{"id":9383,"date":"2021-03-10T21:54:17","date_gmt":"2021-03-10T20:54:17","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9383"},"modified":"2021-03-10T21:54:17","modified_gmt":"2021-03-10T20:54:17","slug":"63-in-koeln-zehn-starke-minuten-zu-spielbeginn-ebnen-den-weg-zum-sieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/03\/10\/63-in-koeln-zehn-starke-minuten-zu-spielbeginn-ebnen-den-weg-zum-sieg\/","title":{"rendered":"6:3 in K\u00f6ln: Zehn starke Minuten zu Spielbeginn ebnen den Weg zum Sieg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Viertes Spiel, vierter Sieg: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben auch das letzte Duell gegen die K\u00f6lner Haie in der diesj\u00e4hrigen Hauptrunde gewonnen. In der LANXESS-arena setzten sich die Hauptst\u00e4dter verdient mit 6:3 (4:1,0:1,2:1) durch und festigten damit die Tabellenf\u00fchrung in der Gruppe Nord. Den Grundstein zum Ausw\u00e4rtssieg legte man bereits in den ersten zehn Minuten. Danach kam man von seinem Spielplan ab und musste noch einmal bis ins letzte Drittel hinein zittern, ehe man den dritten Sieg in Serie klar machte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei den Eisb\u00e4ren gab es im Vergleich zum 5:2-Heimsieg gegen Iserlohn nur eine personelle Ver\u00e4nderung. Youngster Tobias Ancicka stand in K\u00f6ln zwischen den Pfosten, Stammgoalie Mathias Niederberger nahm auf der Bank Platz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">K\u00f6ln kam schon nach wenigen Sekunden fast zur ersten Chance, als Jonathan Matsumoto frei vor Tobias Ancicka auftauchte, aber der Haie-St\u00fcrmer z\u00f6gerte zu lange mit dem Abschluss und wurde anschlie\u00dfend zu weit nach au\u00dfen gedr\u00e4ngt. Da war mehr drin f\u00fcr K\u00f6ln in dieser Situation.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach aber die Hauptst\u00e4dter im Vorw\u00e4rtsgang. Wen wundert es, stellten die Berliner mit 84 Toren doch den besten Angriff in der Gruppe Nord und erzielten in 14 von 22 Spielen mindestens vier oder mehr Tore. Was f\u00fcr eine Statistik! Und die Offensive bekam dann in der f\u00fcnften Spielminute auch die erste Chance zur F\u00fchrung, als Jason Akeson die erste Strafzeit der Partie kassierte. Und das war eine der Schwachstellen der Domst\u00e4dter zuletzt, kassierte man doch in den letzten f\u00fcnf Spielen neun Gegentore in Unterzahl. Und auch heute dauerte es nicht lange. Simon Despr\u00e9s mit dem Pass auf Ryan McKiernan, welcher abzog, Hannibal Weitzmann konnte den Schuss auf den kurzen Pfosten nicht parieren und Parker Tuomie setzte entscheidend nach und netzte per R\u00fcckhand ein &#8211; 1:0 (5.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00f6ln wirkte geschockt und Marcel M\u00fcller lud die Berliner schnell zum zweiten Tor ein. Er wollte das Spiel von hinten heraus aufbauen, spielte den Fehlpass, Kris Foucault kam an die Scheibe und war frei vor Weitzmann, dem er mit seinem R\u00fcckhandschuss keine Chance lie\u00df &#8211; 2:0 (7.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So hatten sich das die Haie sicherlich nicht vorgestellt, die danach aber einen guten Wechsel hatten und auch zu zwei, drei M\u00f6glichkeiten kamen. Ein Erfolgserlebnis h\u00e4tte den Hausherren in dieser Phase sehr gut getan.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das hatten dann aber die G\u00e4ste von der Spree wieder. Der n\u00e4chste Angriff rollte auf das K\u00f6lner Tor zu, Simon Despr\u00e9s brachte die Scheibe Richtung Tor, Lukas Reichel kam zum Abschluss und danach entstand ein Gew\u00fchl vor Weitzmann, welcher auch nicht mehr die \u00dcbersicht hatte. Marcel Noebels dagegen schon, er stocherte den Puck \u00fcber die Linie und d\u00fcpierte damit die K\u00f6lner Haie &#8211; 3:0 (10.). Haie-Coach Uwe Krupp nahm daraufhin erst einmal eine Auszeit, um seine Mannschaft zu beruhigen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00f6ln wirkte danach angeschlagen und die Eisb\u00e4ren machten weiterhin Druck, nur konnten sie kein weiteres Tor erzielen. K\u00f6ln fing sich nach ein paar Minuten und kam nach einem Scheibenverlust der Berliner zum Anschlusstreffer. Jason Akeson schnappte sich die Scheibe, spielte sie zu James Sheppard, welcher f\u00fcr Freddy Tiffels abtropfen lie\u00df und der h\u00e4mmerte die Scheibe ins Netz &#8211; 3:1 (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Gerade als man dachte, K\u00f6ln h\u00e4tte sich gefangen, stimmte die Zuordnung hinten \u00fcberhaupt nicht. John Ramage fuhr hinter das Tor, spielte die Scheibe vor das Tor, wo Sebastian Streu ohne M\u00fche und Not auf 4:1 erh\u00f6hen konnte (19.