{"id":9806,"date":"2021-10-04T19:43:06","date_gmt":"2021-10-04T17:43:06","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9806"},"modified":"2021-10-04T19:43:06","modified_gmt":"2021-10-04T17:43:06","slug":"die-eisbaeren-berlin-nach-neun-del-spieltagen-auswaerts-erster-zuhause-letzter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/10\/04\/die-eisbaeren-berlin-nach-neun-del-spieltagen-auswaerts-erster-zuhause-letzter\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren Berlin nach neun DEL-Spieltagen: Ausw\u00e4rts Erster &#8211; Zuhause Letzter"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die unglaubliche Serie der Eisb\u00e4ren Berlin h\u00e4lt auch nach neun Spieltagen in der PENNY DEL weiterhin an. Am Freitagabend kassierte man beim 1:3 gegen die D\u00fcsseldorfer EG die vierte Heimniederlage in Folge &#8211; inklusive CHL steht man sogar bei sechs Heimpleiten in Serie. Daf\u00fcr holte man am Sonntagabend beim 4:2 in Bietigheim den f\u00fcnften Ausw\u00e4rtssieg im f\u00fcnften Ausw\u00e4rtsspiel der Saison. Damit sorgte man zugleich f\u00fcr einen neuen Vereinsrekord, denn noch nie zuvor waren die Berliner mit f\u00fcnf Ausw\u00e4rtssiegen am St\u00fcck in die Saison gestartet. Und so hat man weiterhin das kuriose Bild in der Tabelle: Zuhause ist man mit 4:13-Toren und nur einem Punkt das schlechteste Heimteam der Liga, ausw\u00e4rts hingegen f\u00fchrt man die Tabelle mit der vollen Punktzahl von 15 Punkten und 22:7-Toren an. In der Gesamt-Tabelle blieben die Eisb\u00e4ren nach den beiden Spielen auf Platz F\u00fcnf mit nun 16 Punkten und 26:20-Toren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Spieler der Eisb\u00e4ren werden immer wieder gefragt, woran dieser Unterschied liegt, dass es ausw\u00e4rts l\u00e4uft und man zu Hause gef\u00fchlt nichts auf die Reihe bekommt. Marcel Noebels wurde daher nach dem Heimspiel gegen D\u00fcsseldorf gefragt, was es denn zur Zeit so schwierig macht, zuhause zu spielen?<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Daran liegt es jetzt glaube ich nicht, ob wir zuhause oder ausw\u00e4rts spielen. F\u00fcr mich macht es keinen Unterschied. Ich gehen ins Spiel rein genauso heim wie ausw\u00e4rts. Das sollte eigentlich kein Faktor sein. Eigentlich sollten wir zuhause mehr Punkte holen wie ausw\u00e4rts. Aber den Schalter haben wir bisher nicht umgelegt. Es wird nat\u00fcrlich Zeit, so langsam in die Spur zu finden.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Berliner sind auf Spurensuche, doch einen richtigen Ansatz hat man bisher nicht gefunden. Was bei den Heimspielen, insbesondere jetzt wieder am Freitag gegen die DEG auffiel, man erlaubt sich zu viele individuelle Fehler, bekommt den Pass nicht sauber zum Mitspieler gespielt und alleine der Aufbau aus dem eigenen Drittel heraus dauert enorm lange. Und wenn, dann gelingt er auch zu selten. Marcel Noebels wirkte diesbez\u00fcglich auch etwas ratlos:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Also ich finde auch, dass wir von hinten viel zu selten vern\u00fcnftig aus der Zone kommen. Aber wir haben zu viele Scheibenverluste alleine schon im eigenen Drittel. Es f\u00e4ngt ja bei uns schon an, dass wir keinen guten ersten Pass spielen und meistens eigentlich der Scheibe hinterher rennen, obwohl wir sie eigentlich vorher hatten. Wir m\u00fcssen wieder zusammenfinden, damit wir enger zusammen sind, damit wir uns besser unterst\u00fctzen, keine 30-Meter-P\u00e4sse \u00fcber das Eis spielen. Ich bin selber so ein bisschen ratlos gerade, warum wir so auftreten. Ich hoffe, dass wir als Mannschaft da wieder raus finden.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chancen erspielt man sich ja, sowohl zuhause als auch ausw\u00e4rts. Aber die Eisb\u00e4ren schaffen es zurzeit nicht, beste Chancen zu nutzen. Auch Marcel Noebels eben nicht, der am Freitag mit Blaine Byron ein 2-auf-0-fuhr, die Scheibe aber nicht am DEG-Goalie vorbei bekam. Das sind normalerweise sichere Tore f\u00fcr den Berliner Torj\u00e4ger, der solche Chancen eigentlich mit verbundenen Augen macht. Aber nicht in dieser Saison. Da wirken die Eisb\u00e4ren irgendwie nicht ganz bei der Sache, wenn sie zuhause vor den eigenen Fans spielen. Hinten die bereits angesprochenen individuellen Fehler und das sehr langsame rauskommen aus der eigenen Zone, vorne spielt man das einfach zu hektisch und will lieber noch den einen Pass spielen oder den einen Kringel fahren, statt einfach mal die Scheiben zum Tor zu bringen. Eben das, was sie ausw\u00e4rts machen und wo es ja bisher auch bestens klappt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Vier Tore in vier Heimspielen sind eines Deutschen Meisters unw\u00fcrdig. Am Freitag waren es wieder 35 Torsch\u00fcsse, nur einer fand den Weg ins Netz. In Bietigheim waren es zwei Tage sp\u00e4ter nur drei Torsch\u00fcsse mehr, aber eben auch drei Tore mehr. Die Erkl\u00e4rung daf\u00fcr ist aber einfach: Gegen D\u00fcsseldorf gab man nur 16 Prozent aller Sch\u00fcsse aus dem Slot ab, weil die DEG die gef\u00e4hrlichen R\u00e4ume gut zu machte und die Eisb\u00e4ren so immer wieder nach au\u00dfen zwang oder zu Sch\u00fcssen von der blauen Linie. In Bietigheim kam man dann nach Anlaufschwierigkeiten besser vor das Tor und gab 36 Prozent aller Sch\u00fcsse aus dem Slot ab.