{"id":9739,"date":"2021-09-20T20:33:40","date_gmt":"2021-09-20T18:33:40","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9739"},"modified":"2021-09-20T20:33:40","modified_gmt":"2021-09-20T18:33:40","slug":"die-eisbaeren-berlin-nach-vier-del-spieltagen-auswaerts-laeuft-es-bisher-zu-hause-dagegen-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/09\/20\/die-eisbaeren-berlin-nach-vier-del-spieltagen-auswaerts-laeuft-es-bisher-zu-hause-dagegen-nicht\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren Berlin nach vier DEL-Spieltagen: Ausw\u00e4rts l\u00e4uft es bisher, zu Hause dagegen nicht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Es geht Schlag auf Schlag in der PENNY DEL: Am zur\u00fcckliegenden Wochenende fanden die Spieltage Nummer Drei und Vier statt und in dieser Woche steht uns bereits die erste englische Woche bevor. Zwei der bevorstehenden drei Spiele absolvieren die Eisb\u00e4ren Berlin dann ausw\u00e4rts, was wohl aktuell ein Vorteil f\u00fcr die Berliner ist. Denn nach vier Spieltagen ist man zu Hause nach wie vor sieglos, w\u00e4hrend man ausw\u00e4rts beide Spiele gewann. Am Freitag holte man sich mit einem 4:0-Sieg in Bremerhaven den zweiten Ausw\u00e4rtssieg der Saison, ehe man am Sonntag beim 0:3 gegen Mannheim die zweite Heimniederlage kassierte. So rutschte man nach diesen beiden Spieltagen von Platz Sechs auf Platz Neun ab, wo man derzeit mit sechs Punkten und 12:11-Toren steht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend man zu Hause also noch auf den ersten Sieg wartet, ist man ausw\u00e4rts noch ungeschlagen und ohne Punktverlust. In der letzten Saison war das ja noch genau anders herum, da hatte man zu Beginn der Saison ausw\u00e4rts gro\u00dfe Probleme, in Tritt zu kommen. Daher sagte St\u00fcrmer Marcel Noebels gestern nach dem Spiel auch, dass man schnell wieder zur\u00fcck zur alten Heimst\u00e4rke kommen muss:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Zwei Spiele zu Hause zu verlieren, war so nicht eingeplant. Ausw\u00e4rts haben wir es bis jetzt gut hinbekommen, aber zu Hause hatten wir bis jetzt immer so einen holprigen Start. Gegen M\u00fcnchen war das genauso. Unsere St\u00e4rke war eigentlich immer zu Hause zu gewinnen und dahin m\u00fcssen wir wieder zur\u00fcckkommen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Wochenende war schon eins der Gegens\u00e4tze. W\u00e4hrend man in Bremerhaven das bisher beste Saisonspiel (O-Ton Serge Aubin) ablieferte und seinen Gameplan \u00fcber 60 Minuten durchzog, verzweifelte man am Sonntag gegen Mannheim an der Chancenverwertung. Chancen hatte man gen\u00fcgend, auch in \u00dcberzahl, nur wollte die Scheibe einfach nicht ins Tor gehen. Verteidiger Kai Wissmann analysierte das Spiel anschlie\u00dfend so:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir hatten Alleing\u00e4nge, wir hatten Zwei-auf-Eins, wir konnten aber kein Tor schie\u00dfen. Es war so ein Tag, wo wir glaube ich noch zwei Drittel h\u00e4tten spielen k\u00f6nnen, der Puck wollte einfach nicht rein.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses Problem hatte man zwar auch noch im ersten Drittel in Bremerhaven, am Ende platze dann aber im Mitteldrittel der Knoten und man traf dreimal ins Tor der Hausherren, fing dabei sogar an zu zaubern. Da reichten 31 Torsch\u00fcsse f\u00fcr vier Tore aus. Gegen Mannheim schoss man 39-mal auf das Tor von Felix Br\u00fcckmann und traf nicht einmal. Es h\u00e4tten 60 Sch\u00fcsse sein k\u00f6nnen, man h\u00e4tte vermutlich auch dann kein Tor erzielt, wie Kai Wissmann treffend nach dem Spiel