{"id":9531,"date":"2021-04-24T20:46:35","date_gmt":"2021-04-24T18:46:35","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9531"},"modified":"2021-04-24T20:46:35","modified_gmt":"2021-04-24T18:46:35","slug":"53-gegen-iserlohn-furioses-mitteldrittel-sorgt-fuer-die-entscheidung-und-den-einzug-ins-playoff-halbfinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/04\/24\/53-gegen-iserlohn-furioses-mitteldrittel-sorgt-fuer-die-entscheidung-und-den-einzug-ins-playoff-halbfinale\/","title":{"rendered":"5:3 gegen Iserlohn! Furioses Mitteldrittel sorgt f\u00fcr die Entscheidung und den Einzug ins Playoff-Halbfinale"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters.jpg\" alt=\"\" width=\"114\" height=\"117\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Reise in den diesj\u00e4hrigen Playoffs geht weiter: Am Samstagabend gewannen die Eisb\u00e4ren Berlin das alles entscheidende dritte Viertelfinalspiel gegen die Iserlohn Roosters mit 5:3 (0:2,4:1,1:0) und zogen damit ins Playoff-Halbfinale ein. Dort geht es gegen den ERC Ingolstadt. Dabei sah es nach 20 Minuten noch nicht danach aus, lagen die Berliner doch bereits mit 0:2 hinten. Aber dank eines furiosen Mitteldrittels setzten sich die Hauptst\u00e4dter am Ende durchaus verdient durch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chefcoach Serge Aubin \u00e4nderte diesmal nichts an seinen Reihen. Angesichts eines 6:0-Ausw\u00e4rtssieges kein Wunder. Somit h\u00fctete also auch im alles entscheidenden dritten Spiel Mathias Niederberger das Berliner Tor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Statistik sah vor dem Spiel nicht gut aus f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter, welche bisher alle drei entscheidenden Spiele einer &#8222;Best-of-Three-Serie&#8220; verloren hatten. Iserlohn hingegen spielte erst einmal ein drittes Spiel in so einer Serie, gewann dieses aber.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es war zun\u00e4chst ein ruhiger Beginn an der Spree, doch dann wurden die Sauerl\u00e4nder aktiver. Und daf\u00fcr belohnten sie sich. Marko Friedrich lauerte an der blauen Linie, stand auf einmal frei vor Niederberger und lie\u00df diesem keine Chance &#8211; 0:1 (3.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Berliner wirkten zu Beginn nicht ganz bei der Sache, legten nicht die ben\u00f6tigte Einstellung f\u00fcr so ein entscheidendes Spiel an den Tag. Iserlohn hingegen wollte es mehr. Die Hausherren hatten erst in der siebten Spielminute ihren ersten guten Wechsel. Fortan waren die Eisb\u00e4ren drin im Spiel, hatten jede Menge guter Torchancen, aber Andreas Jenike parierte einfach jeden Schuss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und pl\u00f6tzlich stand es 0:2. Alexandre Grenier brachte die Scheibe bei einem Entlastungsangriff vor das Tor, dort kam sie irgendwie zu Marko Friedrich, welcher von hinter der Torlinie abzog und den Schlittschuh von Mathias Niederberger traf. Friedrich stocherte nach und drin war die Scheibe (8.). Marko Friedrich gab seine Antwort auf die Aktionen der Eisb\u00e4ren-Fans vor dem Iserlohner Hotel, wo nachts wohl u.a. versteckte Wecker klingelten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren also mit dem R\u00fccken zur Wand, aber weiteren Angriffsbem\u00fchungen. Aber s\u00e4mtliche Chancen lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren ungenutzt, weil eben Andreas Jenike bisher einen Sahne-Tag erwischte. Auch ein Powerplay lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren ungenutzt. Iserlohn tauchte anschlie\u00dfend nur noch selten vor dem Berliner Tor auf, wenn sie aber da waren, wurde es sofort brenzlig.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Iserlohn f\u00fchrte so dank ihrer Effizienz mit 2:0 nach dem ersten Drittel. Jonas M\u00fcller mit seiner Analyse zu den ersten 20 Minuten:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir waren einfach in den Zweik\u00e4mpfen noch nicht hart genug. Besonders in den ersten Minuten. Nach dem zweiten Tor haben wir uns einfach gesagt, dass wir h\u00e4rter spielen m\u00fcssen und ich glaube, danach war es auch ein St\u00fcck besser. Wir haben es zum Ende noch ganz gut gemacht, haben viele Scheiben versucht, zum Tor zu bringen. Das m\u00fcssen wir einfach weiter tun und die Zweik\u00e4mpfe gewinnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Hauptst\u00e4dter waren nun also gefordert und sie antworteten prompt. Bully im Berliner Drittel, Matt White stibitzte die Scheibe und machte sich \u00fcber links auf die Reise Richtung Andreas Jenike. Sein Schuss schlug auf der Fanghandseite ein, Jenike war diesmal ohne Chance &#8211; 1:2 (21.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren machten danach weiterhin viel Druck und hatten auch gleichmal zwei Powerplayspiele in Folge. Dabei sah das erste wesentlich besser aus und da hatte man richtig gute Chancen, allen voran Matt White. Der hatte sich anscheinend sehr viel vorgenommen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte der Partie schlug eben jener White erneut zu. John Ramage mit dem Schuss von rechts, Andreas Jenike parierte zwar die Scheibe, sie ging aber an die Bande hinter dem Tor und sprang auf der linken Seite wieder hervor. Dort lauerte Matt White und der h\u00e4mmerte die Scheibe ins leere Iserlohner Tor, da kam Jenike nicht mehr rechtzeitig r\u00fcber &#8211; 2:2 (30.