{"id":9555,"date":"2021-05-05T22:09:08","date_gmt":"2021-05-05T20:09:08","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9555"},"modified":"2021-05-05T22:09:08","modified_gmt":"2021-05-05T20:09:08","slug":"matchpuck-abgewehrt-die-eisbaeren-gewinnen-mit-41-in-wolfsburg-und-holen-die-serie-zurueck-nach-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/05\/05\/matchpuck-abgewehrt-die-eisbaeren-gewinnen-mit-41-in-wolfsburg-und-holen-die-serie-zurueck-nach-berlin\/","title":{"rendered":"Matchpuck abgewehrt! Die Eisb\u00e4ren gewinnen mit 4:1 in Wolfsburg und holen die Serie zur\u00fcck nach Berlin"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"109\" height=\"112\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Sie haben es schon wieder getan: Zum dritten Mal verloren die Eisb\u00e4ren Berlin Spiel Eins einer Serie, zum dritten Mal gewannen sie anschlie\u00dfend Spiel Zwei ausw\u00e4rts. Auch heute setzte sich diese Geschichte fort. Bei den Grizzlys Wolfsburg setzten sich die Hauptst\u00e4dter hochverdient mit 4:1 (1:0,2:1,1:0) durch und glichen somit die Serie aus. Nun kommt es am Freitagabend in der Hauptstadt zum ultimativen Showdown um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Weil das Trainerteam um Serge Aubin die richtigen Schl\u00fcsse aus Spiel Eins gezogen hatte und Wolfsburg so vor eine unl\u00f6sbare Aufgabe stellte. Und ganz nebenbei war es zudem der erste Saisonsieg gegen Wolfsburg &#8211; zum bestm\u00f6gichsten Zeitpunkt in der Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ausgerechnet vor diesem Do-or-die-Spiel musste Trainer Serge Aubin auf Zach Boychuk verletzungsbedingt verzichten. Daher wurden die Reihen umgestellt. Lediglich die Noebels-Reihe blieb gleich. Matt White bildete mit Mark Zengerle und Parker Tuomie die zweite Angriffsreihe, in der dritten Reihe wirbelten Giovanni Fiore, Mark Olver und Kris Foucault zusammen und in der vierten Reihe standen PC Labrie, Sebastian Streu und Fabian Dietz, welcher f\u00fcr Boychuk nachr\u00fcckte. Im Tor und in der Defensive blieb alles beim alten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Ausgangslage war klar. Wolfsburg konnte mit einem Sieg die erste Meisterschaft einfahren, die Eisb\u00e4ren hingegen wollten mit einem Sieg den ultimativen Showdown in der Hauptstadt erzwingen. Psychologisch waren sicherlich die Niedersachsen im Vorteil, hatten sie doch alle f\u00fcnf bisherigen Duelle gegen die Berliner gewonnen. Allerdings gingen allein vier dieser Duelle in die Verl\u00e4ngerung bzw. das Penaltyschie\u00dfen. Und zudem kannten die Eisb\u00e4ren diese Situation bereits, stand man doch schon im Viertelfinale in Iserlohn und im Halbfinale in Ingolstadt mit dem R\u00fccken zur Wand. Am Ende holte man die Serie stets zur\u00fcck an die Spree und setzte sich dort dann endg\u00fcltig durch. Eine Wiederholung dieser Geschichte w\u00e4re heute aus Berliner Sicht definitiv w\u00fcnschenswert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren kamen mit einem aggressiven Forechecking aus der Kabine, doch die ersten Sch\u00fcsse gab Wolfsburg ab. Diese waren jedoch harmlos und somit kein Problem f\u00fcr Mathias Niederberger. Danach ging es nur in Richtung Wolfsburger Tor und die Eisb\u00e4ren machten geh\u00f6rig Druck und brachten die Scheiben zum Tor. Da wurde es schon erstmals brenzlig f\u00fcr Grizzlys, die etwas \u00fcberrascht wirkten ob des aggressiven Forecheckings der Eisb\u00e4ren. Die ersten Chancen hatten sich die Berliner also fr\u00fch erspielt, genau das schaffte man am Sonntag erst sehr sp\u00e4t.