{"id":9854,"date":"2021-10-20T21:52:55","date_gmt":"2021-10-20T19:52:55","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9854"},"modified":"2021-10-20T21:52:55","modified_gmt":"2021-10-20T19:52:55","slug":"42-in-augsburg-blaine-byron-und-leo-pfoederl-fuehren-die-eisbaeren-berlin-zum-siebten-auswaertssieg-und-pflichtspielsieg-in-serie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/10\/20\/42-in-augsburg-blaine-byron-und-leo-pfoederl-fuehren-die-eisbaeren-berlin-zum-siebten-auswaertssieg-und-pflichtspielsieg-in-serie\/","title":{"rendered":"4:2 in Augsburg! Blaine Byron und Leo Pf\u00f6derl f\u00fchren die Eisb\u00e4ren Berlin zum siebten Ausw\u00e4rtssieg und Pflichtspielsieg in Serie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-17\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/150px-AEV_Panther_svg.png\" alt=\"\" width=\"116\" height=\"57\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"76\" height=\"87\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin sind weiterhin nicht aufzuhalten: Am Mittwochabend gewann der Deutsche Meister auch das siebte Ausw\u00e4rtsspiel in dieser Saison. Bei den Augsburger Panthern setzten sich die Hauptst\u00e4dter am Ende verdient mit 4:2 (1:1,1:1,2:0) durch und feierten neben dem siebten Sieg auf fremden Eis auch den siebten Pflichtspielsieg in Serie.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Chefcoach Serge Aubin musste f\u00fcr das Spiel seine Sturmreihen umstellen. Das aber aus einem erfreulichen Grund, da Marcel Noebels aufgrund der bevorstehenden Geburt seines Kindes nicht zur Verf\u00fcgung stand. So musste Aubin also die Top-Reihe ver\u00e4ndern und das tat er mit Parker Tuomie. Die Reihe um Matt White, Zach Boychuk und Yannick Veilleux blieb zusammen. Daf\u00fcr gab es auch in der dritten und vierten Reihe \u00c4nderungen. So st\u00fcrmten Kevin Clark, Frans Nielsen und Manuel Wiederer zusammen. Und die nominell vierte Reihe bildeten Eric Mik, Sebastian Streu und Bennet Ro\u00dfmy. Im Tor stand auch heute wieder Mathias Niederberger und auf der Bank nahm Tobias Ancicka Platz.<br \/>\nKapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler absolvierte heute sein 924. DEL-Spiel und zog damit mit Sven Felski gleich. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch an dieser Stelle, &#8222;Nante&#8220;!<\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren kamen mit sechs Pflichtspielsiegen in Folge im Gep\u00e4ck zu den Fuggerst\u00e4dtern. Und dann hatte man ja auch noch sechs Ausw\u00e4rtssiege in den ersten sechs Ausw\u00e4rtsspielen vorzuweisen. Man wollte bei den Panthern also den siebten Ausw\u00e4rtssieg in Serie feiern. Aber Vorsicht war geboten, denn Augsburg feierte f\u00fcnf Heimsiege in Serie. Eine Serie w\u00fcrde heute also rei\u00dfen, das war bereits vor Beginn der Partie klar.<br \/>\nVon der ersten Sekunde an war viel Tempo drin und beide Mannschaften versuchten schnell die neutrale Zone zu \u00fcberbr\u00fccken. Torchancen gab es aber zun\u00e4chst keine, weil beide Defensivreihen die R\u00e4ume vor dem Tor gut zu machten. Aber in der vierten Minute spielte Matt White Jonas M\u00fcller im hohen Slot klasse frei, doch sein Schuss verfehlte das Tor denkbar knapp.<br \/>\nDoch auch Augsburg kam kurz darauf zur ersten Chance. T.J. Trevelyan kam von links zum Abschluss, doch Mathias Niederberger machte die kurze Ecke zu. So richtig gef\u00e4hrlich war das dann aber doch nicht, weil Frans Nielsen den Passweg vor dem Tor gut zu stellte und Trevelyan so zum Schuss von au\u00dfen gezwungen war.<br \/>\nDen ersten richtig starken Wechsel hatte dann die vierte Reihe der Eisb\u00e4ren. Mik, Streu und Ro\u00dfmy machten ordentlich Druck und h\u00e4tten auch beinahe das 1:0 erzielt, aber Markus Keller verhinderte den R\u00fcckstand mit einem klasse Kick-Save.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren kamen also dem F\u00fchrungstreffer immer n\u00e4her, doch den erzielte am Ende der Gastgeber. David Stieler mit dem klasse Pass auf Trevelyan, der hatte zu viel Platz und lie\u00df Niederberger keine Chance &#8211; 0:1 (9.). Da stimmte f\u00fcr einen Moment die Zuordnung in der Berliner Defensive nicht und schon klingelte es im Kasten der Eisb\u00e4ren.