{"id":9823,"date":"2021-10-07T21:55:52","date_gmt":"2021-10-07T19:55:52","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9823"},"modified":"2021-10-07T21:55:52","modified_gmt":"2021-10-07T19:55:52","slug":"der-sechste-streich-auf-fremdem-eis-die-eisbaeren-berlin-schiessen-nuernberg-in-deren-arena-mit-62-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/10\/07\/der-sechste-streich-auf-fremdem-eis-die-eisbaeren-berlin-schiessen-nuernberg-in-deren-arena-mit-62-ab\/","title":{"rendered":"Der sechste Streich auf fremdem Eis! Die Eisb\u00e4ren Berlin schie\u00dfen N\u00fcrnberg in deren Arena mit 6:2 ab"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9438\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Nuernberg-Logo.png\" alt=\"\" width=\"99\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Nuernberg-Logo.png 211w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Nuernberg-Logo-133x150.png 133w\" sizes=\"auto, (max-width: 99px) 100vw, 99px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das halbe Dutzend an Ausw\u00e4rtssiegen ist voll: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben auch bei den heimstarken N\u00fcrnberg Ice Tigers gewonnen. Am Ende setzte man sich deutlich mit 6:2 (1:1,3:0,2:1) durch und holte somit im sechsten Ausw\u00e4rtsspiel der Saison den sechsten Ausw\u00e4rtssieg. Dennoch sprach Kai Wissmann nach dem Spiel davon, dass es &#8222;kein 6:2-Spiel&#8220; war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei den Eisb\u00e4ren kehrte Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler in den Kader zur\u00fcck. Er nahm auch seinen gewohnten Platz neben Kai Wissmann ein. Ansonsten blieben die Sturmreihen wie in Bietigheim und gegen Lugano zusammen. In der Defensive gab es eine \u00c4nderung im Vergleich zum Bietigheim-Spiel. Simon Despr\u00e9s, in Bietigheim noch siebter Verteidiger, spielte heute neben Nicholas B. Jensen. Dessen Partner beim Aufsteiger, Eric Mik, war daf\u00fcr heute siebter Verteidiger. Und im Tor kehrte Mathias Niederberger zwischen die Pfosten zur\u00fcck. Mark Zengerle und Korbinian Geibel, die am Dienstag noch gegen Lugano spielten, standen heute nicht im Kader.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine schwere Aufgabe wartete auf den Deutschen Meister, denn N\u00fcrnberg zeigte sich unter dem Duo Stefan Ustorf\/Manuel Kofler stark verbessert und gewann zwei der drei Spiele unter deren Leitung. Zudem waren die Franken sehr heimstark, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren mit dem Vereinsrekord von f\u00fcnf Ausw\u00e4rtssiegen zum Saisonstart im Gep\u00e4ck nach N\u00fcrnberg reisten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und der Start war \u00fcberragend. Ganze 36 Sekunden waren gespielt, als Blaine Byron die \u00dcbersicht vor dem Tor behielt und die Scheibe \u00fcber die Linie dr\u00fcckte &#8211; 1:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ein rasanter Beginn in N\u00fcrnberg, beide Mannschaften waren offensiv ausgerichtet und schenkten sich keinen Zentimeter Eis, beide waren sofort physisch drin im Spiel. Beide Teams suchten auch immer wieder den Abschluss vor dem Tor. Immer wieder gab es Phasen, wo sich mal N\u00fcrnberg und mal Berlin im gegnerischen Drittel festsetzten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte des Auftaktdrittels eine gute Phase der Hausherren, wo sie Berlin stark unter Druck setzen konnten, sich aber nicht f\u00fcr den Aufwand belohnten. Aber N\u00fcrnberg machte fortan weiter und die F\u00fchrung der Eisb\u00e4ren stand so auf wackeligen Beinen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Sieben Minuten vor dem Ende war dann aber mal Zach Boychuk durch, scheiterte jedoch an Niklas Treutle. Da h\u00e4tte er f\u00fcr eine vorerst beruhigende 2:0-F\u00fchrung sorgen k\u00f6nnen. So war es aber weiterhin eine sehr interessante Partie, wo es hin und her ging und immer wieder Gefahr vor dem gegnerischen Tor gab.