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch dann nahm man sich selbst den Schwung durch die erste Strafzeit der Partie gegen Parker Tuomie. Das gef\u00e4hrliche Wolfsburger Powerplay bekam somit seine erste Chance. Und die Grizzlys fanden in ihre Formation, lie\u00dfen die Scheibe laufen und hatten durch Spencer Machacek eine gute Chance, doch Mathias Niederberger war zur Stelle. So \u00fcberstanden die Hauptst\u00e4dter die erste Unterzahl schadlos. Das sollte doch nun noch mehr Motivation geben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach setzten die G\u00e4ste ihr aggressives Forechecking fort, man merkte deutlich an, dass sie an ihrem Spiel etwas ge\u00e4ndert haben. Wolfsburg konnte sich nur selten aus der Umklammerung der Eisb\u00e4ren befreien. Die Berliner kamen auch zu Abschl\u00fcssen, nur fehlte der Mannschaft von Serge Aubin noch das Gl\u00fcck im Abschluss. Dennoch sah das schon recht gut und vor allem vielversprechend aus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und sie sollten sich belohnen. Mark Zengerle wartete auf der rechten Seite, bis sich die L\u00fccke \u00f6ffnete. Dann spielte er den Pass auf die linke Seite, wo Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler stand, die Scheibe annahm, zum Tor fuhr und dann die Scheibe von der Vorhand auf die R\u00fcckhand legte und blitzschnell ins lange Eck schoss &#8211; 1:0 (17.). Die verdiente F\u00fchrung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren durch das erste Playoff-Tor von &#8222;Nante&#8220; in dieser Saison.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auf der Gegenseite pr\u00fcfte Simon Despr\u00e9s seinen eigenen Goalie, als ein Schuss von seinem Schlittschuh abgef\u00e4lscht wurde, doch Mathias Niederberger war zur Stelle und entsch\u00e4rfte diese gef\u00e4hrliche Situation.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">23 Sekunden vor Ende des ersten Drittels kassierten dann auch die Niedersachsen die erste Strafzeit der Partie, Matti J\u00e4rvinen traf es. Eine Strafe zu einem denkbar ung\u00fcnstigen Zeitpunkt aus Wolfsburger Sicht. Doch die ersten Sekunden der Unterzahl \u00fcberstanden die Hausherren, aber die Eisb\u00e4ren konnten das zweite Drittel in \u00dcberzahl beginnen. Und zudem nahm man auch noch die 1:0-F\u00fchrung mit in die erste Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Powerplay brachte aber nichts ein, nicht mal eine Torchance. Starkes Penaltykilling der Hausherren. Generell waren die Niedersachsen besser drin im Spiel, holten sich in den ersten Minuten des Mitteldrittels das Selbstvertrauen zur\u00fcck und hielten die Eisb\u00e4ren vom eigenen Tor fern. Nach vorne versuchte Wolfsburg Akzente zu setzen, viel lie\u00dfen die G\u00e4ste aber nicht zu. Dennoch wirkten die Gastgeber einen Tick wacher zu Beginn des zweiten Drittels.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann mal ein Angriff der Eisb\u00e4ren \u00fcber Leo Pf\u00f6derl, der die Scheibe nach vorne chippte und nachsetzte. Marcel Noebels spielte sie dann von hinter der Torlinie hoch zum rechten Bullykreis, wo Playoff-Monster Ryan McKiernan lauerte und die Scheibe unter die Latte h\u00e4mmerte &#8211; 2:0 (28.). So kann man mal auf den Wolfsburger Beginn antworten, stark!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Gastgeber suchten nach der Antwort, aber die Eisb\u00e4ren gaben ihnen wenig Platz in der offensiven Zone. Wenn die Grizzlys mal zu Abschl\u00fcssen kamen, dann war Mathias Niederberger stets zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die Eisb\u00e4ren waren heute eiskalt und vor allem effektiv. Gew\u00fchl vor dem Tor von Dustin Strahlmeier, die Scheibe landete vor dem Schl\u00e4ger von Sebastian Streu und der netzte humorlos ein &#8211; 3:0 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wolfsburg wurde von den Eisb\u00e4ren \u00fcberrascht, von deren gnadenloser Effektivit\u00e4t vor dem Tor. Und nach vorne ging wenig bei den Niedersachsen, weil die Eisb\u00e4ren die gef\u00e4hrlichen R\u00e4ume vor dem Tor zu machten und den Niedersachsen somit kaum die M\u00f6glichkeit zu einer Top-Chance gaben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Ende hin Wolfsburg aber mit zwei Lebenszeichen. Einmal wurde die Scheibe Richtung Tor gebracht, sie sprang komisch vor Mathias Niederberger auf und ging anschlie\u00dfend an die Latte. Kurze Zeit sp\u00e4ter brachte Matti J\u00e4rvinen die Scheibe zum Tor, Mathias Niederberger konnte sie nicht parieren, sie sprang neben ihm wieder runter, doch am Ende hatte er sie doch sicher und deckte sie ab.