{"id":9174,"date":"2020-12-28T21:48:24","date_gmt":"2020-12-28T20:48:24","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9174"},"modified":"2020-12-28T21:48:24","modified_gmt":"2020-12-28T20:48:24","slug":"50-effiziente-eisbaeren-lassen-krefeld-keine-chance-seit-125-minuten-ohne-gegentor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2020\/12\/28\/50-effiziente-eisbaeren-lassen-krefeld-keine-chance-seit-125-minuten-ohne-gegentor\/","title":{"rendered":"5:0! Effiziente Eisb\u00e4ren lassen Krefeld keine Chance &#8211; Seit 125 Minuten ohne Gegentor"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_9175\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9175\" class=\"size-large wp-image-9175\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0015-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0015-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0015-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0015-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0015-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0015-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0015-150x113.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0015.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-9175\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: Flo Bande<\/em><\/p><\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9172\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/KEV-Logo.png\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/KEV-Logo.png 225w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/KEV-Logo-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 118px) 100vw, 118px\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin kommen immer besser in Fahrt. Am Montagabend gewannen die Berliner ihr zweites Saisonheimspiel gegen die Krefeld Pinguine verdient mit 5:0 (1:0,2:0,2:0) und feierten somit ihren zweiten Saisonsieg. Dabei versteckten sich die G\u00e4ste aus Krefeld keinesfalls, hatten auch Chancen, aber wer so ein schlechtes Powerplay spielt und aus den vielen M\u00f6glichkeiten kein Kapital schl\u00e4gt, der braucht sich am Ende nicht wundern, wenn man mit leeren H\u00e4nden da steht. Die Eisb\u00e4ren hingegen fanden ihre Effizienz vor dem Tor wieder.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin konnte wieder auf Stammgoalie Mathias Niederberger zur\u00fcckgreifen. Daf\u00fcr fehlte St\u00fcrmer Sebastian Streu, welcher aber von Haakon H\u00e4nelt ersetzt wurde.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Duell auf Augenh\u00f6he, aber die Eisb\u00e4ren mit der F\u00fchrung<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_9176\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9176\" class=\"size-medium wp-image-9176\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0014-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0014-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0014-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0014-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0014-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0014-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0014-150x113.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0014.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9176\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: Flo Bande<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In Wolfsburg war man m\u00fcde und die Beine fehlten, sagte Serge Aubin vor dem Krefeld-Spiel. Man wolle vor dem Tor heute effizienter sein. Dementsprechend legten die Eisb\u00e4ren auch los und suchten sofort den Weg vor das von Ex-Eisb\u00e4r Marvin C\u00fcpper geh\u00fctete Krefelder Tor. Aber auch die Pinguine versteckten sich hier keinesfalls und so entwickelte sich in den ersten 20 Minuten ein sehr kurzweiliges Spiel mit wenig Unterbrechungen und Chancen auf beiden Seiten. Dabei wirkten die Hauptst\u00e4dter etwas zielstrebiger in ihren Versuchen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und so war es auch kein Wunder, dass die Hausherren in F\u00fchrung gingen. Acht Minuten waren gespielt, da schlug Kris Foucault eiskalt zu. Mit seinem ersten Versuch scheiterte er noch an Marvin C\u00fcpper, dieser suchte im Anschluss die