{"id":9961,"date":"2021-12-02T22:21:10","date_gmt":"2021-12-02T21:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9961"},"modified":"2021-12-02T22:24:06","modified_gmt":"2021-12-02T21:24:06","slug":"67-n-v-gegen-duesseldorf-waehrend-die-offensive-heute-brillierte-nahm-sich-die-defensive-kurzerhand-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/12\/02\/67-n-v-gegen-duesseldorf-waehrend-die-offensive-heute-brillierte-nahm-sich-die-defensive-kurzerhand-frei\/","title":{"rendered":"6:7 n.V. gegen D\u00fcsseldorf: W\u00e4hrend die Offensive heute brillierte, nahm sich die Defensive kurzerhand frei"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><em><span style=\"color: #0000ff;\">WalkersB\u00e4renNews\/Saison 2021\/2022<\/span>\u00a0\u2013\u00a0<span style=\"color: #ff0000;\">Ausgabe #13:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg 289w\" sizes=\"auto, (max-width: 118px) 100vw, 118px\" \/>Spiele unter der Woche sind ja bei Eishockey-Fans eher unbeliebt, weil diese selten f\u00fcr Spektakel stehen. Am heutigen Donnerstagabend hatten aber sowohl die Eisb\u00e4ren Berlin als auch die D\u00fcsseldorfer EG Lust auf Spektakel. Vor 5.000 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof verloren die Eisb\u00e4ren ein munteres Scheibenschie\u00dfen mit 6:7 n.V. (2:1,2:2,2:3\/0:1) gegen die DEG. W\u00e4hrend die Offensive heute brillierte, hatte sich die Defensive kurzerhand frei genommen. Am Ende verspielten die Berliner \u00e4u\u00dferst kl\u00e4glich eine 4:1-F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin konnte im Heimspiel gegen die DEG wieder auf Neuzugang Marco Ba\u00dfler zur\u00fcckgreifen. Daf\u00fcr fehlten weiterhin Blaine Byron, Kevin Clark und Zach Boychuk. Nach der entt\u00e4uschenden 1:3-Heimniederlage gegen N\u00fcrnberg am Sonntagabend stellte Aubin, der ansonsten das selbe Personal zur Verf\u00fcgung hatte, seine Angriffsreihen komplett um. Marcel Noebels und Leo Pf\u00f6derl st\u00fcrmten heute zusammen mit Yannick Veilleux in der ersten Formation. Dort ersetzte er Frans Nielsen, welcher heute als Center der zweiten Reihe zwischen Matt White und Giovanni Fiore agierte. Mark Zengerle spielte auf dieser Position noch gegen N\u00fcrnberg, heute war Zengerle in der dritten Reihe zu finden, wo er zusammen mit den beiden Youngsters Manuel Wiederer und Sebastian Streu st\u00fcrmte. Die nominell vierte Angriffsreihe bildeten Bennet Ro\u00dfmy, Eric Mik und Marco Ba\u00dfler. Die Defensiv-P\u00e4rchen blieben gleich, einzig Korbinian Geibel war heute als siebter Verteidiger im Kader. Gegen N\u00fcrnberg half er noch im Sturm aus. Und im Tor begann heute Youngster Leon Hungerecker, der damit seinen zweiten DEL-Start erhielt und den ersten auf heimischen Eis. Mathias Niederberger nahm als Back-up auf der Bank Platz.<\/p>\n<p>Beide Teams gingen mit Negativ-Erlebnissen in dieses Spiel. Die Berliner verloren wie bereits erw\u00e4hnt am Sonntag zu Hause mit 1:3 gegen N\u00fcrnberg, w\u00e4hrend die DEG das &#8222;kleine&#8220; Derby in Krefeld mit 3:6 verlor, sich dort aber nach einem zwischenzeitlichen 0:6-R\u00fcckstand noch stark ins Spiel zur\u00fcck gek\u00e4mpft hatte. Heute waren sozusagen beide Mannschaften auf Wiedergutmachung aus. Und die Eisb\u00e4ren wollten zudem sicherlich auch noch Revanche f\u00fcr das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in Berlin, welches D\u00fcsseldorf mit 3:1 f\u00fcr sich entschieden hatte.