{"id":9284,"date":"2021-02-11T22:30:01","date_gmt":"2021-02-11T21:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9284"},"modified":"2021-02-11T22:30:01","modified_gmt":"2021-02-11T21:30:01","slug":"61-in-krefeld-eisbaeren-feiern-zweiten-auswaertssieg-der-saison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/02\/11\/61-in-krefeld-eisbaeren-feiern-zweiten-auswaertssieg-der-saison\/","title":{"rendered":"6:1 in Krefeld! Eisb\u00e4ren feiern zweiten Ausw\u00e4rtssieg der Saison"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Krefeld_Pinguine_Logo.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"124\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">In Krefeld f\u00fchlen sich die Eisb\u00e4ren am Wohlsten. Denn in der Seidenstadt gelang den Hauptst\u00e4dtern der zweite Ausw\u00e4rtssieg der Saison. Am Donnerstagabend setzten sich die Eisb\u00e4ren Berlin mit 6:1 (2:0,4:0,0:1) bei den Krefeld Pinguinen durch und holten sich so die Punkte Nummer sechs, sieben und acht auf fremden Eis. Wirklich in Gefahr geriet der Sieg der Eisb\u00e4ren dabei nicht, wenn gleich die Pinguine zu mindestens im ersten Drittel auf Augenh\u00f6he waren. Danach wirkte es aber eher wie ein Trainingsspiel, wo die Berliner nicht wirklich gefordert wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Headcoach Serge Aubin gab die Marschroute vor dem Spiel aus:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir wollen simpel spielen, hart spielen, von der Strafbank weg bleiben. Und das wollen wir \u00fcber 60 Minuten durchziehen. Es gab eine Menge Spiele, wo wir nur 30, 40 oder manchmal 50 Minuten gut gespielt haben. Aber wir brauchen 60 Minuten, um ein Eishockeyspiel zu gewinnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren ausw\u00e4rts enorm schwach sind, war es bei Krefeld die Heimschw\u00e4che. Acht Spiele, acht Niederlagen und null Punkte standen f\u00fcr die Seidenst\u00e4dter bisher zu Buche. Heute wollten die Pinguine diese Serie beenden und die ersten Punkte einfahren. Und so schlecht sah das Eishockey der Hausherren in den ersten 20 Minuten nicht aus. Es war jetzt kein Eishockey-Leckerbissen, daf\u00fcr leisteten sich beide Mannschaften zu viele leichte Fehler im Spielaufbau, aber ein klarer Unterschied zwischen dem Tabellenletzten und Tabellenzweiten war definitiv nicht zu erkennen. Lediglich im Abschluss vor dem Tor erwiesen sich die G\u00e4ste aus Berlin als effektiver.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Lange dauerte es bis zur ersten klaren Chance. Auf einmal stand Justin Volek frei vor Mathias Niederberger, aber er war wohl selbst \u00fcberrascht, wie frei er da auf einmal war und vergab diese Riesenchance. Eiskalt dagegen waren die Eisb\u00e4ren bei ihrer ersten gro\u00dfen Chance. Parker Tuomie legte die Scheibe auf rechts zur\u00fcck auf Mark Zengerle, welcher die Scheibe direkt weiter zu Tuomie passte, der bereits hinter dem Tor lauerte. Die Nummer Zehn der Eisb\u00e4ren fuhr rum ums Tor, visierte die lange Ecke an und brachte die Eisb\u00e4ren in F\u00fchrung &#8211; 1:0 (10.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste von der Spree danach spielbestimmend, druckvoll, sie wollten das zweite Tor gleich nachlegen. Aber Krefeld gab sich nicht auf und nutzte beinahe einen Fehler der Eisb\u00e4ren aus. Die Hausherren mit einem Zwei-auf-Eins, Frank H\u00f6rdler blieb lange stehen und stoppte den Angriff der Pinguine, welche zu verspielt waren. Aber dann rutschte ihm die Scheibe doch noch durch und Alexander Blank stand frei vor Niederberger, an welchem er jedoch scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wie man Fehler eiskalt bestraft, zeigten dann die Berliner. Krefeld mit dem Puckverlust, Matt White z\u00fcndete \u00fcber links den Turbo und schloss stark ab &#8211; 2:0 (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es folgte das erste Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren und da ist man mit 29,7 Prozent ausw\u00e4rts richtig stark. Doch hier sah das \u00dcberzahlspiel nur in Minute Eins gut aus, in Minute Zwei lie\u00df Krefeld nichts zu und hatte kurz vor Ablauf der Strafzeit gegen Leon Niederberger selbst die Chance durch Lucas Lessio, welcher aber mit seinem Bauerntrick scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kurz vor Ende des ersten Drittels kassierten die Gastgeber die zweite Strafzeit der Partie gegen Alexander Blank. Die erste Phase des Powerplays konnten die Eisb\u00e4ren jedoch nicht nutzen, nahmen aber noch \u00fcber eine Minute mit ins Mitteldrittel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zwar f\u00fchrten die Eisb\u00e4ren mit 2:0, aber Krefeld versteckte sich hier keinesfalls, lag bei den Sch\u00fcssen (14:9) sogar vorne. Aber vor dem Tor waren die Berliner eben effektiver.