{"id":9243,"date":"2021-01-25T21:16:05","date_gmt":"2021-01-25T20:16:05","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9243"},"modified":"2021-01-25T21:16:05","modified_gmt":"2021-01-25T20:16:05","slug":"35-in-duesseldorf-ex-eisbaer-alex-barta-schiesst-die-eisbaeren-mit-drei-toren-im-alleingang-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/01\/25\/35-in-duesseldorf-ex-eisbaer-alex-barta-schiesst-die-eisbaeren-mit-drei-toren-im-alleingang-ab\/","title":{"rendered":"3:5 in D\u00fcsseldorf! Ex-Eisb\u00e4r Alex Barta schie\u00dft die Eisb\u00e4ren mit drei Toren im Alleingang ab"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg\" alt=\"\" width=\"114\" height=\"114\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg 289w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 114px) 100vw, 114px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin zeigen weiterhin ihre zwei Gesichter: Zu Hause ist man nach wie vor ungeschlagen, ausw\u00e4rts hingegen steht aktuell erst ein Sieg zu Buche &#8211; und der in Krefeld, wo aktuell jeder gewinnt. Bei der D\u00fcsseldorfer EG wollte man endlich einen &#8222;richtigen&#8220; Ausw\u00e4rtssieg einfahren, aber am Ende stand man beim 3:5 (2:2,0:2,1:1) erneut mit leeren H\u00e4nden da.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Kader der Eisb\u00e4ren fehlten heute PC Labrie (verletzt) und Neuzugang Zach Boychuk (Quarant\u00e4ne). Fabian Dietz st\u00fcrmte anstelle von Labrie. Im Tor stand wieder Ex-DEG-Keeper Mathias Niederberger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften d\u00fcrften vor dem Spiel viel Selbstvertrauen gehabt haben. Die Rheinl\u00e4nder gewannen die letzten f\u00fcnf Spiele in Folge und punkteten in den letzten sieben Spielen, die Berliner hingegen gewannen die letzten drei Spiele in Serie und punkteten in den letzten f\u00fcnf Spielen. Doch den besseren Start legten die Gastgeber hin. 65 Sekunden waren erst gespielt, da jubelten die D\u00fcsseldorfer bereits. Alexander Barta kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, hatte zu viel Platz und zog auf H\u00f6he des Bullykreises ab. Sein Schuss schlug im langen Eck ein &#8211; 0:1 (2.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die Eisb\u00e4ren schlugen fr\u00fch zur\u00fcck. Es lief die vierte Spielminute, als Kris Foucault die Scheibe im Angriffsdrittel eroberte, mit ihr rum ums Tor fuhr, vor das Tor zog und dort zu viel Platz hatte. Er zog ab und tunnelte DEG-Goalie Mirko Pantkowski &#8211; 1:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Von Beginn an war es ein schnelles Siel, welches hin und her ging. Die DEG wirkte zu Beginn offensiv aktiver, hatte mehr Zug zum Tor. Aber die Eisb\u00e4ren waren die effektivere Mannschaft, waren eiskalt vorm DEG-Tor. Die Rheinl\u00e4nder mit dem Fehlpass im gegnerischen Drittel. Marcel Noebels spielte die Scheibe zu Leo Pf\u00f6derl und der machte sich auf die Reise Richtung Mirko Pantkowski, kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, zog auf links r\u00fcber und tunnelte den DEG-Goalie per R\u00fcckhand &#8211; 2:1 (9.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter h\u00e4tte es beinahe erneut im D\u00fcsseldorfer Tor eingeschlagen, aber der Pfosten half der DEG. Im Gegenzug machte sich Alexander Barta aus dem eigenen Drittel auf die Reise, kurvte \u00fcber die gesamte Eisfl\u00e4che, zog \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel und zog wieder ab, diesmal flach und erneut schlug der Puck hinter Mathias Niederberger ein &#8211; 2:2 (10.