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren lie\u00dfen sich davon aber nicht beirren und spielten weiter nach vorne. Doch irgendwie sahen die Angriffe sehr hektisch aus, da fehlte es den Berlinern manchmal an der n\u00f6tigen Ruhe. So kam man zu keiner wirklich hochkar\u00e4tigen Chance.<br \/>\nRund vier Minuten vor dem Ende trat Jubilar Frank H\u00f6rdler erstmals in Erscheinung, allerdings negativ, da er die erste Strafzeit der Partie kassierte. Doch dann lud Markus Keller die Eisb\u00e4ren zum Ausgleich ein. Die Berliner mit dem Befreiungsschlag, die Scheibe sprang vor dem Tor ungl\u00fccklich f\u00fcr Keller nach links und somit au\u00dferhalb des Trapezes. Dort darf der Goalie die Scheibe nicht spielen und statt ins sein Tor zur\u00fcckzukehren, versuchte Keller Blaine Byron noch irgendwie zu stoppen. Doch der mit dem Bauerntrick und dem Ausgleich ins leere Tor &#8211; 1:1 (17.). Der dritte Shorthander von Byron in dieser Saison bereits, Wahnsinn!<br \/>\nMehr passierte danach in diesem munteren ersten Drittel nicht mehr und so stand es nach 20 Minuten 1:1-Unentschieden. In einer sehr kurzweiligen und gut anzuschauenden Partie.<\/p>\n<p>Relativ ruhig begann daf\u00fcr dann das zweite Drittel, auch leicht zerfahren. Doch fr\u00fch bot sich den Berlinern dann die Chance in \u00dcberzahl zu spielen. Blaine Byron narrte die ganze Augsburger Defensive und Adam Payerl stoppte ihn per Haken. Das Powerplay war ja zuletzt deutlich besser und Augsburg hatte das schlechteste Penaltykilling der Liga. Da musste es doch jetzt eigentlich mit der F\u00fchrung klappten. Doch es waren die Panther, welche zweimal gef\u00e4hrlich zum Abschluss kamen. Als Chad Nehring die n\u00e4chste Strafzeit kassierte, waren die Eisb\u00e4ren f\u00fcr 18 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis. Und die Eisb\u00e4ren gewannen das anschlie\u00dfende Bully und die f\u00fcnf St\u00fcrmer versuchten auch alles, aber Markus Keller lie\u00df keine Scheibe durch. In der einfachen \u00dcberzahl kamen die Hauptst\u00e4dter nicht in die Formation, weil Augsburg das gut verteidigte. Die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen also eine gro\u00dfe Chance zur erstmaligen F\u00fchrung an diesem Abend ungenutzt.<br \/>\nIm Anschluss durfte dann mal wieder das Penaltykilling der Berliner ran, weil Frank H\u00f6rdler sich f\u00fcr sein Jubil\u00e4umsspiel wohl viele Strafzeiten vorgenommen hatte. Auch die zweite Berliner Strafzeit kassierte der Kapit\u00e4n des DEL-Rekordmeisters. Und dieses Mal klingelte es im Berliner Tor. Augsburg in der Formation, sie zogen die Berliner Box gut auseinander und so hatte Adam Payerl viel Platz und diesen nutze er eiskalt aus &#8211; 1:2 (28.).<br \/>\nDer Treffer sorgte f\u00fcr R\u00fcckenwind bei den Panthern, die direkt danach weiter Druck auf das Berliner Tor aus\u00fcbten. Doch es waren die Berliner, welche rotzfrech zum Ausgleich kamen. Leo Pf\u00f6derl behauptete ganz stark die Scheibe in der linken Bandenrundung, zog vor das Tor, scheiterte dort an Markus Keller, verwertete aber dann seinen eigenen Rebound extrem eiskalt &#8211; 2:2 (31.).<br \/>\nDie Top-Reihe scort eben auch ohne Marcel Noebels. Zweites Tor und zum zweiten Mal war einer aus dieser Reihe erfolgreich. Aber auch die vierte Reihe machte heute auf sich aufmerksam. Zwei-auf-Eins-Konter \u00fcber Bennet Ro\u00dfmy und Eric Mik, Letzterer kam zum Abschluss, doch er scheiterte an Markus Keller. Dennoch die n\u00e4chste gelungene Aktion der jungen Formation.<br \/>\nIn der 35. Spielminute Augsburg mit der dicken Chance zum 3:2, aber der Schuss von Niklas L\u00e4nger von der blauen Linie ging an den linken Pfosten, t\u00e4nzelte auf der Linie entlang und prallte auch noch an den rechten Pfosten. Kurz darauf die n\u00e4chste Strafzeit f\u00fcr die G\u00e4ste, dieses Mal musste Yannick Veilleux auf die Strafbank. Doch ein weiterer Powerplaytreffer gelang den Hausherren nicht und so \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren die Unterzahl ohne gro\u00dfe Probleme.