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1:22 Minuten stand noch auf der Powerplayuhr und es sah auch nicht schlecht aus, was die Eisb\u00e4ren da zeigten, nur fehlte ihnen das n\u00f6tige Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck vor dem Tor. Doch das stellte sich relativ schnell ein. Marcel Noebels mit dem Querpass an der gegnerischen blauen Linie auf Lukas Reichel. Der zog Richtung Tor, wurde aber nach au\u00dfen gedr\u00e4ngt. Der Youngster setzte zum Bauerntrick an und schob die Scheibe im halbleeren Krefelder Tor ein, da Torh\u00fcter Sergei Belov zuvor schon zu weit aus seinem Tor drau\u00dfen war und so nicht mehr rechtzeitig r\u00fcber kam &#8211; 3:0 (23.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste aus Berlin hatten nun richtig Bock auf Eishockey und Tore. Und mal wieder eine Traum-Kombination der deutschen Top-Reihe. Lukas Reichel kam \u00fcber links ins Angriffsdrittel, legte die Scheibe vor zu Marcel Noebels, welcher selbst h\u00e4tte abschlie\u00dfen k\u00f6nnen, doch er sp\u00fcrte den Atem von Leo Pf\u00f6derl im Nacken, spielte die Scheibe in den Slot, wo eben jener Pf\u00f6derl lauerte und zum 4:0 einschoss (26.). F\u00fcr die Nummer 93 das achte Spiel in Folge mit einem Tor, was zugleich einen neuen Berliner DEL-Rekord bedeutet. Den hielten zuvor Steve Walker und Sean Backman.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und dann gab es auch noch eine Premiere zu bejubeln. Denn Zach Boychuk erzielte sein erstes DEL-Tor auf Zuspiel von Ryan McKiernan. Giovanni Fiore hatte die Scheibe stark im Angriffsdrittel behauptet, spielte sie r\u00fcber zu McKiernan, welcher Boychuk am langen Pfosten stehen sah und die Nummer 89 musste nur noch die Kelle hin halten &#8211; 5:0 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Krefeld danach mit der besten Phase des zweiten Drittels und drei, vier guten M\u00f6glichkeiten. Mehr war von den Pinguinen &#8211; oder sollten wir nach diesem zweiten Drittel eher Pinguinchen sagen? &#8211; nicht zu sehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Daf\u00fcr von den Eisb\u00e4ren. Kai Wissmann feuerte mal eine Fackel ab, leider stand die Latte im Weg. Nur eine Minute sp\u00e4ter ein Wechselfehler des KEV und die Eisb\u00e4ren mit dem Zwei-auf-Null. PC Labrie schloss diesen Konter sehenswert selbst ab, zog von links auf rechts und netzte eiskalt per R\u00fcckhand ein &#8211; 6:0 (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Ende hin die ersten beiden Strafzeiten f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in diesem Spiel. Im ersten \u00dcberzahlspiel hatte Brett Olson die dicke Chance zum Ehrentreffer. Er wollte Mathias Niederberger ausspielen, doch der fuhr den Schoner aus. Auf der Gegenseite Giovanni Fiore in Unterzahl mit dem selben Move, aber auch hier war der Goalie, in diesem Fall Sergei Belov, Sieger. Vier Sekunden vor der zweiten Drittelpause gab es die zweite Strafe gegen die Eisb\u00e4ren, weshalb sie das Schlussdrittel in Unterzahl begannen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach gutem ersten Drittel war das zweite Drittel eins zum vergessen f\u00fcr Krefeld.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch gef\u00e4hrlich wurde das Powerplay der Gastgeber nicht, eher hatte Marcel Noebels in Unterzahl die beste Chance. Doch viele Chancen sollten es im Schlussdrittel nicht mehr werden f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die erwartungsgem\u00e4\u00df ein paar G\u00e4nge runter schalteten und nicht mehr taten als n\u00f6tig. Das schwere Ausw\u00e4rtsspiel in Iserlohn war da schon im Hinterkopf, denn dort wird die Berliner definitiv mehr Gegenwehr erwarten als es in Krefeld heute der Fall war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Krefeld hatte in der 45. Spielminute ein weiteres \u00dcberzahlspiel und dieses Mal schlugen sie zu. Arthur Tyanulin mit dem Hammer aus dem hohen Slot, keine Chance f\u00fcr Mathias Niederberger im B\u00e4ren-K\u00e4fig &#8211; 6:1 (46.