<\/p>\n<div id=\"attachment_9962\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9962\" class=\"size-medium wp-image-9962\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194040-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194040-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194040-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194040-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194040-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194040-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194040-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194040-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9962\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p>Und der Start war viel versprechend. Ganze 56 Sekunden waren gespielt, da ert\u00f6nte erstmals die Tormusik in der Arena am Ostbahnhof. Marcel Noebels hatte zu viel Platz im Angriffsdrittel, guckte sich Mirko Pantkowski aus und zimmerte die Scheibe ins D\u00fcsseldorfer Netz &#8211; 1:0. Der perfekte Start f\u00fcr die Eisb\u00e4ren und genau den wollte man auch haben nach der Niederlage gegen die Franken und auch allgemein, weil man sich zuhause immer so schwer tut, ins Spiel zu finden.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren in der Anfangsphase die bessere Mannschaft. Aus einer sicheren Defensive heraus fuhren sie ihre Angriffe und als sie sich erstmals im D\u00fcsseldorfer Drittel festsetzen konnten, kassierte die DEG die erste Strafzeit der Partie und erm\u00f6glichte den Berlinern so das erste \u00dcberzahlspiel der Partie. Und man h\u00f6re und staune, auch das Powerplay nutzten die Eisb\u00e4ren aus. Am Ende einer guten Kombination stand Marcel Noebels am rechten Pfosten komplett alleine und hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, die Scheibe im halbleeren Tor einzuschie\u00dfen &#8211; 2:0 (7.). Veilleux war von seinem &#8222;Aufstieg&#8220; wohl besonders befl\u00fcgelt, denn die Nummer 38 hatte nach dem 1:0 auch das 2:0 von &#8222;Noebi&#8220; vorbereitet. Ein guten H\u00e4ndchen hat er da gehabt, der Serge Aubin.<\/p>\n<div id=\"attachment_9963\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9963\" class=\"size-medium wp-image-9963\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_195228-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_195228-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_195228-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_195228-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_195228-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_195228-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_195228-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_195228-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9963\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p>Die Hauptst\u00e4dter gl\u00e4nzten in der Anfangsphase vor allem durch ihre gnadenlose Effektivit\u00e4t, drei Torsch\u00fcsse, zwei Tore. Besser geht es fast gar nicht. Leon Hungerecker erlebte bis hierhin einen sehr ruhigen Arbeitstag und konnte sich so erst einmal an das Klima in der Mercedes-Benz Arena gew\u00f6hnen. Als er im weiteren Verlauf des ersten Drittels gebraucht wurde, war der junge Goalie zur Stelle und hielt sein Tor bis hierhin sauber.<br \/>\nNach einem vergebenen Powerplay der Eisb\u00e4ren kamen die Rheinl\u00e4nder rund zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels mal vor das Berliner Tor, Alexander Ehl und Brendan O&#8217;Donnell spielten einen Doppelpass, Ehl kam dann im Slot zum Abschluss und \u00fcberwand Leon Hungerecker zum ersten Mal an diesem Abend &#8211; 2:1 (18.). Mit diesem Spielstand ging es letztendlich auch in die erste Drittelpause.<\/p>\n<div id=\"attachment_9964\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9964\" class=\"size-medium wp-image-9964\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204346-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204346-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204346-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204346-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204346-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204346-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204346-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204346-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9964\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p>Was hatte man den Eisb\u00e4ren heute eigentlich in den Pausentee bzw. den Tee vor Beginn des Spiels getan? Denn im zweiten Drittel waren die Berliner noch schneller als zu Beginn des Spiels. Giovanni Fiore tauchte nach klasse Zuspiel von Kai Wissmann alleine vor Mirko Pantkowski auf und lie\u00df dem jungen DEG-Goalie keine Chance &#8211; 3:1 (21.).