<br \/>\nIn der Schlussphase setzten sich die Eisb\u00e4ren dann im Augsburger Drittel fest und sorgten nochmal f\u00fcr jede Menge Gefahr vor dem Tor von Markus Keller, nur belohnen konnten sie sich daf\u00fcr nicht. Und so stand es auch nach 40 Minuten Unentschieden im altehrw\u00fcrdigen Curt-Frenzel-Stadion.<\/p>\n<p>Aus der Kabine kamen die Eisb\u00e4ren wild entschlossen und sorgten gleich in der Anfangsphase des Schlussdrittels f\u00fcr jede Menge Gefahr vor dem Tor der Hausherren. Dem Deutschen Meister war deutlich anzumerken, dass er hier den F\u00fchrungstreffer erzielen wollte. Augsburg war zwar auch immer mal wieder nach vorne unterwegs, aber die Defensive der Eisb\u00e4ren verteidigte das sehr stark, blockte auch viele Sch\u00fcsse.<br \/>\nUnd so passierte am Ende das, was auch verdient war. Die Eisb\u00e4ren spielten die Scheibe tief, Blaine Byron kam an den Puck, zog von rechts vor das Tor, lie\u00df noch einen Verteidiger aussteigen und schloss dann eiskalt ab &#8211; 3:2 (46.). Das neunte Saisontor des Neuzuganges und das siebte Ausw\u00e4rtsspiel in Serie, wo die Nummer 23 scort. Das nennt man dann wohl einen absoluten Gl\u00fccksgriff auf dem Transfermarkt.<br \/>\nUnd der Druck der Eisb\u00e4ren lie\u00df nicht nach. Waren die ersten beiden Drittel noch ausgeglichen und auf Augenh\u00f6he, so war das letzte Drittel bis hierhin eine klare Angelegenheit f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter. Doch acht Minuten vor dem Ende Jesse Graham mit dem Zuckerpass an den langen Pfosten auf Chad Nehring, der aus dieser dicken Chance zu wenig machte. Augsburg sendete also nochmal ein Lebenszeichen.<br \/>\nSo blieb die Schlussphase hier nat\u00fcrlich \u00e4u\u00dferst spannend. W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren f\u00fcr die Vorentscheidung sorgen wollten, war der AEV bem\u00fcht, den Ausgleich zu erzielen. Doch den Panthern lief die Zeit davon. Und die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen nun mehrfach die Entscheidung liegen. Matt White, Nicholas B. Jensen, Zach Boychuk &#8211; sie alle hatten das 4:2 auf dem Schl\u00e4ger.<br \/>\nAugsburg riskierte am Ende nat\u00fcrlich alles und nahm rund zwei Minuten vor dem Ende den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Und nat\u00fcrlich nahm Coach Mark Pederson auch noch die Auszeit und wollte seine Jungs f\u00fcr die Schlussminute einstimmen. Augsburg kam tats\u00e4chlich noch zur Chance zum Ausgleich, aber Brad McClure scheiterte an Mathias Niederberger. Im Gegenzug die Eisb\u00e4ren mit der Entscheidung. Blaine Byron mit dem Zuspiel auf Leo Pf\u00f6derl und auch die Nummer 93 schn\u00fcrte den Doppelpack &#8211; 4:2 (60.). Das war der Schlusspunkt unter dieser munteren Partie.<\/p>\n<p>Ein hart umk\u00e4mpfter Sieg f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, welchen sie sich im letzten Drittel verdient haben. Die ersten beiden Drittel war es noch ein Duell auf Augenh\u00f6he, wo es ein munteres Hin und Her war. Augsburg legte immer vor, doch die Eisb\u00e4ren schlugen stets zur\u00fcck. Und im Schlussdrittel zeigte man dann seine ganze Klasse und ging durch den Eis-Zauberer Blaine Byron erstmals in F\u00fchrung. Mit der F\u00fchrung im R\u00fccken konnten die Berliner ihr Spiel aufziehen und verteidigten das bis zum Ende auch ganz stark. Zwar hatte Augsburg auch nochmal Chancen, aber die machte Mathias Niederberger zu Nichte und in den Schlusssekunden zog Leo Pf\u00f6derl den Stecker mit dem 4:2. So stand am Ende der siebte Ausw\u00e4rtssieg und der siebte Pflichtspielsieg in Serie &#8211; dank Blaine Byron und Leo Pf\u00f6derl!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin sind weiterhin nicht aufzuhalten: Am Mittwochabend gewann der Deutsche Meister auch das siebte Ausw\u00e4rtsspiel in dieser Saison. 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