{"id":8901,"date":"2020-01-24T23:25:29","date_gmt":"2020-01-24T22:25:29","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8901"},"modified":"2020-01-24T23:25:29","modified_gmt":"2020-01-24T22:25:29","slug":"32-sieg-n-p-beim-spitzenreiter-in-muenchen-eisbaeren-setzen-ein-zeichen-im-hinblick-auf-die-playoffs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2020\/01\/24\/32-sieg-n-p-beim-spitzenreiter-in-muenchen-eisbaeren-setzen-ein-zeichen-im-hinblick-auf-die-playoffs\/","title":{"rendered":"3:2-Sieg n.P. beim Spitzenreiter in M\u00fcnchen: Eisb\u00e4ren setzen ein Zeichen im Hinblick auf die Playoffs"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-300x242.jpg\" alt=\"\" width=\"135\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-300x242.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-1024x826.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-371x300.jpg 371w\" sizes=\"auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Dickes Ausrufezeichen der Eisb\u00e4ren Berlin: Der Hauptstadtclub gewann vor 6.142 Zuschauern beim Tabellenf\u00fchrer EHC Red Bull M\u00fcnchen verdient mit 3:2 (1:1,1:0,0:1\/0:0,1:0) n.P. und fuhr damit zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um Platz Vier und die direkte Playoff-Qualifikation ein. Vergoldet wurden die zwei Punkte durch die gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenz aus Ingolstadt und D\u00fcsseldorf. Auf Letztere hat man nun neun Punkte Vorsprung. Ein rundum gelungener Abend also aus Eisb\u00e4ren-Sicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Kader der Eisb\u00e4ren gab es eine \u00c4nderung. Verteidiger Eric Mik spielte wieder f\u00fcr Kooperationspartner Wei\u00dfwasser, w\u00e4hrend St\u00fcrmer Fabian Dietz nach \u00fcberstandener Verletzung zur\u00fcck im Kader war. Im Tor stand diesmal Justin Pogge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hinein ins Ausw\u00e4rtsspiel in M\u00fcnchen, wo es f\u00fcr die Berliner zuletzt nicht viel zu holen gab. Sechs der letzten sieben Gastspiele an der Isar wurden verloren. Diese Serie wollte man heute Abend \u00e4ndern. Und so legten beide Mannschaften offensiv los. Beide Teams wollten den Sieg einfahren. M\u00fcnchen hatte die erste dicke Chance, als Yannic Seidenberg am Pfosten scheiterte. Aber auch die G\u00e4ste von der Spree gaben gute Sch\u00fcsse auf das von Kevin Reich geh\u00fctete M\u00fcnchner Tor ab.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es folgte in Spielminute Sieben die erste Strafzeit der Partie f\u00fcr die Eisb\u00e4ren durch Maxim Lapierre wegen eines Beinstellens. Aber das Penaltykilling mit hervorragender Arbeit gegen das zweitbeste Powerplay der Liga, \u00fcberstand die Unterzahl schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wie man sein \u00dcberzahlspiel richtig ausnutzt, bewiesen dann die Eisb\u00e4ren, ihres Zeichen nur das zw\u00f6lftbeste Powerplay der Liga. Yasin Ehliz musste nur ganze 12 Sekunden in der K\u00fchlbox sitzen, ehe er zur\u00fcck aufs Eis durfte. Ryan McKiernan mit dem Zuspiel auf Top-Scorer Marcel Noebels, welcher per Onetimer zum 1:0 traf (9.). Bereits das 19. Saisontor der Berliner Nummer 92, Wahnsinn!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann ging die Serie der Strafzeiten gegen die Eisb\u00e4ren los. Jonas M\u00fcller leistete sich einen unn\u00f6tigen Cross-Check, M\u00fcnchen hatte durch Konrad Abeltshauser in diesem Powerplay die beste Chance, ansonsten aber auch hier wieder ein ganz starkes Unterzahlspiel der G\u00e4ste.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es folgte ein Konter von Lukas Reichel, welcher per Sahnepass von Austin Ortega auf die Reise geschickt wurde, Kevin Reich ausspielen und tunneln wollte, aber im Abschluss scheiterte. Auf der Gegenseite war Justin Pogge gegen Philip Gogulla zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann gab es eine umstrittene Strafzeit gegen Jonas M\u00fcller, welcher seine Strafe ebenso nicht verstand, sich lautstark beschwerte und daf\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Minuten kassierte. Nachdem auch noch Marcel Noebels auf die Strafbank musste, war M\u00fcnchen in doppelter \u00dcberzahl. Und das kannst du gegen M\u00fcnchen nicht verteidigen. Chis Bourque setzte Yasin Ehliz in Szene und der zog am rechten