{"id":9048,"date":"2020-03-15T21:03:31","date_gmt":"2020-03-15T20:03:31","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=9048"},"modified":"2020-03-15T21:03:31","modified_gmt":"2020-03-15T20:03:31","slug":"die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2019-2020-eine-spielzeit-in-der-es-in-den-playoffs-haette-sehr-weit-gehen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2020\/03\/15\/die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2019-2020-eine-spielzeit-in-der-es-in-den-playoffs-haette-sehr-weit-gehen-koennen\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren Berlin in der Saison 2019\/2020: Eine Spielzeit, in der es in den Playoffs h\u00e4tte sehr weit gehen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8683\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WM_1920_mit_pbild.jpg\" alt=\"Walker's Meinung Banner\" width=\"2400\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WM_1920_mit_pbild.jpg 2400w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WM_1920_mit_pbild-300x60.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WM_1920_mit_pbild-768x154.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WM_1920_mit_pbild-1024x205.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2400px) 100vw, 2400px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sp\u00e4testens heute Nachmittag h\u00e4tten alle acht Teilnehmer f\u00fcr das diesj\u00e4hrige Playoff-Viertelfinale in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fest gestanden. Dann h\u00e4tten auch Vorrundensieger EHC Red Bull M\u00fcnchen und der Titelverteidiger Adler Mannheim endlich ihren Gegner in der Runde der letzten Acht gehabt. Wir h\u00e4tten uns mit der Vorschau auf die am Dienstag beginnende Viertelfinalserie gegen die D\u00fcsseldorfer EG besch\u00e4ftigt. Die geilste Zeit des Jahres w\u00e4re eingeleitet worden. Doch daraus wurde leider nichts. Seit Dienstagabend ist die DEL-Saison 2019\/2020 vorzeitig beendet, die Playoffs finden nicht mehr statt und es wird erstmals in der DEL-Historie keinen Deutschen Meister nach einer Spielzeit geben. So schade das alles ist, so vollkommen richtig ist diese Entscheidung der Liga-Verantwortlichen. Denn Eishockey ist f\u00fcr uns Fans <strong><em>die sch\u00f6nste Nebensache der Welt<\/em><\/strong>. Aber aufgrund des Coronavirus gab es nur eine einzige und richtige Option: vorzeitiger Saisonabbruch. Die Gesundheit aller ist wesentlich wichtiger als irgend ein Eishockeyspiel. Wir alle k\u00f6nnen nur hoffen, aus dieser Geschichte so unbeschadet wie nur m\u00f6glich herauszukommen, um bald wieder in unseren geregelten Alltag zur\u00fcckzukehren. Und irgendwann auch wieder die sch\u00f6nste Nebensache der Welt, n\u00e4mlich Eishockey, in den Arenen dieses Landes zu verfolgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch trotz all dieser schrecklichen Ereignisse in den letzten Tagen und Wochen wollen wir nicht auf ein Fazit der DEL-Saison 2019\/2020 verzichten. Wir wollen noch einmal auf die Saison der Eisb\u00e4ren Berlin zur\u00fcckblicken, in dem Fall ja leider nur die Hauptrunde. Aber auch diese verdient es, analysiert zu werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die vergangene Saison 2018\/2019 war keine gute f\u00fcr die Berliner. Man erlebte eine sehr unruhige Spielzeit mit viel mehr Tiefen als H\u00f6hen und einem zwischenzeitlichen Trainerwechsel von Cl\u00e9ment Jodoin zu St\u00e9phane Richer. Lange Zeit musste man gar um die Teilnahme an den Pre-Playoffs bangen. Wobei viele Fans sich es sogar gew\u00fcnscht h\u00e4tten, man w\u00fcrde diese mal verpassen, damit in der Gesch\u00e4ftsetage der Hauptst\u00e4dter endlich mal ein Umdenken in Sachen Kaderplanung stattfinden w\u00fcrde.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch nach der L\u00e4nderspielpause starteten die Berliner eine Aufholjagd und alle fragten sich, was mit dieser Mannschaft in der Pause passiert war. Am Ende sicherte man sich doch noch Platz Neun und traf in den darauffolgenden Pre-Playoffs auf die Straubing Tigers, welche man in zwei Spielen ausschaltete. Im Viertelfinale bekam man es dann mit dem amtierenden Deutschen Meister EHC Red Bull M\u00fcnchen zu tun, gegen den man aber nach sechs Spielen den K\u00fcrzeren zog, in diesen Duellen aber angedeutet hatte, zu was diese Mannschaft eigentlich zu Leisten im Stande gewesen w\u00e4re.