{"id":9119,"date":"2020-11-21T19:39:40","date_gmt":"2020-11-21T18:39:40","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9119"},"modified":"2020-11-21T19:39:40","modified_gmt":"2020-11-21T18:39:40","slug":"eisbaeren-verspielen-20-fuehrung-40-minuten-starkes-eishockey-reichen-gegen-muenchen-nicht-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2020\/11\/21\/eisbaeren-verspielen-20-fuehrung-40-minuten-starkes-eishockey-reichen-gegen-muenchen-nicht-aus\/","title":{"rendered":"Eisb\u00e4ren verspielen 2:0-F\u00fchrung! 40 Minuten starkes Eishockey reichen gegen M\u00fcnchen nicht aus"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"114\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"97\" height=\"111\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben beim MagentaSport Cup weiter sieglos. Am Samstagnachmittag war man zwar nah dran am ersten Sieg, doch am Ende unterlagen die Berliner mit 2:3 n.V. (1:0,1:0,0:2\/0:1) beim EHC Red Bull M\u00fcnchen. Weil man nur \u00fcber 40 Minuten die starke Leistung durchhielt, am Ende konditionell einbrach und man auch nicht mehr so konzentriert verteidigte. So blieb am Ende nur ein Punkt, den man aus M\u00fcnchen mit in die Hauptstadt nehmen konnte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 1:8-Tore &#8211; so lautete die Startbilanz der Eisb\u00e4ren Berlin in den MagentaSport Cup. Heute wollte man in M\u00fcnchen endlich den ersten Sieg einfahren. St\u00fcrmer Leo Pf\u00f6derl \u00e4u\u00dferte sich vor dem Spiel bei <em>Magenta Sport<\/em> wie folgt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Gegen Schwenningen haben wir es uns selber schwierig gemacht. Nach f\u00fcnf Minuten haben wir uns schon vom Weg abbringen lassen, waren zu schnell frustriert und haben uns mit den anderen statt mit uns besch\u00e4ftigt. Das wollten wir gegen Mannheim \u00e4ndern, das haben wir auch gemacht, es war viel mehr Leben drin. F\u00fcr uns war es wichtig, dass wir wieder mehr Gas drin haben, mehr miteinander reden und das hat in Mannheim schon ganz gut ausgesehen.<\/em><\/strong><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und wie war der Matchplan heute in M\u00fcnchen?<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen hat wieder die beste Mannschaft, da brauchen wir nicht dr\u00fcber reden. Sind seit August unterwegs. F\u00fcr uns wird es wichtig sein, wieder einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Wir haben viele junge Spieler bei, da m\u00fcssen wir die Kleinigkeiten richtig machen und Spa\u00df haben.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Team der Berliner war nur auf zwei Positionen im Vergleich zum Mannheim-Spiel ver\u00e4ndert. Neben Maxim Lapierre und Nino Kinder fehlte heute auch John Ramage verletzungsbedingt. Und im Tor kehrte Matthias Niederberger zwischen die Pfosten zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In Mannheim war vor allem die Chancenverwertung ein Manko, weshalb man das Spiel am Ende verloren hatte. Heute bot sich den Eisb\u00e4ren bereits nach 30 Sekunden die Riesenchance zum 1:0. Yannic Seidenberg mit dem Fehlpass von hinter dem Tor auf Marcel Noebels, welcher die Scheibe im Slot abfing und frei vor Kevin Reich stand, ihn aber nicht bezwingen konnte. Der Puck ging rechts vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste mit aggressivem Forechecking, was es M\u00fcnchen schwer machte, das Spiel von hinten heraus aufzubauen. Und diese Forechecking sorgte dann nach 12 Minuten auch f\u00fcr die F\u00fchrung. Akil Thomas setzte stark nach, erk\u00e4mpfte die Scheibe hinter dem M\u00fcnchner Tor, spielte sie hoch zu Frank H\u00f6rdler, welcher direkt abzog. Dessen Onetimer f\u00e4lschte Parker Tuomie entscheidend vorm Tor ab &#8211; 1:0. Die erste F\u00fchrung beim MagentaSport Cup f\u00fcr die Eisb\u00e4ren und das zweite Turniertor von Tuomie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach wurde M\u00fcnchen aktiver und kam auch zu Chancen. Doch Matthias Niederberger war stets zur Stelle und lie\u00df nichts zu. Wie \u00fcbrigens auch bei seinem letzten Duell im Welli gegen M\u00fcnchen, als man mit 1:0 gewann.