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die n\u00e4chste Gefahr drohte nach einer Strafzeit gegen John Ramage wegen Spielverz\u00f6gerung. Wolfsburg schlug tats\u00e4chlich zur\u00fcck. Gerrit Fauser wurde vor dem Tor angespielt, er nahm die Scheibe an und zog ab. Der Puck ging im kurzen Eck rein &#8211; 3:1 (38.). Die Grizzlys sch\u00f6pften also wieder Hoffnung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und auf einmal schwammen die Eisb\u00e4ren hinten, Wolfsburg wollte direkt nachlegen. Doch man rettete sich in die zweite Drittelpause und die Berliner waren hier noch lange nicht durch. Es warteten noch 20 extrem schwere und spannende Minuten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wolfsburg kam \u00e4u\u00dferst engagiert aus der Kabine und wollte unbedingt den Anschlusstreffer erzielen. Doch die Eisb\u00e4ren hatten was dagegen und st\u00f6rten Wolfsburg immer wieder fr\u00fch im Spielaufbau. Die Eisb\u00e4ren dachten gar nicht daran, sich hinten ins eigene Drittel dr\u00e4ngen zu lassen. Sie waren weiter hoch konzentriert und zogen ihren Spielplan hier konsequent durch, w\u00e4hrend Wolfsburg nach einem Mittel suchte, um die Defensive der Eisb\u00e4ren mal zu knacken.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die Berliner spielten das auch schlau. Sie hielten Wolfsburg vom eigenen Tor fern, weil man sich immer wieder im Angriffsdrittel aufhielt und so Zeit von der Uhr nahm. Die Eisb\u00e4ren zeigten ein taktisch sehr starkes Spiel. Da hatte das Trainerteam die richtigen Schl\u00fcsse nach Spiel Eins gezogen und die Eisb\u00e4ren setzten die Anweisungen konsequent um.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wolfsburg biss sich die Z\u00e4hne an der Berliner Defensive aus. Die Mannschaft von Trainer Pat Cortina fand einfach keinen Weg durch das Berliner Bollwerk. Also musste Cortina reagieren und nahm gut vier Minuten vor dem Ende seinen Goalie vom Eis, um Powerplay zu spielen. Und Powerplay k\u00f6nnen die Niedersachsen ja. Doch das nutzten die Berliner zur Entscheidung. Lukas Reichel erk\u00e4mpfte sich in der Mitte die Scheibe, brachte sie Richtung Tor und drin war das Ding und durch war es damit auch &#8211; 4:1 (59.). Die Eisb\u00e4ren sorgten somit f\u00fcr den Serienausgleich und verhinderten die erste Wolfsburger Meisterschaft der Vereinsgeschichte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren haben das Spiel verdient gewonnen, weil man von der ersten Sekunde an deutlich gemacht hat, dass man die Serie heute zur\u00fcck nach Berlin holen will. Man begann hoch konzentriert und sehr druckvoll, stellte Wolfsburg damit vor sehr gro\u00dfe Probleme. Die Niedersachsen taten sich schwer, Chancen herauszuspielen. Und die Eisb\u00e4ren belohnten sich noch im ersten Drittel f\u00fcr den Aufwand. Im zweiten Drittel zeigte man sich dann \u00e4u\u00dferst effektiv und eiskalt, erh\u00f6hte auf 3:0 und schockte Wolfsburg damit. Doch die Niedersachsen spielten in der Schlussphase gro\u00df auf, brachten die Eisb\u00e4ren ins Wanken und konnten auf 1:3 verk\u00fcrzen. Aber die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden diese Phase schadlos und machten im letzten Drittel die Schotten wieder dicht. Egal was Wolfsburg versuchte, die Berliner Defensive war zur Stelle. Die Eisb\u00e4ren spielten ein \u00fcberragendes Spiel von hinten bis vorne und sicherten sich somit absolut verdient den Sieg. Weil eben erneut der Charakter und der Glaube der Mannschaft zum Vorschein kam. Wenn die Jungs mit dem R\u00fccken zur Wand stehen, spielen sie ihr bestes Eishockey &#8211; egal wer der Gegner ist. Nun vollendet diese Geschichte und kr\u00f6nt euch am Freitag zum Deutschen Meister. Der achte Stern wartet.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie haben es schon wieder getan: Zum dritten Mal verloren die Eisb\u00e4ren Berlin Spiel Eins einer Serie, zum dritten Mal gewannen sie anschlie\u00dfend Spiel Zwei ausw\u00e4rts. Auch heute setzte sich diese Geschichte fort. 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