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber auch dieses Tor sch\u00fcttelten die Haie ab und h\u00e4tten kurz darauf beinahe erneut verk\u00fcrzt, aber Dominik Tiffels und Jason Akeson scheiterten an Tobias Ancicka. So stand es nach 20 Minuten 4:1 f\u00fcr Berlin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Mitteldrittel begann mit Strafen auf beiden Seiten, doch etwas Z\u00e4hlbares konnten beide Mannschaften in ihren je 20 Sekunden Powerplay nicht zu Stande bringen. Auch bei Vier-gegen-Vier waren Torraumszenen Mangelware.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach ging es hin und her, aber weiter mangelte es an Chancen. Die kamen erst in der 27. Spielminute, als Lukas Reichel klasse durchsteckte zu Matt White, welcher frei vor Weitzmann auftauchte, diesen tunneln wollte, aber an ihm scheiterte. Direkt im Gegenzug feuerte Marcel Barinka einen Schuss ab, traf jedoch nur die Latte. Am Aluminium schepperte es auch in der 31. Spielminute, als Jonathan Matsumoto in \u00dcberzahl nur den Au\u00dfenpfosten traf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00f6ln zeigte im Mitteldrittel deutliche mehr Gegenwehr und so war es im Mitteldrittel durchaus ein Spiel auf Augenh\u00f6he. K\u00f6ln kam auch immer wieder zu Abschl\u00fcssen vor dem Berliner Tor, die Haie hatten sogar ein optisches \u00dcbergewicht in den zweiten 20 Minuten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren waren offensiv nur selten in Erscheinung getreten. Erst vier Minuten vor der zweiten Drittelpause wurde Matt White am langen Pfosten freigespielt, hatte zu viel Platz, schoss aber knapp am Tor vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00f6ln investierte mehr im zweiten Drittel und hatte in der Schlussphase noch einmal eine Chance in \u00dcberzahl, als Jonas M\u00fcller auf die Strafbank musste. Doch Ex-Eisb\u00e4r James Sheppard hatte anscheinend keine Lust auf \u00dcberzahl, denn er beendete diese nach ganzen zwei Sekunden. Und so ging es mit Vier-gegen-Vier weiter. Aber Zach Boychuk tat den Domst\u00e4dtern den Gefallen und folgte M\u00fcller in die K\u00fchlbox. K\u00f6ln nun also mit der gro\u00dfen Chance im Vier-gegen-Drei-\u00dcberzahlspiel, welche Jason Akeson nutzen konnte. Der K\u00f6lner St\u00fcrmer behauptete auf der linken Seite die Scheibe, hatte zu viel Platz, guckte sich die Ecke aus und schlenzte die Scheibe in den Winkel &#8211; 4:2 (38.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mehr passierte dann nicht mehr und K\u00f6ln verdiente sich durch einen engagierten Auftritt im zweiten Drittel den Anschlusstreffer. Und da Zach Boychuk mit der Pausensirene erneut eine Strafzeit kassierte, konnte K\u00f6ln das Schussdrittel in \u00dcberzahl beginnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Verteidiger und Ex-K\u00f6ln-Spieler Simon Despr\u00e9s mit seinem Fazit zum zweiten Drittel und seiner R\u00fcckkehr nach K\u00f6ln:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">K\u00f6ln war besser im Spiel im zweiten Drittel. Ich erwarte noch ein ganz enges Ding im dritten Drittel. Wir m\u00fcssen wieder etwas aggressiver, etwas wacher sein, um das Spiel im dritten Drittel zu gewinnen. Es ist sch\u00f6n f\u00fcr mich, nach K\u00f6ln zur\u00fcckzukommen. Ich hatte hier eine gute Zeit. Aber jetzt freue ich mich, bei den Eisb\u00e4ren Berlin zu sein, mit denen ich Deutscher Meister werden will.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und das Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels nutzten die Haie eiskalt aus. Freddy Tiffels mit dem Zuspiel von hinter dem Tor vor das Tor, wo Mike Zalewski lauerte und Tobias Ancicka ausspielte und die Scheibe im leeren Tor versenkte &#8211; 4:3 (41.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Eisb\u00e4ren fanden direkt die Antwort. Sebastian Streu behauptete ganz stark die Scheibe, spielte sie zu Parker Tuomie, welcher vor Hannibal Weitzmann die Nerven behielt &#8211; 5:3 (43.