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dennoch handelten die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren Berlin in der Sommerpause und so verlie\u00dfen gleich satte 14 Spieler den Verein. Man wollte also mit einem runderneuerten Team in die neue Saison gehen und da dann wieder angreifen. Daf\u00fcr musste man auch schmerzhafte Entscheidungen treffen. Wobei schmerzhaft meistens eher auf die Fans zutrifft, die den ein oder anderen Liebling ab sofort nicht mehr im Eisb\u00e4ren-Trikot sehen konnten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9053\" style=\"width: 257px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9053\" class=\"size-medium wp-image-9053\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-22-at-22.27.06-247x300.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-22-at-22.27.06-247x300.jpg 247w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-22-at-22.27.06-842x1024.jpg 842w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-22-at-22.27.06-768x934.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-22-at-22.27.06.jpg 870w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><p id=\"caption-attachment-9053\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>Hatte keinen so guten Stand bei den Eisb\u00e4ren-Fans: Sebastian Dahm (Foto: eisbaerlin.de\/Jasmin und walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auf der so wichtigen Torh\u00fcterposition wurde der Vertrag mit dem w\u00e4hrend der Hauptrunde verpflichteten Kevin Poulin nicht verl\u00e4ngert. Was aber nicht an seinen Leistungen lag, denn ohne ihn w\u00e4re man nicht mal in die N\u00e4he der Pre-Playoff-Teilnahme gekommen. So lag es wohl viel mehr an seinem schwierigen Charakter, weshalb man ihn nicht l\u00e4nger in Berlin haben wollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Statt Poulin verpflichteten die Berliner den d\u00e4nischen Nationalgoalie Sebastian Dahm (<em>siehe Foto links<\/em>), welcher vom Ligakonkurrenten Iserlohn Roosters an die Spree wechselte. Was vielen Fans jedoch nicht passte. F\u00fcr sie war Dahm einfach keine etatm\u00e4\u00dfige Nummer Eins, was viele ihn auch immer wieder sp\u00fcren lie\u00dfen. Das verunsicherte Dahm anfangs nat\u00fcrlich auch, doch sp\u00e4testens beim Duell gegen das NHL-Team Chicago Blackhawks zeigte er allen, was in ihm steckte und danach ging seine Formkurve steil nach oben. Dennoch war die Saison des Sebastian Dahms von vielen H\u00f6hen und Tiefen begleitet, zum Publikumsliebling schaffte er es demnach nicht bei allen Fans. Dennoch l\u00e4sst sich seine Statistik sehen. In 34 Spielen kassierte er 86 Gegentore, hatte eine Fangquote von 90,52 Prozent und feierte w\u00e4hrend der Hauptrunde drei Shutouts.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Hinter Dahm standen eigentlich mit Marvin C\u00fcpper und Maximilian Franzreb zwei junge Torh\u00fcter als Back-up parat, doch C\u00fcpper verletzte sich erneut und Maximilian Franzreb traute man diese Rolle anscheinend nicht wirklich zu. Wie die Eisb\u00e4ren mit ihren Youngsters umgehen, ist hinl\u00e4nglich bekannt und st\u00f6\u00dft allen Fans immer wieder sauer auf. Man hat schon einige Talente ziehen lassen, weil man deren Potential nicht erkannt hat.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So kam es, wie es kommen musste. Man zauberte Justin Pogge aus dem Hut, welcher aus Schweden von S\u00f6dert\u00e4lje SK in die Hauptstadt wechselte. Pogge sollte 17-mal zwischen den Pfosten stehen, kassierte dabei 38 Gegentore und wies eine Fangquote von 91,85 Prozent auf. Ihm gelang ein Shutout. Bei Pogge wechselte sich aber auch Licht und Schatten ab, auch er war nicht bei allen Fans der Eisb\u00e4ren beliebt, aber anscheinend mehr als Dahm. Seine manchmal riskante Spielweise sorgte f\u00fcr so manches graues Haar bei den Fans. Aber wenn diese Aktionen erfolgreich waren, so wie zuletzt beim abschlie\u00dfenden Hauptrundenspiel gegen Bremerhaven, als er das Tor von Mark Olver mit einem Sahne-Pass einleitete, dann musste man ihn daf\u00fcr einfach loben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ob wir beide Goalies ab September jedoch wieder sehen werden, ist derzeit noch unklar. Beide haben aktuell keinen Vertrag f\u00fcr die neue Saison und dann w\u00e4re da ja noch das Ger\u00fccht mit Mathias Niederberger, welcher demnach in der n\u00e4chsten Saison wieder im Berliner Tor stehen w\u00fcrde. Mit ihm w\u00fcrde den Berlinern ein Coup auf der Torh\u00fcterposition gelingen und sie w\u00e4ren schlagartig deutlich besser aufgestellt als mit Dahm und Pogge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Defensive gab es gleich f\u00fcnf Abg\u00e4nge und noch heute schmerzt allen sehr wahrscheinlich der<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8820\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8820\" class=\"size-medium wp-image-8820\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-26-at-19.26.36-300x198.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-26-at-19.26.36-300x198.