Scheibe, welche Foucault nie aus den Augen verlor und den Ex-Eisb\u00e4ren-Goalie tunnelte &#8211; 1:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zwei Minuten sp\u00e4ter h\u00e4tte ein anderer Neuzugang beinahe auf 2:0 gestellt. Giovanni Fiore lie\u00df einen Krefelder Spieler an der Bande ganz sch\u00f6n alt aussehen, zog vor das Tor, aber diese feine Einzelleistung wurde nicht mit einem Tor belohnt. Direkt im Gegenzug w\u00e4re Krefeld aber fast der Ausgleich gelungen. Deren Top-Scorer Arthur Tyanulin setzte sich \u00fcber rechts klasse durch, tankte sich vor das Tor und kam per R\u00fcckhand zum Abschluss. Die Scheibe blieb anschlie\u00dfend frei vor dem Tor liegen und h\u00e4tte nur noch ins leere Tor geschossen werden m\u00fcssen. Aber Ryan McKiernan war hellwach und brachte das Spielger\u00e4t aus der Gefahrenzone. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Krefeld wurde nun immer besser und zeigte sich immer wieder vor dem Berliner Tor. Zudem bot sich den Seidenst\u00e4dtern die M\u00f6glichkeit, in \u00dcberzahl den Ausgleich zu erzielen. Aber das Powerplay lief diese Saison bisher noch nicht so gut. So auch heute, denn mehr als ein Onetimer von Mirko Sacher kam nicht an gef\u00e4hrlichen Szenen dabei heraus. Doch Krefeld war auch danach weiterhin offensiv bem\u00fcht und begegnete den Eisb\u00e4ren sogar auf Augenh\u00f6he. Krefeld hatte immer wieder gute Phasen, in denen sie gutes Eishockey zeigten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Ende hin die Eisb\u00e4ren dann mit ihrem ersten \u00dcberzahlspiel und das lief ja gerade gegen Bremerhaven sehr gut, als man zwei der drei Tore in \u00dcberzahl erzielen konnte. Doch hier klappte es noch nicht. Mark Zengerle verpasste am langen Pfosten lauernd ein klasse Zuspiel vom Torsch\u00fctzen Foucault, kam aber nicht richtig an den Puck heran und so ging die Scheibe knapp am Tor vorbei. Ryan McKiernan versuchte es dann nochmal von der blauen Linie, aber Marvin C\u00fcpper war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So nahmen die Eisb\u00e4ren eine knappe 1:0-F\u00fchrung mit in die erste Drittelpause. Eisb\u00e4ren-Verteidiger Kai Wissmann war nicht unzufrieden mit den ersten 20 Minuten, aber er meinte im Interview bei Magenta Sport auch, dass man es noch besser kann:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Alles in allem war es kein schlechtes Spiel von uns, aber wir k\u00f6nnen es noch besser. Unser Torh\u00fcter ist wieder stark. Wir reden viel und unterst\u00fctzen uns.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Krefeld im Powerplay harmlos, Berlin dagegen vor dem Tor effizient<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_9177\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9177\" class=\"size-medium wp-image-9177\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0013-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0013-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0013-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0013-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0013-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0013-622x350.jpg 622w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0013-150x84.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0013.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9177\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: Flo Bande<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel gab es auf Seiten der Eisb\u00e4ren aber mal wieder ein alt bekanntes Problem. Und zwar das mit der Disziplin. Ganze vier Strafzeiten kassierte man in den zweiten 20 Minuten, sa\u00df also satte acht Minuten in diesem Drittel auf der Strafbank. Aber man hatte Gl\u00fcck, dass das Krefelder Powerplay nun nicht gerade zu den gef\u00e4hrlichsten der PENNY DEL z\u00e4hlt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im ersten \u00dcberzahlspiel war es Tyanulin, welcher zweimal vor dem Tor zum Abschluss kam, aber an Mathias Niederberger scheiterte. Im zweiten Powerplay war Krefeld einfach zu hektisch, spielte das zu unsauber und kam so nur zu ein, zwei Halbchancen. So hatten die Berliner keine gro\u00dfe M\u00fche, auch die insgesamt dritte Unterzahl des Spiels zu \u00fcberstehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aller guten Dinge sind drei? Ja, aber in diesem Fall galt das nicht f\u00fcr Krefeld und ihr drittes Powerplay. Sondern f\u00fcr die Eisb\u00e4ren und deren drittes Unterzahlspiel im Mitteldrittel. Ausgerechnet Constantin Braun vert\u00e4ndelte an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe, Marcel Noebels z\u00fcndete den Turbo und fuhr \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel rein, spielte dort den Querpass auf Matt White und der tunnelte Marvin C\u00fcpper zum zweiten Mal an diesem Abend. Das 2:0 per Shorthander (33.