{"id":9773,"date":"2021-09-27T21:11:27","date_gmt":"2021-09-27T19:11:27","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9773"},"modified":"2021-09-27T21:12:22","modified_gmt":"2021-09-27T19:12:22","slug":"die-eisbaeren-berlin-nach-sieben-del-spieltagen-auswaerts-weiterhin-stark-und-zu-hause-ohne-sieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/09\/27\/die-eisbaeren-berlin-nach-sieben-del-spieltagen-auswaerts-weiterhin-stark-und-zu-hause-ohne-sieg\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren Berlin nach sieben DEL-Spieltagen: Ausw\u00e4rts weiterhin stark und zu Hause ohne Sieg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>So langsam lohnt sich schon einmal ein erster Blick auf die Tabelle der PENNY DEL. Sieben Spieltage sind absolviert und vorne findet man mit M\u00fcnchen und Mannheim die zwei Schwergewichte des deutschen Eishockeys. Dahinter kommen der Vizemeister Wolfsburg und K\u00f6ln, auf Platz F\u00fcnf folgen bereits die Eisb\u00e4ren Berlin. Damit hat man in der dritten Saisonwoche mal wieder einen Sprung in der Tabelle gemacht. War man nach dem ersten Wochenende noch auf Platz Sechs, rutschte man in der Woche darauf auf Rang Neun ab. Und nun verbesserte man sich also wieder und machte einen gro\u00dfen Sprung auf Platz F\u00fcnf.<\/p>\n<p>Das war aber auch nur m\u00f6glich, weil die Hauptst\u00e4dter in der vergangenen Woche zwei der drei Spiele ausw\u00e4rts bestritten haben. Denn da l\u00e4uft es f\u00fcr die Mannschaft von Coach Serge Aubin nach wie vor wie geschmiert. Das 4:0 in Straubing und das 3:1 in Krefeld waren die Ausw\u00e4rtssiege Nummer drei und vier in dieser Saison. Und das in insgesamt vier Ausw\u00e4rtsspielen. 18:5-Tore zeigt die Statistik in den vier Gastspielen an. Aubin wurde nach dem Sieg am Sonntag in Krefeld gefragt, was denn seine Mannschaft ausw\u00e4rts derzeit so stark macht?<\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Ich w\u00fcrde sagen, heute war unser h\u00e4rtestes Ausw\u00e4rtsspiel, aber die Jungs sind stabil geblieben. Es ist ihnen wichtig und deshalb haben sie Wege gefunden. Wir wollen nat\u00fcrlich nicht zwei Spiele in Folge verlieren. Gute Teams finden einen Weg nach einer Niederlage wieder zur\u00fcckzukommen und das haben die Jungs heute getan.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00e4hrend man auf fremden Eis weiterhin ungeschlagen und ohne Punktverlust ist, wartet man zu Hause auch nach dem dritten Heimspiel immer noch auf den ersten Sieg. Den beiden deutlichen Niederlagen gegen M\u00fcnchen (1:4) und Mannheim (0:3) folgte am Freitagabend eine knappe 2:3-Niederlage n.V. gegen Wolfsburg. Wobei man da sagen muss, dass man sich diese Niederlage selbst zuzuschreiben hat. Denn wer in der Verl\u00e4ngerung eine Strafzeit wegen zu vieler Spieler auf dem Eis kassiert, braucht sich nicht \u00fcber die Pleite zu wundern.<br \/>\nWas man aber nach dem Spiel am Freitagabend gegen Wolfsburg merkte, war der Frust, der bei den Spielern enorm tief sa\u00df. Leo Pf\u00f6derl wurde zum Beispiel darauf angesprochen, was man abstellen kann, weil man zu Hause immer so einen schwierigen Start hat?<\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ach, das ist doch Schwachsinn. Letztes Jahr haben wir ausw\u00e4rts die ersten f\u00fcnf Spiele verloren und dann haben wir auf einmal ausw\u00e4rts gewonnen und am Schluss waren wir Meister. Also 6. Spieltag oder 5. oder 7., keine Ahnung. Weiter geht\u00b4s. Wir gewinnen unsere Spiele schon.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, ihre Spiele gewinnen die Eisb\u00e4ren. Aber eben zur Zeit nur ausw\u00e4rts. Weil man zu Hause irgendwie das Gef\u00fchl hat, dass sie irgendetwas blockiert. Zwar kommt man zu Chancen, man kommt immer wieder vor das gegnerische Tor, aber dann bekommt man den Eindruck, dass sie zu hektisch werden. Hier noch ein Pass, da noch ein Kringel, statt einfach geradlinig zu spielen. So wie ausw\u00e4rts eben. Die Statistik zu Hause spricht da B\u00e4nde &#8211; 3:10-Tore. Chancen waren gen\u00fcgend da, satte 99 Torsch\u00fcsse gaben die Berliner in den bisherigen drei Heimspielen ab. Die Ausbeute von drei Toren ist dann doch definitiv zu wenig.