{"id":9832,"date":"2021-10-14T18:55:18","date_gmt":"2021-10-14T16:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9832"},"modified":"2021-10-14T18:55:18","modified_gmt":"2021-10-14T16:55:18","slug":"fuenf-siege-in-serie-der-deutsche-meister-kommt-ins-rollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/10\/14\/fuenf-siege-in-serie-der-deutsche-meister-kommt-ins-rollen\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Siege in Serie: Der Deutsche Meister kommt ins Rollen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Elf Spieltage sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) absolviert und die Eisb\u00e4ren Berlin haben den Kontakt zur Spitze endg\u00fcltig hergestellt. Man steht nach elf Spielen mit 22 Punkten auf Platz Vier und liegt damit nur ganze zwei Z\u00e4hler hinter Spitzenreiter M\u00fcnchen. Der Grund daf\u00fcr sind drei Ligasiege in Serie, welche vorher noch nicht gelungen waren. Weil man eben den Heimfluch mit sich herum trug, doch seit vergangenem Dienstag ist dieser vorbei. Dort besiegte man in der Champions Hockey League (CHL) den HC Lugano mit 6:3. Auch in der DEL legte man den ersten Heimsieg hin, gegen K\u00f6ln gewann man am Sonntag mit 5:3. Elf Tore zu Hause in nur zwei Spielen, zuvor waren es ganze vier in vier Spielen. Der Bann scheint also inzwischen gebrochen zu sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was aber auch daran liegt, dass sich die Mannschaft immer besser aufeinander einstellt und einstimmt, immer besser zusammen harmoniert. Coach Serge Aubin sieht daher derzeit auch keinen Anlass, um irgendetwas zu \u00e4ndern, weshalb ein Mark Zengerle weiterhin nur der Platz auf der Trib\u00fcne bleibt. Ein Wechsel scheint hier durchaus m\u00f6glich zu sein, wenn gleich sich Zengerle in Berlin trotz der Umst\u00e4nde wohlf\u00fchlt und sich durch Leistungen weiterhin anbieten will. Aubin lobte nach dem Spiel gegen K\u00f6ln seine Mannschaft und erkl\u00e4rte auch, warum derzeit kein Platz f\u00fcr Mark Zengerle im Kader ist:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die Mannschaft spielt halt zur Zeit sehr gut und deswegen habe ich jetzt keine \u00c4nderungen am Line-up vorgenommen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcnf Spiele, f\u00fcnf Siege, 25:12-Tore belegen die Aussage des Berliner Chef Coaches. Die Eisb\u00e4ren hatten ausw\u00e4rts kein Problem mit dem Tore schie\u00dfen, das hatte man nur zu Hause. Weil man dort einfach zu kompliziert spielte, zu hektisch, zu selten den Schuss in der richtigen Situation abgab. Das \u00e4nderte man gegen Lugano und gegen K\u00f6ln und prompt klingelte es elf Mal im gegnerischen Tor. Mit jedem weiteren Tor steigt nat\u00fcrlich auch das Selbstvertrauen der Spieler und die Siegesserie l\u00e4sst die Brust nur noch breiter werden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aubin hatte es immer wieder gepredigt, als man zu Hause Niederlagen kassierte. Immer wieder sagte er, man befinde sich noch im Prozess, es muss sich noch alles finden und jetzt sieht man, dass er damit Recht hatte. Wenn gleich nat\u00fcrlich auch nach wie vor noch nicht alles rund l\u00e4uft, was aber nach erst elf gespielten Spielen auch kein Wunder ist. Aber man hat die Fehler angesprochen und diese St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, Spiel f\u00fcr Spiel abgestellt und so konnte man die j\u00fcngste Erfolgsserie starten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und war man zu Beginn vielleicht noch zu sehr von der Top-Reihe um Marcel Noebels, Leo Pf\u00f6derl und Blaine Byron abh\u00e4ngig, so scort nun auch regelm\u00e4\u00dfig die zweite Reihe, welche am Sonntag Matt White, Zach Boychuk und Yannick Veilleux bildeten. Letzterer kommt immer besser in Fahrt und traf gegen die Haie gleich zweimal.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch nicht nur der Offensiv-Motor zu Hause kommt so langsam aber sicher ins laufen. Nein, auch das Powerplay war einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr den ersten DEL-Heimsieg in dieser Saison. Die in dieser Spielzeit bekannte Schw\u00e4che der Domst\u00e4dter in Sachen Disziplin fiel ihnen in der Hauptstadt auf die F\u00fc\u00dfe. Die zuvor in \u00dcberzahl \u00e4u\u00dferst harmlosen Eisb\u00e4ren schossen vier der f\u00fcnf Tore gegen K\u00f6ln in \u00dcberzahl. Zuvor waren es ganze drei Tore in zehn Spielen gewesen, womit man das schw\u00e4chste \u00dcberzahlspiel der gesamten Liga hatte. Die Erfolgsquote lag bei unter zehn Prozent. Jetzt ist man auf Platz Dreizehn angekommen mit einer Erfolgsquote von 17,95 Prozent (7 Tore in 39 \u00dcberzahlsituationen).