{"id":9565,"date":"2021-05-08T00:53:13","date_gmt":"2021-05-07T22:53:13","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9565"},"modified":"2021-05-08T01:08:26","modified_gmt":"2021-05-07T23:08:26","slug":"jaaaaaaaa-leo-pfoederl-schiesst-die-eisbaeren-berlin-zur-achten-deutschen-meisterschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/05\/08\/jaaaaaaaa-leo-pfoederl-schiesst-die-eisbaeren-berlin-zur-achten-deutschen-meisterschaft\/","title":{"rendered":"JAAAAAAAA!!! Leo Pf\u00f6derl schie\u00dft die Eisb\u00e4ren Berlin zur achten Deutschen Meisterschaft"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9573\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"778\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014.jpg 1000w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-300x233.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-768x598.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-450x350.jpg 450w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-150x117.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-356x278.jpg 356w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9150\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild.png\" alt=\"\" width=\"2400\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild.png 2400w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild-300x60.png 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild-1024x205.png 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild-768x154.png 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild-1536x307.png 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild-2048x410.png 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild-900x180.png 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_2021_mit_pbild-150x30.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 2400px) 100vw, 2400px\" \/><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><em>Ausgabe #20:<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"115\" height=\"118\" \/><span style=\"color: #000000;\">Sie haben es vollbracht: Nach acht langen Jahren des Wartens haben sich die Eisb\u00e4ren Berlin am Freitagabend wieder zum Deutschen Eishockeymeister gekr\u00f6nt. Mit 2:1 (1:1,1:0,0:0) setzten sich die Hauptst\u00e4dter im alles entscheidenden dritten Finalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg durch und feierten damit die achte DEL-Meisterschaft. Und mit dem Deutschen Meistertitel 2021 kr\u00f6nte man sich auch wieder zum alleinigen DEL-Rekordmeister, was der Berliner Fanszene besonders schmeckt, musste man sich diesen Titel doch zuletzt mit dem verhassten Erzrivalen Adler Mannheim teilen. Und dann sind die Eisb\u00e4ren auch noch der 100. Deutsche Meister.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chefcoach Serge Aubin konnte in diesem alles entscheidenden dritten Finalspiel wieder auf Zach Boychuk zur\u00fcckgreifen! Somit \u00e4nderten sich nat\u00fcrlich auch die Reihen wieder etwas, um genau zu sagen zwei. Die Noebels-Reichel-Pf\u00f6derl-Reihe und die Fiore-Olver-Foucault-Reihe blieben gleich, daf\u00fcr st\u00fcrmten Matt White, Mark Zengerle und Zach Boychuk zusammen genauso wie Parker Tuomie, Sebastian Streu und PC Labrie. In der Defensive und im Tor blieb aber alles unver\u00e4ndert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Alles war also angerichtet f\u00fcr das entscheidende Finalspiel. Die Mannschaften waren da, der Meisterpokal stand neben der Eisfl\u00e4che und auch Karat-Kult-Gitarrist Bernd R\u00f6mer spielte wieder die deutsche Nationalhymne. G\u00e4nsehaut inklusive. Aber auch heute fehlten wieder 14.200 Fans in der Arena am Ostbahnhof, um dem Ganzen das verdiente Ambiente zu verleihen. Doch die Spieler sp\u00fcrten es, dass ihr vor den TV-Ger\u00e4ten Eure Daumen gedr\u00fcckt habt.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9567\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9567\" class=\"size-medium wp-image-9567\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_200142-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_200142-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_200142-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_200142-768x511.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_200142-526x350.jpg 526w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_200142-150x100.