{"id":9708,"date":"2021-09-13T19:49:19","date_gmt":"2021-09-13T17:49:19","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9708"},"modified":"2021-09-13T19:49:19","modified_gmt":"2021-09-13T17:49:19","slug":"licht-und-schatten-am-ersten-del-wochenende-bei-den-eisbaeren-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/09\/13\/licht-und-schatten-am-ersten-del-wochenende-bei-den-eisbaeren-berlin\/","title":{"rendered":"Licht und Schatten am ersten DEL-Wochenende bei den Eisb\u00e4ren Berlin"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Zwei Spieltage ist die neue Saison in der PENNY DEL schon wieder alt und die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihre ersten beiden Spiele absolviert. Am 1. Spieltag traf man auf Red Bull M\u00fcnchen, gegen die man mit 1:4 verlor. Am 2. Spieltag war man am Seilersee zu Gast und gewann dort in einer turbulenten Partie mit 7:4 bei den Iserlohn Roosters. Somit stehen die Hauptst\u00e4dter nach zwei Spieltagen punkt- und torgleich mit dem Gegner vom Sonntag, den Iserlohn Roosters, auf Platz Sechs in der DEL-Tabelle &#8211; mit drei Punkten und 8:8-Toren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dabei h\u00e4tten es am Ende auch gut und gerne f\u00fcnf oder sechs Z\u00e4hler sein k\u00f6nnen. Denn auch gegen M\u00fcnchen war ein Sieg im Bereich des M\u00f6glichen. Auch gegen die Mannschaft von Coach Don Jackson zeigte man eine ansprechende Leistung, kam immer gut rein in die drei Drittel und ging auch fr\u00fch im zweiten Drittel in F\u00fchrung. Man erspielte sich gute Chancen, hatte auch den ein oder anderen Alleingang, welchen man aber eben nicht verwerten konnte. Bei einer besseren Chancenverwertung h\u00e4tte man gegen M\u00fcnchen durchaus nach regul\u00e4rer Spielzeit oder Verl\u00e4ngerung\/Penaltyschie\u00dfen gewinnen k\u00f6nnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Denn so viel besser waren die roten Bullen nun nicht, aber eben sehr effektiv vor dem Tor. Zwei Tore nach einem Bully im Angriffsdrittel und ein wichtiges Powerplaytor zum vorentscheidenden 3:1. M\u00fcnchen erwies sich am Ende als etwas abgezockter als die Berliner. Kleinigkeiten machten die Spieler und Trainer Serge Aubin daher nach dem Spiel als Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Niederlage aus, aber man befindet sich eben auch noch in einem Prozess.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In Iserlohn war es dann nat\u00fcrlich ein Spiel, welches den Trainern graue Haare beschert haben d\u00fcrfte. Dort ging es teilweise munter hin und her, die Defensive der Eisb\u00e4ren offenbarte dabei weiterhin ihre Probleme. Diese ziehen sich nun schon seit der CHL wie ein roter Faden durch das Spiel der Eisb\u00e4ren. Und Marcel Noebels sagte daher ja auch nach dem Spiel am Seilersee, dass es recht selten ist, dass man drei Punkte holt, wenn man ausw\u00e4rts vier Gegentore kassiert. Das kann nicht immer gut gehen, aber es zeigte eben auch die Moral und den Charakter der Mannschaft. Dreimal ging Iserlohn in F\u00fchrung, dreimal kamen die Berliner zur\u00fcck, welche aber vor allem im zweiten Drittel mal wieder mit ihrer Chancenverwertung gehadert haben d\u00fcrften. Doch im letzten Drittel zeigten sie, welches Potential in dieser Mannschaft steckt und schossen mit vier Toren den ersten Saisonsieg noch souver\u00e4n heraus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber darauf darf man sich eben nicht immer verlassen, von daher wird man nun in der n\u00e4chsten Zeit daran arbeiten, die Defensive in den Griff zu bekommen. Denn immer wieder einem R\u00fcckstand hinterher zu rennen kostet nat\u00fcrlich auch enorm viel Kraft und diese kann dir dann am Ende eines Spiels irgendwann ausgehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren werden aus diesen beiden Spielen ihre Schl\u00fcsse ziehen, werden die positiven und negativen Dinge analysieren. Was gegen M\u00fcnchen und Iserlohn sicherlich schon gut lief, war das Penaltykilling, wenn gleich es in beiden Duellen jeweils ein Gegentor in Unterzahl setzte. Aber die Ans\u00e4tze sind da und gerade gestern lobte Coach Serge Aubin auch explizit die Special Teams seiner Mannschaft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das man Tore schie\u00dfen kann, wenn man seine Chancen besser nutzt, das bewies man gestern Abend am Seilersee, als im letzten Drittel endlich der Knoten platzte. Nur defensiv muss man seine Baustellen angehen und dort weniger