{"id":8942,"date":"2020-02-12T23:03:44","date_gmt":"2020-02-12T22:03:44","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8942"},"modified":"2020-02-12T23:04:59","modified_gmt":"2020-02-12T22:04:59","slug":"im-dialog-mit-kai-wissmann-und-ryan-mckiernan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2020\/02\/12\/im-dialog-mit-kai-wissmann-und-ryan-mckiernan\/","title":{"rendered":"&#8222;Im Dialog mit&#8230;&#8220; Kai Wissmann und Ryan McKiernan"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Die L\u00e4nderspielpause in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist vorbei und ab Freitagabend jagen die Eisb\u00e4ren Berlin wieder dem Puck hinterher. Mit dem Ausw\u00e4rtsspiel bei den Krefeld Pinguinen beginnt der Hauptrunden-Endspurt mit noch genau zehn Punktspielen bis zu den Playoffs. In diesen wollen die Eisb\u00e4ren nat\u00fcrlich so viele Punkte wie m\u00f6glich holen, um dann bestm\u00f6glich in die Playoffs zu starten. Bevor es aber soweit ist, stand heute Abend erst einmal noch ein lockeres Beisammensein im <em>Loretta<\/em> statt, wo nach langer Zeit mal wieder die Veranstaltung <em>&#8222;Im Dialog mit&#8230;&#8220;<\/em> statt fand. Zu Gast waren diesmal die beiden Verteidiger der Berliner Kai Wissmann und Ryan McKiernan. F\u00fcr alle, die heute Abend nicht dabei sein konnten, fassen wir den Abend noch einmal kurz zusammen und geben Euch einen Einblick in die \u00e4u\u00dferst interessanten Antworten der beiden Jungs.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8943\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8943\" class=\"size-medium wp-image-8943\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-02-12-at-20.36.35-1-300x204.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-02-12-at-20.36.35-1-300x204.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-02-12-at-20.36.35-1-1024x698.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-02-12-at-20.36.35-1-768x523.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/WhatsApp-Image-2020-02-12-at-20.36.35-1.jpg 1294w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8943\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #000000;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Abend begann mit einer Schnell-Fragerunde, sozusagen dem Warm-up, wie es im Eishockey nun einmal \u00fcblich ist. Schon da bekam man interessante Antworten, wie zum Beispiel, dass die beiden Jungs Leo Pf\u00f6derl Karten f\u00fcr ein Metallica-Konzert schenken w\u00fcrden, Florian Kettemer wiederum Karten f\u00fcr ein Helene Fischer Konzert. F\u00fcr Austin Ortega w\u00e4re es demnach ein Tanzkurs. Die kleine Schnell-Fragerunde lockerte die beiden Verteidiger erst einmal auf und sorgte durchaus f\u00fcr lustige Antworten. Wie das Beispiel Charlie Jahnke zeigt, dem Kai Wissmann unbedingt einen Wecker schenken w\u00fcrde, da er st\u00e4ndig verschl\u00e4ft. Aber nat\u00fcrlich ging es auch um ernstere Fragen und Antworten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ryan McKiernan kam ja vor der Saison von der D\u00fcsseldorfer EG nach Berlin, kam aber bereits vorher gut in Europa herum. Er spielte vor seinem Engagement in Deutschland bereits in Schweden und \u00d6sterreich. Die Nummer 58 wurde auf die Unterschiede in Sachen Eishockey in diesen drei L\u00e4ndern angesprochen:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Eishockey in Europa ist nat\u00fcrlich anders als in den USA, man muss besser Eislaufen. Es gibt nat\u00fcrlich auch einen Unterschied zwischen den L\u00e4ndern. Ich glaube, dass Eishockey in Deutschland ist besser als in \u00d6sterreich und als in der zweiten schwedischen Liga. Ich finde es toller in \u00d6sterreich oder Deutschland zu spielen, aber nicht so in Schweden, weil es in Deutschland und \u00d6sterreich eine Mischung aus Spielern aus den USA und deutschen oder \u00f6sterreichischen Spielern gibt. In Schweden war ich fast alleine als ausl\u00e4ndischer Spieler. Ich hatte zwar ein sehr gutes Verh\u00e4ltnis zu meinen Teamkameraden, aber in die Kultur des Landes rein zu kommen, war etwas schwierig, weil ich keine weiteren Ausl\u00e4nder an meiner Seite hatte.