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_200142.jpg 1446w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9567\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die gro\u00dfe Frage vor Spiel Drei war diese, ob sich die Serie der Eisb\u00e4ren auch heute fortsetzen sollte. Spiel Eins verlieren, Spiel Zwei gewinnen hatte man bereits hinter sich. Die dritte Sache war immer die, dass die Berliner in Spiel Drei der Viertelfinal- und Halbfinalserie stets mit 0:2 hinten lagen. Darauf wollten heute alle Beteiligten gerne verzichten. Alleine schon um die Nerven zu schonen, welche so schon bis zum Anschlag angespannt waren. Bei mir sogar schon seit heute morgen. Es wurde also Zeit, dass dieses Spiel endlich losging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Niedersachsen begannen gleich einmal sehr druckvoll, setzten sich sofort im Berliner Drittel fest. Ein ganz anderer Beginn der Wolfsburger als noch am Mittwochabend in Spiel Zwei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber das erste Tor erzielten die Eisb\u00e4ren mit dem ersten Angriff. Nach einem gewonnen Bully kam die Scheibe \u00fcber Giovanni Fiore zu Kris Foucault, der drehte sich ganz kurz, spielte die Scheibe links r\u00fcber zu Mark Olver und der netzte eiskalt ein &#8211; 1:0 (2.). Traumstart f\u00fcr die Hausherren!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch befl\u00fcgeln tat der F\u00fchrungstreffer die Eisb\u00e4ren nicht, ganz im Gegenteil. 25 Sekunden sp\u00e4ter glichen die Grizzlys durch Mathis Olimb aus &#8211; 1:1 (3.). Ein Tor, welches so nicht h\u00e4tte z\u00e4hlen d\u00fcrfen, denn der Passgeber hatte keinen Helm auf, somit unkorrekte Ausr\u00fcstung und zwei Minuten. Sahen die beiden Hauptschiedsrichter Marian Rohatsch und Andre Schrader nicht so. Eine glasklare Fehlentscheidung, welche zum Gl\u00fcck nicht spielentscheidend war.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9568\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9568\" class=\"size-medium wp-image-9568\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195020-300x176.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195020-300x176.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195020-768x452.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195020-595x350.jpg 595w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195020-150x88.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195020.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9568\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was f\u00fcr ein Start in dieses alles entscheidende Spiel. Da war alles bei, Torchancen, Tore, Zweikampfh\u00e4rte, Intensit\u00e4t. Alles, was man f\u00fcr so ein Finalspiel eben braucht &#8211; au\u00dfer eben Fehlentscheidungen. Es ging hin und her, das Tempo war extrem hoch, beide Mannschaften \u00fcberbr\u00fcckten schnell die neutrale Zone.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das beschrieb jedenfalls die Anfangsphase sehr gut. Danach wurde es sehr taktisch. Beide machten die neutrale Zone zu und so taten sich beide Mannschaften schwer, vor das gegnerische Tor zu kommen. Wolfsburg wirkte jedoch etwas zielstrebiger als die Eisb\u00e4ren. Die Mannschaft von Coach Pat Cortina hatte bisher auf jeden Fall eine Antwort auf Mittwoch parat und setzte diese perfekt um. Die Grizzlys fanden durchaus immer mal wieder eine klitzekleine L\u00fccke und brachen dort durch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Knapp sechs Minuten vor der ersten Drittelpause kassierten die Wolfsburger die erste Strafzeit der Partie, es traf den Torsch\u00fctzen Mathias Olimb wegen Beinstellens. Special Teams in so einem entscheidenden Finalspiel, die m\u00fcssen sitzen. Taten sie aber nur bei Wolfsburgs Penaltykilling, denn die \u00fcberstanden das Berliner Powerplay schadlos, weil es harmlos war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mehr passierte im Auftaktdrittel auch nicht mehr, beide Teams machten die R\u00e4ume vor dem Tor zu und so blieb es beim 1:1-Unentschieden nach 20 Minuten. Mit optisch gesehen leichten Vorteilen f\u00fcr Wolfsburg. Aber dennoch ein leistungsgerechter Spielstand nach dem ersten Drittel.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9569\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9569\" class=\"size-medium wp-image-9569\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_204802-300x183.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"183\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_204802-300x183.