<br \/>\nDoch D\u00fcsseldorf zeigte sich keinesfalls davon geschockt und versuchte, eine Antwort zu finden. Aber sie fanden stets ihren Meister im gut aufgelegten Leon Hungerecker im Berliner Tor. Die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen sich in dieser Phase zu sehr hinten rein dr\u00fccken, kamen teilweise gar nicht aus dem eigenen Drittel heraus.<br \/>\nAber wenn die Eisb\u00e4ren heute eins konnten, dann war es gnadenlos effektiv zu sein. Mitten rein in die gute D\u00fcsseldorfer Phase fuhren die Berliner einen Zwei-auf-Eins-Konter, Leo Pf\u00f6derl kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, er spielte den Pass links r\u00fcber zu Marcel Noebels und der hatte heute sichtlich Bock auf Tore schie\u00dfen, denn er traf bereits zum dritten Mal an diesem Abend &#8211; 4:1 (26.). W\u00e4hrend &#8222;Noebi&#8220; sein drittes Tor feiern konnte, jubelte Yannick Veilleux \u00fcber seinen dritten Assist in diesem Spiel. Da scheint sich in Abwesenheit von Blaine Byron eine neue Paradereihe zu bilden. Serge Aubin d\u00fcrfte es freuen.<\/p>\n<div id=\"attachment_9965\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9965\" class=\"size-medium wp-image-9965\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204312-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204312-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204312-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204312-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204312-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204312-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204312-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_204312-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9965\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p>Was ihn aber nicht freuen d\u00fcrfte, war die Unkonzentriertheit seiner Spieler. Im eigenen Drittel vert\u00e4ndelten die Berliner die Scheibe, Leon Hungerecker rettete noch zweimal, doch gegen den Schuss von Cedric Schiemenz war der junge Berliner Goalie machtlos &#8211; 4:2 (27.). Den Gegentreffer mussten sich seine Vorderleute ankreiden lassen, die ihren Goalie da g\u00e4nzlich im Stich lie\u00dfen. Und dass mit Schiemenz mal wieder ein Ex-Eisb\u00e4r gegen die Berliner trifft, kennen wir nun auch schon mehr als uns recht ist.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren wirkten trotz ihrer eigentlich souver\u00e4nen F\u00fchrung irgendwie fahrig, leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau und fanden einfach nicht zu ihrem Spiel. D\u00fcsseldorf spielte dagegen weiter nach vorne und versuchte, sich hier zur\u00fcck ins Spiel zu k\u00e4mpfen.<br \/>\nKnapp sieben Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels bot sich den Rheinl\u00e4ndern die Chance in \u00dcberzahl auf ein Tor heranzukommen. Und das taten sie auch. Gew\u00fchl vor Leon Hungerecker und Victor Svensson behielt die \u00dcbersicht und verk\u00fcrzte auf 4:3 (34.). Die Eisb\u00e4ren wurden f\u00fcr ihre Passivit\u00e4t im Spiel bestraft. Normalerweise sollte dir eine 4:1-F\u00fchrung das n\u00f6tige Selbstvertrauen geben und du das Spiel sicher nach Hause bringen. Aber das gelang den Eisb\u00e4ren hier nicht, die irgendwie hinten verunsichert wirkten. So effektiv man heute vorne war, so anf\u00e4llig war man hinten.