analysierte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hatte man am Freitag in den ersten 40 Minuten noch die Disziplin der Eisb\u00e4ren gelobt, so wurde sie den Berlinern am Sonntag zum Verh\u00e4ngnis. Wie in Bremerhaven kassierte man auch gegen Mannheim acht Strafminuten. W\u00e4hrend die Fischtown Pinguins in 6:39 Minuten \u00dcberzahl kein einzigen Treffer erzielen konnten, reichten den Kurpf\u00e4lzern 4:18 Minuten in \u00dcberzahl aus, um zwei der drei Treffer in Berlin zu erzielen. Es waren die beiden Strafzeiten gegen Kai Wissmann, welche das Spiel letztendlich entschieden haben. Weil die Eisb\u00e4ren in acht Minuten \u00dcberzahl es nicht schafften, ein Tor zu erzielen. So bleibt das Powerplay eine Baustelle bei den Eisb\u00e4ren, denn an diesem Wochenende blieb man ohne Tor und steht nun bei einem Treffer aus zw\u00f6lf \u00dcberzahlspielen, was einer Erfolgsquote von mickrigen 8,33 Prozent entspricht. Nur Augsburg und Krefeld sind schlechter, haben aber auch ein Spiel weniger als die Eisb\u00e4ren absolviert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber egal, ob nun in \u00dcberzahl oder bei F\u00fcnf-gegen-F\u00fcnf. Wenn du in zwei Spielen insgesamt 70 Torsch\u00fcsse abgibst und dann nur vier Tore erzielst, dann muss du dir Gedanken \u00fcber die Chancenverwertung machen. Dass die Eisb\u00e4ren Tore erzielen und dabei teilweise sogar zaubern k\u00f6nnen, hatten wir in den beiden Spielen in Iserlohn und Bremerhaven gesehen, als man elf Tore erzielte. Aus \u00fcbrigens insgesamt 69 Torsch\u00fcssen. Da bleibt die Frage, was die Mannschaft ausw\u00e4rts anders macht als zu Hause. Denn dort steht man jetzt bei 1:7-Toren in zwei Spielen, w\u00e4hrend man ausw\u00e4rts bei 11:4-Toren steht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Coach Serge Aubin war daher ziemlich angefressen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Mannheim. Er sah zwar auch, dass sich die Mannschaften Chancen erspielt, diese aber eben nicht verwertet hatte. Aubin sagte daher:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Im ersten Drittel waren wir noch etwas langsam. Das zweite Drittel war besser, aber irgendwie waren wir so ein bisschen dazwischen. Weil, wir haben uns zwar Chancen erspielt, aber konnten die leider nicht nutzen. Ich muss mich vor allem bei den Fans entschuldigen, weil f\u00fcr ein Heimspiel war das inakzeptabel, da muss mehr kommen. Wir m\u00fcssen besser spielen. Die Special Teams haben den Unterschied ausgemacht. Kein Powerplaytor zu schie\u00dfen bei den Chancen, ist leider nicht gut genug.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es d\u00fcrfte laut geworden sein in der Kabine der Eisb\u00e4ren nach dem gestrigen Spiel. Serge Aubin nimmt kein Blatt vor den Mund. Wenn er die Mannschaft loben kann, tut er dies, aber genauso kritisiert er sie, wenn es nicht so l\u00e4uft, wie es laufen sollte. Die Eisb\u00e4ren haben nach der ersten Niederlage gegen M\u00fcnchen die richtige Antwort auf dem Eis gegeben. Gleiches wird man f\u00fcr das Ausw\u00e4rtsspiel am Mittwoch in Straubing hoffen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es liegt auf den Hand, was in Straubing wieder so klappen sollte, wie in den beiden Ausw\u00e4rtsspielen zuvor: Die Chancenverwertung muss besser sein als gegen Mannheim. Auch im Penaltykilling muss man konstanter werden, denn es sind durchaus immer wieder Unterzahlspiele dabei, wo dieses hervorragend funktioniert. Nur interessiert das am Ende keinen, wenn es zwei Unterzahlgegentore sind, welche das Spiel letztendlich entscheiden. Vielleicht sollte man sich in