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es ist kein Geheimnis, dass zwei gut funktionierende Special Teams mit spielentscheidend sein k\u00f6nnen. Das Penaltykilling der Berliner funktionierte bis dato schon sehr gut, nun also auch das \u00dcberzahlspiel. In Unterzahl sind die Berliner gar die drittbeste Mannschaft mit einer Erfolgsquote von 82,05 Prozent. Nur Mannheim und Wolfsburg sind noch besser, das aber auch deutlich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren basteln also immer mehr an ihrer Meisterform, doch davon ist man nat\u00fcrlich noch ein gutes St\u00fcckchen entfernt. Denn noch immer hapert es an den punktgenauen Zuspielen zum Gegner, noch immer bringt man die Scheibe zu langsam aus dem eigenen Drittel. Was gegen K\u00f6ln aber schon besser wurde.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das sie viele Torsch\u00fcsse abgeben, war bereits bekannt, doch f\u00fchrten diese eben bisher nur ausw\u00e4rts zum Erfolg. Jetzt aber hat es auch endlich mal zu Hause geklappt und das, obwohl man mit 31 Sch\u00fcssen sieben weniger abgab, als das noch in Bietigheim und N\u00fcrnberg der Fall war. Aber die Qualit\u00e4t der Sch\u00fcsse, gerade auf heimischen Eis, war eben deutlich besser als in den ersten vier Ligaspielen zu Hause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Haben wir oben die beiden ersten Sturmreihen angesprochen, welche sich immer mehr warm schie\u00dfen, so d\u00fcrfen wir aber auch nicht andere Spieler vergessen, welche in der vergangenen Woche auf sich aufmerksam gemacht haben. So erzielte zum Beispiel ein Eric Mik gegen K\u00f6ln sein erstes DEL-Tor. Ein Kai Wissmann legte in N\u00fcrnberg ein Drei-Punkte-Spiel (1 Tor\/2 Vorlagen) hin. Was nat\u00fcrlich Goldwert ist f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter, dass von immer mehr Spielern Gefahr ausgeht, was es dem jeweiligen Gegner schwer macht, sich auf die Berliner einzustellen. Denn auch die dritte und vierte Reihe kann in einigen Wechseln immer wieder f\u00fcr Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und dann darf man ja auch nicht vergessen, dass mit Frans Nielsen jetzt auch noch ein echter NHL-Star kurz vor seinem Deb\u00fct bei den Eisb\u00e4ren steht. Mit ihm erhalten die Berliner noch mehr Tiefe im Kader, haben noch mehr M\u00f6glichkeiten, anzugreifen. Aber: Der Transfer erh\u00f6ht auch den Konkurrenzkampf in der Offensive, ist Nielsen doch der zehnte Importspieler beim Hauptstadtclub. Neun d\u00fcrfen allerdings nur auf dem Spielberichtsbogen stehen. Da wird im Training nun also hart gek\u00e4mpft, um am Spieltag im Line-up zu stehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Den Trainer wird das freuen, denn so hat er nach wie vor hungrige Spieler im Kader, welche die Erfolgsserie am liebsten unendlich fortsetzen wollen. Die Chance auf Sieg Nummer Sechs in Folge besteht am Sonntagnachmittag, wenn der ERC Ingolstadt zu Gast ist. Morgen haben die Berliner spielfrei, somit k\u00f6nnen sie die Akkus nach dem gestrigen Ausw\u00e4rtssieg in Lugano zum Abschluss der CHL wieder aufladen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und am Sonntag hat man dann auch einen wohlm\u00f6glich noch lauteren siebten Mann hinter sich. Denn nachdem die Eisb\u00e4ren auf &#8222;2G&#8220; umgestellt haben, k\u00f6nnen nun noch mehr Fans in die Arena am Ostbahnhof str\u00f6men. Dann kann aus der Arena wieder der altbekannte Hexenkessel werden, der den Gegnern das f\u00fcrchten lehrt. Der Heimfluch ist besiegt und jetzt wird es Zeit, nicht nur die Siegesserie weiter auszubauen. Nein, jetzt wird es Zeit, eine Heimserie zu starten und die Arena am Ostbahnhof wieder zu einer uneinnehmbaren Festung zu machen. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elf Spieltage sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) absolviert und die Eisb\u00e4ren Berlin haben den Kontakt zur Spitze endg\u00fcltig hergestellt. Man steht nach elf Spielen mit 22 Punkten auf Platz Vier und liegt damit nur ganze zwei Z\u00e4hler hinter Spitzenreiter M\u00fcnchen. 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