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_204802-768x469.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_204802-573x350.jpg 573w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_204802-150x92.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_204802.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9569\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ins zweite Drittel fanden die Eisb\u00e4ren gut rein, wirkten deutlich engagierter und zielstrebiger als noch in den letzten Minuten des ersten Drittels. Wolfsburg lauerte zun\u00e4chst auf Konter.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und der gute Start wurde belohnt. Dustin Strahlmeier mit dem Fehlpass hinter dem Tor, Kai Wissmann schnappte sich die Scheibe, kurvte rum ums Tor, passte sie hoch in den Slot zu Leo Pf\u00f6derl und der lie\u00df sich den Onetimer nicht nehmen &#8211; 2:1 (24.). Die erneute Berliner F\u00fchrung dank einer \u00fcberragenden Vorarbeit von Kai Wissmann!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die gro\u00dfe Frage: Wie lange h\u00e4lt sie diesmal? Die Antwort: Auf jeden Fall schon einmal l\u00e4nger als im ersten Drittel. Und die Berliner spielten weiterhin munter nach vorne, die Eisb\u00e4ren hatten das Spiel nun im Griff und fuhren Angriff um Angriff. Sie hatten ihre Leichtigkeit wiedergefunden, was gut anzuschauen war. Wolfsburg hingegen wirkte in dieser Phase etwas angeschlagen, konnte dem Spiel der Eisb\u00e4ren nicht viel entgegensetzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch dann kassierte Ryan McKiernan in der 28. Spielminute die erste Strafzeit f\u00fcr die Eisb\u00e4ren wegen eines hohen Stocks und Wolfsburg bot sich die Chance, in \u00dcberzahl zur\u00fcckzuschlagen. Und dass sie das k\u00f6nnen, wissen die Eisb\u00e4ren. Das einzige Tor am Mittwoch fiel n\u00e4mlich auch im Powerplay. Kurz zuvor traf Anthony Rech \u00fcbrigens den Pfosten, Gl\u00fcck also f\u00fcr die Hausherren, die das Unterzahlspiel \u00fcbrigens schadlos und ohne gro\u00dfe Gefahr \u00fcberstanden. Great Job!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9570\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9570\" class=\"size-medium wp-image-9570\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_205203-300x179.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_205203-300x179.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_205203-768x457.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_205203-588x350.jpg 588w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_205203-150x89.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_205203.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9570\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aluminium k\u00f6nnen die Eisb\u00e4ren auch, n\u00e4mlich Matt White, der nach einem Puck-Klau von Zach Boychuk auf der linken Seite zum Abschluss kam und nur die Latte traf. Nun also auch Gl\u00fcck f\u00fcr die Niedersachsen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan die Eisb\u00e4ren deutlich aggressiver, giftiger in den Zweik\u00e4mpfen. Immer wieder erk\u00e4mpfte man sich dadurch die Scheibe und konnte Angriffe starten. In dieser Phase wirkten es so, als wollten es die Eisb\u00e4ren mehr. Hinten lie\u00df man kaum etwas von Wolfsburg zu, den Niedersachsen fiel aber auch nicht viel ein. Daf\u00fcr hatten die Hausherren einige gute Chancen, nur konnten sie Dustin Strahlmeier kein weiteres Mal \u00fcberwinden. Dennoch f\u00fchrte man nach 40 Minuten mit 2:1 und war nur noch 20 Minuten vom gro\u00dfen Triumph entfernt.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9571\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9571\" class=\"size-medium wp-image-9571\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195806-300x108.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"108\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195806-300x108.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195806-1024x369.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195806-768x277.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195806-1536x554.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195806-900x324.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195806-150x54.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195806.