manchen Situationen aber auch einfach noch schlauer verhalten, um die Strafzeiten zu reduzieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Defensiv gab es in Sachen Sch\u00fcsse der Gegner keine gravierenden Ver\u00e4nderungen. An den ersten beiden Spieltagen lie\u00df man 53 Sch\u00fcsse zu, diesmal waren es insgesamt 50. Hatte man gegen M\u00fcnchen noch 47 Prozent der Sch\u00fcsse aus dem Slot abgegeben, verbesserte man sich gegen Iserlohn bereits deutlich, als es dort nur noch 28 Prozent waren. Auch gegen Bremerhaven machte man den Slot wieder gut zu, die Gastgeber kamen ebenfalls auf nur 28 Prozent. Gegen Mannheim war es mit 38 Prozent dann schon wieder schlechter, wenn gleich es aber von dort aus nicht einschlug, sondern von au\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schauen wir auf die Eiszeit, fiel in Bremerhaven auf, dass mit Nicholas B. Jensen (21:51 Minuten), Jonas M\u00fcller (21:02) und Morgan Ellis (20:28) drei Verteidiger die meiste Eiszeit des gesamten Teams hatten. Was aber sicher auch daran lag, dass man am Ende deutlich f\u00fchrte und vorne mehr rotieren konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Denn gegen Mannheim sah das schon wieder anders aus, da war es die erste Reihe, welche die meiste Eiszeit bekam &#8211; Leo Pf\u00f6derl (23:30), Marcel Noebels (23:28) und Blaine Byron (23:21). Auch hier verst\u00e4ndlich, versuchten die Eisb\u00e4ren doch da bis zum Ende noch vergeblich ein Tor zu erzielen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Angesichts der Ergebnisse fiel auch die Eiszeit der Youngster aus. In Bremerhaven kam einzig Eric Mik (7:18) auf weniger als zehn Minuten Eiszeit. Sebastian Streu kam auf 10:46 Minuten, Bennet Ro\u00dfmy auf 10:18 Minuten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Gegen Mannheim blieben alle Drei unter sieben Minuten Eiszeit &#8211; Eric Mik (6:56), Sebastian Streu (6:44) und Bennet Ro\u00dfmy (4:38).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In \u00dcberzahl \u00e4nderte sich in Sachen Eiszeit auch nicht wirklich viel, auch hier bekamen die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen die meiste Eiszeit &#8211; Morgan Ellis (4:38), Kevin Clark (4:34), Marcel Noebels (4:25) und Leo Pf\u00f6derl (4:15). Einzig Clark war neu in dieser Aufz\u00e4hlung, was aber auch daran lag, dass Mark Zengerle beide Spiele nur auf der Trib\u00fcne sa\u00df. Ihn setzte Aubin an den ersten beiden Spieltagen vermehrt in \u00dcberzahl ein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit Tobias Ancicka konnte ein weiterer Youngster am Wochenende seine Fangquote im Vergleich zum ersten Wochenende, als er in Iserlohn zwischen den Pfosten stand, aufbessern. Dem Shutout in Bremerhaven folgte gegen Mannheim eine Fangquote von 89,22 Prozent, womit Ancicka jetzt insgesamt bei einer Fangquote von 90,54 Prozent liegt. Sein Gegentorschnitt liegt nach drei Spielen bei 2,33 Gegentoren pro Spiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die erste englische Woche der neuen Saison beschert den Eisb\u00e4ren drei Spiele &#8211; in Straubing, gegen Wolfsburg und in Krefeld. Dann werden wir sehen, ob man an den Baustellen weiter gearbeitet hat, ob Mathias Niederberger wieder fit geworden ist und ob man endlich den ersten Heimsieg einfahren kann. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht Schlag auf Schlag in der PENNY DEL: Am zur\u00fcckliegenden Wochenende fanden die Spieltage Nummer Drei und Vier statt und in dieser Woche steht uns bereits die erste englische Woche bevor. 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