{"id":9421,"date":"2021-03-24T21:20:51","date_gmt":"2021-03-24T20:20:51","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9421"},"modified":"2021-03-24T21:21:54","modified_gmt":"2021-03-24T20:21:54","slug":"34-in-ingolstadt-ausgerechnet-ex-eisbaer-louis-marc-aubry-bricht-nach-30-torlosen-minuten-den-bann-und-bringt-ingolstadt-auf-die-siegerstrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/03\/24\/34-in-ingolstadt-ausgerechnet-ex-eisbaer-louis-marc-aubry-bricht-nach-30-torlosen-minuten-den-bann-und-bringt-ingolstadt-auf-die-siegerstrasse\/","title":{"rendered":"3:4 in Ingolstadt: Ausgerechnet Ex-Eisb\u00e4r Louis-Marc Aubry bricht nach 30 torlosen Minuten den Bann und bringt Ingolstadt auf die Siegerstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-286\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"93\" height=\"112\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Beim ersten Ausw\u00e4rtsspiel im S\u00fcden ist die f\u00fcnf Spiele andauernde Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin gerissen. Beim ERC Ingolstadt unterlag der DEL-Rekordmeister mit 3:4 (0:0,1:3,2:1) und verlor dabei erstmals in dieser Saison ein Spiel, in dem man weniger als f\u00fcnf Gegentore kassierte. Dabei deutete in den ersten 30 Minuten nicht viel auf ein Tor-Festival hin. Doch ausgerechnet Ex-Eisb\u00e4r Louis-Marc Aubry brach den Bann und Ingolstadt auf die Siegerstra\u00dfe.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr die Eisb\u00e4ren war es das erste Ausw\u00e4rtsspiel im S\u00fcden seit \u00fcber einem Jahr. Dementsprechend gro\u00df war auch die Vorfreude bei Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben uns gut darauf vorbereitet. Wir hatten auch schon einen guten Gegner mit Augsburg, Wir waren schon immer eine ganze Liga und es macht Spa\u00df, die anderen jetzt auch zu sehen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine \u00c4nderung gab es im Kader der Hauptst\u00e4dter im Vergleich zum 5:3-Heimsieg gegen Augsburg. Haakon H\u00e4nelt fehlte bei den Eisb\u00e4ren, daf\u00fcr r\u00fcckte Nino Kinder zur\u00fcck ins Line-up. Im Tor vertraute Headcoach Serge Aubin wieder auf Stammgoalie Mathias Niederberger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es war das Duell zwischen der besten und drittbesten Offensive in der DEL. Die Eisb\u00e4ren hatten vor der Partie 103 Tore erzielt und waren damit das erste Team, welches die 100er-Marke in dieser Saison knacken konnte. Die Schanzer Panther standen vor dem Spiel bei 88 Toren. Und auch so sollte es vom Papier her ein Top-Spiel werden, traf doch der Zweite aus dem S\u00fcden auf das Top-Team aus dem Norden. Es war also alles angerichtet f\u00fcr ein Spitzenspiel, nun lag es an den Spielern, das auch auf dem Eis zu zeigen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und nach nur 61 Sekunden durften die G\u00e4ste aus Berlin auch gleich einmal ihre Powerplay-Formation auf das Eis schicken, nach dem Wayne Simpson zwei Minuten wegen eines hohen Stocks kassierte. In dieser Disziplin sind die Berliner das zweitbeste Team der Liga, was sie aber hier noch nicht beweisen konnten. Ingolstadt lie\u00df keinen Schuss der besten Offensive in \u00dcberzahl zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die erste dicke Chance hatten die Eisb\u00e4ren dann aber kurz danach, als die Scheibe Richtung Tor gebracht wurde und Zach Boychuk die Kelle in den Schuss hielt. Michael Garteig reagierte mit der Stockhand blitzschnell und verhinderte dank dieses sensationellen Reflex den fr\u00fchen R\u00fcckstand in dieser Partie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan die Hauptst\u00e4dter weiterhin im Vorw\u00e4rtsgang, Ingolstadt brauchte bis zur siebten Spielminute, ehe man die erste Chance in diesem Spiel hatte. Doch direkt im Gegenzug kassierten die Schanzer durch Mirko H\u00f6fflin die zweite Strafzeit der Partie, der wegen Beinstellens die K\u00fchlbox aufsuchen musste.