Bullykreis stehend per Onetimer ab und traf zum 1:1, sein f\u00fcnftes Tor in den letzten drei Spielen (17.). In den letzten beiden Spielen traf Ehliz stets doppelt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Durch das Powerplaytor endete das erste Drittel 1:1, f\u00fcr Jonas M\u00fcller war die zweite Strafe gegen ihn nach wie vor unverst\u00e4ndlich, wie er im Interview bei <em>Magenta Sport<\/em> in der ersten Drittelpause sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir wollen den Puck schnell aus dem eigenen Drittel raus spielen, um dann Konter zu laufen. Wir wollen viel Druck machen und Scheiben gewinnen. Wenn man so pfeift, k\u00f6nnen wir wieder zum Fu\u00dfball gehen. Was soll man da gro\u00dfartig sagen, solche Kleinigkeiten zu pfeifen, finde ich nicht wirklich gut. Soweit war unser Unterzahl ganz gut. Bei 5-gegen-3 haben wir zwei Mann weniger, da kann man nichts machen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Mitteldrittel begannen die Berliner noch in \u00dcberzahl, aber die erste richtig gef\u00e4hrliche Chance hatten sie erst wieder, als diese vorbei war. Mark Olver mit dem Zuspiel auf Sebastian Streu, doch sein Schuss ging knapp am M\u00fcnchner Tor vorbei. Noch knapper war es beim Versuch von Gogulla, welcher im Slot zu viel Platz und Zeit hatte, doch zielte er etwas zu ungenau, denn sein Schuss ging ans Lattenkreuz.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan dominierten die Berliner das Spiel, ohne sich dabei selbst hochkar\u00e4tige Chancen zu erspielen. Aber sie hielten M\u00fcnchen vom eigenen Tor weg, lie\u00dfen sie nicht zur Entfaltung kommen und nahmen ihnen somit den Spa\u00df am Spiel. Und Mitte des zweiten Drittels bot sich den Hauptst\u00e4dtern dann die Chance, in doppelter \u00dcberzahl in F\u00fchrung zu gehen. Aber man spielte es einfach zu kompliziert und vergab diese dicke M\u00f6glichkeit.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Daf\u00fcr klappte es dann bei 5-gegen-5 umso besser. Die Scheibe kam eher durch Zufall vor das Tor, Maxim Lapierre zog einfach mal ab und die Scheibe schlug im M\u00fcnchner Tor ein &#8211; 2:1 (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach wollten die Eisb\u00e4ren nachlegen, aber Andr\u00e9 Rankel (2x) und Marcel Noebels vergaben beste Chancen. M\u00fcnchen wurde hinten heraus nochmal st\u00e4rker, hatte durch Yasin Ehliz f\u00fcnf Sekunden vor der zweiten Pause die dicke Chance, per Penalty zum Ausgleich zu kommen, doch er vergab und so mussten die Hausherren mit diesem knappen R\u00fcckstand in die Kabine gehen. Deren St\u00fcrmer Maximilian Kastner analysierte das Spiel bei <em>Magenta Sport<\/em> wie folgt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das hat was von Playoffs. Es ist ein hartes Spiel, wir m\u00fcssen dagegen halten, Berlin tut das auch. Aber solche Spiele machen Spa\u00df. Wir sind im zweiten Drittel mehr hinterher gelaufen, wir m\u00fcssen die Scheiben hinten schneller heraus spielen und zur\u00fcck zu unserem Spiel finden.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Hausherren kamen sichtlich bem\u00fcht und engagiert aus der Kabine, wollten das Spiel noch drehen. Doch Berlin machte die R\u00e4ume vor dem Tor dicht und zwang die Gastgeber zu ungef\u00e4hrlichen Sch\u00fcssen von au\u00dfen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der 45. Spielminute bot sich den Eisb\u00e4ren dann die Chance, in \u00dcberzahl auf zwei Tore davon zu ziehen. Und man war auch in der Formation, aber an der blauen Linie hatte Ryan McKiernan Probleme bei der Puckannahme, Frank Mauer reagierte blitzschnell, schnappte sich die Scheibe und ging alleine auf Justin Pogge zu. Diesen spielte er aus und netzte eiskalt zum 2:2 in Unterzahl ein (47.). Eine Paradedisziplin der Gastgeber, Tore in Unterzahl zu erzielen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dieser Treffer gab der Mannschaft von Coach Don Jackson nochmal neuen Aufwind und der Druck der Hausherren wurde gr\u00f6\u00dfer. Die Eisb\u00e4ren gerieten eine Zeit lang unter Druck, fingen sich aber schnell wieder und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenh\u00f6he, in dem es hin und her ging. Beide hatten ihre Abschl\u00fcsse, welche jedoch nicht von Erfolg gekr\u00f6nt waren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Vier