<br \/>\nNun wachten die Eisb\u00e4ren aber mal wieder auf und h\u00e4tten durch Leo Pf\u00f6derl beinahe das 5:3 erzielt, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Solche Aktionen hatten die Berliner in den zweiten 20 Minuten kaum mal. Aber immerhin konnte man sich in der Schlussphase mal wieder im D\u00fcsseldorfer Drittel festsetzen, doch zu einem Tor sollte es nicht reichen. Auch wenn Frank H\u00f6rdler nach einer guten Kombination nah dran war. So nahm man immerhin noch eine knappe 4:3-F\u00fchrung mit in die zweite Drittelpause. Aber das Spiel war hier nat\u00fcrlich noch lange nicht durch.<\/p>\n<div id=\"attachment_9966\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9966\" class=\"size-medium wp-image-9966\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194033-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194033-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194033-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194033-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194033-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194033-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194033-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_194033-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9966\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p>Doch wenn die Eisb\u00e4ren immer so aus der Kabine kommen, wie es heute der Fall war, dann darf man hinten auch einmal mehr patzen. Ganze 22 Sekunden dauerte es nur im Schlussdrittel, da staubte Matt White erfolgreich ab &#8211; 5:3 (41.).<br \/>\nGab dieser Treffer nun einmal das n\u00f6tige Selbstvertrauen? Nein, denn die DEG schlug in Minute 45 eiskalt zur\u00fcck. Die Zuordnung in der Berliner Defensive stimmt mal \u00fcberhaupt nicht, Brendan O&#8217;Donnell hatte zu viel Platz auf der rechten Seite, konnte sich die Scheibe zu recht legen und Leon Hungerecker ausgucken &#8211; 5:4.<br \/>\nAber die Eisb\u00e4ren hatten ja immer noch ihre Offensive in der Hinterhand, die ihnen heute das Spiel h\u00e4tte retten k\u00f6nnen. Giovanni Fiore kam im Slot an die Scheibe und versenkte die Scheibe aus der Drehung heraus im D\u00fcsseldorfer Tor &#8211; 6:4 (48.). Eine starke Aktion von Fiore, der von White angespielt wurde, da aber noch mit dem R\u00fccken zum Tor stand. Er drehte sich um die eigene Achse und sch\u00fcttelte dabei auch noch einen DEG-Verteidiger ab und vollendete ganz stark.<br \/>\nDen 5.000 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof wurde auf jeden Fall einiges heute Abend geboten. Hoffen wir an dieser Stelle mal, dass es nicht das letzte Spiel mit Fans f\u00fcr eine lange Zeit war. Wenn gleich nat\u00fcrlich die Gesundheit aller hier definitiv im Vordergrund steht!<\/p>\n<div id=\"attachment_9968\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9968\" class=\"size-medium wp-image-9968\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_193939-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_193939-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_193939-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_193939-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_193939-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_193939-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_193939-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20211202_193939-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9968\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p>Aber zur\u00fcck zum Spiel, denn hier durfte man keinesfalls wegschauen. Knapp acht Minuten vor dem Ende schlug die DEG erneut zur\u00fcck. Leon Hungerecker konnte den ersten Schuss nur prallen lassen, die DEG setzte nach und \u00fcber Daniel Fischbuch und Victor Svensson kam die Scheibe in den Slot zu Paul Bittner, welcher auf 6:5 verk\u00fcrzen konnte (52.). Hungerecker \u00e4rgerte sich anschlie\u00dfend \u00fcber das Gegentor, aber ihm war heute \u00fcberhaupt kein Vorwurf zu machen, denn zu oft wurde er von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Das Spiel erinnerte an Hungereckers erstes DEL-Spiel am vergangenen Freitag in Bietigheim, als die Eisb\u00e4ren knapp mit 5:4 n.P. gewannen. Auch da wurde Hungerecker immer wieder alleine gelassen. Das sollte sich eigentlich nicht wiederholen.