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kai Wissmann dagegen erlebte seinen Durchbruch in Berlin und ist seitdem dort auch gl\u00fccklich. Die Nummer Sechs sprach \u00fcber seine Anfangszeit und wie er es zum Profi in der Hauptstadt geschafft hat:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es war nat\u00fcrlich auch nicht einfach. Ich glaube meine ersten paar Spiele habe ich noch mit 17 gemacht, aufgrund von vielen Verletzungen nat\u00fcrlich. Aber dadurch konnte man sich nat\u00fcrlich empfehlen und ich denke, so geht es bei den meisten los. Dass es dann so geklappt hat und ich mit 18,19 noch mehr spielen konnte und seitdem hier spiele, darauf bin ich schon sehr stolz.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir aber wieder zur\u00fcck zu McKiernan, den Neu-Eisb\u00e4r. Warum wechselte dieser so sympathische und f\u00fcr die Eisb\u00e4ren-Verteidigung so wichtige Spieler \u00fcberhaupt vom Rhein an die Spree. Was waren die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Wechsel?<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich wollte f\u00fcr eine Mannschaft spielen, die jedes Jahr die Chance hat, eine Meisterschaft zu gewinnen. Ich komme aus einer gro\u00dfen Stadt und ich liebe gro\u00dfe St\u00e4dte. Als ich geh\u00f6rt hatte, dass Berlin an mir interessiert war, dass machte mich sehr gl\u00fccklich. Ich wollte nat\u00fcrlich schon seit ein paar Jahren in Berlin spielen und jetzt bin ich sehr, sehr stolz und gl\u00fccklich, dass ich hier bin.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In so einer Mannschaft spielen nat\u00fcrlich immer viele verschiedene Nationalit\u00e4ten zusammen. Kai Wissmann wurde darauf angesprochen, dass es ja fr\u00fcher eher eine Trennung zwischen deutschen und ausl\u00e4ndischen Spielern gegeben hatte. Wie sieht es denn eigentlich in diesem Jahr damit aus?<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ja, dieses Jahr ist schon auff\u00e4llig, dass wir alle gut miteinander auskommen. Auch gerade in der Kabine, auf dem Eis, beim Training, wir haben alle Spa\u00df zusammen. Egal ob der Lukas jetzt 17 ist und ein \u00e4lterer Spieler 35, jeder wird integriert und aufgenommen. Das Alter ist v\u00f6llig egal.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was in einem Eishockey-Team nat\u00fcrlich von enormer Bedeutung ist, ist der Torh\u00fcter. Und da haben die Berliner ja seit diesem Jahr mit Justin Pogge einen neuen Goalie zwischen den Pfosten stehen. Und dieser ist ja f\u00fcr seine Ausfl\u00fcge aus dem Tor bekannt. Wie geht man als Verteidiger eigentlich damit um. Kai Wissmann findet das gar nicht mal so schlecht:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ja, er spielt auf jeden Fall einen etwas anderen Stil als Sebastian Dahm. Vor allem geht er immer sehr gerne aus dem Tor. In jeder Situation eigentlich, in der er kann, spielt er den Puck. Und das ist f\u00fcr uns als Verteidiger nat\u00fcrlich gut, weil er stoppt ihn oft und so kommen die Gegner erst gar nicht in den Forecheck gegen uns. F\u00fcr uns ist es dann wichtig, dass wir ihm nicht entgegen laufen sondern dass wir uns in den beiden Ecken anbieten, ihm somit zwei Optionen geben. Wenn dann der gegnerische St\u00fcrmer auf den Torh\u00fcter l\u00e4uft, hat er eigentlich immer eine Option, einem der beiden Verteidiger den Puck zuzuspielen. Wenn der Torwart nat\u00fcrlich nicht so raus kommt, dann m\u00fcssen wir halt ein bisschen die Laufwege ver\u00e4ndern und daran mussten wir uns am Anfang gew\u00f6hnen und auch mit Pogge kommunizieren, damit wir ihn nicht in Schwierigkeiten bringen und er uns nicht. Das haben wir dann gut hinbekommen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vor dem Torh\u00fcter ist dann aber auch die Verteidigung enorm wichtig. Und da machen die Eisb\u00e4ren in dieser Saison einen stabileren Eindruck, obwohl sie da einige Ver\u00e4nderungen hatten. Wie lange dauert es denn dann eigentlich, bis man sich dann als Defensive wieder findet. Kai Wissmann dazu:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Klar, wir haben daf\u00fcr die Vorbereitung. Aber das ist ein Prozess und der h\u00f6rt eigentlich nie auf. Der geht nach wie vor und wird auch nie enden. Das ist bei den Gegnern ja genauso. Und ich denke, es ist auch gar nicht schlecht, wenn immer mal ein paar neue Spieler kommen, ein bisschen frischen Wind rein bringen. Und dieses Jahr waren die neuen Spieler f\u00fcr uns sehr gut und ja, jetzt hoffen wir, dass wir noch besser werden.