{"id":9712,"date":"2021-09-17T21:57:40","date_gmt":"2021-09-17T19:57:40","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9712"},"modified":"2021-09-17T21:57:40","modified_gmt":"2021-09-17T19:57:40","slug":"40-in-bremerhaven-die-eisbaeren-zaubern-sich-zum-sieg-an-der-kueste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/09\/17\/40-in-bremerhaven-die-eisbaeren-zaubern-sich-zum-sieg-an-der-kueste\/","title":{"rendered":"4:0 in Bremerhaven! Die Eisb\u00e4ren zaubern sich zum Sieg an der K\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6437\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/DEL-Logo-Bremerhaven.png\" alt=\"\" width=\"109\" height=\"115\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Dickes Ausrufezeichen der Eisb\u00e4ren Berlin! Die Hauptst\u00e4dter gewannen ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven am Freitagabend souver\u00e4n und verdient mit 4:0 (1:0,3:0,0:0) und bleiben damit in der Erfolgsspur. Die Eisb\u00e4ren zogen \u00fcber 60 Minuten ihren Gameplan durch und sicherten sich damit den zweiten Sieg in Folge. Den Gastgebern f\u00fcgten die Berliner somit die erste Niederlage in dieser Saison zu. Zuvor hatte Fischtown beide Saisonspiele gewonnen und sorgte auch in der Champions Hockey League (CHL) f\u00fcr Furore.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin hatte vor dem Spiel in Bremerhaven die Qual der Wahl, meldete sich doch St\u00fcrmer Yannick Veilleux wieder fit und konnte so sein DEL-Deb\u00fct feiern. Er kam f\u00fcr Verteidiger Korbinian Geibel in den Kader. Der war beim Spiel in Iserlohn f\u00fcr Mark Zengerle ins Line-up gerutscht, heute schauten beide zu. Denn auch Zengerle blieb heute erneut nur der Platz auf der Trib\u00fcne. Somit musste Aubin nat\u00fcrlich auch an den Angriffsreihen etwas \u00e4ndern. Die ersten beiden Reihen blieben unver\u00e4ndert, in Reihe Drei bekam Kevin Clark zwei neue Mitspieler. Manuel Wiederer und Deb\u00fctant Veilleux st\u00fcrmten an der Seite von Clark. Sebastian Streu und Parker Tuomie, seine beiden Reihenpartner vom Spiel am Seilersee, bildeten heute die vierte Reihe zusammen mit Bennet Ro\u00dfmy. Der spielte in Iserlohn noch mit Wiederer und Eric Mik zusammen. Wiederer haben wir bereits angesprochen, Mik war heute wieder der siebte Verteidiger. Und im Tor stand auch heute wieder Tobias Ancicka.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Leo Pf\u00f6derl sagte vor dem Spiel, es ist immer unangenehm, in Bremerhaven zu spielen, aber die Eisb\u00e4ren sind hier, um drei Punkte mitzunehmen. Und so begannen die Eisb\u00e4ren auch. Keine zwei Minuten waren gespielt, da hatten sowohl Bremerhaven als auch die Berliner die erste gute Chance. Und den Eisb\u00e4ren bot sich bereits in der zweiten Minute die Chance, in \u00dcberzahl zu agieren. Dominik Uher musste wegen eines Stockschlags auf die Strafbank. Im Powerplay hatten die Eisb\u00e4ren auch gute Chancen, doch nutzen konnte man diese nicht. Daf\u00fcr traf man, als die Hausherren wieder komplett waren. Frank H\u00f6rdler brachte die Scheibe einfach mal in Richtung des Tores von Brandon Maxwell, Kevin Clark f\u00e4lschte den Puck noch ab und auf einmal stand es 1:0 (4.). Die Scheibe war f\u00fcr den Goalie der Hausherren schwer zu sehen, da viel Verkehr vor seinem Tor war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan entwickelte sich ein Spiel mit viel Tempo, es ging hin und her, beide Mannschaften hatten auch gute Chancen. Bremerhaven dabei die beste, doch der Pfosten rettete f\u00fcr Tobias Ancicka und die