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das zweite \u00dcberzahlspiel sah dann zwar schon leicht besser aus, aber auch dieses Mal schaffte es die Mannschaft von Coach Doug Shedden, die R\u00e4ume vor dem Tor eng zu machen und den Eisb\u00e4ren so keine Chance zu bieten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Keine Chance war auch das Motto der folgenden Minuten. Zwar \u00fcberbr\u00fcckten beide Teams schnell die neutrale Zone und kamen zu Abschl\u00fcssen, eine hochkar\u00e4tige Torchance sprang dabei aber nicht heraus. Beide Teams hatten also den Offensivmotor noch nicht hochgefahren sondern lie\u00dfen ihn zu Beginn noch auf kleiner Flamme laufen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Chance auf mehr offensive Aktionen bot sich den Hausherren dann gegen Ende des ersten Drittels, als die Eisb\u00e4ren durch Zach Boychuk wegen eines Stockschlags die erste Strafzeit der Partie kassierten. Und ausw\u00e4rts lief das Penaltykilling der Hauptst\u00e4dter nicht wirklich gut, in dieser Disziplin war man die drittschlechteste Mannschaft der gesamten PENNY DEL. Doch hier funktionierte das Unterzahlspiel perfekt und so \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren diese Unterzahl ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Torlos endeten die ersten 20 Minuten der beiden Offensiv-Spezialisten, welche im Auftaktdrittel eher in der Defensive mit starkem Stellungsspiel brillierten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann mit je vier Spielern auf beiden Seiten, nachdem die Spieler auf dem Eis mit der Schlusssirene des ersten Drittels noch ein paar Nettigkeiten austauschten. Ben Marshall auf Ingolst\u00e4dter und John Ramage auf Berliner Seite sa\u00dfen auf der Strafbank. Doch auch mit mehr Platz gab es keine gro\u00dfartigen Torchancen zu bestaunen, daf\u00fcr drei Icings der Schanzer Panther.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach die Hauptst\u00e4dter weiterhin im Vorw\u00e4rtsgang und sie n\u00e4herten sich auch so langsam an. Leo Pf\u00f6derl mit zwei richtig guten Abschl\u00fcssen, doch Michael Garteig zeigte, dass er ein sehr guter Goalie ist.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber auch Ingolstadt suchte fortan vermehrt den Weg Richtung Berliner Tor und kamen zu den ersten guten M\u00f6glichkeiten. Beide Teams waren nun also auf der Suche nach dem F\u00fchrungstor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch beide Mannschaften machten es sich gegenseitig schwer, dieses zu erzielen. Denn beide Teams neutralisierten sich nahezu, das Spiel war von der Taktik gepr\u00e4gt und man lauerte auf den einen entscheidenden Fehler. Wenn mal etwas gehen k\u00f6nnte in solchen Spielen, dann in \u00dcberzahl. Und als Ryan McKiernan Mitte der Partie in die K\u00fchlbox wanderte, bot sich den Hausherren die Chance. Und in der 31. Spielminute brach ausgerechnet Ex-Eisb\u00e4r Louis-Marc Aubry den Bann. Ben Marshall mit dem langen Aufbaubass aus dem eigenen Drittel heraus, Aubry lauerte an der gegnerischen blauen Linie und war der Berliner Defensive entwischt. So tauchte er alleine vor Mathias Niederberger auf und d\u00fcpierte diesen mit dem Schuss \u00fcber die Stockhandseite &#8211; 0:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Eisb\u00e4ren bot sich aber schnell die Chance zum Ausgleich, als Morgan Ellis auf die Strafbank musste und die Berliner nun ihrerseits mit einem Mann mehr auf dem Eis waren. Marcel Noebels hatte dann auch tats\u00e4chlich zwei dicke Chancen. Zuerst scheiterte er per Onetimer an Michael Garteig, dann hatte er freie Schussbahn, aber Garteig kam so weit raus, dass er Noebels damit \u00fcberraschte und seinen Schuss parieren konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und Ingolstadt? Den gelang auf einmal alles. Schneller Angriff der Schanzer Panther eingeleitet durch Simon Sch\u00fctz, der die Scheibe zu Wojciech Stachowiak passte, welcher per Handgelenkschuss abzog. Die Scheibe flog abgef\u00e4lscht durch Frank H\u00f6rdler ins Berliner Tor, da konnte Mathias Niederberger nicht mehr reagieren &#8211; 0:2 (36.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann schw\u00e4chten sich die Berliner erneut selbst, Jonas M\u00fcller kassierte zwei Minuten wegen eines hohen Stocks. Ingolstadt also erneut in \u00dcberzahl, dank guter Arbeit an der Bande erk\u00e4mpften die Schanzer die Scheibe und Mirko H\u00f6fflin war am Ende der Abnehmer im Slot &#8211; 0:3 (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste aus Berlin hatten aber noch eine Antwort in diesem Drittel parat. Konter der Berliner, Kris Foucault mit dem Schuss, Garteig lie\u00df nur prallen und Parker Tuomie rauschte heran &#8211; 1:3 (39.). So gingen die Eisb\u00e4ren mit einem Hoffnungsschimmer in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Top motiviert kamen die G\u00e4ste zur\u00fcck aus der Kabine und wollten hier sofort verk\u00fcrzen, doch Michael Garteig gab den Spielverderber, denn er vernagelte sein Tor mit allem, was er zur Verf\u00fcgung hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ingolstadt lauerte auf seine Chancen, welche sie nach einem Fehler der Eisb\u00e4ren im Spielaufbau bekamen. Ingolstadt kam an die Scheibe, spielte sie vor das Tor zu Tim Wohlgemuth, welcher zu viel Platz hatte und per Onetimer zum 4:1 einnetzte (46.