{"id":9662,"date":"2021-09-03T21:42:30","date_gmt":"2021-09-03T19:42:30","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9662"},"modified":"2021-09-03T21:42:50","modified_gmt":"2021-09-03T19:42:50","slug":"45-n-v-in-tampere-eisbaeren-zeigen-sich-erneut-verbessert-aber-stehen-am-ende-nur-mit-einem-punkt-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/09\/03\/45-n-v-in-tampere-eisbaeren-zeigen-sich-erneut-verbessert-aber-stehen-am-ende-nur-mit-einem-punkt-da\/","title":{"rendered":"4:5 n.V in Tampere: Eisb\u00e4ren zeigen sich erneut verbessert, aber stehen am Ende nur mit einem Punkt da"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben weiterhin sieglos in der Champions Hockey League (CHL). Am Freitagabend verlor man auch das dritte Gruppenspiel bei Tappara Tampere mit 4:5 n.V. (0:1,3:2,1:1\/0:1) und steht somit nun vor dem Aus in der CHL. Da hilft am Ende auch der erste Punkt relativ wenig. Dabei h\u00e4tten es durchaus drei Punkte werden k\u00f6nnen, f\u00fchrte man doch im Mitteldrittel bereits mit 3:1. Aber so gut die Offensive heute auch wahr, die Defensive offenbarte doch einige L\u00fccken, was Tampere letztendlich eiskalt ausnutzte. Somit brachte man sich selbst um den Lohn einer an sich guten Leistung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten in Finnland auf Morgan Ellis und Yannick Veilleux verzichten. Daf\u00fcr gab Verteidiger Nicholas B. Jensen sein Deb\u00fct im Eisb\u00e4ren-Trikot. Der D\u00e4ne verteidigte an der Seite von Kai Wissmann. Im Sturm lie\u00df Coach Serge Aubin seine neue Top-Reihe um Matt White, Zach Boychuk und Giovanni Fiore zusammen. Und im Tor stand heute Youngster Tobias Ancicka.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es war ein hart umk\u00e4mpfter Beginn in Tampere. Die Hausherren versuchten sich im Angriffsdrittel festzusetzen, doch die Berliner verteidigten vor ihrem Tor konsequent. Die Eisb\u00e4ren hatten dann durch Mark Zengerle auch die erste Chance der Partie, doch die Scheibe ging nicht ins Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Man wollte von der Strafbank fernbleiben, nur kassierte man bereits in der f\u00fcnften Spielminute die erste Strafzeit der Partie. Jonas M\u00fcller musste wegen eines Bandenchecks in die K\u00fchlbox. Und das Powerplay der Finnen war bisher extrem gef\u00e4hrlich, was die Erfolgsquote von 41,7 Prozent auch bewies. Doch die Hauptst\u00e4dter hatten sich gut darauf eingestellt und lie\u00dfen nichts gef\u00e4hrliches zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber Tampere machte nun weiterhin Druck, dr\u00e4ngte die Eisb\u00e4ren immer wieder ins eigene Drittel rein. Zwei Chancen lie\u00dfen sie noch ungenutzt, weil Tobias Ancicka stark hielt, aber kurz darauf klingelte es dann doch im Berliner Tor. Santtu Kinnunen hatte vom rechten Bullykreis abgezogen, die Scheibe schlug im Winkel ein &#8211; 0:1 (11.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren versuchten darauf, eine Antwort zu finden und suchten den Weg in die Offensive, wo sie auch den Abschluss suchten. Aber es brauchte schon ein Powerplay kurz vor der ersten Drittelpause, um gef\u00e4hrliche Chancen zu kreieren. Aber sowohl Giovanni Fiore als auch Matt White und Nicholas B. Jensen fanden keinen Weg vorbei an Goalie Christian Heljanko. So stand es nach 20 Minuten 0:1, aber man nahm noch 1:15 Minuten \u00dcberzahl mit ins zweite Drittel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und dort schlugen die Berliner direkt nach Wiederbeginn zu. Blaine Byron behauptete die Scheibe hinter dem Tor, spielte die Scheibe hoch zu Leo Pf\u00f6derl, welcher ein halbleeres Tor vor sich hatte, da Christian Heljanko nicht so schnell r\u00fcber kam. Pf\u00f6derl netzte eiskalt zum 1:1 ein (21.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und weiter nur die Eisb\u00e4ren im Vorw\u00e4rtsgang. Man st\u00f6rte Tampere nun immer wieder fr\u00fch im Spielaufbau und suchte anschlie\u00dfend selbst den Weg in die Offensive. Und f\u00fcr den starken Beginn ins zweite Drittel belohnte sich die Mannschaft von Serge Aubin auch. Die Berliner erk\u00e4mpften sich im Angriffsdrittel die Scheibe, Zach Boychuk scheiterte noch mit seinem Schuss an Heljanko, doch Giovanni Fiore setzte mit der R\u00fcckhand nach und brachte die Berliner erstmals an diesem Abend in F\u00fchrung &#8211; 2:1 (25.