{"id":9113,"date":"2020-11-19T22:19:08","date_gmt":"2020-11-19T21:19:08","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9113"},"modified":"2020-11-19T22:27:17","modified_gmt":"2020-11-19T21:27:17","slug":"eisbaeren-zeigen-sich-deutlich-verbessert-im-vergleich-zum-schwenningen-spiel-stehen-aber-am-ende-doch-wieder-mit-leeren-haenden-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2020\/11\/19\/eisbaeren-zeigen-sich-deutlich-verbessert-im-vergleich-zum-schwenningen-spiel-stehen-aber-am-ende-doch-wieder-mit-leeren-haenden-da\/","title":{"rendered":"0:3 in Mannheim: Eisb\u00e4ren zeigen sich deutlich verbessert im Vergleich zum Schwenningen-Spiel, stehen aber am Ende doch wieder mit leeren H\u00e4nden da"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"122\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"125\" \/><span style=\"color: #000000;\">Nach dem 1:5-Debakel gegen die Schwenninger Wild Wings wollten die Eisb\u00e4ren Berlin Wiedergutmachung betreiben. Am Donnerstagabend gab es die Gelegenheit dazu, denn man trat beim Erzrivalen Adler Mannheim an. Man zeigte sich zwar deutlich verbessert, doch offenbarte das 0:3 (0:0,0:0,0:3) am Ende zwei Baustellen im Eisb\u00e4ren-Team &#8211; die Disziplin in Sachen Strafzeiten und das Toreschie\u00dfen. Die f\u00fcnfte Strafzeit im Spiel f\u00fchrte letztendlich zur Vorentscheidung und die mangelnde Chancenverwertung sorgte daf\u00fcr, dass man das Spiel nicht mehr drehen konnte. Bis zum Saisonstart der PENNY DEL, welcher heute auf den 17.12 festgelegt wurde, gibt es also noch einiges zu tun beim Hauptstadtclub.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Geburtstagskind Jonas M\u00fcller, der heute 25 Jahre jung wurde (<em>Herzlichen Gl\u00fcckwunsch an dieser Stelle<\/em>) hatte nat\u00fcrlich einen Wunsch f\u00fcr das Ausw\u00e4rtsspiel in der Kurpfalz und sagte zudem, was im Vergleich zum ersten Duell gegen Schwenningen (1:5) besser werden muss:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ein Sieg ist der Wunsch, drei Punkte w\u00e4ren optimal. Wir haben uns in dem Spiel nicht gut genug unterst\u00fctzt. Wir haben uns gut vorbereitet, wollen die Sachen vom Videostudium umsetzen und besser machen. Die Kommunikation hat nicht gestimmt, wir sind immer mit zwei Mann auf einen Spieler rauf.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr das Spiel in Mannheim setzte Trainer Serge Aubin auf den 20-j\u00e4hrigen Youngster Jacob Ingham, welcher f\u00fcr Mathias Niederberger zwischen die Pfosten r\u00fcckte. Auch St\u00fcrmer Leo Pf\u00f6derl kehrte in den Kader zur\u00fcck und spielte in der ersten Reihe zusammen mit Lukas Reichel und Marcel Noebels.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Verletzungsbedingt fehlten die St\u00fcrmer Maxim Lapierre und Nino Kinder. Mit Fabian Dietz war ein weiterer Angreifer f\u00fcr Kooperationspartner Lausitzer F\u00fcchse im Einsatz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vom ersten Bully an war das Tempo hoch und beide Teams legten sofort den Vorw\u00e4rtsgang Richtung gegnerisches Tor ein. Beide Teams waren also von Beginn an hellwach. Das waren sie beim ihrem jeweils ersten Spiel gegen M\u00fcnchen bzw. Schwenningen nicht, denn da lag man bereits fr\u00fch zur\u00fcck.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das hatten die Eisb\u00e4ren also schon besser gemacht, was aber erneut nicht gut lief, war die Disziplin. Insgesamt vier Strafen kassierte man im Auftaktdrittel, weshalb man acht der insgesamt 20 Minuten im ersten Drittel auf der Strafbank sa\u00df.