{"id":9927,"date":"2021-11-07T19:48:25","date_gmt":"2021-11-07T18:48:25","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9927"},"modified":"2021-11-08T14:44:12","modified_gmt":"2021-11-08T13:44:12","slug":"25-in-ingolstadt-mit-null-punkten-und-410-toren-verabschieden-sich-die-eisbaeren-berlin-in-die-laenderspielpause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/11\/07\/25-in-ingolstadt-mit-null-punkten-und-410-toren-verabschieden-sich-die-eisbaeren-berlin-in-die-laenderspielpause\/","title":{"rendered":"2:5 in Ingolstadt: Mit null Punkten und 4:10-Toren verabschieden sich die Eisb\u00e4ren Berlin in die L\u00e4nderspielpause"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-286\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"93\" height=\"112\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Im neunten Ausw\u00e4rtsspiel haben die Eisb\u00e4ren Berlin das Eis erstmals ohne Punkte verlassen. Beim ERC Ingolstadt unterlagen die Berliner verdient mit 2:5 (1:1,1:3,0:1) und verabschieden sich somit mit zwei Niederlagen und null Punkten in die L\u00e4nderspielpause. Sicherlich nicht das, was die Eisb\u00e4ren sich vorgestellt haben, aber mit so einer Leistung punktest du in der PENNY DEL gegen kein Team.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin hatte dasselbe Personal wie gegen Krefeld zur Verf\u00fcgung, \u00e4nderte aber dennoch auf zwei Positionen. So kehrte Mathias Niederberger zur\u00fcck ins Tor, w\u00e4hrend Eric Mik heute mal wieder im vierten Sturm aushelfen durfte. Er ist eben der Mann f\u00fcr Alles bei den Berlinern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren waren nat\u00fcrlich auf Wiedergutmachung aus, hatte man doch am Donnerstagabend sein Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine mit 2:5 verloren. So wollte man sich nat\u00fcrlich nicht in die nun folgende L\u00e4nderspielpause verabschieden und wollte mit einem Sieg in Ingolstadt in die Pause gehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch einfach sollte die Partie bei den Schanzern nicht werden und so entwickelte sich auch von Beginn an eine hart umk\u00e4mpfte Partie, in der Torchancen zu Beginn eher Mangelware waren. Weil beide Teams es verstanden, die R\u00e4ume vor dem eigenen Tor zuzustellen und so gab es nat\u00fcrlich wenig Platz, um sich mal gute M\u00f6glichkeiten zu erspielen. So entwickelte sich eine Partie auf Augenh\u00f6he, in der beide Teams sich zun\u00e4chst einmal auf die Defensive konzentrierten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der 12. Spielminute gelang den Schanzern dann aber mal ein gelungener Abschluss. Nach gewonnenem Bully im Angriffsdrittel hatte Matt Bodie abgezogen, Mathias Niederberger lie\u00df nur prallen und Davis Koch staubte erfolgreich ab &#8211; 0:1. Der Neuzugang spielte vor kurzem noch in der DEL 2, jetzt trifft er in der DEL gegen den Deutschen Meister. Aber das scheint zur Zeit ja auch relativ einfach zu sein, siehe das Krefeld-Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren setzten sich fortan zwar mal fest im Ingolst\u00e4dter Drittel, nur f\u00fcr Gefahr konnte man nicht sorgen, weil die Panther eben auch stark vor dem eigenen Tor verteidigten. Aber eben auch, weil es dem Offensivspiel der Berliner derzeit an der n\u00f6tigen Kreativit\u00e4t fehlt, solche Abwehr-Bollwerke auch mal zu knacken.