Eisb\u00e4ren. Die G\u00e4ste hingegen hatten ein deutliches Chancenplus auf ihrer Seite, schossen aus allen Lagen auf das Tor von Maxwell. Es war ein gut anzuschauendes Spiel. Gerade das der Berliner, welche aus einer sicheren Defensive heraus ihre guten Angriffe einleiteten. Man spielte sehr konzentriert und hielt sich an den Gameplan, man spielte zudem sehr diszipliniert. Durchaus ja ein Problem der Eisb\u00e4ren in den letzten Jahren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ein anderes Problem war zumindest im ersten Drittel die Chancenverwertung. Denn mit zunehmender Spieldauer erspielten sich die Eisb\u00e4ren Chance um Chance, Brandon Maxwell bekam einige Scheiben um die Ohren geschossen, lie\u00df aber auch keine mehr rein. Bremerhaven h\u00e4tte sich nicht beschweren k\u00f6nnen, wenn man mit 0:2 oder 0:3 hinten gelegen h\u00e4tte. So aber stand es nach 20 Minuten aus Bremerhavener Sicht nur 0:1.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel ging genauso weiter. Die Eisb\u00e4ren setzten sich im Angriffsdrittel fest und erh\u00f6hten den Druck auf Bremerhaven. Blaine Byron bekam die Scheibe nicht an Maxwell vorbei und Jonas M\u00fcller scheiterte an der Latte. Im dritten Anlauf klingelte es dann aber im Tor der Hausherren. Die Eisb\u00e4ren erk\u00e4mpften sich die Scheibe an der Bande, Zach Boychuk spielte sie weiter zu Matt White, der hatte zu viel Platz und netzte per R\u00fcckhand ein &#8211; 2:0 (23.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter war Parker Tuomie nach einem Missverst\u00e4ndnis (zwei Bremerhavener fuhren sich \u00fcber den Haufen) in der Hintermannschaft der Gastgeber frei vor Maxwell, vergab aber diese dicke Chance. Fischtown wirkte angeknockt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach ging es hin und her und auch Bremerhaven suchte mal den Weg vor das Berliner Tor. Aber so wirklich viel gelang den Hausherren nicht. Daf\u00fcr den Eisb\u00e4ren. Die mit einer klasse Kombination im Angriffsdrittel und am Ende war es Marcel Noebels, welcher m\u00fchelos auf 3:0 stellte (30.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und jetzt zauberten die Berliner. Noebels legte die Scheibe per R\u00fcckhand zur\u00fcck auf Blaine Byron, der sah Leo Pf\u00f6derl am langen Pfosten stehen und der erh\u00f6hte auf 4:0 (31.). One-Touch-Hockey der Eisb\u00e4ren, eine Traum-Kombination der neuen Paradereihe der Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Vier Minuten vor der zweiten Pause kamen dann mal die Hausherren gef\u00e4hrlich vor das Tor. Jan Urbas tauchte vor Tobias Ancicka auf, doch der Berliner Goalie stoppte den Bremerhavener Torj\u00e4ger. Kurz danach noch eine weitere gute M\u00f6glichkeit f\u00fcr Fischtown, aber der Schuss ging knapp am Berliner Tor vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Gerade, als ich auf unserer Twitter-Seite die Eisb\u00e4ren wegen ihre Disziplin heute lobte, dass sie nach 39 Minuten immer noch ohne Strafzeit waren, kassierte Frank H\u00f6rdler 6,9 Sekunden vor der zweiten Pause dann doch die erste Berliner Strafzeit. Somit nahm Bremerhaven neben einem 0:4-R\u00fcckstand immerhin noch ein Powerplay mit ins letzte Drittel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch das sorgte f\u00fcr keinerlei Gefahr vor dem Berliner Tor. Es war wohl der typisch gebrauchte Abend f\u00fcr die Bremerhavener, denen hier nicht viel gelang, w\u00e4hrend bei den Eisb\u00e4ren in den ersten 40 Minuten fast alles klappte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach ging es hin und her, aber irgendwie war die Luft raus aus dem Spiel. Die Eisb\u00e4ren taten nicht mehr als n\u00f6tig und Bremerhaven versuchte es zwar, aber es war eben heute Abend nicht ihr Tag. Dennoch feierten die Fans ihre Fischtown Pinguins, schlie\u00dflich hatten sie bisher einen starken Saisonstart in der DEL und CHL.