{"id":8896,"date":"2020-01-19T21:42:58","date_gmt":"2020-01-19T20:42:58","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8896"},"modified":"2020-01-19T21:42:58","modified_gmt":"2020-01-19T20:42:58","slug":"53-marcel-noebels-fuehrt-die-eisbaeren-mit-vier-vorlagen-zum-auswaertssieg-in-schwenningen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2020\/01\/19\/53-marcel-noebels-fuehrt-die-eisbaeren-mit-vier-vorlagen-zum-auswaertssieg-in-schwenningen\/","title":{"rendered":"5:3! Marcel Noebels f\u00fchrt die Eisb\u00e4ren mit vier Vorlagen zum Ausw\u00e4rtssieg in Schwenningen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4914\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-300x183.jpg\" alt=\"\" width=\"159\" height=\"97\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-300x183.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-1024x625.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-900x549.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb.jpg 1574w\" sizes=\"auto, (max-width: 159px) 100vw, 159px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Ganz wichtiger Ausw\u00e4rtssieg f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin: Der Hauptstadtclub gewann sein Gastspiel am Sonntagnachmittag bei den Schwenninger Wild Wings vor 3.922 in der Helios-Arena mit 5:3 (3:2,1:1,1:0) und eroberte damit den erst am Freitag verlorenen vierten Platz wieder zur\u00fcck. Somit sicherte man sich also drei wichtige Z\u00e4hler im Kampf um Platz Vier, welcher ja das Saisonziel der Berliner ist. Bevor man diese aber einpacken konnte, musste man hart arbeiten, brachte den Sieg im Schlussdrittel aber souver\u00e4n \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Team der Eisb\u00e4ren hatte zwar das selbe Personal zur Verf\u00fcgung wie am Freitag im Heimspiel gegen Ingolstadt, aber bei den Reihen \u00e4nderte Trainer Serge Aubin ein bisschen was. Zudem wechselte er auch auf der wichtigen Goalie-Position, brachte Sebastian Dahm statt Justin Pogge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Aufgabe war trotz der klaren Unterschiede in der Tabelle keine einfache f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, waren die Schwenninger doch zuletzt zu Hause vier Mal in Folge ungeschlagen und gewannen insgesamt f\u00fcnf der letzten sieben Heimspiele. Die Siege erzielte man allesamt gegen Spitzenteams (Mannheim, M\u00fcnchen, Straubing, Berlin, Bremerhaven). Erst vergangenen Sonntag schlugen die Wild Wings auf heimischen Eis den Liga-Primus M\u00fcnchen mit 2:0. Die Eisb\u00e4ren sollten also gewarnt sein. Erst recht nach dem ersten Duell im Schwarzwald, welches die Berliner mit 4:5 verloren hatten. Eine zweite Niederlage in Folge bei den Schw\u00e4nen setzte es zuletzt vor 19 Jahren!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Hausherren begannen wie erwartet sehr engagiert und druckvoll. Mit dem Selbstvertrauen aus den letzten Heimspielen. Ex-Eisb\u00e4r Cedric Schiemenz versuchte vor dem Spiel zu erkl\u00e4ren, warum sich Schwenningen gegen die Top-Teams leichter tut als gegen die vermeintlich kleineren Gegner. Er begr\u00fcndete das damit, dass man sich schwer tut, das Spiel selbst zu machen. Und da die Top-Teams das Spiel selbst machen, kann Schwenningen die einfachen Dinge tun, was ihnen leichter f\u00e4llt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fr\u00fch hatte die Mannschaft von Coach Niklas Sundblad die erste dicke Chance, welche jedoch Sebastian Dahm mit einem starken Reflex entsch\u00e4rfte. Dann aber nahmen sich die Hausherren selbst den Schwung, als sie in Person von Mark Fraser die erste Strafzeit der Partie kassierten. Doch das Penaltykilling der Gastgeber mit starker Arbeit, \u00fcberstand das Powerplay der Berliner schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren brauchten einen Moment, kamen dann aber immer besser ins Spiel und gingen in der neunten Spielminute in F\u00fchrung. Top-Scorer Marcel Noebels mit einem Sahne-Pass aus dem eigenen Drittel heraus in den Lauf von Leo Pf\u00f6derl, welcher frei vor Goalie Dustin Strahlmeier auftauchte und diesem keine Chance lie\u00df, eiskalt abschloss. Der Puck schlug \u00fcber der Fanghand von Strahlmeier im Tor der Hausherren ein &#8211; 1:0. Jubil\u00e4um f\u00fcr Pf\u00f6derl, denn es war sein 250. DEL-Scorerpunkt (138 Tore\/112 Vorlagen). Herzlichen Gl\u00fcckwunsch an dieser Stelle!