{"id":9764,"date":"2021-09-26T19:04:55","date_gmt":"2021-09-26T17:04:55","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9764"},"modified":"2021-09-26T19:44:34","modified_gmt":"2021-09-26T17:44:34","slug":"31-in-krefeld-die-eisbaeren-tun-sich-lange-schwer-machen-aber-mit-drei-toren-im-schlussdrittel-den-vierten-auswaertssieg-in-folge-klar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/09\/26\/31-in-krefeld-die-eisbaeren-tun-sich-lange-schwer-machen-aber-mit-drei-toren-im-schlussdrittel-den-vierten-auswaertssieg-in-folge-klar\/","title":{"rendered":"3:1 in Krefeld: Die Eisb\u00e4ren tun sich lange schwer, machen aber mit drei Toren im Schlussdrittel den vierten Ausw\u00e4rtssieg in Folge klar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9172\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/KEV-Logo.png\" alt=\"\" width=\"126\" height=\"126\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/KEV-Logo.png 225w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/KEV-Logo-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 126px) 100vw, 126px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Nachdem die Heimserie am Freitag fortgesetzt wurde, tat man das heute auch mit der Ausw\u00e4rtsserie. Bei den Krefeld Pinguinen gewannen die Eisb\u00e4ren Berlin mit 3:1 (0:0,0:1,3:0) und feierten im vierten Ausw\u00e4rtsspiel den vierten Sieg. Dabei wurde es das erwartet schwere St\u00fcck Arbeit, weil Krefeld vor allem defensiv zu \u00fcberzeugen wusste. Und vorne \u00e4rgerten die Pinguine die Eisb\u00e4ren auch, doch am Ende behielten die Hauptst\u00e4dter dann doch noch die Oberhand.<\/p>\n<p>Serge Aubin musste verletzungsbedingt ein kleines bisschen umstellen. Verteidiger Nicholas B. Jensen verletzte sich am Freitag beim Heimspiel gegen Wolfsburg leicht. F\u00fcr ihn r\u00fcckte Korbinian Geibel in den Kader und war dort dann der nominell siebte Verteidiger. Der war am Freitag noch Eric Mik, der spielte heute an der Seite von Simon Despr\u00e9s. Frank H\u00f6rdler nahm den Platz von Jensen neben Kai Wissmann ein. Und im Sturm kehrte Parker Tuomie ins Line-up zur\u00fcck und nahm den Platz von Bennet Ro\u00dfmy in der vierten Formation neben Manuel Wiederer und Sebastian Streu ein. Im Tor stand erneut Mathias Niederberger.<\/p>\n<p>Auf die leichte Schulter nehmen sollten die Eisb\u00e4ren Krefeld nicht. Trotz des erneuten Chaos im Umfeld und des Trainerwechsels gewannen die Seidenst\u00e4dter am Donnerstag ihr erstes Saisonspiel unter dem neuen Coach mit 4:3 gegen Iserlohn.<br \/>\nEisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin erwartete 60 Minuten Vollgas von seiner Mannschaft und einen besseren Start als am Freitag gegen Wolfsburg. Den hatte man auch. Die Berliner mit deutlich mehr Scheibenbesitz und dem Zug Richtung Krefelder Tor. Die Hausherren konzentrierten sich zun\u00e4chst einmal auf eine sichere Defensive und versuchten, die R\u00e4ume vor dem Tor zuzumachen. Doch die Eisb\u00e4ren fanden L\u00fccken und kamen zu Chancen, die beste hatte aber Giovanni Fiore, der auf einmal auf und davon war, aber an Oleg Shilin scheiterte.<br \/>\nUnd weiter Berlin am Dr\u00fccker. Zach Boychuk mit einem sch\u00f6nen R\u00fcckhandpass auf Morgan Ellis, der kam zum Abschluss, doch Shilin parierte stark. Das 1:0 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren lag hier eigentlich in der Luft und war nur eine Frage der Zeit. Leo Pf\u00f6derl h\u00e4tte dieses F\u00fchrungstor auch fast erzielt, doch nach klasse Zuspiel traf er das leere Tor nicht, weil Arturs Kulda im letzten Moment den Schuss blocken konnte. Diese Chance entstand bei angezeigter Strafzeit gegen Krefeld. Eben jener Kulda musste in die K\u00fchlbox. Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, wo in dieser Saison noch gen\u00fcgend Luft nach oben besteht, liegt das \u00dcberzahlspiel doch derzeit nur auf Rang 13 in der PENNY DEL. Und warum, das sah man in diesem Powerplay eindrucksvoll.<br \/>\nFortan war dann aber Krefeld die Mannschaft, die hier vermehrt den Weg Richtung Tor von Mathias Niederberger suchte. Und Lucas Lessio hatte dann die dicke Chance zum 1:0 f\u00fcr den Au\u00dfenseiter, er umkurvte auch den Berliner Goalie, doch die &#8222;Krake von Riga&#8220; fuhr im letzten Moment die Schoner aus und parierte den Schuss ganz stark. Aber die Pinguine weiterhin offensiv ausgerichtet, w\u00e4hrend von den Eisb\u00e4ren am Ende nicht mehr viel nach vorne ging. Erst wenige Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels hatte man nochmal eine gute M\u00f6glichkeit, aber Oleg Shilin hielt das 0:0 fest. Das war am Ende auch leistungsgerecht, denn nach einem guten Berliner Start waren es die Pinguine, welche die letzten Minuten immer besser ins Spiel kamen.<\/p>\n<p>Und auch in das zweite Drittel fanden die Hausherren besser rein und konnten sich gleich im Angriffsdrittel festsetzen. Krefeld begegnete den Eisb\u00e4ren auf jeden Fall auf Augenh\u00f6he in dieser Phase.<br \/>\nDrei Minuten waren gespielt und die Eisb\u00e4ren bewiesen einmal mehr, dass sie nicht z\u00e4hlen k\u00f6nnen. Das erste Powerplay f\u00fcr die Seidenst\u00e4dter also. Und Krefeld fand die Formation, lie\u00df die Scheibe laufen und Robert Sabolic hatte auch die gute Chance zum 1:0, doch Mathias Niederberger hielt seinen Kasten weiterhin sauber. Aber die Pinguine waren nun immer besser im Spiel und suchten weiterhin den Weg vor das Tor. Die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden zwar die Unterzahl schadlos, aber der Druck seitens Krefeld war schon da.<br \/>\nDie Hausherren verteidigten weiterhin sehr gut, die Eisb\u00e4ren bissen sich die Z\u00e4hne an der Krefelder Defensive aus. Aber vielleicht klappte es ja mit Chancen beim zweiten \u00dcberzahlspiel. Die Formation fanden die Eisb\u00e4ren, die Scheibe lief auch, aber es war einfach zu verspielt, was man da versuchte. Man w\u00fcrde sich w\u00fcnschen, dass sie es in \u00dcberzahl einfach halten und vor allem die Scheiben zum Tor bringen. Nur die Eisb\u00e4ren versuchen viel zu oft zu zaubern oder spielen einen Pass zu viel.<br \/>\nDennoch nahm man den Schwung vom Powerplay mit und versuchte weiterhin offensiv zu spielen, aber das Abwehrbollwerk der Pinguine stand weiterhin sicher. Von Krefeld kam in dieser Phase nicht mehr viel nach vorne, viel mehr konzentrierte man sich auf die Defensive.<br \/>\nDie Chance, mal wieder offensiv in Erscheinung zu treten, bekam man rund sieben Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels, als Kai Wissmann auf die Strafbank musste. Und Wissmann-Strafen f\u00fchren in der Regel zu Gegentoren. So auch heute. Jeremy Bracco hatte von der blauen Linie abgezogen, Mathias Niederberger konnte diesen Schuss zwar parieren, aber er lie\u00df die Scheibe nur prallen. Lucas Lessio stand da, wo ein Torj\u00e4ger stehen muss und brachte Krefeld mit 1:0 in F\u00fchrung (36.).