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und weiterhin nur die Eisb\u00e4ren im Vorw\u00e4rtsgang. Mark Zengerle fuhr rum ums Tor, legte die Scheibe hoch auf Jonas M\u00fcller, welcher abzog. Sein Schuss rutschte Jenike durch und Matt White und Kris Foucault hechteten in den Torraum und schon lag der Puck zum dritten Mal im Iserlohner Tor. Torsch\u00fctze war zum dritten Mal an diesem Abend Matt White &#8211; 3:2 (32.). Brad Tapper, der Trainer der Sauerl\u00e4nder, nahm nun erst einmal eine Auszeit, um seine Spieler wieder wachzur\u00fctteln.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Hauptst\u00e4dter hatten nun richtig Lust und nur eine Minute sp\u00e4ter legte White f\u00fcr Foucault auf und der zog vom rechten Bullykreis ab und tunnelte den Iserlohner Schlussmann &#8211; 4:2 (33.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Hausherren hatten die Partie hochverdient gedreht und eigentlich auch alles im Griff. Doch dann kassierte Frank H\u00f6rdler eine vollkommen unn\u00f6tige Strafzeit 24 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels. Und das erste Powerplay nutzte Iserlohn eiskalt aus. Casey Bailey mit dem Onetimer vom linken Bullykreis 6,1 Sekunden vor der zweiten Drittelpause &#8211; 4:3 (40.). Diesen Schwung wollten die Roosters nun nat\u00fcrlich mit ins letzte Drittel nehmen, so St\u00fcrmer Taro Jentzsch:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wie man gesehen hat, haben wir das zweite Drittel ein bisschen verschlafen, was eigentlich nicht passieren darf. Aber gut, dass wir jetzt noch einen Powerplaytreffer gemacht haben und jetzt wieder da sind, wo wir im ersten Drittel angefangen haben. Wir m\u00fcssen jetzt genau das Gleiche machen wie im ersten Drittel. Wir haben nicht umsonst zwei Tore geschossen, wir haben denen kein Platz gegeben, unsere Chancen genutzt, auch wenn wir nicht viele hatten.\u00a0<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel ging es zun\u00e4chst einmal hin und her. Berlin wollte nat\u00fcrlich zur Vorentscheidung treffen, w\u00e4hrend Iserlohn das Spiel ausgleichen wollte. Die Partie war weiterhin hart umk\u00e4mpft, beide Teams schenkten sich in den Zweik\u00e4mpfen nichts. Das Spiel lebte besonders von der Spannung jetzt, war es doch ein &#8222;Do-or-Die-Spiel&#8220; und das merkte man immer mehr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte des letzten Drittels bot sich den Eisb\u00e4ren die dicke Chance zur vermeintlichen Vorentscheidung. Casey Bailey musste auf die Strafbank und bescherte den Hausherren ein Powerplay. Doch die Berliner schafften es nicht, sich eine gef\u00e4hrliche Chance zu erspielen. Es war also weiter zittern angesagt. Jedoch nicht lange, denn Ryan McKiernan stibitzte acht Minuten vor dem Ende der Partie die Scheibe an der eigenen blauen Linie, schaltete den Turbo an und zog \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, wo er Andreas Jenike mit seinem Schuss keine Chance lie\u00df &#8211; 5:3 (52.). Bereits das vierte Tor des Playoff-Monsters!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit wurde der Weg f\u00fcr Iserlohn nun immer weiter, aber die Eisb\u00e4ren verteilten Einladungen in Form von unn\u00f6tigen Strafzeiten. Kai Wissmann und Jonas M\u00fcller sorgten f\u00fcr ein zwischenzeitliches doppeltes \u00dcberzahlspiel der Roosters, in dem ihr Coach Brad Tapper dann auch noch seinen Goalie vom Eis nahm und seine Mannschaft somit drei Mann mehr waren. Doch au\u00dfer einer dicken Chance von Casey Bailey, welche Mathias Niederberger sensationell entsch\u00e4rfte, kam nichts bei heraus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch in der Schlussphase lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren in der Defensive nichts mehr anbrennen und sicherten sich so erstmals einen Sieg im entscheidenden dritten Spiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Grundstein f\u00fcr den Sieg wurde vor allem im zweiten Drittel gelegt. Da fanden die Eisb\u00e4ren eine Antwort auf das 0:2 nach den ersten 20 Minuten. Nein, sie hatten insgesamt gesehen kein schlechtes erstes Drittel gespielt, fanden nach dem 0:2 richtig gut ins Spiel, nur biss man sich an Andreas Jenike die Z\u00e4hne aus. Doch ab dem zweiten Drittel fand Jenike kein Mittel mehr gegen die Offensive der Hausherren und prompt war das Spiel gedreht. Letztendlich war die Partie damit dann eigentlich auch durch, nur machten es die Eisb\u00e4ren durch ihre unn\u00f6tigen Strafzeiten selbst nochmal spannend, was es gar nicht gebraucht h\u00e4tte. Zum Gl\u00fcck gelang Iserlohn nur noch das 3:4, mehr aber nicht. Weil man es am Ende defensiv stark zu Ende spielte und Ryan McKiernan einen entscheidenden Konter zur Entscheidung nutzte. Nun gilt es den Fokus auf das erste Halbfinalspiel gegen Ingolstadt am Montagabend zu richten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Reise in den diesj\u00e4hrigen Playoffs geht weiter: Am Samstagabend gewannen die Eisb\u00e4ren Berlin das alles entscheidende dritte Viertelfinalspiel gegen die Iserlohn Roosters mit 5:3 (0:2,4:1,1:0) und zogen damit ins Playoff-Halbfinale ein. Dort geht es gegen den ERC Ingolstadt. 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