{"id":9937,"date":"2021-11-22T20:15:54","date_gmt":"2021-11-22T19:15:54","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9937"},"modified":"2021-11-22T20:15:54","modified_gmt":"2021-11-22T19:15:54","slug":"eisbaeren-berlin-rueckblick-auf-den-sieg-gegen-mannheim-vorschau-auf-das-heimspiel-gegen-iserlohn-morgen-abend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/11\/22\/eisbaeren-berlin-rueckblick-auf-den-sieg-gegen-mannheim-vorschau-auf-das-heimspiel-gegen-iserlohn-morgen-abend\/","title":{"rendered":"Eisb\u00e4ren Berlin: R\u00fcckblick auf den Sieg gegen Mannheim &#8211; Vorschau auf das Heimspiel gegen Iserlohn morgen Abend"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"122\" \/><span style=\"color: #000000;\">Freitagabend empfingen die Eisb\u00e4ren Berlin die Adler Mannheim zum ewig jungen DEL-Klassiker in der Arena am Ostbahnhof. 10.198 Zuschauern wollten sich dieses Duell der beiden Erzrivalen nicht entgehen lassen und sorgten somit erstmals seit dem 08. M\u00e4rz 2020 mal wieder f\u00fcr eine f\u00fcnfstellige Zuschauerzahl in der Mercedes-Benz Arena. Und sie sollten ihr Kommen auch nicht bereuen. Denn die Berliner setzten sich am Ende verdient mit 3:1 gegen die Kurpf\u00e4lzer durch, welche arg dezimiert in die Hauptstadt gereist waren, den Umst\u00e4nden aber trotzten und den Hauptst\u00e4dtern alles abverlangten. Einfach machte man es dem Deutschen Meister jedenfalls nicht. Auch Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin lobte daher den Auftritt des Spitzenreiters auf der Pressekonferenz:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es war ein hartes Spiel von beiden Mannschaften. Das Startdrittel war sehr umk\u00e4mpft. Anfangs hat man gemerkt, dass wir einige Tage nicht gespielt haben. Im Laufe der Partie haben wir aber die Kontrolle \u00fcbernommen. Ab dem zweiten Drittel sind wir sehr gut geskatet, haben den Gegner fr\u00fch unter Druck gesetzt und in der Offensivzone f\u00fcr Turnover gesorgt. Frans Nielsen Treffer war eine gute Einzelleistung. Das dritte Tor entstand durch einen guten Einsatz der ganzen Mannschaft im Spiel gegen den Puck. Respekt an Mannheim. Trotz der angespannten Personalsituation haben sie uns heute gefordert und starken Widerstand geleistet.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Mannschaft von Co-Trainer Mike Pellegrims, welcher Chefcoach Pavel Gross vertrat, erwischte auch den besseren Start in diesen Klassiker. Die Berliner mussten zun\u00e4chst einmal eine Anfangsoffensive der Mannheimer \u00fcber sich ergehen lassen, \u00fcberstanden diese aber schadlos. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Eisb\u00e4ren aber besser ins Spiel, hatten zu ihrem System gefunden und erspielten sich gute Chancen. Doch sowohl diese als auch ein Powerplay konnte man nicht nutzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das zweite Powerplay nahm man mit ins Mitteldrittel und dort schlug man eiskalt zu. Die Hausherren fanden ihre Formation und Frank H\u00f6rdler hatte abgezogen. Die Scheibe sprang jedoch an die Bande hinter dem Tor, von dort aber direkt auf die Kelle von Yannick Veilleux, welcher am linken Pfosten lauerte und Mannheims Goalie Felix Br\u00fcckmann zum 1:0 \u00fcberwinden konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Freude \u00fcber diese F\u00fchrung hielt nicht lange, denn Mannheim \u00fcberzeugte direkt beim ersten \u00dcberzahlspiel der Partie. Die Adler fanden sofort in ihre Formation, lie\u00dfen die Scheibe sehr gut laufen und am Ende war es Markus Eisenschmid, welcher den Puck zum 1:1 im Berliner Tor versenken konnte. 