<br \/>\nUnd dieser Spielstand spielte Krefeld nun nat\u00fcrlich in die Karten, ist doch ihre Spielweise auf eine sichere Defensive ausgelegt. Von da aus will man dann die Angriffe fahren und nun konnte man diesen Gameplan mit der F\u00fchrung im R\u00fccken noch besser umsetzen.<br \/>\nVor allem dann, wenn die Eisb\u00e4ren weiterhin Strafzeiten nehmen. Kevin Clark musste als n\u00e4chster Eisb\u00e4r raus. Die Strafe kassierte er im Angriffsdrittel, eine weitere Strafzeit aus der Kategorie unn\u00f6tig. Arturs Kulda hatte die beste Chance, doch sein Schuss ging denkbar knapp am Berliner Tor vorbei. So blieb es bei der knappen 1:0-F\u00fchrung f\u00fcr die Pinguine nach 40 Minuten.<\/p>\n<p>67 Sekunden dauerte es im Schlussdrittel, ehe die Eisb\u00e4ren zum 1:1 trafen. Eric Mik brachte die Scheibe von links einfach mal vor das Tor, Yannick Veilleux ber\u00fchrte sie wahrscheinlich noch, aber von Arturs Kuldas Schlittschuh ging die Scheibe letztendlich \u00fcber die Linie. Der perfekte Start ins Schlussdrittel mit einem sogenannten &#8222;dreckigen&#8220; Tor.<br \/>\nFortan ging es munter hin und her, jedoch ohne nennenswerte Chancen. Weil beide Mannschaften auch versuchten, hinten dicht zu machen. Was die Eisb\u00e4ren in diesem Drittel anders machten? Sie brachten die Scheiben zum Tor. Frank H\u00f6rdler brachte den Puck von der blauen Linie Richtung Tor, Marcel Noebels f\u00e4lschte den Schuss so ab, dass der Puck an den rechten Pfosten ging. Am linken Pfosten staubte Blaine Byron ab &#8211; 2:1 (48.).<br \/>\nUnd nur 47 Sekunden sp\u00e4ter kam Matt White \u00fcber links ins Angriffsdrittel und zog vom linken Bullykreis aus ab. Sein Handgelenksschuss schlug hinter Oleg Shilin ein &#8211; 3:1 (49.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren bogen also mit einem Doppelschlag auf die Siegerstra\u00dfe ein. Zwar versuchte Krefeld nochmal zur\u00fcckzukommen, aber die Defensive der Eisb\u00e4ren verteidigte das jetzt gut weg. Und wenn doch etwas durch kam, war Mathias Niederberger zur Stelle. Nach vorne versuchten die Eisb\u00e4ren sogar noch nachzulegen, doch Mark Zengerle vergab aus aussichtsreicher Position das 4:1.<br \/>\nLetztendlich lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren in der Schlussphase nichts mehr anbrennen, sie lie\u00dfen auch keine Schlussoffensive der Hausherren zu. So brachte man das 3:1 souver\u00e4n \u00fcber die Runden und feierte im vierten Ausw\u00e4rtsspiel den vierten Ausw\u00e4rtssieg dieser Saison.<\/p>\n<p>Es war ein hartes St\u00fcck Arbeit f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Man fand gut rein in das Spiel und hatte auch seine Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Krefeld wurde dann st\u00e4rker und bot den Eisb\u00e4ren Paroli. Vor allem mit ihrem Abwehr-Bollwerk stellten die Pinguine die Berliner immer wieder vor Probleme. Als die Seidenst\u00e4dter dann in \u00dcberzahl in F\u00fchrung gingen, schien ihr Gameplan aufzugehen. Doch im letzten Drittel bewiesen die Eisb\u00e4ren ihre Offensivst\u00e4rke und konnten mit drei Toren noch den Sieg holen. Am Ende sind es vor allem die drei Punkte, die z\u00e4hlen. Dass weiterhin Luft nach oben ist, wei\u00df man bei den Berlinern auch selbst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Heimserie am Freitag fortgesetzt wurde, tat man das heute auch mit der Ausw\u00e4rtsserie. Bei den Krefeld Pinguinen gewannen die Eisb\u00e4ren Berlin mit 3:1 (0:0,0:1,3:0) und feierten im vierten Ausw\u00e4rtsspiel den vierten Sieg. 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