Gegentore zu lassen. An den ersten beiden Spieltagen lie\u00df man insgesamt 53 Torsch\u00fcsse der Gegner zu. Dabei fiel vor allem gegen M\u00fcnchen auf, dass man die roten Bullen in diesem Spiel vor allem aus der gef\u00e4hrlichen Zone zum Abschluss kommen lie\u00df. 47 Prozent ihrer Sch\u00fcsse gab M\u00fcnchen aus dem Slot ab. Was nat\u00fcrlich auch schwer ist, M\u00fcnchen mit der Qualit\u00e4t der Spieler aus dem Slot fernzuhalten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Gegen Iserlohn klappte das dann schon wesentlich besser und die Roosters gaben nur 28 Prozent ihrer Sch\u00fcsse aus dem Slot ab. Da klappte die Defensivarbeit schon wesentlich besser, aber dennoch schlug es viermal hinter Tobias Ancicka ein. Die Eisb\u00e4ren wissen also, woran sie ansetzen m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was beim Donnerstagspiel auffiel: W\u00e4hrend beim Gegner die Eiszeit relativ ausgeglichen verteilt wurde und kein Spieler auf mehr als 20 Minuten Eiszeit kam, waren es bei den Eisb\u00e4ren gleich drei Spieler &#8211; Morgen Ellis (21:42 Minuten), Blaine Byron (21:02) und Leo Pf\u00f6derl (20:06).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Am Sonntag am Seilersee waren es dann schon f\u00fcnf Spieler mit mehr als 20 Minuten Eiszeit &#8211; Marcel Noebels (23:06), Blaine Byron (22:16), Jonas M\u00fcller (22:08), Leo Pf\u00f6derl (21:47) und Morgan Ellis (21:28). Da brachten es aber auch drei Sauerl\u00e4nder auf mehr als 20 Minuten Eiszeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Youngster bekamen unterschiedlich viel Eiszeit. Bennet Ro\u00dfmy bekam gegen M\u00fcnchen 4:45 Minuten, in Iserlohn waren es dann nur noch 2:33 Minuten. Korbinian Geibel kam bei seinem einzigen Spiel in Iserlohn auf 1:25 Minuten. Eric Mik war gegen M\u00fcnchen mit 8:38 Minuten der Youngster mit der meisten Eiszeit, Sebastian Streu kam auf 6:21 Minuten. Streu war dann am Sonntag mit 11:22 Minuten deutlich mehr auf dem Eis als Mik (3:21 Minuten).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In \u00dcberzahl fiel auf, dass gegen M\u00fcnchen gleich f\u00fcnf Spieler auf mehr als vier Minuten Eiszeit kamen &#8211; Nicholas B. Jensen (4:25), Giovanni Fiore, Zach Boychuk (beide 4:12), Matt White (4:10) und Mark Zengerle (4:02). Damit hatten sie deutlich mehr Powerplayzeit als Blaine Byron, der mit exakt drei Minuten die sechstmeiste Zeit in \u00dcberzahl auf dem Eis verbrachte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber auch da rotierte Coach Serge Aubin, waren es am Sonntag in Iserlohn doch andere Spieler, welche die meiste Zeit in \u00dcberzahl auf dem Eis waren &#8211; Leo Pf\u00f6derl, Blaine Byron (beide 2:50), Marcel Noebels (2:49) und Morgan Ellis (2:22).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Erfreulich zu sehen war, dass Kevin Clark in Iserlohn endlich sein erstes Tor f\u00fcr die Eisb\u00e4ren erzielte und zudem auch noch ein Tor vorbereitete. Die ersten beiden Scorerpunkte f\u00fcr den zu Beginn doch eher gl\u00fccklosen Clark, aber Serge Aubin hatte es ja nach dem Spiel gegen M\u00fcnchen auf der Pressekonferenz gesagt, dass er sich da keine Sorgen macht, dass er seine Zeit brauchen wird, aber dann den Eisb\u00e4ren weiterhelfen wird.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die drei besten Scorer an diesem Wochenende verwundern dagegen \u00fcberhaupt nicht: Marcel Noebels mit vier (2 Tore\/2 Assists), Matt White (2\/1) und Leo Pf\u00f6derl (1\/2) mit je drei Scorerpunkten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ausbauf\u00e4hig ist hingegen die Fangquote der beiden Goalies, was aber bei acht Gegentoren nicht verwundert. Mathias Niederberger kommt nach dem Spiel gegen M\u00fcnchen auf eine Quote von 85,71 Prozent, Tobias Ancicka auf 83,33 Prozent.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber noch sind wir ganz fr\u00fch in der Saison und die Leistungskurve der Eisb\u00e4ren Berlin zeigt nach oben. Ob sie auch in den Spielen in Bremerhaven am Freitag und gegen Mannheim am Sonntag weiter steigen wird, werden wir am Wochenende beobachten. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Spieltage ist die neue Saison in der PENNY DEL schon wieder alt und die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihre ersten beiden Spiele absolviert. Am 1. Spieltag traf man auf Red Bull M\u00fcnchen, gegen die man mit 1:4 verlor. Am 2. 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