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-26-at-19.26.36-1024x676.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-26-at-19.26.36-768x507.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-26-at-19.26.36-1536x1014.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-12-26-at-19.26.36.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8820\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>War eine Top-Verst\u00e4rkung in der Defensive und der punktbeste Verteidiger der Eisb\u00e4ren: Ryan McKiernan (Foto: Jasmin und Ela on Tour)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Abgang von Publikumsliebling Micki DuPont am meisten. Dazu verlie\u00dfen auch Youngster Maximilian Adam (zum Unmut vieler Fans), Jens Baxmann, Danny Richmond und Mark Cundari den Verein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dem gegen\u00fcber standen jedoch nur zwei Neuzug\u00e4nge, wenn gleich diese keine schlechten waren. Ryan McKiernan (<em>siehe Foto rechts<\/em>) kam von der D\u00fcsseldorfer EG und John Ramage aus der AHL von den Binghamton Devils in die Hauptstadt. Beide hatten ihre Aufgaben in der Verteidigung. W\u00e4hrend McKiernan durchaus in der Offensive Akzente setzen sollte, war es bei Ramage eher der defensivere Part, den er \u00fcbernehmen sollte. McKiernan schlug voll ein und war am Ende der Hauptrunde mit 35 Scorerpunkten der f\u00fcnftbeste Eisb\u00e4r in der internen Scorerwertung. Sechsmal traf er selbst, 29 weitere Tore bereitete McKiernan vor. F\u00fcr Ramage standen am Ende 13 Scorerpunkte (1 Tor\/12 Vorlagen) zu Buche. Er verrichtete in der Defensive gute Arbeit, kann aber in der neuen Saison durchaus noch zulegen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8925\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8925\" class=\"size-medium wp-image-8925\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200131_222118-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200131_222118-225x300.jpg 225w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200131_222118-768x1024.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200131_222118-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200131_222118.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><p id=\"caption-attachment-8925\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>War die erhoffte Verst\u00e4rkung im Sturm und sorgte f\u00fcr viele Tore im Eisb\u00e4ren-Trikot: Leo Pf\u00f6derl (Foto: eisbaerlin.de\/Jasmin und walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch in der Offensive verzeichneten die Berliner eine Vielzahl an Abg\u00e4ngen. Mit Jamie MacQueen verlor man den zweitbesten Scorer und mit 21 Toren besten Torj\u00e4ger. Ihm wurde sein mangelndes Defensiv-Verhalten zum Nachteil. Ihm folgte Youngster Cedric Schiemenz in den Schwarzwald zu den Schwenninger Wild Wings, wo MacQueen ja bekanntlich die Saison nicht beenden sollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die beiden Kumpels Brandon Ranford und Colin Smith konnten \u00fcberhaupt nicht \u00fcberzeugen und wurden somit gleich wieder weggeschickt. Die Vertr\u00e4ge von Martin Buchwieser und Daniel Fischbuch wurden aufgel\u00f6st. Auch Thomas Oppenheimer und Charlie Jahnke hatten keine Zukunft mehr in Berlin. Das man vor allem bei Fischbuch einen Fehler gemacht hatte, zeigte er in N\u00fcrnberg, wo er die Saison mit 48 Scorerpunkten (19 Tore\/29 Assists) als Top-Scorer beendete.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber nat\u00fcrlich hatten die Eisb\u00e4ren Verst\u00e4rkungen parat und diese schlugen fast vollends ein. Allen voran nat\u00fcrlich der ehemalige N\u00fcrnberger Leo Pf\u00f6derl (<em>siehe Foto links<\/em>), der nach Anfangsschwierigkeiten am Ende doch noch auf starke 37 Scorerpunkte (21\/16) kam und damit in der internen Wertung auf Platz Drei landete. Maxim Lapierre mit 34 (11\/23), der nachverpflichtete Landon Ferraro mit 21 (12\/9) und PC Labrie mit 20 Scorerpunkten (11\/9) spielten ebenso eine gute Saison und lieferten den Beweis daf\u00fcr ab, dass sie eine gute Verst\u00e4rkung f\u00fcr das Team waren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung war aber mit Abstand Youngster Lukas Reichel, welcher in seine ersten Profisaison voll einschlug. Am Ende standen 24 Scorerpunkte (12\/12) f\u00fcr den stark von der NHL umworbenen Youngster zu Buche. Man sollte nicht unbedingt davon ausgehen, dass wir ihn ab September wieder in Berlin auf dem Eis sehen werden. Sein Weg wird wohl aller Voraussicht nach in die NHL f\u00fchren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch zwei weitere Youngster machten auf sich aufmerksam. Sebastian Streu mit acht Scorerpunkten (6\/2) und Fabian Dietz mit drei Scorerpunkten (1\/2) spielten eine gute Saison. Ihnen geh\u00f6rt die Zukunft bei den Eisb\u00e4ren Berlin.