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diese w\u00e4re aber nur kurze Zeit sp\u00e4ter beinahe wieder egalisiert worden. Die Eisb\u00e4ren zwar in \u00dcberzahl, aber mit dem Fehler im Spielaufbau. Saku Salminen mit der Chance zum Ausgleich in Unterzahl, doch Tobias Ancicka war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als beide Mannschaften nur vier Spieler auf dem Eis hatten, klingelte es innerhalb von nur 23 Sekunden zweimal im Tor. Zun\u00e4chst waren es die Eisb\u00e4ren, welche durch ein Solo von Nicholas B. Jensen schon beinahe das 3:1 erzielt h\u00e4tten, doch am Ende war es Leo Pf\u00f6derl, der den Rebound verwertete. Die finnischen Verteidiger waren sich nicht einig und so war Pf\u00f6derl der Nutznie\u00dfer in dieser Situation (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die prompte Antwort der Finnen sollte kommen. Kyle Platzer zog mit viel Speed \u00fcber rechts Richtung Torlinie, zog damit einen Verteidiger auf sich und auch Goalie Ancicka machte eine Seite vom Tor auf. Platzer spielte den Querpass und Jukka Peltola hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, die Scheibe im leeren Tor zu versenken &#8211; 3:2 (32.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun war Tampere zur\u00fcck im Spiel und machte wieder ordentlich Druck. Die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden zwar eine Unterzahl schadlos, doch praktisch mit Ablauf dieser glich Tappara zum 3:3 aus. Tobias Ancicka konnte den Schuss von der blauen Linie noch abwehren, allerdings nach links und da stand Joni Tuuola und der h\u00e4mmerte den Puck zum Ausgleich ins Berliner Tor &#8211; 34 Sekunden vor der zweiten Drittelpause.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren gaben ihre Zwei-Tore-F\u00fchrung also durch defensive Fehler ab und mussten sich so mit einem Unentschieden nach 40 Minuten begn\u00fcgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und im Schlussdrittel sollte es noch schlimmer kommen. Mal wieder wurde das Thema Disziplin zum Problem. Als Mark Zengerle und Simon Despr\u00e9s auf der Strafbank sa\u00dfen, schlug Tampere bei doppelter \u00dcberzahl zu. 13 Sekunden vor Ablauf der ersten Strafzeit war es Brady Austin, welcher an der blauen Linie an die Scheibe kam, ein paar Schritte nach vorne fuhr, kurz z\u00f6gerte und dann im entscheidenden Moment abzog &#8211; 3:4 (47.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten nun also wieder einem R\u00fcckstand hinterherrennen und suchten den Weg nach vorne. Aber sie mussten auch hinten wieder wachsam sein, denn es folgte die zweite doppelte Unterzahl &#8211; diesmal sa\u00dfen Blaine Byron und Leo Pf\u00f6derl auf der Strafbank. Doch es ging aber gut und man \u00fcberstand diese brenzlige Situation schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und als Tamperes Goalie Christian Heljanko zwei Minuten wegen Beinstellens kassierte, waren es die Eisb\u00e4ren, welche die numerische \u00dcberlegenheit zu nutzen wussten. Leo Pf\u00f6derl mit dem Pass von links in den Slot vor das Tor, wo Matt White die Scheibe entscheidend abf\u00e4lschte und zum 4:4 ausglich (55.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach waren die Eisb\u00e4ren sichtlich darum bem\u00fcht, dieses Spiel in der regul\u00e4ren Spielzeit f\u00fcr sich zu entscheiden. Schlie\u00dflich w\u00e4ren drei Punkte nach den beiden Niederlagen zum Start Goldwert gewesen, aber man musste sich mit einem Punkt nach 60 Minuten begn\u00fcgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und bei diesem einen Z\u00e4hler blieb es auch, denn Tampere beendete das Spiel nach nur 43 Sekunden in der Verl\u00e4ngerung. Bei Drei-gegen-Drei hatte Otto Rauhala zu viel Platz im Berliner Drittel, zog ab und \u00fcberwand Tobias Ancicka auf der Fanghandseite &#8211; 4:5 (61.). Somit bleibt Tampere ungeschlagen, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren zwar den ersten Punkt eingefahren haben, aber weiter auf den ersten Sieg in der diesj\u00e4hrigen CHL warten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dabei w\u00e4re der heute &#8211; genau wie schon am Sonntag &#8211; definitiv m\u00f6glich gewesen. Denn man zeigte erneut ein gutes Spiel, hatte vorne seine Chancen eiskalt genutzt und lag bereits mit 3:1 vorne. Aber durch Unachtsamkeiten vor dem eigenen Tor und der mangelnden Disziplin in Sachen Strafzeiten brachte man sich mal wieder um den Lohn der eigentlich guten Leistung. So wird es nun ganz schwer, die Gruppenphase noch zu \u00fcberstehen. Daf\u00fcr m\u00fcssten jetzt schon drei Siege nach regul\u00e4rer Spielzeit her und selbst dann ist ein Weiterkommen noch nicht sicher.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Leo Pf\u00f6derl war nach dem Spiel zwar mit der k\u00e4mpferischen Leistung zufrieden, sah aber auch ein, dass Tampere l\u00e4uferisch und technisch einfach klar besser war. Er meinte auch, dass man am Sonntag einfach mal probieren sollte, nicht zu viele Strafen zu nehmen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Strafen sah auch Coach Serge Aubin als Grund f\u00fcr die Niederlage an. Denn mit dem Einsatz und dem Powerplay war Aubin zufrieden. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben weiterhin sieglos in der Champions Hockey League (CHL). Am Freitagabend verlor man auch das dritte Gruppenspiel bei Tappara Tampere mit 4:5 n.V. (0:1,3:2,1:1\/0:1) und steht somit nun vor dem Aus in der CHL. 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