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach gab es wieder gen\u00fcgend Strafzeiten, die Eisb\u00e4ren zwischenzeitlich sogar mit zwei Mann weniger, aber nur f\u00fcr 15 Sekunden. Die Wild Wings hatten auch ihre Chancen, aber Sebastian Dahm war stets zur Stelle. Und dann vert\u00e4ndelten die Gastgeber die Scheibe im gegnerischen Drittel, Marcel Noebels schickte PC Labrie auf die Reise und der zog \u00fcber links ins Angriffsdrittel, zog ab und die Scheibe schlug rechts oben im Knick ein &#8211; 2:0 in Unterzahl (12.)!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Eine beruhigende F\u00fchrung beim Favoritenschreck, doch dieser gab nicht auf und kam in \u00dcberzahl zum Anschlusstreffer. Eine un\u00fcbersichtliche Situation vor Dahm, Ex-Eisb\u00e4r Alex Wei\u00df kam zum Nachschuss, welcher jedoch am Tor vorbei gegangen w\u00e4re. Wenn, ja wenn nicht der Schlittschuh von Florian Kettemer im Weg gestanden und den Puck ins eigene Tor abgef\u00e4lscht h\u00e4tte &#8211; 2:1 (14.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und auf einmal stand es 2:2. Bully im Angriffsdrittel, auf einmal stand Alex Wei\u00df wenige Meter frei vor dem Tor, zog ab und die Scheibe schlug am linken Torpfosten aus Torh\u00fctersicht ein und flog so schnell ans hintere Torgest\u00e4nge und wieder raus, dass die beiden Hauptschiedsrichter Andre Schrader und Stephan Bauer noch einmal den Videobeweis bem\u00fchten, den Treffer danach aber folgerichtig gaben &#8211; 2:2 (16.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Schwenningen danach mit der zweiten Luft, schn\u00fcrte die Berliner in deren Drittel ein und hatte Chancen, aber ein drittes Mal sollte es hinter Sebastian Dahm nicht einschlagen. Daf\u00fcr aber hinter Dustin Strahlmeier.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, Austin Ortega stand auf der linken Seite und passte die Scheibe hoch zur blauen Linie, wo Ryan McKiernan lauerte. Der verteilte sie weiter auf rechts zu Marcel Noebels, welcher James Sheppard am langen Pfosten stehen sah. Dieser setzte zum Schuss an, doch der rutschte ihm etwas ab. Der Puck rutschte durch an den langen Pfosten, wo Youngster Lukas Reichel lauerte und zum 3:2 einnetzte (19.). Was zugleich auch der Pausenstand war in diesem spektakul\u00e4ren Auftaktdrittel im Schwarzwald.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So unterhaltsam sollte es dann aber nicht mehr weitergehen. Jedenfalls, was die Tore angeht. Die Eisb\u00e4ren kamen engagiert aus der Kabine und setzten Schwenningen sofort unter Druck, wollten gleich noch ein Tor nachlegen. Die Hausherren hatten zu Beginn damit so ihre Probleme und kamen erst sechs Minuten nach Wiederbeginn zur ersten Chance im zweiten Drittel. Der Schuss von Dylan Yeo war daf\u00fcr aber gleich einmal gef\u00e4hrlich, schlug aber zum Gl\u00fcck nicht hinter Dahm im Berliner Tor ein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte des zweiten Drittels kassierte John Ramage eine Strafe wegen Behinderung und ganze 26 Sekunden sp\u00e4ter sorgte Matt Carey f\u00fcr den erneuten Ausgleich. Alex Wei\u00df mit dem Zuspiel auf Christopher Fischer, der steckte die Scheibe durch zu Carey, welcher einen Stellungsfehler in der Berliner Defensive nutzte und sich m\u00fchelos bis zum Tor durchtankte und dann eiskalt abschloss &#8211; 3:3 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber auch auf diesen Treffer hatte die Mannschaft von Trainer Serge Aubin