{"id":9534,"date":"2021-04-30T21:47:34","date_gmt":"2021-04-30T19:47:34","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9534"},"modified":"2021-04-30T21:47:34","modified_gmt":"2021-04-30T19:47:34","slug":"42-nach-02-die-eisbaeren-drehen-das-alles-entscheidende-halbfinale-gegen-ingolstadt-und-ziehen-ins-finale-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/04\/30\/42-nach-02-die-eisbaeren-drehen-das-alles-entscheidende-halbfinale-gegen-ingolstadt-und-ziehen-ins-finale-ein\/","title":{"rendered":"4:2 nach 0:2! Die Eisb\u00e4ren drehen das alles entscheidende Halbfinale gegen Ingolstadt und ziehen ins Finale ein!!!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-286\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"115\" \/><span style=\"color: #000000;\">Diese Mannschaft ist nicht zu stoppen: Gegen Iserlohn in Viertelfinal-Spiel Drei lag man zu Hause mit 0:2 zur\u00fcck &#8211; am Ende ist man ins Halbfinale eingezogen. Am Mittwoch lag man in Halbfinal-Spiel Zwei in Ingolstadt vor dem letzten Drittel mit 1:2 zur\u00fcck &#8211; am Ende erreichte man das alles entscheidende dritte Spiel in Berlin. Und dort lagen die Eisb\u00e4ren Mitte des Spiels erneut mit 0:2 zur\u00fcck &#8211; am Ende stehen die Hauptst\u00e4dter jedoch im Finale. Dank eines 4:2-Heimsieges gegen den ERC Ingolstadt geht die verr\u00fcckte Reise der Eisb\u00e4ren Berlin durch die Playoffs noch weiter. Und egal ob nun Adler oder Grizzly im Finale, der Eisb\u00e4r hat m\u00e4chtig Hunger. Und wer den Eisb\u00e4r \u00e4rgert, erh\u00e4lt die gerechte Strafe daf\u00fcr. Da muss man nur in Iserlohn und Ingolstadt nachfragen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chefcoach Serge Aubin nahm keine \u00c4nderungen in den Reihen vor. Warum auch, gewann sein Team doch am Mittwoch Spiel Zwei dank einer enormen Willensleistung mit 3:2 in Ingolstadt und erk\u00e4mpfte sich somit das alles entscheidende Spiel Drei in Berlin. So kam es also auch heute wieder zum Duell zwischen Mathias Niederberger und Michael Garteig. Letzterer hatte die Eisb\u00e4ren-Spieler am Mittwoch reihenweise entnervt, doch am Ende behielten die Berliner die Oberhand, weil sie dank Matt White und allen voran Ryan McKiernan, welcher Garteig sogar getunnelt hatte, den Ingolst\u00e4dter Goalie doch noch bezwingen konnten. Wer w\u00fcrde heute das Spiel f\u00fcr seine Mannschaft gewinnen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Aufl\u00f6sung dar\u00fcber sollten die nun folgenden mindestens 60 Minuten Eishockey geben. Und in diese fanden die G\u00e4ste von Coach Doug Shedden besser rein. Ingolstadt mit einem sehr aggressiven Forechecking, setzten die Eisb\u00e4ren fr\u00fch unter Druck. Petrus Palmu gab dann den ersten guten Schuss ab, aber Mathias Niederberger war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Hausherren taten sich schwer gegen die Spielweise der Schanzer Panther, kamen erst nach sechs Minuten zur ersten richtig guten Chance. Ingolstadt mit dem Wechselfehler, Simon Despr\u00e9s mit dem Pass aus dem eigenen Drittel auf Matt White, der hatte viel Platz auf der rechten Seite, kam zum Abschluss, doch Michael Garteig gewann dieses Duell. Direkt im Gegenzug konnte sich auch Mathias Niederberger gegen Wayne Simpson auszeichnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan eine hart umk\u00e4mpfte Partie, beide Teams konzentrierten sich zun\u00e4chst auf die Defensive, wollten keine Fehler machen. Man merkte, dass es ein &#8222;Do-or-Die-Spiel&#8220; war. Aber in diesen d\u00fcrfen dir so unn\u00f6tige Strafzeiten, wie sie Ingolstadt nahm, nicht passieren. Einmal gab es zwei Minuten wegen zu vieler Spieler auf dem Eis und das andere Mal wegen Spielverz\u00f6gerung. Das Gl\u00fcck f\u00fcr Ingolstadt: Das Berliner Powerplay ist in den Playoffs bisher sehr harmlos, so auch heute. Und so h\u00e4tte Frederik Storm in Unterzahl beinahe das 0:1 erzielt, doch scheiterte er nach einem Fehler der Eisb\u00e4ren mit seinem R\u00fcckhand-Versuch am Berliner Schlussmann. So stand es nach dem ersten Drittel 0:0.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann mit einem Ingolst\u00e4dter Powerplay, f\u00fcr 28 Sekunden war es sogar ein doppeltes \u00dcberzahlspiel. Und wie man sein \u00dcberzahl eiskalt ausnutzt, zeigten die Schanzer. Zwei Sekunden vor Ablauf der ersten Berliner Strafzeit schlug mal wieder Louis-Marc Aubry zu. Den ersten Versuch konnte Mathias Niederberger noch parieren, gegen den Nachschuss war er jedoch machtlos &#8211; 0:1 (24.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren waren \u00fcberhaupt nicht anwesend, Ingolstadt dominierte das Spiel nach Belieben. Die Berliner wirkten, als st\u00fcnden sie neben sich. Und nach einem katastrophalen Fehlpass von Mark Olver in der neutralen Zone stand Ryan Kuffner auf einmal frei vor Mathias Niederberger, welchem er keine Chance lie\u00df und zum 0:2 einnetzte (28.