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nicht nur die Spieler sind neu, nein, auch das Trainerteam und dass damit verbundene neue System von Serge Aubin. Wie gef\u00e4llt den beiden Jungs denn eigentlich sein offensiv ausgerichtetes System? Kai Wissmann findet es sehr gut:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich finde das System sehr gut. Wir haben es ja dann, als wir viele Verletzte hatten, auch ein bisschen umgestellt, aufgrund der wenigen Spieler die wir hatten. Davor waren wir noch aggressiver und dann haben wir ein bisschen mehr die Mitte verteidigt und jetzt im letzten Spiel, als wir wieder ein volles Line-up hatten, sind wir wieder zum aggressiven zur\u00fcckgegangen. Also mir pers\u00f6nlich gef\u00e4llt das aggressive sehr gut, dass auch wir Verteidiger schon vorne angreifen k\u00f6nnen und nicht nur zur\u00fcck stehen und die Mitte halten.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ryan McKiernan best\u00e4tigte das mit einem lockeren &#8222;Genau&#8220;. Die Jungs sind sich halt einig, harmonieren eben sehr gut zusammen. Harmonisch geht es zwischen Berlin und Mannheim aber \u00fcberhaupt nicht zu. Aber genau Mannheim ist am Sonntag der Gegner im ersten Heimspiel nach der L\u00e4nderspielpause. Wissen die Spieler eigentlich von der Rivalit\u00e4t zwischen den beiden Teams? Kai Wissmann hat das bereits fr\u00fch zu Hause in Schwenningen mitbekommen:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Also ich wei\u00df es sehr sicher. Ich wusste es auch schon, bevor ich f\u00fcr die Eisb\u00e4ren gespielt habe. Damals habe ich noch in Schwenningen mit meiner Familie auf der Couch das DEL-Finale angeschaut, als die Eisb\u00e4ren das noch wahnsinnig gedreht haben am Ende in Mannheim. Also mir ist es durchaus vorher schon bewusst gewesen, dass da eine ganz besondere W\u00fcrze im Spiel ist. Ich freue mich auf das Spiel und wir wollen nat\u00fcrlich wie im letzten Heimspiel gewinnen. Eindeutig gewinnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und wie sieht es Ryan McKiernan?<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich wei\u00df, dass das Spiel f\u00fcr uns sehr wichtig ist. Aber pers\u00f6nlich bestreite ich jedes Spiel wie ein neues Spiel. Wir k\u00e4mpfen, wir wollen unser bestes Eishockey spielen. Nat\u00fcrlich, gegen Mannheim m\u00fcssen wir etwas schneller mit dem Puck spielen, mehr aggressiv spielen. Aber die n\u00e4chsten zehn Spiele sind alle wichtig.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gegen Mannheim wird es bestimmt auch wieder &#8222;Trash-Talk&#8220; zwischen den Spielern geben. Aber was genau sagen sich die Jungs da unten auf dem Eis dann eigentlich? Ryan McKiernan mit einer lustigen Antwort dazu:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ja wir fragen, wie es ihrer Mutter geht und wie es ihnen seit dem letzten Match geht, als wir uns das letzte Mal gesehen haben. Nein. Jeder Spieler ist da anders. Es entsteht viel aus der jeweiligen Situation heraus.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung bei den Eisb\u00e4ren in dieser Saison ist definitiv der erst 17-j\u00e4hrige Lukas Reichel, welcher nach der Saison sehr wahrscheinlich ganz fr\u00fch im NHL-Draft gezogen und dessen Zukunft dann wohl in den Staaten liegen wird. Wie finden die beiden Jungs das \u00fcberhaupt? Kai Wissmann \u00fcber Lukas Reichel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich freu mich sehr, dass wir Lukas im Team haben. Es macht Spa\u00df, ihm im Training zu beobachten, auch im Vergleich zur Saisonvorbereitung, wie weit er jetzt schon ist im Vergleich zum ersten Training mit uns. In dem Alter kann man solche Sch\u00fcbe machen, das ist gigantisch. Ich freue mich sehr, dass er bei uns spielt, dass er auch so viel Eiszeit kriegt und sich entwickeln kann. Und ja, ich dr\u00fccke ihm die Daumen f\u00fcr den NHL-Draft.