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9571\" class=\"wp-caption-text\">Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und das letzte Drittel begannen die Berliner in \u00dcberzahl, denn mit der Schlusssirene des zweiten Drittels hatte Sebastian Furchner noch zwei Minuten wegen Hakens mit dem Stock kassiert. Die gro\u00dfe Chance also zur Vorentscheidung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren jetzt. Doch die Eisb\u00e4ren spielten das zu kompliziert, fanden keine L\u00fccke zum Schuss und spielten sich die Scheibe daher nur hin und her. Da war zu wenig Bewegung in der Formation drin. So vergab man die Riesenchance doch eher kl\u00e4glich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan die Eisb\u00e4ren wieder druckvoll unterwegs. Man merkte ihnen an, dass sie dieses Spiel fr\u00fchzeitig entscheiden wollten. Daf\u00fcr musste aber das dritte Tor her, um die Nerven zu beruhigen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Intensit\u00e4t war nat\u00fcrlich weiterhin hoch, beide Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter Eis, jeder Zweikampf war hart umk\u00e4mpft, kein Puck wurde verloren gegeben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und dann griffen mal wieder die beiden Hauptschiedsrichter in die Partie ein. Eigentlich m\u00fcsste Wolfsburg eine Strafzeit bekommen, nachdem Lukas Reichel beim Abschluss deutlich mehrfach gest\u00f6rt wurde. Der Pfiff blieb aus und wenig sp\u00e4ter traf es daf\u00fcr Zach Boychuk wegen Beinstellens. Die beiden Hauptschiedsrichter waren hier definitiv nicht finalw\u00fcrdig. Die zweite gravierende Fehlentscheidung gegen die Eisb\u00e4ren. Und Wolfsburg versuchte nat\u00fcrlich alles, um jetzt den Ausgleich zu erzwingen. Mathias Niederberger r\u00fcckte in den Mittelpunkt des Geschehens, doch der Berliner Goalie lie\u00df nichts zu und das Penaltykilling leistete ganz starke Arbeit und \u00fcberstand diese schwierige Situation schadlos. Ganz stark, Jungs!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9572\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9572\" class=\"size-medium wp-image-9572\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195055-300x159.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195055-300x159.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195055-768x408.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195055-659x350.jpg 659w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195055-150x80.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_195055.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9572\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nun begannen die letzten zehn Minuten und das gro\u00dfe Zittern ging los. Bei jedem Wolfsburger Angriff stockte der Atem, bei jedem Berliner Angriff war die Hoffnung gro\u00df, dass die Eisb\u00e4ren das dritte Tor machen w\u00fcrden. Und die Niedersachsen warfen nochmal alles nach vorne, was sie hatten. Die Eisb\u00e4ren standen nochmal unter Druck und mussten hart arbeiten. Immer wieder spielte sie die Scheiben hinten raus, in der Hoffnung, den einen entscheidenden Konter fahren zu k\u00f6nnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und sechs Minuten vor dem Ende der regul\u00e4ren Spielzeit klaute sich Marcel Noebels die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie, fuhr Richtung Dustin Strahlmeier und wollte dem die Scheibe durch die Schoner legen. Der Wolfsburger Goalie roch den Braten und machte die Schoner zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten gro\u00dfe Probleme, sich vom Wolfsburger Druck zu befreien. Die hauten tats\u00e4chlich hier alles raus, was sie noch im Tank hatten. Aber die Eisb\u00e4ren verteidigten mit allem, was sie hatten. Was f\u00fcr eine spektakul\u00e4re Schlussphase in der Hauptstadt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">90 Sekunden vor dem Ende nahm Pat Cortina seinen Goalie vom Eis, eine gute Minute vor dem Ende des Spiels nahm er zudem seine Auszeit. Die Crunchtime war angebrochen. Und Wolfsburg holte nochmal alle Kraftreserven heraus, die sie noch \u00fcbrig hatten. Gro\u00dfen Respekt daf\u00fcr, damit konnte man nicht unbedingt mehr rechnen. Aber sie machten den Eisb\u00e4ren das Leben nochmal so schwer wie m\u00f6glich. Diese befreiten sich immer wieder mit Icings, so dauerte es auch, bis die letzte Minute runter gelaufen war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was danach folgte, war die pure Erleichterung auf Berliner Seite und gro\u00dfe Trauer auf Wolfsburger Seite. Die Eisb\u00e4ren bildeten eine Riesen-Jubeltraube auf dem Eis und freuten sich wie kleine Kinder \u00fcber die Deutsche Meisterschaft. Tolle Bilder eines ebenso tollen Teams!