{"id":9514,"date":"2021-04-19T21:03:58","date_gmt":"2021-04-19T19:03:58","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9514"},"modified":"2021-04-19T21:37:49","modified_gmt":"2021-04-19T19:37:49","slug":"vorschau-auf-die-viertelfinalserie-der-eisbaeren-berlin-gegen-die-iserlohn-roosters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/04\/19\/vorschau-auf-die-viertelfinalserie-der-eisbaeren-berlin-gegen-die-iserlohn-roosters\/","title":{"rendered":"Vorschau auf die Viertelfinalserie der Eisb\u00e4ren Berlin gegen die Iserlohn Roosters"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"117\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Premiere in der PENNY DEL: Erstmals treffen die Eisb\u00e4ren Berlin und die Iserlohn Roosters in den Playoffs aufeinander. W\u00e4hrend die Qualifikation der Hauptst\u00e4dter schon seit einigen Wochen fest stand, sicherten sich die Sauerl\u00e4nder gestern Nachmittag dank eines 3:0-Heimsieges gegen den ERC Ingolstadt den vierten Platz im Norden und damit das letzte Playoff-Ticket in dieser Gruppe. Dort bekommen es die Sauerl\u00e4nder nun also mit dem DEL-Rekordmeister zu tun.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der diesj\u00e4hrigen Hauptrunde standen sich beide Mannschaften viermal gegen\u00fcber. Die Eisb\u00e4ren gewannen drei dieser vier Duelle und verloren nur das erste Aufeinandertreffen am Seilersee mit 2:5. Danach folgte im zweiten Duell ein 4:2-Heimsieg, im dritten Vergleich ein 4:1-Ausw\u00e4rtssieg und zum Abschluss ein 5:2-Heimsieg an der Spree. Doch diese drei Siege z\u00e4hlen in der Playoff-Serie nicht mehr, wie Trainer Serge Aubin im Vorfeld sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die Hauptrunde ist vorbei, jetzt beginnt alles wieder von vorne. Unsere drei Siege gegen Iserlohn in dieser Saison haben keinerlei Bedeutung mehr. In der kurzen Best-of-Three-Serie kann alles passieren. In einer Best-of-Seven-Serie setzt sich normalerweise am Ende immer die bessere Mannschaft durch. In diesem Jahr sind \u00dcberraschungen m\u00f6glich. Wenn du das erste Spiel verlieren solltest, stehst du direkt mit dem R\u00fccken zur Wand. Wir m\u00fcssen aufpassen und von Anfang an voll da sein.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aubin spricht ihn an, den diesj\u00e4hrigen Playoff-Modus, in dem alles passieren kann. Normalerweise wird dieser Modus nur in den Pre-Playoffs gespielt, doch in dieser Corona-Saison musste die PENNY DEL den Modus \u00e4ndern, um \u00fcberhaupt eine Saison \u00fcber die B\u00fchne zu bekommen. Die Spieler wissen aber, worauf sie sich in dieser kurzen Serie einstellen m\u00fcssen. Jonas M\u00fcller dazu:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">In den Playoffs und bei Best-of-Three ist alles m\u00f6glich, da kann immer eine \u00dcberraschung passieren. Wir m\u00fcssen auf alles gefasst sein. Wir m\u00fcssen darauf gefasst sein, dass wir mal hinten liegen, dass wir uns da dann auch zur\u00fcck k\u00e4mpfen k\u00f6nnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch egal, wie kurz diese Playoffs auch sind, eine Sache ist bei allen acht Teams gleich: Die Vorfreude auf die Playoffs, schlie\u00dflich musste man zwei Jahre auf diesen Moment warten. Wenn gleich es mit Fans in den Arenen umso sch\u00f6ner w\u00e4re. Aber in dieser Zeit m\u00fcssen wir eben alle da durch und die Spieler werden trotzdem alles auf dem Eis geben. Denn alle Mannschaften wissen auch, so eine g\u00fcnstige Gelegenheit, die Meisterschaft zu gewinnen, wird wohl so schnell nicht mehr kommen. Ganze sechs Siege sind n\u00f6tig, um am Ende den DEL-Pokal in die H\u00f6he zu stemmen. Jonas M\u00fcller dazu:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Ich glaube, die Vorfreude ist bei jedem riesig. Gerade mit letztem Jahr, dass direkt davor abgesagt worden ist. Jetzt braucht man eigentlich nur sechs Siege und dann kann man den Pott hochhalten. Ich denke, wir haben wie letztes Jahr wieder eine starke Mannschaft zusammen. Wir m\u00fcssen einfach unser Spiel spielen und dann wissen wir, dass wir jeden schlagen k\u00f6nnen.