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">90 Sekunden vor der ersten Drittelpause dann aber mal ein genialer Pass von Jonas M\u00fcller von hinter dem Tor vor das Tor, wo Morgan Ellis lauerte und eiskalt zum 1:1 einnetzte (19.). Zwei Verteidiger besorgen den Ausgleich, besser kann man die derzeitige Offensivschw\u00e4che der Eisb\u00e4ren nicht beschreiben. Und Ellis traf zudem gegen seinen Ex-Verein. Aber auch damit kennen sich die Berliner ja bestens aus, denn normalerweise sind es ehemalige Berliner Spieler, die regelm\u00e4\u00dfig gegen die Eisb\u00e4ren treffen. Dieses Tor sorgte aber erst einmal f\u00fcr einen Pausenstand von 1:1.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ins zweite Drittel kam Ingolstadt besser hinein. Von Beginn an die Schanzer Panther druckvoll und mit guten Chancen. Aber sowohl Fabio Wagner als auch Samuel Soramies konnten Ingolstadt f\u00fcr den Aufwand nicht mit der F\u00fchrung belohnen. Von den Eisb\u00e4ren kam in diese Phase kaum etwas nach vorne.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach die Eisb\u00e4ren aber wieder offensiv ausgerichtet, aber Ingolstadt verstand es weiterhin sehr gut, die R\u00e4ume vor dem eigenen Tor zuzumachen und so war es f\u00fcr die Berliner sehr schwer, sich mal eine hochkar\u00e4tige Chance zu erarbeiten. Der Druck war zwar da, aber eben ohne nennenswerte Chancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem zweiten Powerbreak mussten die Eisb\u00e4ren erstmals in Unterzahl ran, Nicholas B. Jensen musste wegen Beinstellens f\u00fcr zwei Minuten in die K\u00fchlbox. Berlin und Penaltykilling? Waren zuletzt nicht wirklich die besten Freunde. Und heute auch nicht so richtig. Wayne Simpson mit dem Querpass auf Chris Bourque, der zog direkt ab, doch Jerome Flaake fing die Scheibe vor dem Tor ab und schob sie dann ganz stark \u00fcber die Linie &#8211; 1:2 (30.). Mathias Niederberger machte sich vergeblich lang und so lagen die Eisb\u00e4ren erneut hinten und mal wieder war es ein Gegentor in Unterzahl. Man wei\u00df, woran man in der L\u00e4nderspielpause dringend arbeiten muss. Besser gesagt sollte man mal der Sache auf den Grund gehen, warum das Penaltykilling derzeit eins der gr\u00f6\u00dften Probleme der Eisb\u00e4ren ist, funktionierte das doch eigentlich ganz gut in dieser Saison. Bis zum Wolfsburg-Spiel vor einer Woche, als man vier Gegentreffer in vier Unterzahlspielen kassierte. Die Serie setzte sich in den ersten beiden Unterzahlspielen zu Hause gegen Straubing fort.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und Ingolstadt legte sofort das dritte Tor nach. 75 Sekunden nach dem 2:1 war es diesmal Chris Bourque selbst, der die schlechte Zuordnung in der Berliner Defensive bestrafte &#8211; 1:3 (32.). Und die F\u00fchrung war eben insgesamt gesehen auch absolut verdient, weil Ingolstadt ein gutes Spiel, sowohl offensiv als auch defensiv, machte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bei Kevin Clark entlud sich rund sieben Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels der Frust, als er von Matt Bodie gecheckt wurde. Clark r\u00e4chte sich sofort mit einem Cross-Check und so durften beide im Anschluss an eine kleine Rauferei f\u00fcr vier Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Das darauf folgende 4-4 nutzen die Hausherren zum 4:1 durch Daniel Pietta (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch 44 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels sendeten die Eisb\u00e4ren ein kleines Lebenszeichen. Yannick Veilleux d\u00fcpierte Kevin Reich am kurzen Pfosten und verk\u00fcrzte auf 2:4 (40.