{"id":9744,"date":"2021-09-22T22:19:00","date_gmt":"2021-09-22T20:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9744"},"modified":"2021-09-22T22:19:00","modified_gmt":"2021-09-22T20:19:00","slug":"immer-wieder-auswaerts-die-eisbaeren-gewinnen-auch-das-dritte-auswaertsspiel-der-saison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/09\/22\/immer-wieder-auswaerts-die-eisbaeren-gewinnen-auch-das-dritte-auswaertsspiel-der-saison\/","title":{"rendered":"Immer wieder ausw\u00e4rts: Die Eisb\u00e4ren gewinnen auch das dritte Ausw\u00e4rtsspiel der Saison"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9745\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Straubing-Logo.png\" alt=\"\" width=\"98\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Straubing-Logo.png 210w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Straubing-Logo-131x150.png 131w\" sizes=\"auto, (max-width: 98px) 100vw, 98px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Die Ausw\u00e4rts-Eisb\u00e4ren haben wieder einmal zugeschlagen. Bei den enorm heimstarken Straubing Tigers setzten sich die Eisb\u00e4ren Berlin mit 4:0 (1:0,0:0,3:0) durch und holten damit auch im dritten Ausw\u00e4rtsspiel der Saison den Sieg und drei Punkte. Durch den Sieg verbesserten sich die Berliner auf Platz Sechs in der Tabelle.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin \u00e4nderte den Kader auf zwei Positionen. Mathias Niederberger kehrte ins Tor zur\u00fcck und nach drei Spielen auf der Trib\u00fcne kehrte Mark Zengerle ins Line-up zur\u00fcck. Daf\u00fcr musste Parker Tuomie zuschauen. Somit gab es auch \u00c4nderungen in den Angriffsreihen Zwei, Drei und Vier. Matt White und Zach Boychuk bekamen heute Kevin Clark an die Seite. Giovanni Fiore rotierte aus dieser Reihe heraus und bildete die dritte Formation mit R\u00fcckkehrer Mark Zengerle und Yannick Veilleux. Und in der vierten Reihe spielten Bennet Ro\u00dfmy, Sebastian Streu und Manuel Wiederer.<\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren mussten sich auf einen Hexenkessel einstellen. Und zwei Heimspiele hatten die Tigers in dieser Saison dort auch schon gewonnen &#8211; gegen Mannheim und Ingolstadt. Also beides Top-Teams und mit den Berlinern kam das dritte Spitzenteam an den Pulverturm. Die Hauptst\u00e4dter schw\u00e4chten sich aber nach nur 56 Sekunden selbst, als Blaine Byron zwei Minuten wegen Spielverz\u00f6gerung erhielt. Man nahm also fr\u00fch die erste Strafzeit der Partie, dabei wollte man doch gerade das vermeiden. Aber die Eisb\u00e4ren hatten die dicke Chance in Unterzahl. Giovanni Fiore und Manuel Wiederer liefen einen Zwei-auf-Null, doch Wiederer vergab diese Riesenchance. Da muss man mehr draus machen, gerade wenn man sich so eine Chance in Unterzahl erarbeitet. Immerhin blieb aber das Unterzahlspiel ohne Gegentor.<br \/>\nKaum wieder komplett waren es erneut die G\u00e4ste von der Spree, die zum Abschluss kamen. Nach einer schnellen Kombination kam Zach Boychuk zum Onetimer, dessen Schuss konnte Sebastian Vogl aber im letzten Moment am kurzen Pfosten stoppen.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren kamen gut rein in das Spiel, mal abgesehen von der Strafzeit, Straubing brauchte bis zur siebten Minute, um den ersten gef\u00e4hrlichen Abschluss auf das Tor von Mathias Niederberger abzugeben. In diesem Wechsel kamen sie aber gleich zu zwei, drei guten Chancen und einmal rettete in dieser Situation sogar der Pfosten f\u00fcr die Berliner.<br \/>\nDas Spiel nahm an Fahrt auf und die Eisb\u00e4ren hatten nach dem Powerbreak ihr erstes Powerplay. Doch gef\u00e4hrlich wurde es nicht und 49 Sekunden vor Ablauf der Strafe kassierte Yannick Veilleux die n\u00e4chste Strafzeit f\u00fcr die Berliner. Eine aus der Kategorie unn\u00f6tig. Somit ging es mit Vier-gegen-Vier und anschlie\u00dfendem Straubinger Powerplay weiter. In \u00dcberzahl fanden die Hausherren in die Formation und kamen auch zu zwei guten Chancen, aber Tore sollten keine fallen.