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9054\" style=\"width: 232px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9054\" class=\"size-medium wp-image-9054\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_20190830_220943-1-222x300.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_20190830_220943-1-222x300.jpg 222w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_20190830_220943-1-756x1024.jpg 756w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_20190830_220943-1-768x1040.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_20190830_220943-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><p id=\"caption-attachment-9054\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>Seine Verpflichtung wurde vor der Saison massiv kritisiert, am Ende f\u00fchrte er die Eisb\u00e4ren aber zu Platz Vier und Heimrecht im Viertelfinale: Serge Aubin (Foto: eisbaerlin.de\/Jasmin und walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber auch auf der wichtigen Position hinter der Bank gab es eine Ver\u00e4nderung. Serge Aubin (<em>siehe Foto rechts<\/em>) \u00fcbernahm den Hauptstadtclub, begleitet von viel Kritik. Am Ende der Hauptrunde sollte diese aber verpufft sein, f\u00fchrte er die Eisb\u00e4ren doch mit seinen beiden Co-Trainern Craig Streu und Gerry Fleming auf einen starken vierten Platz, welcher vor Saisonbeginn auch das ausgegebene Saisonziel war. Dieses erreichten die Eisb\u00e4ren relativ problemlos am Ende, holten mit 94 Punkten satte 20 Z\u00e4hler mehr als in der Vorsaison und erreichten sicher das Viertelfinale, in welchem sie Heimrecht gehabt h\u00e4tten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch auch wenn sich das jetzt alles so positiv liest, so einfach war der Saisonbeginn \u00fcberhaupt nicht. Der war, genauso wie die Vorbereitung, sehr holprig. Gleich die ersten vier Testspiele setzte man in den Sand und schon sahen sich die Kritiker best\u00e4tigt. Darunter waren auch ein peinliches 4:5 beim Kooperationspartner Wei\u00dfwasser sowie ein 3:8-Debakel bei Aubins Ex-Club Vienna Capitals.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Mannschaft riss sich zusammen und konnte die restlichen vier Testspiele gewinnen, darunter war auch ein 5:4-Sieg beim einzigen Heim-Testspiel im altehrw\u00fcrdigen Wellblechpalast gegen die Tschechen vom HC Dynamo Pardubice. Man ging also mit gemischten Gef\u00fchlen in die neue DEL-Saison.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8571\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8571\" class=\"size-medium wp-image-8571\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190929_205117-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190929_205117-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190929_205117-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190929_205117-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8571\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>Sebastian Dahm mit einer seiner zahlreichen Paraden gegen Chicago. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und man startete mit einem 4:1-Heimsieg gegen die Grizzlys Wolfsburg in die neue Spielzeit, man begeisterte die Fans schon im ersten Spiel mit tollen Kombinationen und sch\u00f6nen Toren. Doch schon am 2. Spieltag landete man wieder auf dem harten Boden der Realit\u00e4t, kam in Bremerhaven mit 0:5 unter die R\u00e4der und zeigte dabei eine vollkommen indiskutable Leistung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und so sollte es zun\u00e4chst auch weitergehen. Heimspiele konnte man siegreich gestalten, auf fremden Eis war lange Zeit nichts zu holen. Zwischendurch gab es aber dann doch mal eine Heimniederlage, wenn gleich diese nach einer ganz starken Leistung gegen das NHL-Team der Chicago Blackhawks passierte, welchen man nach starkem Kampf am Ende mit 1:3 unterlegen war (<em>siehe Foto links<\/em>).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kurz darauf folgte der Tiefpunkt in der noch jungen DEL-Saison, denn am 02. Oktober 2019 verloren die Eisb\u00e4ren trotz einer guten Leistung mit 1:3 bei den Iserlohn Roosters am Seilersee und st\u00fcrzten ans Tabellenende. Man hatte anfangs noch Probleme mit dem neuen System von Serge Aubin, musste zudem viele neue Spieler integrieren. Dass das dauern w\u00fcrde, war allen Beteiligten aber im Vorfeld klar gewesen. Doch die Eisb\u00e4ren behielten die Ruhe und blieben geduldig.