24 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Partie ging also wieder von vorne los und war wie bereits im ersten Drittel hart umk\u00e4mpft und von vielen Nickligkeiten gepr\u00e4gt. Was aber normal ist im Duell der beiden Erzrivalen. Lean Bergmann forderte Simon Despr\u00e9s zum Faustkampf heraus, machte damit ein m\u00f6gliches Mannheimer Powerplay kaputt, denn zuvor waren bereits zwei Minuten gegen Manuel Wiederer angezeigt. So ging es also bei gleicher Spieleranzahl weiter, w\u00e4hrend die beiden Streith\u00e4hne sich erst einmal auf der Strafbank abk\u00fchlen durften.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Acht Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, als Ex-NHL-Star Frans Nielsen endlich seinen gro\u00dfen Auftritt in der Arena am Ostbahnhof hatte. Im eigenen Drittel gestartet, lie\u00df er zwei Mannheimer Spieler ganz alt aussehen und tanzte am Ende auch noch den starken Mannheimer Goalie Felix Br\u00fcckmann aus und vollendete sein Super-Solo mit der erneuten Berliner F\u00fchrung. Ein \u00fcberragendes Tor, eins zum mit der Zunge schnalzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun merkte man Mannheim deutlich an, dass so langsam aber sicher die Kr\u00e4fte ausgingen, w\u00e4hrend die Hausherren noch einmal einen Gang hoch schalteten und ordentlich Druck entfachten. Und dieser sollte sich auch bezahlt machen, denn Zach Boychuk war es, der sieben Minuten vor der zweiten Drittelpause auf 3:1 stellte und somit bereits f\u00fcr den Endstand sorgte. Denn im letzten Drittel gab Mannheim noch einmal alles, warf nochmal alles nach vorne, aber am Spielstand sollte sich nichts mehr \u00e4ndern. Sowohl die Eisb\u00e4ren als auch Mannheim konnten ihre Chancen nicht verwerten, wobei gerade die Berliner das leere Tor vor Augen hatten, es dann aber doch nicht trafen. So blieb es beim 3:1 gegen den Erzrivalen und drei wichtigen Punkten. So wichtig und gut der Sieg auch war, man darf eben auch nicht vergessen, dass es ein ganz anderes Spiel geworden w\u00e4re, wenn Mannheim h\u00e4tte in Bestbesetzung antreten k\u00f6nnen. Dennoch genoss Boychuk das Spiel und den Sieg gegen die Kurpf\u00e4lzer:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es hat Spa\u00df gemacht heute. Es war eine k\u00f6rperbetonte Partie mit vielen Checks. Durch Mannheims dezimierten Kader konnten wir unser Spiel gut entfalten. Psychologisch war der Sieg heute sehr wichtig f\u00fcr uns. Wir hatten uns vorgenommen, den Gegner fr\u00fchzeitig zu st\u00f6ren. Das hat gut funktioniert.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nicht nur f\u00fcr die Fans beider Vereine war es ein besonderes Spiel angesichts der Rivalit\u00e4t. Auch f\u00fcr St\u00fcrmer Marco Ba\u00dfler war es ebenso ein besonderes Spiel, absolvierte er doch gegen Mannheim sein erstes Spiel im Eisb\u00e4ren-Trikot, nachdem er in der L\u00e4nderspielpause im Tausch gegen Parker Tuomie in die Hauptstadt gewechselt war. Sein Statement zum ersten Auftritt im B\u00e4renfell, in dem er elf Wechsel und 8:16 Minuten Eiszeit hatte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Es war ein enges Spiel. Nach dem torlosen Startdrittel haben wir im mittleren Spielabschnitt einen Weg gefunden, Tore zu schie\u00dfen. Ich denke, dass der aggressive Forecheck der Schl\u00fcssel zum Erfolg war. Mein erstes Spiel f\u00fcr die Eisb\u00e4ren h\u00e4tte nicht besser laufen k\u00f6nnen. Meine Reihe hat heute sehr gut gespielt. Wir haben kaum Fehler gemacht und uns offensiv einige Chancen erspielt. Mit meiner pers\u00f6nlichen Leistung bin ich zufrieden.