die passende Antwort. James Sheppard mit dem Pass rechts raus auf Marcel Noebels, welcher die Scheibe wieder vor das Tor zur\u00fcck spielte auf James Sheppard. Der sah links Leo Pf\u00f6derl und der zog direkt ab, scheiterte aber am Pfosten. Aber ein richtiger Torj\u00e4ger setzt nach und so netzte Pf\u00f6derl per Hechtsprung zum 4:3 ein (36.). Der vierte Treffer der Eisb\u00e4ren an diesem Abend und zum vierten Mal war Marcel Noebels beteiligt. Bockstarker Auftritt der Nummer 92. Die Eisb\u00e4ren lagen also auch nach 40 Minuten mit einem Tor vorne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Schlussdrittel begannen die Berliner nach einer Strafe kurz vor der zweiten Pause gegen James Sheppard in Unterzahl. Als auch noch PC Labrie die K\u00fchlbox aufsuchte, war man f\u00fcr 42 Sekunden sogar in doppelter Unterzahl, \u00fcberstand diese aber schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als die G\u00e4ste von der Spree wieder komplett waren, hatten sie dann mal wieder ein Powerplay, in dem man zwei gute M\u00f6glichkeiten hatte. Im zweiten \u00dcberzahlspiel kurz darauf war man dann aber nicht mehr so gef\u00e4hrlich, lie\u00df die Scheibe zwar gut laufen, aber der letzte finale Pass kam nicht an.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ab Mitte des letzten Drittels hatten die Hauptst\u00e4dter dann alles im Griff. Hinten lie\u00df man nichts mehr zu, Schwenningen fand einfach kein Mittel gegen die gute Berliner Defensive. Und vorne konnte man immer wieder f\u00fcr Gefahr sorgen, verpasste es aber, f\u00fcr die Entscheidung zu sorgen. Und so ging wieder die Angst vor dem Verspielen einer F\u00fchrung um. Ryan McKiernan hatte im Vorfeld auf dieses Thema angesprochen gesagt, dass der Grund daf\u00fcr vielleicht ein bisschen die fehlende Konzentration sei, man aber vor allem Wege finden muss, solche Spiele am Ende noch zu gewinnen. Gerade in dieser Saisonphase. Heute fanden sie einen Weg und brachten die drei Punkte letztendlich souver\u00e4n nach Hause.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Schwenningen nahm kurz vor Schluss den Goalie raus, riskierte noch einmal alles, was Landon Ferraro aber zur Entscheidung ausnutzte &#8211; 5:3 (59.).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein enorm wichtiger Sieg im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation und das Heimrecht im Viertelfinale. Die Eisb\u00e4ren haben trotz gutem Beginn der Schwenninger eine 2:0-F\u00fchrung heraus geschossen und lie\u00dfen sich dann auch nicht davon verunsichern, dass man das Spiel kurzeitig wieder her schenkte. Man fand auf die Ausgleichstreffer der Hausherren stets die passende Antwort und \u00fcberstand auch deren Druckphasen, vor allem in \u00dcberzahl. Und als die Partie immer mehr dem Ende entgegen ging und die Eisb\u00e4ren ein ums andere Mal die Vorentscheidung verpasst hatte, fing man nicht wieder an zu zittern sondern spielte das sehr ruhig, sehr abgekl\u00e4rt und sehr souver\u00e4n zu Ende. Man hat also aus den letzten Spielen gelernt und genau das wollte Trainer Serge Aubin auch sehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ein Sieg der gesamten Mannschaft, die heute bis zum Schluss alles f\u00fcr die drei Punkte gegeben hat und am Ende auch belohnt w\u00fcrde. Und doch muss man Marcel Noebels hervorheben, der heute an vier der f\u00fcnf Treffer direkt beteiligt war, weil er vier Torvorlagen zum Ausw\u00e4rtssieg beisteuerte. Es ist der beste Marcel Noebels aller Zeiten!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganz wichtiger Ausw\u00e4rtssieg f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin: Der Hauptstadtclub gewann sein Gastspiel am Sonntagnachmittag bei den Schwenninger Wild Wings vor 3.922 in der Helios-Arena mit 5:3 (3:2,1:1,1:0) und eroberte damit den erst am Freitag verlorenen vierten Platz wieder zur\u00fcck. 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