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und Ryan McKiernan wird nach dem NHL-Draft eine Party zusammen mit PC Labrie, Maxim Lapierre und Louis-Marc Aubry f\u00fcr Lukas Reichel schmei\u00dfen:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich finde Lukas unglaublich. Wie Kai schon gesagt hat, er ist seit dem ersten Training so viel besser geworden. Es macht den Eindruck, dass es Lukas sehr leicht f\u00e4llt, Eishockey zu spielen. Er beherrscht dieses Spiel mit einer gro\u00dfen Leichtigkeit, was ihm sp\u00e4ter helfen wird, mit dem Druck, der sp\u00e4ter kommen wird, umzugehen und diesem Stand zu halten. Ich bin sehr gl\u00fccklich f\u00fcr ihn, der NHL-Draft wird in Montreal im Juni sein und ja, ich, Lapierre, PC und Louis-Marc werden danach eine Party f\u00fcr ihn machen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir aber wieder zur\u00fcck zu dieser Saison und einer gro\u00dfen Thematik bei den Fans. Wie erkl\u00e4ren Kai Wissmann und Ryan McKiernan die unterschiedlichen Leistungen gegen die Top-Teams und die vermeintlichen kleinen Teams. Ryan McKiernan versucht es, zu erkl\u00e4ren:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das ist eines der schwersten Dinge in einer Saison. Dein bestes Eishockey spielen und alles geben auch gegen die nicht so guten Mannschaften. Es ist mental schwer. Aber wir versuchen es, besser zu machen. Weil wir brauchen alle Punkte in den letzten zehn Spielen. Schade, dass es passiert ist, aber in den letzten Spielen m\u00fcssen wir mental da sein.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kai Wissmann erg\u00e4nzte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Man darf auch nicht vergessen, dass der Gegner auch her kommt, um das Spiel zu gewinnen. Also die kommen nicht mit der Einstellung, okay, wir schenken den Sieg hier her in Berlin, Kaffee-Fahrt, wir haben eh keine Chance. Und jetzt zum Beispiel gegen Schwenningen zu Hause. Die haben sehr defensiv gespielt, haben es uns auch dadurch schwer gemacht. Die haben nach vorne eigentlich nicht viel versucht. Und wir haben die ganze Zeit Puckbesitz gehabt, haben versucht und gemacht. Aber wir sind halt nicht in die Mitte rein gekommen, weil sie die gut verteidigt haben. Dann ist es am Ende halt so ein Geduldspiel, was f\u00fcr die Fans nicht so sch\u00f6n zum anschauen ist, weil es vielleicht auch langweilig ist. Aber wir d\u00fcrfen dann halt nicht die Geduld verlieren und schon zu viel in den ersten 20 Minuten erzwingen. Weil dann kann das auch ganz schnell nach hinten losgehen mit Kontern gegen uns. Und so wie jetzt gegen Schwenningen haben wir es ja gezeigt. Wie ist es ausgegangen, 2:0, ich wei\u00df es gar nicht mehr. 2:1, also wir haben es gewonnen und das ist halt das Wichtigste, was z\u00e4hlt. Aber es ist eben der Sport, es ist schwer zu erkl\u00e4ren. Wir machen es auf jeden Fall nicht mit Absicht.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was f\u00fcr Spieler immer sehr besonders ist, ist da erste Spiel beim Ex-Verein. Wie war es denn f\u00fcr Ryan McKiernan, das erste Ausw\u00e4rtsspiel in D\u00fcsseldorf?<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es war sehr seltsam und sehr besonders, weil man die Spieler sehr gut kennt. Man wei\u00df, wie gut sie sind. Dieses Umschalten auf der ist ja jetzt mein Gegner und ich betrachte ihn so wie jeden anderen Gegner auch, das dauert einen kleinen Moment. Das dauert ein Spiel. Das erste Spiel gegen dein ehemaliges Team ist seltsam, aber danach ist es wie jedes andere Spiel.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und mit welchen Spielern w\u00fcrden sie gerne zusammenspielen? Die Antwort war bei beiden gleich, denn beide nannten ihren aktuellen Partner. Kai Wissmann:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich w\u00fcrde da so w\u00e4hlen, wie ich jetzt spiele. Mit Frank, das finde ich sehr gut. Wir harmonieren denke ich sehr gut, wir kommen gut aus der eigenen Zone raus mit unseren P\u00e4ssen. Wir reden auch auf der Bank und ich bin sehr zufrieden, wie es ist.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ryan McKiernan:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich bin auch zufrieden. Ich spiele gerne mit Kettemer. Er l\u00e4uft sehr gut Schlittschuh. Wir haben eine gute Kommunikation auf dem Eis. Ich finde, dass die drei Verteidigerreihen und die Forward-Reihe, jetzt wo wir gesund sind, perfekt sind. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die L\u00e4nderspielpause in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist vorbei und ab Freitagabend jagen die Eisb\u00e4ren Berlin wieder dem Puck hinterher. Mit dem Ausw\u00e4rtsspiel bei den Krefeld Pinguinen beginnt der Hauptrunden-Endspurt mit noch genau zehn Punktspielen bis zu den Playoffs. 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