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach die Eisb\u00e4ren wieder im Vorw\u00e4rtsgang, lie\u00dfen K\u00f6ln kaum noch vor das eigene Tor kommen. Wenn die Haie doch mal durchkamen, dann war immer ein Schl\u00e4ger oder ein K\u00f6rper im Weg. Die Eisb\u00e4ren verteidigten das im letzten Drittel sehr gut. Und wenn doch mal ein Schuss bis auf das Tor ging, war ja immer noch Tobias Ancicka zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Erschwerend kam hinzu, dass sich die Hausherren dann auch selbst schw\u00e4chten. Youngster Marcel Barinka kassierte zwei Minuten und die Eisb\u00e4ren fortan in \u00dcberzahl. Und da lie\u00df Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler ein Knaller von der blauen Linie los. Hannibal Weitzmann sah den Schuss \u00fcberhaupt nicht kommen und die Scheibe rutschte ihm abgef\u00e4lscht durch die Schoner &#8211; 6:3 (52.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit war die Partie hier nun endg\u00fcltig entschieden. Die Hausherren hatten zwar in den letzten zwei Minuten nochmal ein Powerplay, wo sie auch gute Chancen hatten, aber nutzen konnten sie diese nicht und wenn, w\u00e4re es auch nur noch Ergebniskosmetik gewesen. Am Ende setzten sich die Mannen von Headcoach Serge Aubin verdient mit 6:3 durch und beendeten damit auch eine Serie. Denn erstmals gewannen die Eisb\u00e4ren in dieser Saison ein Spiel, in dem sie drei oder mehr Gegentreffer kassierten. Zuvor war das sieben Mal der Fall, alle Spiele wurde anschlie\u00dfend verloren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein Sieg, f\u00fcr den man im ersten Drittel oder besser gesagt in den ersten zehn Minuten den Grundstein gelegt hat. Danach hat man unerkl\u00e4rlicherweise das Eishockeyspielen eingestellt und war nicht mehr so konzentriert bei der Sache. So kam K\u00f6ln nochmal zur\u00fcck, aber immer zum richtigen Zeitpunkt schlugen die Eisb\u00e4ren eiskalt zu. So nahm man den Domst\u00e4dtern jegliche Hoffnung auf Z\u00e4hlbares in diesem Spiel. Das erste Drittel war vor allem in den ersten zehn Minuten stark, das zweite Drittel war definitiv das schlechteste heute und im letzten Drittel zeigte man die richtige Reaktion auf K\u00f6lns Anschlusstreffer. Drei weitere wichtige Punkte im Kampf um die beste Platzierung im Hinblick auf die Spiele gegen die Teams aus dem S\u00fcden und die danach folgenden Playoffs.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Hervorheben muss man heute mal wieder die Reihe Sebastian Streu, Parker Tuomie und Mark Olver, welche insgesamt sechs Scorerpunkte sammelte. Tuomie traf zweimal, Streu einmal und gab zudem ein Assist, Olver bereitete zwei Tore vor. Was wichtig ist im Hinblick auf die schweren Spiele gegen die S\u00fcd-Teams, dass man nun also drei Reihen hat, die verl\u00e4sslich scoren. Und die vierte Reihe um Haakon H\u00e4nelt, Nino Kinder und Eric Mik macht auch einen guten Job und ist immer f\u00fcr einen Treffer gut. Eine sehr ausgewogene Mischung also, welche Trainer Serge Aubin da hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch trotz des 6:3-Ausw\u00e4rtssieges war St\u00fcrmer Leo Pf\u00f6derl keinesfalls zufrieden mit dem Auftritt der Eisb\u00e4ren:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das war ein abartiges &#8218;Rumgegurke&#8216; heute. Das erste Drittel war noch okay. Das zweite war richtig schlecht von uns und im letzten haben wir es dann Gott sei Dank \u00fcber die Zeit gebracht. Das man nach dem 3:0 zur\u00fcckschaltet, ist glaub ich menschlich, aber es ist immer noch knapp. Es ist noch viel Eishockey zu spielen nach zehn Minuten und dass die K\u00f6lner bei \u00dcberzahl gef\u00e4hrlich sind, haben wir gewusst. Leider haben wir ein bisschen nachgelassen, aber zum Gl\u00fcck haben wir es noch \u00fcber die Zeit gebracht.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ebenso unzufrieden war Ex-Eisb\u00e4r James Sheppard, was nach einer Niederlage aber normal ist:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Die ersten zehn Minuten waren hart, da ist Berlin aber richtig wie die Feuerwehr aus der Kabine gekommen und wir waren \u00fcberhaupt nicht da, \u00fcberhaupt nicht bereit. Das haben wir dann in den Griff bekommen, aber nichtsdestotrotz m\u00fcssen wir es schaffen, in den n\u00e4chsten Spielen 60 Minuten Eishockey zu spielen, sonst wird es schwer, Spiele zu gewinnen. <\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viertes Spiel, vierter Sieg: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben auch das letzte Duell gegen die K\u00f6lner Haie in der diesj\u00e4hrigen Hauptrunde gewonnen. In der LANXESS-arena setzten sich die Hauptst\u00e4dter verdient mit 6:3 (4:1,0:1,2:1) durch und festigten damit die Tabellenf\u00fchrung in der Gruppe Nord. 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