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zwei Minuten sp\u00e4ter schepperte es erneut am Gest\u00e4nge des DEG-Tores. Fabian Dietz hatte abgezogen, aber auch er scheiterte am Aluminium. Danach ging es weiter rauf und runter, aber weitere Tore fielen nicht. So stand es nach 20 munteren Minuten 2:2-Unentschieden im ISS-Dome. Bemerkenswert: 81 Prozent aller abgegebenen Sch\u00fcsse der Eisb\u00e4ren kamen aus dem gef\u00e4hrlichen Slot-Bereich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doppel-Torsch\u00fctze Alex Barta mit seinem Fazit zu den ersten 20 Minuten bei <em>Magenta Sport<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich denke, dass wir ganz gut rein gekommen sind, sind fr\u00fch in F\u00fchrung gegangen. Aber hinten wissen wir, dass die Berliner gef\u00e4hrlich sind in der Offensive und da haben wir schlechte Entscheidungen getroffen. Es ist ein bisschen unn\u00f6tig, dass es 2:2 steht. Ich glaube, dass Berlin offensiv ein bisschen mehr hatte, trotzdem m\u00fcssen wir das besser verteidigen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Mitteldrittel begannen die Hausherren in \u00dcberzahl. Und da ist die DEG das f\u00fcnftbeste \u00dcberzahlteam der Liga, die Eisb\u00e4ren haben aber das f\u00fcnftbeste Penaltykilling der Liga und sogar das beste der Gruppe Nord. Doch au\u00dfer zwei Sch\u00fcssen von Matthias From kam nichts bei rum, die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden die Unterzahl also schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann wurde es zweimal bitter f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter. Zun\u00e4chst humpelte Mark Olver verletzt in die Kabine und kurze Zeit sp\u00e4ter klingelte es erneut im Berliner Tor. Tobias Eder hatte trocken abgezogen und D\u00fcsseldorf zum zweiten Mal an diesem Abend in F\u00fchrung geschossen &#8211; 2:3 (24.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kurz darauf das erste Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, in dem auch Haakon H\u00e4nelt Eiszeit bekam. Nur kam dabei nichts Z\u00e4hlbares bei raus. Ein Powerplay zum Vergessen. Und das traf auf das gesamte Mitteldrittel zu. Denn von den Eisb\u00e4ren war nichts zu sehen. Nach vorne fehlten einfach die Ideen und hinten musste man die DEG-Angriffe verteidigen. Mit dem aggressiven Spielstil der Gastgeber hatten die Mannen von Chefcoach Serge Aubin gro\u00dfe Probleme.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Sieben Minuten vor der zweiten Drittelpause musste dann auch Youngster Tobias Ancicka erstmals hinter sich greifen. Er stand inzwischen im Tor und konnte den Hammer von Nicholas Jensen nicht parieren &#8211; 2:4 (33.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Von den Eisb\u00e4ren sah man eigentlich nur drei Minuten vor der zweiten Pause nochmal eine gute Chance. Mark Zengerle kam bei einem Zwei-auf-Ein-Konter zum Abschluss, scheiterte aber an Mirko Pantkowski. So lag man verdient mit 2:4 nach 40 Minuten im ISS-Dome hinten. Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler war im Interview bei <em>Magenta Sport<\/em> mit den ersten beiden Drittel \u00fcberhaupt nicht zufrieden:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Das erste Drittel lief auch nicht so, wie wir es wollten. Ich glaube, wir laufen zwar schon, aber nicht richtig. Wir sind eigentlich immer in der falschen Position und dann sind es so Kleinigkeiten, wo wir gleich von D\u00fcsseldorf bestraft werden.<\/em><\/strong><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcrs Schlussdrittel hatten sich die Eisb\u00e4ren dann nochmal etwas vorgenommen und Matt White kam nach bereits 34 Sekunden zur ersten vielversprechenden Chance, doch sein Schuss ging knapp rechts vorbei. Die Eisb\u00e4ren wirkten pr\u00e4senter als im Mitteldrittel, waren offensiv deutlich \u00f6fters zu sehen und wollten hier noch einmal herankommen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und sie belohnten sich f\u00fcr den guten Beginn. Jonas M\u00fcller bekam die Scheibe an der blauen Linie, zog ab und traf zum 3:4 aus Berliner Sicht (45.). Sein erstes Saisontor und sein erstes Tor seit dem 02. Januar 2019 gegen Iserlohn.