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-22\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"116\" height=\"116\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Freitag gab es also das Duell gegen den Liga-Primus, morgen Abend ist der Tabellenzehnte aus dem Sauerland zu Gast. Ein Duell der Gegens\u00e4tze also, auch in Sachen der vorhandenen und gesunden Spieler. Im ersten Duell bei den Iserlohn Roosters\u00a0 fielen satte elf Tore, die Eisb\u00e4ren gewann das Spiel am Seilersee damals mit 7:4. Um die Torgef\u00e4hrlichkeit der Roosters wei\u00df man in Berlin, man hat also jede Menge Respekt vor dem morgigen Gegner. Simon Despr\u00e9s dazu im Interview:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Iserlohn kann Tore schie\u00dfen. Sie haben Kris Foucault, ein Top-Scorer der Liga, und auch Joe Whitney. Die m\u00fcssen wir im Auge behalten, aber ich habe Vertrauen in die Gruppe, dass wir deren Torchancen gering halten k\u00f6nnen. Wir haben eine gute Verteidigung und gute Torh\u00fcter. Nach fast 20 Spielen in der Saison sind wir glaube ich ein abgerundetes Team. Es wird ein Kampf, aber ich habe Selbstvertrauen, dass wir uns durchsetzen k\u00f6nnen.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eben jener Kris Foucault spielte letztes Jahr noch f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, aktuell ist der St\u00fcrmer der zweitbeste Scorer der Penny DEL mit 25 Scorerpunkten. Doch nicht nur auf die Scorer im Team muss man Acht geben, auch sollte man es vermeiden, vermehrt Strafen zu nehmen. Denn die Sauerl\u00e4nder stellen zwei extrem gef\u00e4hrliche Special Teams. Das Powerplay ist mit einer Erfolgsquote von 24 Prozent das zweitbeste der gesamten Liga. Das Penaltykilling steht mit 80,77 Prozent auf Rang f\u00fcnf in der Unterzahltabelle. Von daher verwundert es nicht, wenn Trainer Serge Aubin davon spricht, dass der Plan sei, 5-5 zu spielen:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Iserlohn ist definitiv ein gef\u00e4hrliches Team, nicht nur im 5-5, sondern auch im Powerplay. Sie schie\u00dfen gut und haben viele andere Fertigkeiten. Unser Plan ist 5-5 zu spielen und dann unser Spiel zu machen. Keine Zeit lassen und keinen Platz zu geben, einfach hart arbeiten und unsere M\u00f6glichkeiten ausnutzen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kann man denn f\u00fcr das Spiel gegen die Sauerl\u00e4nder mit R\u00fcckkehrern im Line-up rechnen? Blaine Byron und Kevin Clark fehlten ja verletzungsbedingt gegen Mannheim. Aubin mit einem Update zu den beiden St\u00fcrmern:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Bei beiden Jungs geht es von Tag zu Tag. Bei Clark kann es aber noch bis zu einer Woche dauern, aber bei Blaine ist es hoffentlich wirklich von Tag zu Tag. Sie sind ohne Zweifel wichtige Spieler und wir w\u00fcrden uns w\u00fcnschen, dass sie dabei sein k\u00f6nnten, aber mir gef\u00e4llt, dass jeder einspringt und wir die Sache als Team angehen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Somit wird es morgen Abend gegen Iserlohn also vermutlich das gleiche Personal richten m\u00fcssen wie gegen Mannheim. Aber das haben sie ja sehr erfolgreich gemacht, von daher ist auch morgen Abend wieder ein Sieg im Bereich des M\u00f6glichen.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitagabend empfingen die Eisb\u00e4ren Berlin die Adler Mannheim zum ewig jungen DEL-Klassiker in der Arena am Ostbahnhof. 10.198 Zuschauern wollten sich dieses Duell der beiden Erzrivalen nicht entgehen lassen und sorgten somit erstmals seit dem 08. M\u00e4rz 2020 mal wieder f\u00fcr eine f\u00fcnfstellige Zuschauerzahl in der Mercedes-Benz Arena. 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