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nachdem die ersten zehn Minuten klar der Mannschaft von Doug Shedden geh\u00f6rten, schlugen die Eisb\u00e4ren Mitte der Partie zur\u00fcck. Konter der Hausherren \u00fcber Marcel Noebels, der aber nicht zu Lukas Reichel passte sondern die Scheibe hoch zu John Ramage legte. Der zog trocken ab und verk\u00fcrzte auf 1:2 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und nur drei Minuten sp\u00e4ter begann die Partie wieder von vorne. Die Eisb\u00e4ren im Angriffsdrittel, aus einem Gew\u00fchl kam die Scheibe in den Slot, wo Ryan McKiernan abzog und die Scheibe zum 2:2 im Tor versenkte (34.). Doch er versenkte nicht nur den Puck im Ingolst\u00e4dter Tor, nein, beim Schussversuch checkte er auch noch Wayne Simpson, weshalb es im Anschluss auch noch zu kleineren Raufereien kam.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren waren also zur\u00fcck im Spiel, weil sie weiterhin an sich glaubten. Wie bereits am Mittwoch in Ingolstadt. Fortan entwickelte sich ein munteres hin und her mit Chancen auf beiden Seiten, doch weitere Tore sollten nicht fallen. Auch nicht im n\u00e4chsten Powerplay der Eisb\u00e4ren zum Ende des zweiten Drittels, auch wenn es da schon wesentlich besser aussah. Doch Michael Garteig lie\u00df zun\u00e4chst nichts zu, aber das Powerplay ging zu Beginn des Schlussdrittels noch kurz weiter. Die gro\u00dfe Chance also f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch in den 29 Sekunden \u00dcberzahl passierte nichts mehr und so blieb es beim Stand von 2:2. Erst als Ingolstadt wieder komplett war, hatten John Ramage und Zach Boychuk zwei gute Chancen, welche jedoch Michael Garteig zu Nichte machte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach merkte man beiden Mannschaften an, dass sie hier keinen Fehler mehr machen wollten. Denn der eine entscheidende Fehler h\u00e4tte das Saisonende bedeuten k\u00f6nnen. Dennoch suchten beide Teams aber auch immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor, wo sie dann auch zum Abschluss kamen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mit zunehmender Spieldauer nahm nat\u00fcrlich auch die Spannung und Dramatik in den Angriffen zu. Und Mitte des letzten Drittels waren es die Eisb\u00e4ren, welche die G\u00e4ste schockten. Zach Boychuk fand keine Anspielstation, marschierte daher alleine Richtung Ingolst\u00e4dter Tor, spielte die Scheibe dann r\u00fcber zu Matt White und der h\u00e4mmerte die Scheibe vom linken Bullykreis aus ins kurze Eck &#8211; 3:2 (50.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ingolstadt wollte darauf antworten, fuhr Angriffe und versuchte nach Abpfiff immer wieder zu provozieren, doch die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen sich nicht darauf ein. Klar, Ingolstadt versuchte nun alles, hoffte, daraus Strafen gegen die Eisb\u00e4ren zu ziehen und dann im Powerplay zuzuschlagen. Doch die Rechnung ging nicht auf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die letzte Chance hatten die Schanzer f\u00fcnf Minuten vor dem Spielende, als John Ramage auf die Strafbank musste, doch das Penaltykilling zur richtigen Zeit mit einem klasse Job. Und so sorgten die Hausherren zwei Minuten vor der Schlusssirene f\u00fcr die endg\u00fcltige Entscheidung. Simon Despr\u00e9s fuhr so lange an der blauen Linie entlang, bis er die L\u00fccke sah. Er zog ab, Giovanni Fiore hielt die Kelle in den Schuss und der Rest war Freude pur &#8211; 4:2 (58.). Damit war dieses Spiel und der Finaleinzug durch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ingolstadt versuchte zwar noch einmal alles: Torh\u00fcter raus, Auszeit, zudem hatten sie auch noch ein Powerplay und somit zwei Mann mehr auf dem Eis. Doch einzig Petrus Palmu wurde nochmal gef\u00e4hrlich, aber sein Schuss ging nur an die Latte. Danach war das Spiel aus und die Eisb\u00e4ren bildeten eine riesige Jubeltraube im Torraum von Mathias Niederberger. Hoffen wir, dass es nicht die letzte der Saison war&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Sieg heute war auf jeden Fall wieder einer dank des unb\u00e4ndigen Glaubens der Mannschaft. Die Jungs geben nie auf. Sie waren mit dem ersten Drittel schon nicht zufrieden, standen in den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels komplett neben sich und lagen mit 0:2 hinten. Doch was machten die Eisb\u00e4ren dann? Sie rissen sich zusammen, traten als Team, als Einheit auf und glichen innerhalb von nur drei Minuten zum 2:2 aus. Sie machten Ingolstadt deutlich, dass sie dieses Spiel hier gewinnen wollten, koste es, was es wolle. Und das setzten die Eisb\u00e4ren im Schlussdrittel auch um. Weil sie an sich glaubten, weil Jeder f\u00fcr Jeden k\u00e4mpfte und die Berliner die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielten. Das ist das Sieger-Gen, welches du in den Playoffs brauchst. Und es ist das Sieger-Gen, welches dich zur Meisterschaft f\u00fchren kann. Der Traum vom achten Stern lebt mehr denn je. Jetzt holt ihn euch auch, Jungs!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Mannschaft ist nicht zu stoppen: Gegen Iserlohn in Viertelfinal-Spiel Drei lag man zu Hause mit 0:2 zur\u00fcck &#8211; am Ende ist man ins Halbfinale eingezogen. 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