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im vierten \u00dcberzahlspiel der Krefelder h\u00e4tte es beinahe im Berliner Tor geklingelt, aber Mathias Niederberger wurde zur Krake und hechtete sensationell nach einem Zuspiel von Martin Schymainski auf Filips Buncis r\u00fcber und fischte die Scheibe weg und hinterlie\u00df verdutzte Krefelder Spieler. Was f\u00fcr ein Wahnsinns-Save von Niederberger.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Schlusspunkt in diesem zweiten Drittel setzten dann die Eisb\u00e4ren. Parker Tuomie spielte die Scheibe auf der linken Seite hoch zu Stefan Espeland, welcher abzog. Sein Schuss wurde noch vom Schlittschuh von Mark Olver abgef\u00e4lscht und schlug hinter Marvin C\u00fcpper ein &#8211; 3:0 (39.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Krefeld war bedient, konnte man doch schlie\u00dflich vier \u00dcberzahlspiele nicht nutzen. Die Eisb\u00e4ren hingegen waren eiskalt vor dem Tor oder aber, um es mit den Worten vom Trainer Serge Aubin zu sagen, effizient. Genau das forderte er von seiner Mannschaft vor dem Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Martin Schymainski war nach dem Drittel sichtlich bedient beim Interview:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Unser \u00dcberzahlspiel ist komplett schlecht gespielt, wir haben Chancen gehabt, kassieren dann aber auch noch ein Gegentor. Das darf uns nicht passieren. Wir haben noch 20 Minuten Eishockey zu spielen. Wir d\u00fcrfen die K\u00f6pfe jetzt nicht h\u00e4ngen lassen, wir m\u00fcssen jeden Check zu Ende fahren und jeden Zweikampf gewinnen. Und wir m\u00fcssen Sch\u00fcsse auf das Tor bringen, das machen wir auch zu wenig.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Zwei kuriose Tore sorgen f\u00fcr den deutlichen Heimsieg<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_9178\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9178\" class=\"size-medium wp-image-9178\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0018-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0018-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0018-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0018-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0018-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0018-622x350.jpg 622w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0018-150x84.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20201228-WA0018.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9178\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: Flo Bande<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Schlussdrittel begannen die Berliner dann zur Abwechslung mal in \u00dcberzahl nach einer Strafe gegen Mirko Sacher mit der Schlusssirene. Und dieses sollten die Hausherren nutzen, wenn gleich man sich wahrscheinlich immer noch fragt, wie das Schlitzohr Leo Pf\u00f6derl das gemacht hat. Was war passiert? Lukas Reichel zog nach einer K\u00f6rpert\u00e4uschung zum Tor und kam zum Abschluss. Die Scheibe blieb im Anschluss vor dem Tor liegen und es entwickelte sich ein Gew\u00fchl, an deren Ende der am Boden liegende Leo Pf\u00f6derl irgendwie die Scheibe aus dem Gew\u00fchl heraus auf seinen Schl\u00e4ger bekam und zum 4:0 einnetzen konnte (42.). Anhand seines Grinsen war wohl allen klar, dass er an dem &#8222;Zuspiel&#8220; nicht ganz unschuldig war. Die beiden Hauptschiedsrichter entschieden auf dem Eis auf Tor, fuhren dennoch zum Videobeweis und konnten ihre &#8222;On-Ice-Entscheidung&#8220; dort nicht entscheidend widerlegen, weshalb der Treffer galt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit war das Spiel