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch in diesen Unterzahlspielen zeigte man eine ganz starke Leistung, die Box vor dem Tor stand sehr gut und machte es den Gastgebern schwer, zu richtig guten Chancen zu kommen. Weil man die Schusswege klug zu machte und die Adler so zu Sch\u00fcssen von au\u00dfen zwang. Wenn es gef\u00e4hrlich wurde, dann allen voran durch Matthias Plachta, aber Jacob Ingham zeigte eine klasse Leistung. Die Eisb\u00e4ren zeigten sich also deutlich verbessert im Vergleich zum Auftaktspiel gegen Schwenningen, als man in vier Unterzahlspielen zwei Gegentreffer kassierte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bei F\u00fcnf-gegen F\u00fcnf zeigten sich die G\u00e4ste von der Spree aber auch mal in der Offensive und versuchten, Sch\u00fcsse abzugeben. Aber wie Berlin stand auch Mannheim sehr kompakt in der Defensive. Bei gleicher Spieleranzahl war es ein Duell auf Augenh\u00f6he. Lediglich in der 14. Spielminute hatten die Adler einen richtig starken Wechsel und gute Chancen durch Cody Lampl, welcher die Scheibe vor dem Tor stehend an den Pfosten abf\u00e4lschte, Matthias Plachta und Marc Michaelis, an deren Ende Jacob Ingham wieder sehr stark zur Stelle war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Ende hin noch einmal ein starkes Penaltykilling der Eisb\u00e4ren, welche Mannheim \u00fcberhaupt nicht in die Formation kommen lassen haben. Mit der Schlusssirene war es dann aber David Wolf, welcher eine Strafe wegen Stockschlags kassierte und den Eisb\u00e4ren so ein \u00dcberzahlspiel zu Beginn des zweiten Drittels bescherte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und da fanden die G\u00e4ste auch ihre Formation, doch auch Mannheim machte die Box vor dem Tor und somit die Schusswege stark zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Anschlie\u00dfend weiterhin ein sehr hohes Tempo auf beiden Seiten, die neutrale Zone wurde schnell \u00fcberbr\u00fcckt. Und als die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl waren, h\u00e4tte es beinahe erstmals an diesem Abend geklingelt. Aber Leon Gawanke scheiterte zun\u00e4chst mit seinem Versuch von der blauen Linie und wenig sp\u00e4ter auch mit seinem Versuch aus dem Slot, als er frei gespielt wurde und die dicke Chance zur F\u00fchrung hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Optisch gesehen hatten die Berliner ein \u00dcbergewicht in den ersten zehn Minuten. Das \u00e4nderte sich aber nach dem Powerbreak, als die Mannheimer wieder das Gaspedal fanden und nach vorne spielten. Aber weiterhin standen die Eisb\u00e4ren defensiv sehr kompakt und lie\u00dfen Sch\u00fcsse wenn \u00fcberhaupt nur von au\u00dfen zu. Und wenn doch mal was durchkam, wurde der Schuss rechtzeitig geblockt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die letzten Minuten des zweiten Drittels waren dann ausgeglichen und so stand es auch nach 40 Minuten 0:0. Ein Spiel, was vor allem Verteidiger Kai Wissmann Spa\u00df machte, wie er im Pauseninterview bei <em>Magenta Sport<\/em> sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es macht einen Riesenspa\u00df, gro\u00dfer Kampf von Beiden. Wir unterst\u00fctzen uns viel besser gegenseitig. Wenn mal ein Spieler einen Zweikampf verliert, kommt der n\u00e4chste zur Hilfe.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des letzten Drittel bot sich dann den Eisb\u00e4ren die gute Chance zum 1:0, als Mark Zengerle Parker Tuomie auf Reisen schickte. Der Neuzugang mit der Nummer Zehn t\u00e4uschte kurz an, ums Tor herum zu fahren, zog dann aber vor das Tor und kam per R\u00fcckhand zum Abschluss, doch Felix Br\u00fcckmann war auf dem Posten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten nach dem ersten Drittel keine Strafzeit mehr kassiert, hatten sich da also deutlich verbessert, doch das sollte nur bis zur 47. Spielminute so bleiben. Leon Gawanke kassierte wegen Haltens die f\u00fcnfte Strafzeit der Hauptst\u00e4dter in dieser Partie und diese war letztendlich spielentscheidend. Denn im f\u00fcnften Powerplay schlugen die Mannheimer eiskalt zu. Markus Eisenschmid hatte vom linken Bullykreis aus abgezogen, Jacob Ingham konnte die Scheibe nicht unter Kontrolle bringen und David Wolf staubte dankend ab &#8211; 0:1 (48.)