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Krefeld anschlie\u00dfend bem\u00fcht, weitere Tore zu erzielen, aber die Eisb\u00e4ren standen hinten kompakt und lie\u00dfen nicht viel zu. Und wenn etwas durchkam, war Mathias Niederberger zur Stelle. So auch bei einem Zwei-auf-eins gegen Tyanulin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren bekamen dann auch nochmal ein \u00dcberzahlspiel, in welchem sie aber f\u00fcr keinerlei Gefahr sorgen konnten. Man musste sich aber auch nicht anstrengen, der Spielstand war daf\u00fcr zu eindeutig, als das man hier noch Kr\u00e4fte verschwenden musste.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Schlussphase wurden die Eisb\u00e4ren offensiv nochmal aktiver, aber sie konnten das siebte Tor nicht mehr erzielen. Auch nicht Leo Pf\u00f6derl, nach einer Sahne-Vorarbeit von Lukas Reichel. So blieb es am Ende beim verdienten und nie gef\u00e4hrdeten 6:1-Ausw\u00e4rtssieg der Eisb\u00e4ren Berlin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">20 Minuten hielten die Seidenst\u00e4dter gut mit, lieferten sich ein Duell auf Augenh\u00f6he mit dem DEL-Rekordmeister. Doch im zweiten Drittel fiel Krefeld auseinander, da nutzten die Eisb\u00e4ren jeden Fehler gnadenlos aus und legten einige Traum-Kombinationen hin, wof\u00fcr die deutsche Top-Reihe nat\u00fcrlich verantwortlich war. Da stellten die Eisb\u00e4ren die Weichen auf den zweiten Ausw\u00e4rtssieg der Saison. Im Schlussdrittel machte man nicht mehr als n\u00f6tig und schonte die Kr\u00e4fte f\u00fcr die schwere Partie morgen Abend am Seilersee. Denn so sch\u00f6n der zweite Sieg in Krefeld auch war, es wird endlich Zeit f\u00fcr den ersten &#8222;echten&#8220; Ausw\u00e4rtssieg der Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Youngster Lukas Reichel sprach nach dem Spiel im Interview bei <em>Magenta Sport<\/em> \u00fcber das Spiel, seine Reihe und ob man sich f\u00fcr Traum-Kombinationen auch schon mal selbst abfeiert:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ja, ich w\u00fcrde sagen, wir k\u00f6nnen zufrieden sein. Es gab nat\u00fcrlich ein paar Fehler, die sonst daheim, wenn wir unser Topspiel machen, jetzt nicht passieren. Aber ich denke, wir k\u00f6nnen zufrieden sein und morgen ist das n\u00e4chste Spiel. Wir haben offensiv gut Druck gemacht, wir haben immer weiter viele Sch\u00fcsse aufs Tor gebracht und auch die Tore geschossen. Mathias hat auch wieder einen super Job gemacht. Leider kein zu Null, aber ich denke, f\u00fcr ihn war es auch ein gutes Spiel.<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ja, wir verstehen uns gut. Und klar, wenn wir es sch\u00f6n raus spielen, feiern wir uns auch ein bisschen. Aber wir wollten weitermachen, immer weitermachen, weil es kann auch irgendwann nach hinten losgehen und dann kann es sein, dass wir nicht mehr die sch\u00f6nen Tore machen. Deswegen immer weitermachen und weiter ackern, dass es immer so weiter geht. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schauen wir noch auf einige statistische Fakten zu diesem Spiel:<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #000000;\">-&gt; Leo Pf\u00f6derl erzielte im achten Spiel in Folge ein Tor &#8211; Neuer DEL-Rekord f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #000000;\">-&gt; Leo Pf\u00f6derl scorte im neunten Spiel in Folge<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #000000;\">-&gt; Marcel Noebels sogar im zw\u00f6lften Spiel in Folge<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #000000;\">-&gt; Erstes DEL-Tor f\u00fcr Zach Boychuk<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #000000;\">-&gt; 50. DEL-Assist f\u00fcr Kai Wissmann<\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Krefeld f\u00fchlen sich die Eisb\u00e4ren am Wohlsten. Denn in der Seidenstadt gelang den Hauptst\u00e4dtern der zweite Ausw\u00e4rtssieg der Saison. Am Donnerstagabend setzten sich die Eisb\u00e4ren Berlin mit 6:1 (2:0,4:0,0:1) bei den Krefeld Pinguinen durch und holten sich so die Punkte Nummer sechs, sieben und acht auf fremden Eis. 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