<\/em><\/strong><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Einfach wird die Serie gegen die Sauerl\u00e4nder aber nicht. Schlie\u00dflich hat die Mannschaft von Trainer Brad Tapper die wohl gef\u00e4hrlichste Reihe der gesamten PENNY DEL. Joe Whitney ist mit 45 Scorerpunkten (21 Tore\/24 Assists) Top-Scorer der gesamten Liga, Casey Bailey mit 44 Punkten (20\/24) der drittbeste Scorer und Alexandre Grenier komplettiert die Top-10 als Achter mit 39 Punkten (12\/27). Diese Reihe m\u00fcssen die Eisb\u00e4ren in den Griff bekommen, will man in dieser Serie erfolgreich sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch verstecken m\u00fcssen sich die Eisb\u00e4ren nicht, haben doch auch sie offensivstarke Angreifer im Kader. Allen voran nat\u00fcrlich Marcel Noebels, der bei 42 Scorerpunkten (6\/36) steht und damit f\u00fcnftbester Scorer der PENNY DEL ist. Dicht gefolgt von Matt White mit 39 Punkten (19\/20) als Siebter. Etwas abgeschlagen als 28. der Scorerwertung, daf\u00fcr aber umso torgef\u00e4hrlicher ist Kris Foucault mit 30 Scorerpunkten, davon satte 18 Tore.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Von beiden Offensivreihen geht also durchaus Torgefahr aus, aber bei beiden Mannschaften gibt es auch Verteidiger, die bereits doppelt gepunktet haben. Bei den Berlinern ragt dabei nat\u00fcrlich Ryan McKiernan mit 25 Punkten (7\/18) heraus. Zweitbester Verteidiger bei den Eisb\u00e4ren ist Jonas M\u00fcller mit 15 Punkten (7\/8). Gerade die vielen Tore der Berliner Nummer 18 stechen dabei ins Auge, kannte man M\u00fcller doch selten als so torgef\u00e4hrlich. Was aber f\u00fcr die Playoffs von gro\u00dfem Vorteil sein kann. Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler kommt auf 13 Punkte (3\/10). Und auch John Ramage mit elf Vorlagen und Simon Despr\u00e9s mit zehn Scorerpunkten (3\/7) haben in der Hauptrunde zweistellig gepunktet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei den Roosters sind es genau vier Defender, welche \u00fcber zehn Punkte gesammelt haben. Robert Raymond ist mit 14 (2\/12) der beste Verteidiger der Sauerl\u00e4nder, dicht gefolgt von Ryan Johnston mit 13 (3\/10), Ryan O&#8217;Connor mit zw\u00f6lf (3\/9) und Griffin Reinhart mit elf Scorerpunkten (3\/8).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auf zwei Leute wird es in dieser kurzen Serie jedoch besonders ankommen &#8211; und zwar auf die beiden Goalies. Mathias Niederberger gegen Andreas Jenike hei\u00dft das Duell zwischen den Pfosten. Und nach der Hauptrunde hat der Berliner Goalie knapp die Nase vorne, kommt auf eine Fangquote von 92,24 Prozent, auf einen Gegentorschnitt von 2,13 pro Spiel sowie satte f\u00fcnf Shutouts.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Sein Gegen\u00fcber Jenike wehrte 92 Prozent aller Sch\u00fcsse in der Hauptrunde ab, kam auf einen Gegentorschnitt von 2,72 pro Spiel und feierte drei Shutouts.