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im darauffolgenden Ausw\u00e4rtsspiel gelang mit einem 2:1 bei den Augsburger Panthern der erste Ausw\u00e4rtssieg der Saison. Es war der Auftakt zu einer vier Spiele andauernden Siegesserie der Berliner, welche mit einem derben 0:4 in D\u00fcsseldorf enden sollte. Doch auch darauf antworteten die Eisb\u00e4ren mit zwei deutlichen Siegen gegen N\u00fcrnberg (6:2) und in Ingolstadt (4:1), ehe M\u00fcnchen die Siegesserie in der Arena am Ostbahnhof mit einem 5:3-Sieg beendete.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der Mannschaft mangelte es w\u00e4hrend der Hauptrunde immer wieder an der Konstanz. Zu selten schaffte man es, mal dauerhaft \u00fcber 60 Minuten sein Spiel durchzuziehen. Was aber im Vergleich zur Vorsaison nicht so schlimm war, denn die Mannschaft blieb dennoch stets ruhig und geduldig, fand so sehr oft dennoch einen Weg, um die Spiele siegreich zu gestalten. Ein Zeichen der unglaublichen Moral und des unb\u00e4ndigen Willens innerhalb dieses Teams.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und doch gab es auch kleinere Aussetzer wie das 3:7 in Mannheim, was f\u00fcr jeden Eisb\u00e4ren-Fan sehr schmerzhaft gewesen war. Es war eben nicht alles so gut in dieser Saison. Auch defensiv hatte man Spiele dabei, wo Trainer Serge Aubin gar nicht mehr hingucken wollte. Anfang Dezember kassierte man gegen Wolfsburg, K\u00f6ln und in Schwenningen drei Niederlagen am St\u00fcck und fing sich satte 15 Gegentore ein. Doch auch in den Heimspielen gegen K\u00f6ln und Wolfsburg w\u00e4re da wieder die Geschichte mit der Moral zu erz\u00e4hlen, denn trotzdem schafften es die Berliner, in beiden Spielen jeweils noch einen Punkt mitzunehmen. Weil sie eben nie aufgaben, immer bis zum Schluss k\u00e4mpften und so manch wertvollen Punkt doch noch ergatterten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die einzige Entt\u00e4uschung zu Hause war eigentlich das 1:5 eine Woche vor Weihnachten gegen die<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8847\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8847\" class=\"size-medium wp-image-8847\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-01-03-at-22.03.56-300x137.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"137\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-01-03-at-22.03.56-300x137.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-01-03-at-22.03.56-1024x468.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-01-03-at-22.03.56-768x351.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-01-03-at-22.03.56.jpg 1480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8847\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>Die Eisb\u00e4ren Berlin hatten sehr oft allen Grund zum Jubeln vor der Fankurve. (Foto: eisbaerlin.de\/Jasmin und walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Krefeld Pinguine, als die Mannschaft nicht wiederzuerkennen war. Vor allem deswegen, weil drei Tage sp\u00e4ter die Adler Mannheim mit dem selben Ergebnis zur\u00fcck in die Kurpfalz geschickt wurden. Aber auch daf\u00fcr hatten die Eisb\u00e4ren eine Erkl\u00e4rung, denn man gehe nat\u00fcrlich mit einer anderen Anspannung in Spiele gegen die Top-Teams als in Spiele gegen die vermeintlichen kleinen Teams.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und so ging die Hauptrunde munter weiter, Siege und Niederlagen wechselten sich immer wieder ab, so eine richtige Sieges- oder Niederlagenserie kam auch nicht zu Stande. Weil die Eisb\u00e4ren immer wieder punkteten und die Top-Drei oben im sp\u00e4teren Saisonverlauf zu schw\u00e4cheln begann, bot sich den Berlinern Ende Januar die dicke Chance auf Platz Drei. Im direkten Duell gegen Straubing h\u00e4tte man denen noch n\u00e4her auf die Pelle r\u00fccken k\u00f6nnen, doch am Ende verlor man mit 1:2.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber nach dieser Niederlage starteten die Hauptst\u00e4dter ihre l\u00e4ngste Siegesserie der Hauptrunde, gewannen f\u00fcnfmal in Folge und bewiesen w\u00e4hrend dieser einmal mehr ihre unglaubliche Moral. Immer wieder fanden sie einen Weg, Spiele zu gewinnen. Auch ein Verdienst des neuen Trainers Serge Aubin, der aus den Eisb\u00e4ren wieder ein Top-Team geformt hat. Und dieses hat er am Ende der Hauptrunde bekanntlich bis auf Platz Vier und dem Heimrecht im Viertelfinale gef\u00fchrt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Geschichte weiterschreiben konnte er aber nicht mehr, denn der Coronavirus stoppte mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb in der DEL. Dabei w\u00e4re es sehr spannend gewesen, den weiteren Werdegang dieses Prozesses, wie ihn Chefcoach Serge Aubin immer wieder genannt hatte, zu verfolgen. Zwar hatte man mit der DEG einen dicken Brocken als Gegner vor der Brust, doch gelten in den Playoffs immer eigene Gesetze. Und dieser Truppe w\u00e4re in den Playoffs einiges zuzutrauen gewesen. Vielleicht sogar der Griff nach dem achten Stern. Leider werden wir nie erfahren, wie dieses Kapitel ausgegangen w\u00e4re.