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was aber bei den Eisb\u00e4ren weiterhin ein Problem ist: Sie sind zu abh\u00e4ngig von der Top-Reihe um Marcel Noebels. Diese war f\u00fcr das einzige Tor gegen D\u00fcsseldorf verantwortlich. Dahinter wird es dann schon eng, wobei immer mal wieder die Reihe um Matt White, Zach Boychuk und Giovanni Fiore auf dem Scoreboard auftaucht. Aber den Berlinern mangelt es da noch an der n\u00f6tigen Tiefe, dass auch mal die hinteren Reihen treffen. Gestern war da sicherlich schon mal ein guter Ansatz, als die vierte Reihe den so wichtigen Ausgleich erzielte. Aber solche Momente kommen noch zu selten im Berliner Spiel vor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So verwundert auch nicht die Eiszeit, dass es gegen die DEG Marcel Noebels, Leo Pf\u00f6derl, Matt White und Zach Boychuk waren, welche \u00fcber 20 Minuten Eiszeit kamen. Bis auf Boychuk hatten die drei anderen St\u00fcrmer auch beim Aufsteiger \u00fcber 20 Minuten Eiszeit. Die Last wird da noch auf zu wenige Schultern verteilt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch das Powerplay bleibt weiterhin eine gro\u00dfe Baustelle beim Deutschen Meister. Insgesamt 12:36-Minuten war man am Wochenende in \u00dcberzahl, kein einziger Treffer sprang dabei heraus. Inzwischen haben die Eisb\u00e4ren das schw\u00e4chste Powerplay der gesamten Liga. Gerade in engen Spielen und gegen Spitzenteams kann ein starkes Powerplay von gro\u00dfer Bedeutung sein. Doch das Powerplay der Eisb\u00e4ren sorgt f\u00fcr keinerlei Angst in der PENNY DEL.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die zur Zeit d\u00fcrftigen Leistungen auf eigenem Eis m\u00fcndeten am Freitagabend im ersten kleineren Pfeifkonzert nach der Schlusssirene. So langsam aber sicher ist eben auch die Geduld der Fans zu Ende. Man kann immer verlieren, aber dann muss auch die Leistung stimmen, aber wenn es wie am Freitag in den ersten beiden Dritteln dem Fan weh tut, den Eisb\u00e4ren beim spielen zuzuschauen, dann kommen die Pfiffe nicht von ungef\u00e4hr. Das wirkte teilweise wie ein planloses Anrennen, ein kopfloses herum stolpern auf eigenem Eis. So einen richtigen Gameplan hat man zuhause noch nicht erkennen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In dieser Woche gibt es wieder zwei M\u00f6glichkeiten, die Heim-Misere zu beenden. Morgen Abend trifft man in der Champions Hockey League (CHL) auf den HC Lugano aus der Schweiz und am Sonntag sind die K\u00f6lner Haie in der PENNY DEL zu Gast in der Hauptstadt. Da sollte der Heimfluch endlich besiegt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schauen wir noch kurz auf die Youngsters, bleibt festzuhalten, dass Eric Mik weiterhin gut Eiszeit erh\u00e4lt. Gegen die DEG waren es 12:17 Minuten und in Bietigheim 9:42 Minuten. In Bietigheim waren es zudem noch 1:56 Minuten in Unterzahl. Sebastian Streu kam auf 7:49 Minuten (D\u00fcsseldorf) und 12:22 Minuten (Bietigheim). Auch Streu kam in Bietigheim in Unterzahl zum Einsatz (1:42 Minuten).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bennet Ro\u00dfmy kam nur auf 2:34 Minuten (D\u00fcsseldorf) und 3:44 Minuten (Bietigheim).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ob Trainer Serge Aubin f\u00fcr das morgige CHL-Spiel Spieler schonen wird, stand heute noch nicht fest. Die Berliner waren mit nur einem Punkt in die CHL gestartet und haben nur noch theoretische Chancen auf das Erreichen der KO-Phase. Von daher w\u00fcrde es nicht verwundern, wenn Aubin etwas rotiert, zumal bereits am Donnerstag das n\u00e4chste Ligaspiel in N\u00fcrnberg ansteht. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die unglaubliche Serie der Eisb\u00e4ren Berlin h\u00e4lt auch nach neun Spieltagen in der PENNY DEL weiterhin an. Am Freitagabend kassierte man beim 1:3 gegen die D\u00fcsseldorfer EG die vierte Heimniederlage in Folge &#8211; inklusive CHL steht man sogar bei sechs Heimpleiten in Serie. 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