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und gut drei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels sorgte Gregor MacLeod f\u00fcr den Ausgleich, setzte immer wieder nach und netzte dann aus der Drehung heraus zum 1:1 ein (17.). Angesichts des Spielverlaufes ein verdienter Spielstand. Mit dem ging es \u00fcbrigens auch in die erste Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel ging gleich so weiter. Es brannte sofort wieder vor beiden Toren. Gerade vor dem der Ice Tigers, die Eisb\u00e4ren n\u00e4mlich fr\u00fch mit einem richtig guten und druckvollem Wechsel. Doch Niklas Treutle lie\u00df keine Scheibe durch. Auch nicht bei einem Alleingang von Matt White. Aber ja, Berlin und Alleing\u00e4nge in dieser Saison, das wird wohl nichts mehr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und N\u00fcrnberg? Die waren nicht ganz so pr\u00e4sent wie die Eisb\u00e4ren vor dem Tor, aber nach acht Minuten im Mitteldrittel zog Daniel Schm\u00f6lz aus der Drehung ab, doch sein Schuss klatschte an den Pfosten. Gl\u00fcck f\u00fcr die Berliner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die hatten hier deutlich mehr Spielanteile im zweiten Drittel. Und gut sieben Minuten vor dem Ende zog Kai Wissmann einfach mal vom rechten Bullykreis ab und sein Schlagschuss schlug hinter Treutle ein &#8211; 2:1 (33.). Und nur 57 Sekunden sp\u00e4ter zog Nicholas B. Jensen einfach mal ab, Treutle lie\u00df die Scheibe nur prallen und Marcel Noebels staubte ab &#8211; 3:1 (34.). Ein Doppelschlag, der N\u00fcrnberg nat\u00fcrlich weh tat. Aber die F\u00fchrung war nach dem Verlauf des zweiten Drittels verdient.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und jetzt rollte der Ausw\u00e4rts-Express wieder los. Yannick Veilleux fuhr mit der Scheibe an der blauen Linie entlang, brachte sich in Schuss-Position und zog ab. Zach Boychuk f\u00e4lschte vor dem Tor ab und schon stand es 4:1 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren (36.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Vier Minuten vor der zweiten Pause kassierten die Eisb\u00e4ren die erste Strafzeit der Partie, N\u00fcrnberg also mit der Chance in \u00dcberzahl, nochmal einen Fu\u00df in die Partie hinein zu bekommen. Aber eigentlich auch schlau von den Eisb\u00e4ren, die erste Strafzeit erst bei einer sicheren F\u00fchrung zu nehmen. Denn N\u00fcrnberg stellt das zweitschlechteste Powerplay der Liga &#8211; nur die Eisb\u00e4ren sind noch schlechter als die Ice Tigers. N\u00fcrnberg spielte zwar ein gutes \u00dcberzahl, aber es gelang ihnen eben kein Treffer. Und in so einem Spiel k\u00f6nnte dich ein gut funktionierendes Powerplay noch einmal zur\u00fcck ins Spiel bringen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Hausherren bot sich aber schnell die zweite Chance zum Anschlusstreffer. Die Eisb\u00e4ren mit der zweiten Strafzeit in diesem Drittel und erneut Powerplay f\u00fcr die Mannschaft von Interimstrainer Stefan Ustorf. Und auch dieses \u00dcberzahlspiel sah gut aus, aber die Eisb\u00e4ren nahmen eine souver\u00e4ne 4:1-F\u00fchrung mit in die Kabine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">30 Sekunden musste man aber im Schlussdrittel noch in Unterzahl \u00fcberstehen. Aber das war kein Problem, N\u00fcrnberg konnte in dieser kurzen Zeit f\u00fcr keinerlei Gefahr sorgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach lief es aber besser f\u00fcr die Hausherren, die immer wieder den Abschluss suchten. So ganz wollte man das Spiel hier nicht abschenken. Aber egal was N\u00fcrnberg versuchte, Mathias Niederberger machte die Schotten dicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die Eisb\u00e4ren? Die kamen einmal vors Tor