hier eigentlich gegessen, die K\u00f6rpersprache der Fracktr\u00e4ger sagte jedenfalls alles. Krefeld bekam dann nochmal ein Powerplay, aber es war bezeichnend, dass Jonas M\u00fcller f\u00fcr die Berliner die gef\u00e4hrlichste Chance hatte. Dagegen war das \u00dcberzahlspiel der Eisb\u00e4ren richtig gef\u00e4hrlich. Lukas Reichel scheiterte mit seinem Tip-in-Versuch, Leo Pf\u00f6derl mit seinem Schuss aus dem Slot und bei Matt Whites Onetimer stand die Latte im Weg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Krefeld kam eigentlich nur noch einmal in der 52. Spielminute durch Bindulis und in der Schlussminute zu gef\u00e4hrlichen Chancen, aber den Shutout von Mathias Niederberger konnten sie nicht verhindern. Aber daf\u00fcr fingen sich die Pinguine drei Minuten vor dem Ende des Spiels noch den f\u00fcnften Treffer ein. Und auch dieser war \u00e4u\u00dferst kurios. Kris Foucault war frei durch, Daniil Valitov konnte den Eisb\u00e4ren-St\u00fcrmer nur per Foul stoppen. Alle dachten nun, es g\u00e4be einen Penalty. Aber die Scheibe war spielbar und Matt White schaltete am schnellsten, schoss sie auf das Tor und dort rutschte sie Marvin C\u00fcpper ungl\u00fccklich \u00fcber die Fanghand &#8211; 5:0 (57.).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der zweite Heimsieg also im zweiten Heimspiel. Und dieser kam dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu Stande. Das fing hinten bei einem starken Mathias Niederberger an, der alle Sch\u00fcsse &#8211; und es waren angesichts der zahlreichen \u00dcberzahlspiele der Krefelder nicht wirklich viele &#8211; parieren konnte. Die Defensive der Eisb\u00e4ren stand wie schon gegen Wolfsburg sehr kompakt, machte die Schusswege geschickt zu und lie\u00df Krefeld so kaum Platz f\u00fcr hochkar\u00e4tige Chancen. Und vor dem Tor war man, wie vom Coach gefordert, sehr effizient und erzielte f\u00fcnf Tore. Davon war eins in \u00dcber- und eins in Unterzahl dabei. Die Special Teams funktionieren also sehr gut bei den Hauptst\u00e4dtern. W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren eins seiner drei \u00dcberzahlspiele nutzten, \u00fcberstand man alle sechs Unterzahlspiele schadlos und traf dabei sogar einmal ins Krefelder Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und auch die Neuzug\u00e4nge Matt White und Kris Foucault stachen mit zwei Toren (White) und einem Tor und einer Vorlage (Foucault) hervor. Aber insgesamt war es von allen Spielern eine starke Teamleistung. Und was man auch noch hervorheben muss: Die Eisb\u00e4ren sind nun seit 125 Minuten ohne Gegentor in der PENNY DEL. Und wenn man dann noch bedenkt, dass Bremerhaven auch erst in der Schlussphase sein zweites Tor erzielen konnte, dann zeigt das, wie stark die Berliner Defensive in dieser Saison ist. Da werden sich noch einige Teams die Z\u00e4hne dran ausbei\u00dfen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und was hatte Mathias Niederberger nach dem Spiel zu berichten?<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir waren gr\u00f6\u00dftenteils sehr stabil, wir haben alles gegeben, kein Gegentor zu bekommen. Trotzdem haben wir uns viele Chancen erspielt und auch viele Tore gemacht. Es ist kein Geheimnis, dass man defensiv sehr stark spielen muss, um in dieser Liga Spiele zu gewinnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend Mathias Niederberger also sehr zufrieden und gut gelaunt war, sah die Stimmungslage bei seinem Bruder Leon g\u00e4nzlich anders aus:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die Stimmung ist nicht so gut. Am Ende des Tages verlieren wir zu eindeutig. Wir k\u00f6nnen mit der Leistung nicht zufrieden sein. Das Powerplay reicht nicht, wir trainieren es zwar, aber wenn du sechs Chancen gegen Berlin bekommst, muss man auch mal ein Tor schie\u00dfen. In den Spielen davor waren gute Ans\u00e4tze dabei, welche wir mitnehmen konnten. Heute war nichts dabei, was wir mitnehmen k\u00f6nnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin kommen immer besser in Fahrt. Am Montagabend gewannen die Berliner ihr zweites Saisonheimspiel gegen die Krefeld Pinguine verdient mit 5:0 (1:0,2:0,2:0) und feierten somit ihren zweiten Saisonsieg. 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