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9573\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9573\" class=\"size-medium wp-image-9573\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-300x233.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-300x233.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-768x598.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-450x350.jpg 450w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-150x117.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014-356x278.jpg 356w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221014.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9573\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein Team, welches auch heute wieder dank des unglaublichen Willens und des Glaubens das Spiel gewann. Dabei tat man sich im ersten Drittel trotz fr\u00fcher F\u00fchrung noch schwer, kassierte recht schnell den irregul\u00e4ren Ausgleich und danach wirkten die Niedersachen einen Tick besser. Ab dem zweiten Drittel dominierten die Berliner das Geschehen nahezu nach Belieben, gingen erneut in F\u00fchrung, verpassten es aber, ein drittes Tor nachzulegen. Und so war das Spiel im letzten Drittel ein Ritt auf der Rasierklinge. Denn Wolfsburg holte auf einmal alle Kraftreserven aus sich heraus und warf nochmal alles nach vorne. Doch auch da zeigte sich wieder der unb\u00e4ndige Wille dieses Teams. Wie die das Schlussdrittel \u00fcberstanden, wie da Jeder f\u00fcr jeden gek\u00e4mpft hat, wie sie Mathias Niederberger unterst\u00fctzt haben, wie sie ein Unterzahlspiel in einer schwierigen Situation \u00fcberstanden, das war einfach gro\u00dfartig.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9574\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9574\" class=\"size-medium wp-image-9574\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221538_1-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221538_1-300x201.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221538_1-768x515.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221538_1-522x350.jpg 522w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221538_1-150x101.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210507_221538_1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9574\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Ende belohnte man sich daf\u00fcr mit dem Gewinn der achten DEL-Meisterschaft. Und als der Pokal endlich wieder ein Berliner war, kannte der Jubel bei den Spielern endg\u00fcltig keine Grenzen mehr. Jeder Spieler wollte den Silberpokal in den Himmel strecken, alle Spieler br\u00fcllten ihre Freude ins leere Arenarund. Die Spieler legten sich auf das Eis und spielten mit dem goldenen Konfetti. Es wurden Erinnerungsfotos geschossen. Die Meister-Zigarren wurden ausgepackt. Alkohol gab es nat\u00fcrlich auch. Bernd R\u00f6mer feierte mit den Spielen und Verantwortlichen zusammen. Und zu guter Letzt durften auch noch die Spielerfrauen mit auf das Eis. Bis da jede ihren Mann gefunden hatte, dauerte aber, doch danach fielen sie sich freudetrunken in die Arme.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sehr sch\u00f6ne Bilder in einer sehr skurrilen Atmosph\u00e4re. Denn eins fehlte allen Beteiligten an diesem Abend besonders: Die Fans, welche diesen Abend zu einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen gemacht h\u00e4tten. Aber das wird alles noch nachgeholt, das haben die Eisb\u00e4ren Berlin bereits versprochen. Und so lange kann es schon mal jeder Fan \u00fcben:<\/span><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #0000ff;\">ALLEINIGER DEL-REKORDMEISTER EISB\u00c4REN BERLIN!!!!<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #20: Sie haben es vollbracht: Nach acht langen Jahren des Wartens haben sich die Eisb\u00e4ren Berlin am Freitagabend wieder zum Deutschen Eishockeymeister gekr\u00f6nt. Mit 2:1 (1:1,1:0,0:0) setzten sich die Hauptst\u00e4dter im alles entscheidenden dritten Finalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg durch und feierten damit die achte DEL-Meisterschaft. 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