm für eine Weile mitspielen. Nach langer Verletzung trainierte er sich in Köln zurück an seine Bestform und galt als der Hoffnungsträger für das Gewinnen der ersten Meisterschaft nach 2002. 

 

Am Ende wurden sie Vize-Meister.

 

Natürlich waren sie enttäuscht. Da spielte man eine perfekte Saison, war Zweiter der Vorrunde, nach Punkten weit vor Berlin. Doch die Eisbären nutzten die Playoffs, waren am Ende besser als der KEC, übertrafen sie vor allem in Sachen Coolness und Lockerheit. Rob Zepp zeigte die bessere Finalform als Danny Aus den Birken. Man wollte den Titel so sehr, dass die Leichtigkeit verloren ging. Sie scheiterten nicht an dem stärkeren Gegner, sondern an sich selbst. 

 

Sicher ist, dass die Saison 2012/13 keine Eintagsfliege war.                                                        

Trainer und Team blieben fast komplett erhalten. Marco Sturm jedoch, den Krupp so unbedingt wollte, blieb nicht. Auch Felix Schütz wollte kein Musketier mehr sein. Die Angebote aus der KHL waren verlockender, denn er zahlte die Ablösesumme, die Köln für seinen Wechsel verlangte, aus eigener Tasche, sonst wäre der Transfer wohl nicht zustande gekommen.

 

Krupp hat ein Ziel, er will die Dominanz des siebenmaligen Meisters Eisbären Berlin beenden. 

 

Es wird Zeit, dass Berlin den Titel nicht gewinnt.

 

Für ihn heißt das nichts anderes, als dass er ihn will, den Titel.

Die Saison 2013/14 startete nicht wie geplant. Man ließ unerwartet viele Punkte liegen, gegen Nürnberg oder Rückkehrer Schwenningen. Doch inzwischen scheinen die Weichen für den Meisterexpress gestellt. Auch wenn die Kölner Haie ab und an über ihre eigenen Füße und ihr Ego stolpern, wie vor einigen Tagen gegen Hamburg und München, dominieren sie trotz Verletzungspech derzeit die DEL. Die Moral stimmt, es wird gekämpft bis zum Umfallen.

Und schließlich gelang eines, was dem ehrgeizigen Uwe Krupp besonders wichtig sein wird: Der Meister aus Berlin konnte bisher gegen den Vizemeister noch nicht einen Blumentopf gewinnen. 

 

(Anmerkung der Autorin: Ich hoffe natürlich, dass sich das am kommenden Dienstag ändert!)