<\/p>\n<p>Die Heim-Misere nennt St\u00fcrmer Yannick Veilleux gar inakzeptabel, wie er nach dem Spiel gegen Wolfsburg am Freitag sagte:<\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Bei dem Kader, den wir haben, ist es inakzeptabel bei drei Siegen und drei Niederlagen zu stehen. Besonders zu Hause zu verlieren, ist inakzeptabel.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ausw\u00e4rts hat man bis 128 Torsch\u00fcsse abgegeben und dabei satte 18 Tore erzielt. Man hat das Gef\u00fchl, ausw\u00e4rts tun sich die Berliner leichter als zu Hause. Jedenfalls spielen sie auf fremden Eis befreiter auf und nutzen ihre Chancen deutlich besser als zu Hause. Auch steht man ausw\u00e4rts defensiv besser als zu Hause.<br \/>\nDabei kam man ja in den drei Spielen der vergangenen Woche auch zu Chancen aus der gef\u00e4hrlichen Zone vor dem Tor. Waren es in Straubing noch 29 Prozent aller Sch\u00fcsse, welche man aus dem Slot abgab, waren es gegen Wolfsburg und in Krefeld bereits 38 Prozent. Aber nutzen konnte man die Chancen eben nur auf gegnerischem Eis. Daran muss man definitiv arbeiten.<\/p>\n<p>Woran man aber auch arbeiten muss? Man ist zur Zeit zu sehr von einzelnen Spielern abh\u00e4ngig. Wenn Tore geschossen werden, dann sind es meistens nur die Spieler aus Reihe eins oder zwei. So auch in den letzten drei Spielen, als Blaine Byron (3 Tore\/0 Assists), Leo Pf\u00f6derl (1\/2) und Marcel Noebels (0\/3) wieder am besten scorten. Hinzu kommt Matt White mit zwei Toren und auch Yannick Veilleux, welcher zweimal in den drei Spielen traf. Doch die Last des Toreschie\u00dfens verteilt sich derzeit noch auf zu wenige Schultern.<\/p>\n<p>Bei den Special Teams besteht weiterhin Luft nach oben. Zwar erzielte man in Straubing zwei \u00dcberzahltreffer, doch in den beiden anderen Spielen blieb man ohne Tor. Daf\u00fcr kassierte man gegen Wolfsburg und in Krefeld je ein Gegentor in Unterzahl. Der Gegentreffer gegen Wolfsburg war dabei spielentscheidend und die Strafzeit vollkommen unn\u00f6tig. Denn da hatte man zuvor das Z\u00e4hlen vergessen und wurde daf\u00fcr bitter b\u00f6se bestraft.<br \/>\nDas Powerplay bleibt weiterhin ein Sorgenkind, auch trotz der zwei Treffer am Pulverturm. Mit einer Erfolgsquote von 13,64 Prozent stellt man mit Krefeld aktuell das schlechteste \u00dcberzahlspiel der Liga.<br \/>\nDaf\u00fcr sieht es in Unterzahl besser aus. Das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren belegt zur Zeit Rang sechs mit einer Erfolgsquote von 79,31 Prozent.<\/p>\n<p>Schauen wir auf die Youngsters der Berliner. Da w\u00e4re zun\u00e4chst einmal Eric Mik zu erw\u00e4hnen, denn ihm gelangen zwei Torvorlagen in den letzten drei Spielen. Von der Eiszeit her spielte Mik in Straubing 8:29 Minuten, gegen Wolfsburg 16:25 Minuten (was da aber an der Verletzung von Nicholas B. Jensen lag) und in Krefeld 14:35 Minuten (da ersetzte er Jensen in der Verteidigung komplett). Sebastian Streu kam auf 8:52 Minuten (Straubing), 4:44 Minuten (Wolfsburg) und 11:52 Minuten (Krefeld.). Bennet Ro\u00dfmy kam auf 4:57 Minuten (Straubing) und 2:57 Minuten (Wolfsburg). Gegen Krefeld war er nicht dabei, daf\u00fcr spielte Korbinian Geibel. Und der kam auf 5:37 Minuten. Mik und Streu bekamen zudem Eiszeit in den Special Teams.<\/p>\n<p>Auf der Torh\u00fcterposition bestritt Mathias Niederberger alle drei Spiele. In Straubing feierte er seinen ersten Shutout in dieser Saison. In den Spielen gegen Wolfsburg und Krefeld kassierte er vier Gegentore. Inzwischen ist die &#8222;Krake von Riga&#8220; wieder bei starken 93,04 Prozent Fangquote angekommen und weist einen Gegentorschnitt von 1,97 Gegentoren pro Spiel auf.<\/p>\n<p>Am kommenden Wochenende haben die Eisb\u00e4ren die Chance, ihren Heimfluch zu brechen. Dann ist die D\u00fcsseldorfer EG in der Arena am Ostbahnhof zu Gast. Am Sonntag reisen die Berliner zum Aufsteiger nach Bietigheim. W\u00e4hrend die Serie am Freitag zu Hause bitte enden soll, darf die ausw\u00e4rts gerne immer so weiter gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So langsam lohnt sich schon einmal ein erster Blick auf die Tabelle der PENNY DEL. Sieben Spieltage sind absolviert und vorne findet man mit M\u00fcnchen und Mannheim die zwei Schwergewichte des deutschen Eishockeys. Dahinter kommen der Vizemeister Wolfsburg und K\u00f6ln, auf Platz F\u00fcnf folgen bereits die Eisb\u00e4ren Berlin. 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