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und dennoch kann man voller Stolz auf diese Hauptrunde zur\u00fcckblicken. Serge Aubin hat die Freude am Eishockey zur\u00fcck nach Berlin gebracht. Er hat die Eisb\u00e4ren Berlin wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur gef\u00fchrt und das unter gar nicht so einfachen Bedingungen. Denn die Kritik am Richer-Kumpel war eingangs der Saison sehr gro\u00df gewesen, aber er hat es am Ende allen Kritikern gezeigt und die Eisb\u00e4ren auf Platz Vier gef\u00fchrt und zur direkten Viertelfinal- und CHL-Qualifikation. Und das in einer Saison des gro\u00dfen Umbruchs in Berlin.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9055\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9055\" class=\"size-medium wp-image-9055\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-10-27-at-16.56.23-300x209.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-10-27-at-16.56.23-300x209.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-10-27-at-16.56.23-1024x713.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-10-27-at-16.56.23-768x535.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2019-10-27-at-16.56.23.jpg 1276w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9055\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>Spielte mit 49 Scorerpunkten und 23 Toren die Saison seines Lebens: Marcel Noebels (Foto: eisbaerlin.de\/Jasmin und walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch mal abgesehen von der Torh\u00fcterposition haben die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren richtig gute Arbeit im Sommer 2019 geleistet. Sie haben wieder eine schlagkr\u00e4ftige Truppe zusammengestellt, die in den Playoffs ein W\u00f6rtchen h\u00e4tte mitreden k\u00f6nnen. Sie haben das Team gezielt verst\u00e4rkt und somit dem Kader mehr Tiefe verliehen. Waren die Eisb\u00e4ren in der Vergangenheit meist von einer Reihe abh\u00e4ngig, so waren es in diesem Jahr gleich vier Reihen, die ein Spiel h\u00e4tten entscheiden k\u00f6nnen. Dennoch gab es auch in dieser Saison <em>die<\/em> eine Top-Reihe, n\u00e4mlich die von James Sheppard, Leo Pf\u00f6derl und Marcel Noebels (<em>siehe Foto links<\/em>). Letzterer spielte mit 49 Scorerpunkten (23\/26) die Saison seines Lebens. Und genau deswegen bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren nicht erneut einen Fehler machen, in dem sie den Vertrag von James Sheppard nicht verl\u00e4ngern. Mit dieser Top-Reihe ist in der n\u00e4chsten Saison alles m\u00f6glich. Wenn man nat\u00fcrlich auch dann wieder \u00fcber diese Tiefe im Kader verf\u00fcgen wird. So viel d\u00fcrfte sich nach dieser Saison eigentlich nicht \u00e4ndern. Man wird den Kader wohl wieder punktuell verst\u00e4rken und schauen, wo man noch Handlungsbedarf hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dabei steht an erster Stelle sicherlich die Torh\u00fcterposition, denn diese war die einzige, wo den Eisb\u00e4ren nicht der Gl\u00fccksgriff gelungen ist. Weder Sebastian Dahm noch Justin Pogge konnten vollends \u00fcberzeugen, was aber sicherlich auch am sehr gro\u00dfen Schatten der beiden ehemaligen Goalies Rob Zepp und Petri Vehanen liegt. Die Eisb\u00e4ren haben nach wie vor noch nicht den Nachfolger f\u00fcr die beiden Top-Goalies gefunden. Bisher, denn ab der kommenden Saison k\u00f6nnte ja Mathias Niederberger wieder zwischen den Pfosten des Eisb\u00e4ren-K\u00e4figs stehen. Und dann h\u00e4tte man endlich wieder einen absoluten Top-Goalie, wenn nicht sogar den besten in der DEL.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ansonsten bleibt abzuwarten, wo die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren Handlungsbedarf sehen, sowohl in der Defensive als auch Offensive. Wie geht es mit Florian Busch und Sean Backman weiter, werden wir sie \u00fcberhaupt noch einmal auf dem Eis sehen. Was wird aus Andr\u00e9 Rankel, Constantin Braun, Frank H\u00f6rdler und Co?