<br \/>\nFortan ging es weiter rauf und runter, beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss, aber beide Torh\u00fcter machten ihren Job bis hierhin sehr gut. Und auch die Special Teams bekamen heute viel Eiszeit, denn nun war wieder Straubing an der Reihe mit der n\u00e4chsten Strafzeit. Dieses Mal nutzten die Hauptst\u00e4dter die \u00dcberzahl. Leo Pf\u00f6derl schoss von der blauen Linie, doch die Scheibe schlug an die Bande hinter dem Tor. Von dort brachte sie Marcel Noebels quer r\u00fcber zu Blaine Byron und der erzielte sein erstes DEL-Tor &#8211; 1:0 (16.).<br \/>\nIm restlichen Verlauf des ersten Drittels spielten die Berliner weiter ihr aggressives Forechecking und verdienten sich somit immer mehr die F\u00fchrung. Diese nahm man auch mit in die erste Drittelpause.<\/p>\n<p>Und ins Mitteldrittel nahmen die Eisb\u00e4ren den Schwung mit und setzten Straubing ordentlich unter Druck. Nur ein Tor sollte ihnen in dieser Phase nicht gelingen. Nach zwei Minute stoppte man sich dann selbst, als Giovanni Fiore auf die Strafbank musste. Da war es wieder, das leidige Thema mit den Strafzeiten. Aber auf das Penaltykilling war heute wieder Verlass &#8211; im Gegensatz zum Mannheim-Spiel &#8211; denn auch dieses Unterzahlspiel \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme.<br \/>\nFiore kam anschlie\u00dfend auf das Eis zur\u00fcck und stand kurze Zeit sp\u00e4ter komplett frei vor Sebastian Vogl. Marcel Noebels hatte ihn in Szene gesetzt. Aber da war selbst der Berliner Angreifer zu \u00fcberrascht von, denn er vergab diese dicke M\u00f6glichkeit.<br \/>\nEs blieb weiterhin eine hart umk\u00e4mpfte Partie, in der es hin und her ging. Straubing suchte nach der L\u00fccke in der Berliner Defensive, um den Ausgleich zu erzielen. Aber die gab es nicht, weil die Eisb\u00e4ren hinten sehr kompakt standen und wenig R\u00e4ume anboten.<br \/>\nGegen Ende des zweiten Drittels gerieten dann Benedikt Schopper und Yannick Veilleux aneinander. Schopper setzte die ersten Schl\u00e4ge, Veilleux lie\u00df sich nicht lange bitten und schlug zur\u00fcck. Da Schopper diese Auseinandersetzung aber provoziert hatte, kassierte der Straubinger zwei Strafminuten extra und somit hatten die Eisb\u00e4ren ein Powerplay. Doch dieses sorgte f\u00fcr keinerlei Gefahr und so blieb es weiterhin beim knappen 1:0 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<br \/>\nUnd kurz vor der zweiten Pause gerieten mit Adrian Klein und Kai Wissmann erneut zwei Spieler aneinander. Diese kleine Auseinandersetzung sorgte anschlie\u00dfend f\u00fcr ein Vier-gegen-Vier auf dem Eis. Doch auch in dieser Situation fiel kein Tor und die Eisb\u00e4ren nahmen die knappe 1:0-F\u00fchrung mit in die Kabine. Die Partie war inzwischen richtig aufgeheizt, was aber in Straubing nichts Neues ist.<\/p>\n<p>Knappe 40 Sekunden ging es zu Beginn des letzten Drittels noch mit Vier-gegen-Vier weiter, aber auch da passierte nichts. Erst nach zwei Minuten im Schlussdrittel sorgte Jason Akeson f\u00fcr die erste gute Chance im letzten Drittel, doch sein Schuss ging nur an den Pfosten. Erneut Gl\u00fcck f\u00fcr die Berliner. Die hatten dann aber mal wieder die Chance, in \u00dcberzahl zu agieren. Einmal hatte es ja heute Abend schon geklappt, doch dieses Powerplay lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren ungenutzt. Aber Straubing hatte in Unterzahl die dicke Chance zum Ausgleich, konnte sie aber nicht nutzen, weil Leo Pf\u00f6derl im entscheidenden Moment st\u00f6ren konnte.