<br \/>\nDie DEG hatte nun wieder Hoffnung, hier doch noch was aus der Hauptstadt mit nach D\u00fcsseldorf zu nehmen. Die Mannschaft von Chefcoach Harold Kreis dr\u00fcckte nochmal auf das Tempo und setzte die Berliner unter Druck. Diese wiederum lauerten nat\u00fcrlich auf Fehler der DEG und wollten kontern, um diese wilde Achterbahnfahrt hier endg\u00fcltig f\u00fcr sich zu entscheiden.<br \/>\nDEG-Coach Harold Kreis nahm zwei Minuten vor dem Ende des Spiels eine Auszeit und seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis. Er ging sozusagen jetzt &#8222;All-in&#8220;. Und damit hatten sie Erfolg. Stephen MacAulay glich hier tats\u00e4chlich noch zum 6:6 aus (59.).<br \/>\nGeht noch mehr Dramatik? Ja! 70 Sekunden vor dem Ende kassierte Jonas M\u00fcller eine Strafzeit wegen Stockschlags und so mussten die Berliner in der Schlussphase tats\u00e4chlich noch einmal in Unterzahl ran. So r\u00fcckte Leon Hungerecker wieder in den Brennpunkt. Das Spiel war hier definitiv nichts f\u00fcr schwache Nerven. Und der junge Berliner Goalie behielt in dieser Phase die Nerven und rettete seiner Mannschaft einen Punkt. Doch in der Verl\u00e4ngerung mussten die Eisb\u00e4ren noch 50 Sekunden in Unterzahl agieren.<\/p>\n<p>Aber diese \u00fcberstanden sie ohne Gegentor, auch weil Leon Hungerecker noch einmal einen starken Save dabei hatte. Und weiter ging es mit der Dramatik. Auf der einen Seite scheiterte Tobias Eder an Hungerecker, auf der anderen Seite scheiterte Leo Pf\u00f6derl an Mirko Pantkowski. Beide hatten freie Bahn, doch fanden in den beiden Goalies jeweils ihren Meister. Leon Hungerecker parierte anschlie\u00dfend zwei weitere Alleing\u00e4nge, Pantkowski einen. Wow, was f\u00fcr ein Spiel, was f\u00fcr eine Overtime.<br \/>\nDoch das bittere Ende kam 19,5 Sekunden vor dem Ende. Die Eisb\u00e4ren verloren im Angriffsdrittel die Scheibe, Daniel Fischbuch war auf und davon, doch statt selbst abzuschlie\u00dfen, legte er die Scheibe klasse zur\u00fcck auf Brendan O&#8217;Donnell, welcher am Ende keine gro\u00dfe M\u00fche hatte, die Scheibe im leeren Berliner Tor zu versenken &#8211; 6:7 (65.).<\/p>\n<p>Eine Niederlage, die vollkommen unn\u00f6tig war, die aber genauso verdient war. Wer eine 4:1-F\u00fchrung so leichtfertig noch herschenkt, der braucht sich am Ende nicht \u00fcber das Endergebnis beschweren. So stark die Offensive heute gespielt hat, so katastrophal, ja fast schon unterirdisch, trat die Berliner Defensive auf. Ein Fehler jagte den n\u00e4chsten und so stehst du am Ende nur mit einem Punkt da.<br \/>\nLeon Hungerecker konnte einem leid tun. Er hielt, was zu halten war, wenn er aber keine Unterst\u00fctzung seiner Vorderleute bekommt, dann kann auch er am Spielausgang nichts mehr \u00e4ndern. Und in der Verl\u00e4ngerung hatte er nochmal drei, vier weitere Saves bei, am Ende musste aber auch er sich geschlagen geben.<br \/>\nDie drei Tore von Marcel Noebels und die drei Vorlagen von Yannick Veilleux? Die vermeintlich neue Paradereihe der Eisb\u00e4ren? Das war heute nur f\u00fcr die Statistik, zu weh tut diese Niederlage. Eine, welche man so nie und nimmer kassieren darf!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WalkersB\u00e4renNews\/Saison 2021\/2022\u00a0\u2013\u00a0Ausgabe #13: Spiele unter der Woche sind ja bei Eishockey-Fans eher unbeliebt, weil diese selten f\u00fcr Spektakel stehen. Am heutigen Donnerstagabend hatten aber sowohl die Eisb\u00e4ren Berlin als auch die D\u00fcsseldorfer EG Lust auf Spektakel. 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