und trafen. Ex-Ice-Tiger Leo Pf\u00f6derl schnappte sich die Scheibe, marschierte \u00fcber die Eisfl\u00e4che und vollendete aus ganz spitzem Winkel &#8211; 5:1 (46.). Damit war die Messe hier dann auch gelesen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Franken kurz darauf mit dem dritten Powerplay der Partie, aber da merkte man dann schon, dass der f\u00fcnfte Gegentreffer die letzten Hoffnungen auf etwas Z\u00e4hlbares in dieser Partie bei N\u00fcrnberg zerst\u00f6rt hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und bei den Eisb\u00e4ren klappte jetzt alles. Alleingang Matt White und im 13. Anlauf verwerteten die Berliner so etwas in dieser Saison auch mal &#8211; 6:1 (49.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">An so einem Abend muss es doch auch mit einem Powerplaytor klappen. Knapp vier Minuten vor dem Ende kassierte N\u00fcrnberg die erste Strafzeit der Partie und da es eine 2+2-Minuten-Strafzeit war, konnten die Berliner des Rest der Partie in \u00dcberzahl spielen. Und daraus wurde am Ende sogar eine zweimin\u00fctige doppelte \u00dcberzahl. Jetzt musste es doch klappen mit einem Tor des schlechtesten Powerplays der Liga. Chancen waren auch da, das Powerplay wurde gut aufgezogen, aber es bleibt eben eine Baustelle im Team der Eisb\u00e4ren. Auch, weil Gregor MacLeod eine Sekunde vor dem Ende in doppelter Unterzahl zum 6:2-Endstand traf. Mathias Niederbergers Reaktion darauf war eindeutig &#8211; der Schl\u00e4ger musste dran glauben. Das letzte Gegentor war eben einfach komplett unn\u00f6tig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber das war am Ende nur ein kleiner Sch\u00f6nheitsfleck. Denn letztendlich z\u00e4hlt der sechste Ausw\u00e4rtssieg in Folge. Das fr\u00fche Tor spielte den Eisb\u00e4ren dabei sicherlich in die Karten, wenn gleich es danach ein Duell auf Augenh\u00f6he war und sowohl N\u00fcrnberg als auch die Eisb\u00e4ren ihre Chancen hatten. Auch im zweiten Drittel h\u00e4tte es durchaus in die andere Richtung gehen k\u00f6nnen, wenn Daniel Schm\u00f6lz statt des Pfosten das Tor getroffen h\u00e4tte. Zu dem Zeitpunkt stand es n\u00e4mlich noch 1:1. Aber dann kamen die drei verh\u00e4ngnisvollen Minuten f\u00fcr N\u00fcrnberg, wo die Zustimmung hinten nicht stimmte und die Berliner auf 4:1 davon zogen. Von diesem Dreifachschlag erholte sich N\u00fcrnberg dann nicht mehr, auch wenn sie es versuchten. Aber sp\u00e4testens die beiden Gegentore im Schlussdrittel raubten N\u00fcrnberg die letzte Hoffnung. Dass bei den Eisb\u00e4ren dann auch endlich mal ein Alleingang verwertet wurde, machte diesen Abend rund. Das Gegentor bei doppelter \u00dcberzahl wird aber von Trainer Serge Aubin garantiert nochmal angesprochen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Einen Spieler will ich aber noch hervorheben &#8211; Kai Wissmann! Der junge Verteidiger zeigte eine starke Partie und sammelte insgesamt vier Scorerpunkte. Neben seinem Tor bereitete er noch drei weitere Treffer. Das sollte nat\u00fcrlich nicht unerw\u00e4hnt bleiben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mit dem sechsten Ausw\u00e4rtssieg in Serie sind die Eisb\u00e4ren nur noch einen Sieg vom DEL-Startrekord entfernt. Aber das n\u00e4chste Ziel sollte am Sonntag jetzt erst einmal der erste DEL-Heimsieg gegen die K\u00f6lner Haie sein. Das Selbstvertrauen ist auf jeden Fall da, nach nun drei Pflichtspielsiegen in Serie. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das halbe Dutzend an Ausw\u00e4rtssiegen ist voll: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben auch bei den heimstarken N\u00fcrnberg Ice Tigers gewonnen. Am Ende setzte man sich deutlich mit 6:2 (1:1,3:0,2:1) durch und holte somit im sechsten Ausw\u00e4rtsspiel der Saison den sechsten Ausw\u00e4rtssieg. 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