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Drei Minuten vor der ersten Drittelpause kassierten die Hauptst\u00e4dter ihre erste Strafzeit der Partie, Jonas M\u00fcller musste wegen Haltens f\u00fcr zwei Minuten in die K\u00fchlbox. M\u00fcnchen hatte vor allem in der ersten Minute Probleme, in die Formation zu kommen. Als sie diese gefunden hatten, waren es Frank Mauer mit einem Tip-in vor dem Tor und Yannic Seidenberg mit einem Schuss von der blauen Linie. Doch stets war Matthias Niederberger der Sieger und sicherte den Berlinern die Pausenf\u00fchrung am Oberwiesenfeld.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Gastgeber die dicke Chance zum Ausgleich. Derek Roy kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, t\u00e4uschte einen Pass an, zog dann aber selbst ab, doch Matthias Niederberger war in der kurzen Ecke zur Stelle. <\/span><span style=\"color: #000000;\">Danach das erste Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in diesem Spiel, wo Stefan Espeland beinahe erh\u00f6hen konnte, aber der Pfosten stand am Ende im Weg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und wenig sp\u00e4ter war es Leo Pf\u00f6derl, welcher ebenfalls das zweite Tor auf dem Schl\u00e4ger hatte. Goalie Kevin Reich mit dem Fehler hinter dem Tor, Pf\u00f6derl kam an die Scheibe und zog aufs leere Tor ab, doch sein Schuss wurde abgef\u00e4lscht und ging somit knapp am Tor vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun aber M\u00fcnchen wieder st\u00e4rker und mit viel Zug zum Tor. Aber egal, was M\u00fcnchen versuchte, am Ende war immer Niederberger zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und bei Vier-gegen-Vier waren es die Berliner, welche das 2:0 nachlegen konnten. Frank H\u00f6rdler mit dem Pass vors Tor auf Marcel Noebels und der Spieler des Jahres mit d e m Traumtor zum 2:0. Noebels tauchte frei vor Reich auf, legte sich die Scheibe von der R\u00fcckhand durch die eigenen Beine auf die Vorhand und schloss diese geniale Aktion mit dem Schuss ins linke Eck ab (29.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen zeigte sich zun\u00e4chst geschockt, es fiel ihnen nichts ein, wie man die starke Berliner Defensive knacken konnte. Erst zum Ende des Mitteldrittels war M\u00fcnchen dann wieder aktiver und kam zu guten Chancen. Alles voran Yannic Seidenberg mit seinem Onetimer von rechts elf Sekunden vor der zweiten Drittelpause. Aber Matthias Niederberger hechtete r\u00fcber und die Fanghand fischte die Scheibe weg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So stand es nach 40 Minuten 2:0 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Sehr zur Freude von Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler, welcher sich im Interview bei <em>Magenta Sport<\/em> wie folgt \u00e4u\u00dferte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir sind tats\u00e4chlich von Wechsel zu Wechsel besser, merzen immer mehr die kleinen Fehler aus. Wir konzentrieren uns auf das Einfache, was uns die letzten Spiele viel gebracht hat. Es ist ein Prozess und das dauert eben, aber es ist nicht so, das M\u00fcnchen keine Top-Chancen hatte. Wie gesagt, das sind immer noch Fehler, die wir ausmerzen m\u00fcssen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel begannen die G\u00e4ste von der Spree nach einer Strafe gegen Kai Wissmann elf Sekunden vor der zweiten Pause in Unterzahl. F\u00fcr M\u00fcnchen also die gro\u00dfe Chance, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Diese Chance nutzten sie aber nicht, konnten auch f\u00fcr keine Gefahr sorgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch in Minute 44 klingelte es im Kasten von Matthias Niederberger. Die Scheibe wurde tief gespielt, danach vors Tor in den Slot gepasst, wo Chris Bourque abzog und dessen Onetimer schlug im Tor ein &#8211; 1:2.