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was f\u00fcr mich w\u00e4hrend der Saison immer wieder unverst\u00e4ndlich war, war die Kritik an Florian Kettemer. Ja, &#8222;Ketti&#8220; hatte in der vergangenen Saison mit zehn Toren und neun Vorlagen voll eingeschlagen, kam in dieser Saison aber nur noch auf ein Tor und 13 Vorlagen. Was aber auch nur daran lag, dass er im System von Serge Aubin eine vollkommen andere, defensivere Rolle eingenommen hatte und somit klar war, dass er nicht wieder so viele Tore schie\u00dfen w\u00fcrde. Das haben viele leider vergessen, als sie der Meinung waren, Kettemer k\u00f6nne gehen. Ihn werden wir hoffentlich auch in der n\u00e4chsten Saison noch in Berlin sehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und dann w\u00e4re da nat\u00fcrlich noch Lukas Reichel. Was passiert im NHL-Draft? Wird er seine Chance in<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8931\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8931\" class=\"size-medium wp-image-8931\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200202_172737-300x182.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"182\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200202_172737-300x182.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200202_172737-1024x622.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200202_172737-768x466.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200202_172737-1536x933.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200202_172737-2048x1243.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8931\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>War <strong>die<\/strong> Entdeckung der Saison: Youngster Lukas Reichel (Foto: eisbaerlin.de\/Jasmin und walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">der NHL bekommen? Und diese nutzen? Zu w\u00fcnschen w\u00e4re es ihm und das Potential f\u00fcr \u00dcbersee hat er allemal. Und bei den anderen Youngsters um Sebastian Streu und Fabian Dietz bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen diese Talente nicht schon wieder vergraulen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aus meiner Sicht besteht nicht so viel Handlungsbedarf im Kader, aber an kleinen Stellschrauben kann schon gedreht werden. Weg vom Kaderpersonal hin zu einem Thema, was die Eisb\u00e4ren auch schon die letzte Saison begleitete. Die mangelnde Disziplin und die zu vielen Strafzeiten hat man nach wie vor nicht in den Griff bekommen. Daran muss man dringend arbeiten, denn auf der Strafbank gewinnt man eben keine Spiele. Wenn gleich es eine gute \u00dcbung f\u00fcr das Penaltykilling war, denn dort stellte man in der abgelaufenen Saison das zweitbeste Unterzahlspiel. Daf\u00fcr war man im Powerplay das drittschlechteste Team, auch da gab es also keine Ver\u00e4nderung im Vergleich zu den Vorjahren. Auch daran muss man im Sommer arbeiten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9025\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9025\" class=\"size-medium wp-image-9025\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20200303-WA0011-300x180.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20200303-WA0011-300x180.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20200303-WA0011-768x461.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20200303-WA0011.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9025\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>Viele Tore konnte der viertbeste Angriff der Liga in dieser Saison bejubeln. (Foto eisbaerlin.de\/Jasmin und Netti)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ansonsten bleibt im Vergleich zur Vorsaison festzuhalten, dass man sich fast ausnahmslos verbessert hat. Man erzielte 23 Tore mehr und kassierte daf\u00fcr 20 Gegentreffer weniger. Statt dem viertschlechtesten Angriff und der neuntbesten Defensive im Vorjahr stellte man nun den viertbesten Angriff und die f\u00fcnfbeste Defensive der Liga. Nach 26 Siegen und 26 Niederlagen in der Vorsaison standen nun 32 Siege und nur 20 Niederlagen zu Buche, davon f\u00fcnf erst in der Verl\u00e4ngerung oder im Penaltyschie\u00dfen. Zu Hause gewann man 18-mal und somit viermal mehr als letzte Saison, ausw\u00e4rts standen 14 Siege und damit zwei mehr als im Vorjahr zu Buche. In der Vorsaison trafen sieben Spieler zweistellig, diese Saison waren es neun. Im Vorjahr waren Jamie MacQueen mit 21 Toren und Marcel Noebels mit 25 Vorlagen die besten Spieler in der jeweiligen Kategorie. Dieses Jahr war Marcel Noebels mit 23 Toren der Top-Torsch\u00fctze der Eisb\u00e4ren und Ryan McKiernan mit 29 Vorlagen der beste Torvorbereiter. Marcel Noebels verbesserte seine Statistik aus dem Vorjahr um satte 15 Scorerpunkte (14 Tore\/ein Assist mehr). In der letzten Saison kamen vier Spieler auf 30 und mehr Scorerpunkte, in dieser Saison waren es sieben Spieler, zwei davon kamen sogar auf 40 und mehr Scorerpunkte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch daran sieht man also, dass die Eisb\u00e4ren Berlin in der abgelaufenen Saison einen gro\u00dfen Schritt nach vorne gemacht haben und sich im letzten Sommer sehr gut