<br \/>\nNur kurze Zeit sp\u00e4ter kassierten die Hausherren erneut eine Strafzeit, die Eisb\u00e4ren also mit dem n\u00e4chsten \u00dcberzahlspiel. Und in so einem engen Spiel w\u00e4re es dann schon von Vorteil, wenn man mal mit einem Mann mehr auf dem Eis treffen w\u00fcrde. Denn dann w\u00e4re das schon eine Vorentscheidung gewesen. Gesagt, getan. Lange Zeit sah es so aus, als w\u00fcrde auch dieses Powerplay ohne Torerfolg bleiben. Doch da hatte man die Rechnung ohne den Kapit\u00e4n gemacht, denn Frank H\u00f6rdler wurde klasse von Blaine Byron und Marcel Noebels frei gespielt, hatte zu viel Platz im hohen Slot und netzte eiskalt ein &#8211; 2:0 (49.). Das zweite Tor und erneut ein \u00dcberzahltor. Man hatte also am gro\u00dfen Problem vom Mannheim-Spiel gearbeitet, denn da hatte man gen\u00fcgend Chancen in \u00dcberzahl, nur nutzen konnte man die nicht. Heute sah das dann schon ganz anders aus.<br \/>\nStraubing fiel anschlie\u00dfend wenig ein, es wirkte fast so, als h\u00e4tte ihnen das zweite Gegentor die letzte Hoffnung genommen, hier doch noch etwas Z\u00e4hlbares mitzunehmen. Und sp\u00e4testens sechs Minuten vor dem Ende war das Ding hier durch, der Deckel drauf auf der Partie. Matt White wurde am langen Pfosten angespielt, war komplett frei und hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, die Scheibe im halbleeren Tor zu versenken &#8211; 3:0 (54.).<br \/>\nF\u00fcnf Minuten vor dem Ende bot sich den Tigers aber nochmal die Chance f\u00fcr den Ehrentreffer, als Zach Boychuk auf die Strafbank musste. Und Morgan Ellis gab den Hausherren sogar die Chance, f\u00fcr 38 Sekunden mit zwei Mann mehr zu spielen. Marcel Brandt kam zum Abschluss, Mathias Niederberger parierte diesen Schuss aber sicher. Danach verlie\u00df Sebastian Vogl sein Tor und Straubing versuchte es mit drei Mann (!) mehr auf dem Eis, doch das sorgte f\u00fcr den vierten Streich der Eisb\u00e4ren. Blaine Byron er\u00f6ffnete den Torreigen und beendete ihn auch mit seinem Empty-Net-Goal. Nach gewonnenem Bully im Drittel der Eisb\u00e4ren versenkte Byron die Scheibe m\u00fchelos im leeren Tor &#8211; 4:0 (57.). Mehr passierte danach nicht mehr und so feierten die Eisb\u00e4ren den dritten Ausw\u00e4rtssieg in Folge und zudem den zweiten Shutout auf fremden Eis in Serie. Nach Tobias Ancicka hat damit auch Mathias Niederberger seinen ersten Shutout in dieser Saison eingefahren und somit ein Statement nach seinem schwachen Saisonstart abgegeben.<\/p>\n<p>Und der Sieg war keinesfalls unverdient. Die Eisb\u00e4ren haben das Hexenkessel am Pulverturm verstummen lassen. Wie in Bremerhaven zog man auch in Straubing \u00fcber 60 Minuten seinen Gameplan durch. Man \u00fcberraschte die Hausherren mit einem aggressiven Forechecking, was die Tigers vor Probleme stellte. Sie konnten so ihr gewohntes Offensivspiel nicht aufziehen. Und die Eisb\u00e4ren blieben geduldig und konnten vor allem heute endlich wieder in \u00dcberzahl treffen. Danach blieb man ruhig, behielt im hitzigen zweiten Drittel einen k\u00fchlen Kopf und bog dank dreier Tore im Schlussdrittel endg\u00fcltig auf die Siegerstra\u00dfe ein. Nat\u00fcrlich hatten die Eisb\u00e4ren diesmal auch das n\u00f6tige Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck, wenn man die insgesamt drei Aluminiumtreffer der Straubinger bedenkt. Aber ansonsten haben es die Eisb\u00e4ren geschafft, die gef\u00e4hrlichen R\u00e4ume vor dem Tor weitestgehend zuzumachen. Und somit sicherte man sich dank einer kompakten und starken Teamleistung weitere drei Punkte ausw\u00e4rts. Am Freitagabend folgt dann der dritte Anlauf zu Hause. Dann will man gegen Vizemeister Wolfsburg den ersten Heimsieg einfahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ausw\u00e4rts-Eisb\u00e4ren haben wieder einmal zugeschlagen. Bei den enorm heimstarken Straubing Tigers setzten sich die Eisb\u00e4ren Berlin mit 4:0 (1:0,0:0,3:0) durch und holten damit auch im dritten Ausw\u00e4rtsspiel der Saison den Sieg und drei Punkte. Durch den Sieg verbesserten sich die Berliner auf Platz Sechs in der Tabelle. 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