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir zu den Special Teams, welche in dieser Viertelfinalserie auch entscheidend sein k\u00f6nnen. In \u00dcberzahl haben die Eisb\u00e4ren klar die Nase vorne (23,57 Prozent zu 19,48 Prozent), in Unterzahl dagegen sind die Roosters im Vorteil (83,13 Prozent zu 81,44 Prozent). Doch f\u00fcr beide Mannschaften wird die Devise lauten: &#8222;Von der Strafbank fernbleiben, denn auf dieser hat noch kein Team ein Spiel gewonnen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zum Abschluss kommen wir noch zur Chancenverwertung, wo die Roosters die Nase vorne haben. Iserlohn nutzt 10,97 Prozent seiner Chancen aus, bei Berlin sind es nur 10,1 Prozent. Es wird also darauf ankommen, wer seine Chancen besser und effektiver nutzt. Viele Chancen wird es vielleicht gar nicht geben, wenn beide Teams sich auf die Defensive konzentrieren. Wobei ich mir das bei den Eisb\u00e4ren und Iserlohn irgendwie nicht vorstellen kann, sind doch beide Mannschaften daf\u00fcr bekannt, ihre Heimspiele wie die Feuerwehr zu beginnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Blickt man auf die aktuelle Form, sind die Roosters besser in Fahrt. Denn w\u00e4hrend Iserlohn vier seiner letzten f\u00fcnf Spiele gewann, waren es bei den Eisb\u00e4ren nur deren zwei Siege. Das Momentum geh\u00f6rt also der Mannschaft von Brad Tapper.<\/span><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Fazit:<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wer hat am Ende die Nase vorne und zieht ins Halbfinale ein? Die Eisb\u00e4ren werden nat\u00fcrlich versuchen, den Heimvorteil zu nutzen, schlie\u00dflich war man auf eigenem Eis enorm heimstark. Gewinnt man beide Heimspiele, gewinnt man die Serie.<\/span><\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Mit Mathias Niederberger verf\u00fcgen die Hauptst\u00e4dter auf der Torh\u00fcterposition \u00fcber den st\u00e4rkeren Goalie. Auch in Sachen Produktivit\u00e4t der Verteidiger sehe ich die Eisb\u00e4ren leicht im Vorteil. In der Offensive dagegen m\u00fcssen es die Berliner schaffen, die Top-Reihe um Joe Whitney auszuschalten, denn diese Reihe kann diese Serie wenn n\u00f6tig im Alleingang entscheiden. Insofern ist es nat\u00fcrlich schade, dass die Berliner Top-Reihe durch die Verletzung von Leo Pf\u00f6derl gesprengt wurde. Und nach den neuen Reihen-Zusammenstellungen wartet man bei den Eisb\u00e4ren noch auf eine so starke Reihe wie die von Iserlohn. Insofern sehe ich Iserlohn in der Offensive im Vorteil.<\/span><\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das Berliner Powerplay, welches zuletzt schw\u00e4chelte, k\u00f6nnte ein Faktor sein. Wenn man dort zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke findet und das Penaltykilling weiterhin so stark funktioniert, k\u00f6nnten die Eisb\u00e4ren auch durch die Special Teams diese Serie entscheiden.<\/span><\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die Form aber und das Selbstvertrauen spricht jedoch f\u00fcr Iserlohn, die bereits im Wettkampf-Modus sind. W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren die letzten Spiele zum testen und Spieler schonen nutzten, musste Iserlohn bis zum letzten Spieltag um sein Playoff-Ticket k\u00e4mpfen. Die Frage wird also sein, wie schnell die Eisb\u00e4ren in diesen Wettkampf-Modus kommen. Zumal der Druck klar bei ihnen liegt. Denn verlieren sie das erste Spiel, droht am Donnerstag am Seilersee das Saisonende.<\/span><\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Finden die Eisb\u00e4ren morgen direkt in den Playoff-Modus und k\u00f6nnen die Top-Reihe der Iserlohner kalt stellen, dann rechne ich mit einem 2:0-Seriensieg der Eisb\u00e4ren. Gelingt es ihnen nicht, dann k\u00f6nnte am Donnerstag die starke Hauptrunde nur noch Schall und Rauch sein.<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Premiere in der PENNY DEL: Erstmals treffen die Eisb\u00e4ren Berlin und die Iserlohn Roosters in den Playoffs aufeinander. 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