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Neun Minuten vor dem Ende der Partie kassierte Kai Wissmann dann die zweite Strafzeit der Eisb\u00e4ren, Bremerhaven bekam also in \u00dcberzahl nochmal die Chance zum Ehrentreffer. Und nur 33 Sekunden sp\u00e4ter musste auch noch Morgan Ellis raus. Die Chance auf das erste Tor wurde also immer gr\u00f6\u00dfer, Bremerhaven nun mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Chancen waren da, sogar richtig gute, aber Tobias Ancicka war einfach nicht zu bezwingen. Und wenn er doch einmal geschlagen war, dann half ihm das Aluminium.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch das n\u00e4chste Powerplay folgte zugleich. Zach Boychuk nahm die n\u00e4chste Strafzeit, nun lie\u00df also die Disziplin doch noch zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Aber da kam keine Chance mehr heraus, Bremerhaven h\u00e4tte hier also l\u00e4nger als die 60 Minuten spielen k\u00f6nnen, sie h\u00e4tten vermutlich kein Tor erzielt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und so endete das Spiel mit einem souver\u00e4nen und verdienten 4:0-Ausw\u00e4rtssieg f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Tobias Ancicka feierte dazu seinen ersten Shutout in dieser Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren haben ein fast perfektes Spiel abgeliefert. Sie kamen \u00e4u\u00dferst engagiert aus der Kabine und konnten fr\u00fch in F\u00fchrung gehen. Anschlie\u00dfend vergab man weitere gute Chancen, nutzte diese dann aber im Mitteldrittel eiskalt. Da fing man dann zudem an, zu zaubern und erzielte Traumtore. Im letzten Drittel nahm man den Fu\u00df vom Gas, verwaltete das Ergebnis und brachte das 4:0 \u00fcber die Zeit. Doch im Schlussdrittel nahm man dann doch noch unn\u00f6tig viele Strafzeiten, was Bremerhaven noch einmal Chancen erm\u00f6glichte. Aber Tobias Ancicka erwischte ebenso einen Sahne-Tag und lie\u00df keine Scheibe durch. Wenn man also eins kritisieren m\u00f6chte, dann die Disziplin im Schlussdrittel. Ansonsten war das ein rundum gelungener Auftritt der Eisb\u00e4ren an der K\u00fcste.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was w\u00e4re sonst noch zu erw\u00e4hnen? Die Eisb\u00e4ren haben wohl eine neue Paradereihe gefunden. Lange suchte man nach dem geeigneten Nachfolger f\u00fcr Lukas Reichel in der Reihe mit Marcel Noebels und Leo Pf\u00f6derl. Nun ist es anscheinend Blaine Byron geworden. Die drei St\u00fcrmer harmonieren immer besser zusammen und zeigen auch traumhafte Kombinationen wie bei Pf\u00f6derls Tor. Noebels scorte dreimal, Byron zweimal und Pf\u00f6derl einmal.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Adler Mannheim k\u00f6nnen also kommen, die Eisb\u00e4ren sind hei\u00df auf die Adler!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dickes Ausrufezeichen der Eisb\u00e4ren Berlin! Die Hauptst\u00e4dter gewannen ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven am Freitagabend souver\u00e4n und verdient mit 4:0 (1:0,3:0,0:0) und bleiben damit in der Erfolgsspur. Die Eisb\u00e4ren zogen \u00fcber 60 Minuten ihren Gameplan durch und sicherten sich damit den zweiten Sieg in Folge. 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