Minuten vor dem Ende der regul\u00e4ren Spielzeit kassierte Frank H\u00f6rdler nochmal eine Strafezeit wegen Beinstellens, M\u00fcnchen also mit der gro\u00dfen Chance, das Spiel in \u00dcberzahl komplett zu drehen. Aber mehr als zwei Sch\u00fcsse von Konrad Abeltshauser und Philip Gogulla sprangen nicht heraus. Beide parierte Justin Pogge problemlos. Und in Unterzahl hatten die Berliner selbst die dicke Chance, aber Landon Ferraro vergab bei einem Konter denkbar knapp. Somit ging es also in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und da hatten beide Mannschaften Sch\u00fcsse abgegeben, aber es fehlte an Gro\u00dfchancen. 1:18 Minuten vor dem Ende der Verl\u00e4ngerung bot sich dann den Eisb\u00e4ren die dicke Chance, bei 4-gegen-3 das Spiel zu entscheiden. Doch es gelang ihnen nicht und so musste das Penaltyschie\u00dfen die Entscheidung bringen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und gleich der erste Penalty von Frank Mauer d\u00fcrfte f\u00fcr Diskussionsstoff gesorgt haben, holte doch Pogge beim Versuch, die Scheibe weg zu spitzeln, Mauer von den Beinen. Aber die beiden Hauptschiedsrichter Lasse Kopitz und Aleksi Rantala lie\u00dfen das so gelten. Im Gegenzug verlor James Sheppard die Kontrolle \u00fcber die Scheibe und somit stand es weiterhin 0:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es folgte das Duell der beiden aufstrebenden Eishockey-Talente JJ Peterka und Lukas Reichel. W\u00e4hrend Peterka an Pogge scheiterte, spielte Reichel Reich aus und schloss eiskalt ab und netzte halbhoch ein. Da im Anschluss Gogulla daneben schoss, sicherten sich die Eisb\u00e4ren den Zusatzpunkt in M\u00fcnchen und feierten einen Prestige-Sieg beim Erzrivalen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und es war ein verdienter Ausw\u00e4rtssieg in M\u00fcnchen. Die Eisb\u00e4ren haben sich an ihren Gameplan gehalten, haben M\u00fcnchen nie so richtig ins Spiel kommen lassen und sie zumeist zu Sch\u00fcssen von au\u00dfen gezwungen. In Unterzahl zeigte man eine starke Leistung, das doppelte Unterzahlspiel kann man nicht verteidigen, schon gar nicht gegen M\u00fcnchen. Im Mitteldrittel dominierte man das Geschehen, lie\u00df hinten nichts zu, muss sich da aber vielleicht vorwerfen, vorne nicht genug auf das dritte Tor gespielt zu haben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch im vierten Aufeinandertreffen war es ein Spiel auf Augenh\u00f6he, mit Vorteilen f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die einmal mehr den Beweis abgeliefert haben, dass sie M\u00fcnchen in dieser Saison gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen. Beide Mannschaften sicherten sich in der Hauptrunde je zwei Siege und das einmal zu Hause und einmal ausw\u00e4rts.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und was auch noch zu erw\u00e4hnen w\u00e4re, Justin Pogge lieferte sein bisher bestes Spiel im Trikot der Eisb\u00e4ren ab und war neben Matchwinner Lukas Reichel einer der Garanten f\u00fcr den Ausw\u00e4rtssieg in M\u00fcnchen. Dieser Sieg k\u00f6nnte der Anfang einer Siegesserie sein, denn die n\u00e4chsten drei Duelle bestreiten die Berliner auf heimischem Eis gegen Schwenningen, Straubing und Ingolstadt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchens Goalie Kevin Reich mit seinem Statement nach dem Spiel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Erster gegen Vierter, dieses Duell kann auch in den Playoffs so kommen. Beide brauchten die Punkte, es war ein Top-Spiel. Es ging das ganze Spiel hin und her, beide Mannschaften hatten Top-Chancen. Es war ein sehr gutes Defensivspiel von beiden Mannschaften.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und Eisb\u00e4ren-Goalie Justin Pogge kurz und knapp:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Es war Playoff-Eishockey. Es war mit die beste Leistung von mir.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dickes Ausrufezeichen der Eisb\u00e4ren Berlin: Der Hauptstadtclub gewann vor 6.142 Zuschauern beim Tabellenf\u00fchrer EHC Red Bull M\u00fcnchen verdient mit 3:2 (1:1,1:0,0:1\/0:0,1:0) n.P. und fuhr damit zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um Platz Vier und die direkte Playoff-Qualifikation ein. 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