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ingolstadt spielte das nat\u00fcrlich in die Karten. Denn nun konnten sie sich auf ihre Defensive konzentrieren und aus dieser heraus die schnellen Gegenz\u00fcge starten. Einen von Wayne Simpson konnten die Eisb\u00e4ren nur unsauber stoppen, weshalb er einen Penalty zugesprochen bekam. Doch dort vert\u00e4ndelte er die Scheibe beim Move-Versuch und vergab somit die endg\u00fcltige Entscheidung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die letzte Chance, hier nochmal zur\u00fcck ins Spiel zu kommen, bot sich den Eisb\u00e4ren acht Minuten vor dem Ende der Partie, als Fabio Wagner wegen Behinderung f\u00fcr zwei Minuten auf die Strafbank wanderte. Und dort schlugen die Berliner eiskalt zu. Lukas Reichel wurde am langen Pfosten angespielt, scheiterte zun\u00e4chst noch mit seinem Onetimer an Michael Garteig, doch der Youngster setzte kniend nach und verk\u00fcrzte auf 2:4 (53.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Hoffnung war also wieder zur\u00fcck bei den Eisb\u00e4ren und das Powerplay durfte kurze Zeit sp\u00e4ter erneut ran. Und eine bessere Chance als Vier-gegen-Drei kannst du nicht bekommen. Die Eisb\u00e4ren hatten sie f\u00fcr 90 Sekunden. Kris Foucault und Leo Pf\u00f6derl vergaben gute Chancen, aber Ryan McKiernan zimmerte die Scheibe von der blauen Linie rein &#8211; nur noch 3:4 (55.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun war es also wieder eine komplett offene Partie, die Eisb\u00e4ren waren hier wieder nah dran und Ingolstadt standen noch f\u00fcnf harte Minuten bevor. Denn die Eisb\u00e4ren w\u00fcrden nun alles nach vorne werden, das war den Schanzern klar. Dadurch bekamen die Hausherren aber nat\u00fcrlich Platz zum kontern, was sie auch taten, aber Wayne Simpson und Ben Marshall vergaben die Chance zur Entscheidung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die Eisb\u00e4ren schw\u00e4chten sich in den letzten zwei Minuten selbst, als Frank H\u00f6rdler zu oft den Stockschlag t\u00e4tigte und daf\u00fcr zu Recht auf die Strafbank musste. Kurz zuvor hatte Mathias Niederberger sein Tor verlassen. Nun hie\u00df es also statt \u00dcberzahl Unterzahl. Das spielte den Schanzern in die Karten, denn sie spielten das souver\u00e4n zu Ende und brachten das 4:3 \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">30 Minuten sah es nicht nach dem Tor-Spektakel aus, dann schraubte Ingolstadt innerhalb weniger Minuten das Ergebnis auf 3:0 hoch und bog somit auf die Siegerstra\u00dfe ein. Beide verteidigten das bis dahin ausgesprochen stark und lie\u00dfen die gegnerischen St\u00fcrmer verzweifeln. Ingolstadt fand dann aber ein Weg, die kompakte Berliner Defensive irgendwie zu knacken und spielte sich in dieser Phase in einen Rausch. Berlin schlug zwar im Mitteldrittel nochmal zur\u00fcck, nahm den Schwung aber nicht mit ins letzte Drittel. Da kassierte man das 1:4 und musste weiter anrennen. An Michael Garteig biss man sich danach weiterhin die Z\u00e4hne aus. In der Schlussphase schaffte man es dann zwar nochmal, ihn zweimal zu bezwingen, doch zu mehr reichte es am Ende nicht mehr, weil man sich die unn\u00f6tige Strafzeit durch Frank H\u00f6rdler einhandelte und somit aller Chancen beraubte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Parker Tuomie mit seiner Analyse zum Spiel in Ingolstadt oder wie er es sagt: Iserlohn&#8230;<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist nat\u00fcrlich kein sch\u00f6nes Gef\u00fchl. Iserlohn ist eine sehr starke Mannschaft, wir wussten das auch von vornherein, dass die sehr viel Firepower haben, schnelle Verteidiger, generell sehr schnelle Spieler. Wir waren drauf vorbereitet, aber Ingolstadt hat das heute einfach besser gemacht und damit verdient gewonnen. Wenn man vier Tore zul\u00e4sst, dann wird es immer schwer. Vor allem gegen eine starke Mannschaft wie Ingolstadt muss man defensiv einfach besser sein. Wir m\u00fcssen jetzt in zwei Tagen einen besseren Job machen, Mathias zu helfen. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim ersten Ausw\u00e4rtsspiel im S\u00fcden ist die f\u00fcnf Spiele andauernde Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin gerissen. Beim ERC Ingolstadt unterlag der DEL-Rekordmeister mit 3:4 (0:0,1:3,2:1) und verlor dabei erstmals in dieser Saison ein Spiel, in dem man weniger als f\u00fcnf Gegentore kassierte. 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