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und nur acht Sekunden sp\u00e4ter kassierte Kevin Reich eine Zwei-Minuten-Strafe und erm\u00f6glichte den Eisb\u00e4ren so das erste Powerplay des Spiels. So war man f\u00fcr den Rest des Mitteldrittels und dann zu Beginn des Schlussdrittels ein Mann mehr auf dem Eis. In die Kabine nahm man neben dem \u00dcberzahlspiel aber auch einen 2:4-R\u00fcckstand mit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses Powerplay sollte man aber nun nutzen, wollte man hier noch etwas Z\u00e4hlbares aus Ingolstadt mit in die Hauptstadt nehmen. Doch die Berliner lie\u00dfen diese Chance ungenutzt und hatten nun noch rund 18 Minuten Zeit, um das Spiel zu drehen oder aber zumindest noch die Verl\u00e4ngerung zu erreichen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch da hatte man die Rechnung ohne Ingolstadt gemacht, denn die lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren komplett alt aussehen. Wojciech Stachowiak entwischte allen Berliner Spielern und lie\u00df Mathias Niederberger ebenso alt aussehen &#8211; 2:5 (46.). Das zehnte Gegentor an diesem Wochenende, was einer Spitzen-Mannschaft unw\u00fcrdig ist. Ebenso einem Titel-Kandidaten. Und erst recht einem amtierenden Deutsche Meister, der innerhalb k\u00fcrzester Zeit komplett von der Spur abgekommen ist.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem dritten Powerbreak durfte man zwar nochmal in \u00dcberzahl ran, aber auch das ist ein gro\u00dfes Problem der Berliner in dieser Saison. Wobei, das zieht sich ja nun auch schon \u00fcber einige Jahre. Wie gerne erinnert man sich da an die Jahre unter Pierre Pag\u00e9 zur\u00fcck, als man &#8222;Torpedo-Eishockey&#8220; spielte und ein gef\u00fcrchtetes Powerplay hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Immerhin \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren in der Schlussphase mal eine Unterzahl, was ja derzeit auch Seltenheitswert hat. Mehr gab es zum Schlussdrittel aber nicht mehr zu sagen, da Ingolstadt das 5:2 souver\u00e4n \u00fcber die Zeit brachte und die Eisb\u00e4ren somit die zweite 2:5-Niederlage in Folge kassierten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Pause kommt f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin vermutlich genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn mit null Punkten und 4:10-Toren verabschieden sich die Berliner in die Deutschland-Cup-Pause. Aber noch viel schlimmer: Auch spielerisch wussten die Eisb\u00e4ren in der zur\u00fcckliegenden Woche mit Niederlagen gegen Wolfsburg, Krefeld und nun Ingolstadt nicht zu \u00fcberzeugen. Auch der Sieg gegen Straubing war nur dank eines Kraft-Aufwandes m\u00f6glich. Die Offensive pr\u00e4sentiert sich derzeit \u00e4u\u00dferst harmlos, allen voran die Top-Reihe um Marcel Noebels und Leo Pf\u00f6derl, welche ohne Blaine Byron nicht mehr so stark ist wie mit ihm. Defensiv wirken die Eisb\u00e4ren unkonzentriert und zumeist ohne Zuordnung. Das Penaltykilling ist aktuell ein richtig gro\u00dfes Sorgenkind, ebenso das Powerplay. Es gibt einige Baustellen, an denen das Trainerteam um Serge Aubin und Craig Streu nach der Pause arbeiten m\u00fcssen. Denn die Eisb\u00e4ren spielen aktuell nicht wie ein Deutscher Meister. Und der erste Gegner nach der L\u00e4nderspielpause ist kein Geringerer als der Liga-Primus aus Mannheim. In der Form gibt es dort eine derbe Niederlage. Hoffen wir mal, dass den Eisb\u00e4ren die Pause gut tun wird und man nach der Pause wieder andere Eisb\u00e4ren zu sehen bekommt.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im neunten Ausw\u00e4rtsspiel haben die Eisb\u00e4ren Berlin das Eis erstmals ohne Punkte verlassen. Beim ERC Ingolstadt unterlagen die Berliner verdient mit 2:5 (1:1,1:3,0:1) und verabschieden sich somit mit zwei Niederlagen und null Punkten in die L\u00e4nderspielpause. 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