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch danach die Berliner weiter am Dr\u00fccker. Aber vor dem Tor manchmal zu ungenau im Passspiel. Die DEG kam erst Mitte des letzten Drittels wieder zu guten Chancen, aber Alexander Karachun vergab zweimal und Daniel Fischbuch einmal. Der DEG bot sich nun auch Platz, wollten die Eisb\u00e4ren doch mit aller Macht noch den Ausgleich und die Verl\u00e4ngerung erzwingen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und der Druck der Eisb\u00e4ren nahm auch zu und sie dr\u00e4ngten die Rheinl\u00e4nder ins eigene Drittel, aber es fehlte an Genauigkeit vor dem Tor und beim Passspiel. Trainer Serge Aubin nahm 45 Sekunden vor dem Ende Goalie Tobias Ancicka zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und 39 Sekunden vor dem Ende zudem eine Auszeit. Aber die DEG spielte ein aggressives Forechecking und zwang die Eisb\u00e4ren zum Scheibenverlust im eigenen Drittel, welchen Alex Barta mit seinem dritten Treffer an diesem Abend bestrafte &#8211; 3:5 (60.). Damit war die Partie entschieden und die Eisb\u00e4ren stehen weiterhin bei nur einem Ausw\u00e4rtssieg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch das zweite Spiel haben die Eisb\u00e4ren in D\u00fcsseldorf verloren. Und es war eine verdiente Niederlage, weil man es \u00fcber 60 Minuten nicht schaffte, sein Spiel durchzuziehen. Man lief zu wenig Schlittschuhe, man zeigte wenig Zweikampfh\u00e4rte, man war zumeist einen Schritt langsamer und meist in einer v\u00f6llig falschen Position. Im letzten Drittel b\u00e4umte man sich zwar nochmal auf, aber letztendlich war auch das zu wenig, weil die DEG in den letzten zehn Minuten auch nicht mehr viel gef\u00e4hrliches zu lie\u00df. Dass man zudem auch noch mit Mark Olver und Haakon H\u00e4nelt zwei St\u00fcrmer verletzungsbedingt verlor, passte zum gesamten Abend, den man durchaus als gebraucht bezeichnen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Jonas M\u00fcller zog nach dem Spiel bei <em>Magenta Sport<\/em> folgendes Fazit:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich glaube, wir sind zeitweise einfach zu wenig gelaufen, haben nicht gut foregecheckt, haben dem Gegner viel Zeit gelassen. Dadurch ist D\u00fcsseldorf gut ins Spiel gekommen. Gerade im zweiten Drittel waren wir lange in der eigenen Zone und hatten wenig Chancen. Ich glaube wir hatten zehn Sch\u00fcsse in den ersten beiden Dritteln und das ist eindeutig viel zu wenig. Wir sind ein Team, wir haben alle nicht gut zusammen gearbeitet und das wollen wir n\u00e4chstes Spiel auf jeden Fall besser machen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Besser gelaunt war dagegen DEG-Torsch\u00fctze Tobias Eder:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich denke, dass wir insgesamt wieder 60 Minuten lang ziemlich konstant gespielt haben. Wir haben es den Berlinern sehr schwer gemacht. Und ja, ich denke, der Sieg geht auch so in Ordnung. Wir wussten, dass Berlin aggressiv kommt, da haben wir ein bisschen Schwierigkeiten gehabt, haben uns aber in der Drittelpause gefangen. Ab dem zweiten Drittel hat es dann viel besser ausgeschaut. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin zeigen weiterhin ihre zwei Gesichter: Zu Hause ist man nach wie vor ungeschlagen, ausw\u00e4rts hingegen steht aktuell erst ein Sieg zu Buche &#8211; und der in Krefeld, wo aktuell jeder gewinnt. 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