verst\u00e4rkt haben. Daran muss man in der viel zu fr\u00fch begonnenen Sommerpause nun ankn\u00fcpfen und erneut eine schlagkr\u00e4ftige Truppe zusammenstellen, die dann ab September wieder den Angriff auf den achten Stern startet. Viel \u00e4ndern muss man ja eigentlich nicht, nur punktuell wird es Ver\u00e4nderungen geben. Von drei bis f\u00fcnf Neuzug\u00e4ngen ist zu h\u00f6ren. Diesmal sollte es eigentlich auch nicht die Probleme zu Saisonbeginn geben, wie es in diesem Jahr der Fall war. Denn dann ist der Trainer und dessen System nicht mehr neu und auch die Spieler kennen sich fast alle schon wesentlich besser als in diesem Jahr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bis es aber so weit ist und wir wieder in die Arenen des Landes d\u00fcrfen und unserem Lieblingssport<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9038\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9038\" class=\"size-medium wp-image-9038\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200308_125926_bigger-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200308_125926_bigger-300x150.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200308_125926_bigger-1024x513.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200308_125926_bigger-768x385.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200308_125926_bigger-1536x770.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20200308_125926_bigger.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-9038\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><em>Hoffen wir, dass wir bald wieder in die Arena am Ostbahnhof gehen d\u00fcrfen. (Foto: eisbaerlin.de\/Jasmin und walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">zuschauen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir mindestens noch bis September warten. Dann soll die neue Saison in der DEL beginnen. Wenn wir bis dahin den Coronavirus in den Griff bekommen haben. Denn auch am Ende dieses Saisonfazits will ich nochmal darauf hinweisen, dass <em><strong>Eishockey die sch\u00f6nste Nebensache der Welt<\/strong><\/em> ist und wir uns sehr gerne immer wieder \u00fcber Siege, Punkte und Meisterschaften unseres Teams freuen. Aber der gr\u00f6\u00dfte Schatz, den wir alle haben, ist unsere Gesundheit und diese ist durch nichts zu ersetzen. In diesem Sinne hoffe ich, dass wir alle unbeschadet durch diese Zeit kommen und uns dann alle gesund und munter im September in der Arena am Ostbahnhof wiedersehen werden!<\/span><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">An dieser Stelle auch mal ein Riesengro\u00dfes Dankesch\u00f6n an Jasmin f\u00fcr die vielen tollen \u00dcbersetzungen der englischen Interviews in der Mixed Zone und die Bearbeitung der Spielbilder. Und auch ein Riesengro\u00dfes Dankesch\u00f6n an Steffi, die f\u00fcr Euch in dieser Saison auch den ein oder anderen Spielbericht verfasst hat. Auch Ihr habt gro\u00dfartige Arbeit geleistet, vielen lieben Dank daf\u00fcr!<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Bleibt mir noch Euch Danke zu sagen f\u00fcr Eure Treue w\u00e4hrend der abgelaufenen DEL-Saison. Ich hoffe, Ihr kommt alle gut durch diese schwere Zeit und dann w\u00fcrde ich mich riesig freuen, Euch ab September wieder als treue Leser begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen!<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sp\u00e4testens heute Nachmittag h\u00e4tten alle acht Teilnehmer f\u00fcr das diesj\u00e4hrige Playoff-Viertelfinale in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fest gestanden. Dann h\u00e4tten auch Vorrundensieger EHC Red Bull M\u00fcnchen und der Titelverteidiger Adler Mannheim endlich ihren Gegner in der Runde der letzten Acht gehabt. Wir h\u00e4tten uns mit der Vorschau auf die&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2020\/03\/15\/die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2019-2020-eine-spielzeit-in-der-es-in-den-playoffs-haette-sehr-weit-gehen-koennen\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8907,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,352,137,211,287,386,414,267,5],"tags":[],"class_list":["post-9048","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-impressionen","category-mercedes-benz-arena","category-saison-2019-2020","category-saisonfazit-2019-2020","category-walkers-meinung","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9048"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9048\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9056,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9048\/revisions\/9056"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8907"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}