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Berliner wollten schnell antworten und h\u00e4tten dies beinahe im darauffolgenden Powerplay auch getan, aber das sehr druckvolle und gef\u00e4hrliche \u00dcberzahlspiel blieb ohne Erfolg. M\u00fcnchen tat sich danach sehr schwer, gef\u00e4hrliche Chancen zur kreieren. Es dauerte bis zur 53. Spielminute, ehe Derek Roy und Zach Redmond zu vielversprechenden Abschl\u00fcssen kamen, aber wie so oft am heutigen Nachmittag stand Matthias Niederberger im Weg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach erh\u00f6hte M\u00fcnchen nochmal die Schlagzahl und setzte Berlin ordentlich unter Druck. Goalie Matthias Niederberger r\u00fcckte immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Vor allem drei Minuten vor dem Ende des Spiels, also Constantin Braun nach einem etwas \u00fcbertriebenem Einsatz im gegnerischen Angriffsdrittel f\u00fcr zwei Minuten auf die Strafbank musste. Und in diesem gelang M\u00fcnchen der Ausgleich. Deren Coach Don Jackson hatte zus\u00e4tzlich noch Goalie Kevin Reich aus dem Tor genommen und bei Sechs-gegen-Vier h\u00e4mmerte Chris Bourque die Scheibe von links ins kurze Eck &#8211; 2:2 (59.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dank dieser Energieleistung in den letzten Minuten k\u00e4mpfte sich M\u00fcnchen verdient in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dort hatte Leon Gawanke nach wenigen Sekunden die gro\u00dfe Chance, als er mit viel Speed an den M\u00fcnchner Verteidigern vorbei kam, aber am Ende an Kevin Reich scheiterte. Danach aber das selbe Bild wie im Schlussdrittel. Druckvolle M\u00fcnchner, die mehr Biss und Willen zeigten. Und Eisb\u00e4ren, die einen Moment komplett pennten und daf\u00fcr die Quittung kassierten. Chris Bourque konnte ungest\u00f6rt \u00fcber links Richtung Tor ziehen, spielte die Scheibe scharf an den langen Pfosten, wo Zach Redmond lauerte und den Puck m\u00fchelos zum 3:2 f\u00fcr M\u00fcnchen \u00fcber die Linie dr\u00fcckte. Somit ging der Zusatzpunkt an M\u00fcnchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine richtig bittere Niederlage, weil die Eisb\u00e4ren 40 Minuten lang ganz stark spielten, hinten wenig Top-Chancen zu lie\u00dfen und vorne diesmal eiskalt die Chancen nutzten. Aber im Schlussdrittel wurde der Druck der Hausherren immer gr\u00f6\u00dfer, die Ausdauer der Berliner spielte dabei aber wohl auch eine Rolle, spielte man doch bereits am Donnerstag in Mannheim, w\u00e4hrend M\u00fcnchen f\u00fcnf Tage Pause hatte seit dem letzten Spiel gegen Schwenningen. Dennoch darf das nicht als Entschuldigung herhalten, denn die Ausdauer wird in der neuen PENNY DEL-Saison von enormer Bedeutung sein, wenn jede Mannschaft gleich drei Spiele die Woche absolvieren muss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch letztendlich war nicht einmal die fehlende Ausdauer ausschlaggebend f\u00fcr die Niederlage. Eher wieder einmal die mangelnde Konzentration. Zum einen, weil Constantin Braun kurz vor Schluss eine v\u00f6llig unn\u00f6tige Strafzeit nahm, durch einen vollkommen \u00fcbertrieben Einsatz an der Bande. Und zum anderen lud man M\u00fcnchen f\u00f6rmlich zum Sieg ein, denn vor dem 3:2 stimmt die Zuordnung in der Defensive \u00fcberhaupt nicht. Zwei Mann bewegten sich weg von Chris Bourque, welcher so vollkommen ungest\u00f6rt den Pass auf Zach Redmond spielen konnte, welcher zu allem \u00dcberfluss auch noch v\u00f6llig frei war. So darfst du einfach nicht verteidigen und die Quittung hat man dann daf\u00fcr kassiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So fiel auch Parker Tuomies Statement nach dem Spiel im Interview bei <em>Magenta Sport<\/em> aus:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ja, nat\u00fcrlich haben wir uns verbessert. Vom ersten Spiel gegen Schwenningen haben wir die letzten zwei Spiele ziemlich gut gemacht. Es ist nat\u00fcrlich bitter, wir haben die ersten beiden Drittel richtig Gas gegeben. M\u00fcnchen ist eine starke Mannschaft, daf\u00fcr hatten wir das wirklich gut unter Kontrolle. Im letzten Drittel fehlt uns vielleicht ein bisschen die Erfahrung, die Abgekl\u00e4rtheit, die Scheiben raus zu bekommen. Eine ziemlich ungl\u00fcckliche Strafe am Ende. Das sind dennoch zwei Spiele ausw\u00e4rts, auf denen wir aufbauen k\u00f6nnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben beim MagentaSport Cup weiter sieglos. Am Samstagnachmittag war man zwar nah dran am ersten Sieg, doch am Ende unterlagen die Berliner mit 2:3 n.V. (1:0,1:0,0:2\/0:1) beim EHC Red Bull M\u00fcnchen. 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