<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim wollte nun nat\u00fcrlich nachlegen und sollte dies vier Minuten sp\u00e4ter auch tun. Denis Reul schoss von links oben Richtung Tor, Jacob Ingham lie\u00df den Schuss erneut nur prallen und diesmal war es Lean Bergmann, der da stand, wo ein Torj\u00e4ger nun einmal stehen muss &#8211; 0:2 (52.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach die Eisb\u00e4ren sichtbar am Dr\u00fccker, sie wollten nun unbedingt den Anschlusstreffer erzielen, um noch einmal einen Fu\u00df in die T\u00fcr zu setzen. Aber die Mannheimer Defensive stand weiterhin sehr kompakt und lie\u00df kaum etwas gef\u00e4hrliches zu. Den Eisb\u00e4ren mangelte es in dieser Phase an der n\u00f6tigen Kreativit\u00e4t, um dieses Bollwerk zu knacken.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">EHC-Coach Serge Aubin riskierte am Ende alles, nahm 75 Sekunden vor der Schlusssirene auch noch Goalie Ingham zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch das nutzten die Adler zur endg\u00fcltigen Entscheidung. David Wolf mit einem aggressiven Forechecking gegen Leon Gawanke, erk\u00e4mpfte so an der Bandenrundung hinter dem Berliner Tor die Scheibe, spielte sie weiter zu Matthias Plachta, welcher keine gro\u00dfe M\u00fche mehr hatte, die Scheibe im verwaisten Berliner Tor unterzubringen &#8211; 0:3, 29 Sekunden vor dem Ende des Spiels.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Somit verlieren die Eisb\u00e4ren also auch Spiel Zwei des MagentaSport-Cups. Und doch kann man diesem Spiel mehr positive als negative Dinge abgewinnen. Die Jungs haben eine deutliche Leistungssteigerung gegen\u00fcber dem Schwenningen-Spiel gezeigt. Sie waren von der ersten Sekunde an hellwach, standen defensiv sehr kompakt und machten die Schusswege gut zu. In Unterzahl stand man auch bis zum f\u00fcnften Unterzahlspiel sehr gut, lie\u00df kaum etwas gef\u00e4hrliches zu. Und bei F\u00fcnf-gegen-F\u00fcnf war man auf Augenh\u00f6he, in manchen Phasen aber sogar besser als Mannheim. Insofern kann man daraus Positives mitnehmen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was aber negativ zu erw\u00e4hnen ist, ist mal wieder die Sache mit der Disziplin. Alleine im ersten Drittel sa\u00df man von 20 Minuten satte acht auf der Strafbank. Danach war man deutlich disziplinierter, kassierte im Schlussdrittel dann aber doch wieder eine Strafe, welche letztendlich spielentscheidend sein sollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und der zweite Fakt, welcher negativ anzumerken ist: Nach den beiden Gegentoren innerhalb von gut f\u00fcnf Minuten warf man zwar alles nach vorne, doch mangelte es an den n\u00f6tigen Ideen, an der n\u00f6tigen Kreativit\u00e4t, um das Abwehrbollwerk um Goalie Felix Br\u00fcckmann zu knacken. Nach zwei Spielen und 120 Minuten steht somit ein mickriges Tor nur zu Buche, was darauf schlie\u00dfen l\u00e4sst, dass man bei den Eisb\u00e4ren vielleicht nochmal in der Offensive nachlegen sollte. Denn ein Neuzugang w\u00fcrde dem jungen Team der Eisb\u00e4ren durchaus gut zu Gesicht stehen. Etwas hergeben sollte der Markt in diesen schwierigen Corona-Zeiten ja.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Verteidiger Leon Gawanke fand, dass man fast 50 Minuten ganz gut defensiv gestanden hat:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich denke, dass wir heute 60 Minuten ordentliches Eishockey gespielt haben. Nat\u00fcrlich gibt es noch einige Sachen zu verbessern. Auf Dauer geht das mit den Strafzeiten nicht gut. \u00dcber 50 Minuten haben wir defensiv ganz gut gestanden. Dann bekommst du zwei Gegentore in f\u00fcnf Minuten und verlierst das Spiel.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem 1:5-Debakel gegen die Schwenninger Wild Wings wollten die Eisb\u00e4ren Berlin Wiedergutmachung betreiben. Am Donnerstagabend gab es die Gelegenheit dazu, denn man trat beim Erzrivalen Adler Mannheim an. 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