{"id":8758,"date":"2019-12-07T01:45:12","date_gmt":"2019-12-07T00:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8758"},"modified":"2019-12-07T04:44:00","modified_gmt":"2019-12-07T03:44:00","slug":"ein-gutes-drittel-reicht-in-der-del-eben-nicht-die-eisbaeren-berlin-unterliegen-eiskalten-und-effektiven-koelner-haien-mit-45-n-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/12\/07\/ein-gutes-drittel-reicht-in-der-del-eben-nicht-die-eisbaeren-berlin-unterliegen-eiskalten-und-effektiven-koelner-haien-mit-45-n-v\/","title":{"rendered":"Ein gutes Drittel reicht in der DEL eben nicht: Die Eisb\u00e4ren Berlin unterliegen eiskalten und effektiven K\u00f6lner Haien mit 4:5 n.V."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8672\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild.jpg\" alt=\"\" width=\"2400\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild.jpg 2400w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild-300x60.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild-768x154.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild-1024x205.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2400px) 100vw, 2400px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Ausgabe #12:<\/em><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"116\" \/>Alles war angerichtet f\u00fcr ein absolutes Spitzenspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die heimstarken Eisb\u00e4ren Berlin empfingen in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena die formstarken K\u00f6lner Haie, welche in den zur\u00fcckliegenden acht Spielen immer gepunktet und dabei satte 22 von 24 m\u00f6glichen Punkten geholt hatten. Und man hatte sich aus Berliner Sicht auch viel vorgenommen, nur leider spielte man keine vollen 60 Minuten gutes Eishockey. &#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es reicht in der DEL auf keinen Fall aus, 25 oder 32 Minuten zu spielen. Man muss volle 60 Minuten spielen und man braucht nat\u00fcrlich alle Spieler an Board, das hatten wir heute nicht.<\/span><\/strong><\/em>&#8220; Das war das Statement von Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin nach dem Spiel, welches die Hauptst\u00e4dter mit 4:5 n.V. (1:2,0:2,3:0\/0:1) gegen die Domst\u00e4dter verloren und damit die dritte Heimniederlage der Saison kassierten und zugleich die zweite in Folge nach dem 5:6 n.P. gegen Wolfsburg. Immerhin punkteten die EIsb\u00e4ren damit auch im neunten von bisher zehn Heimspielen. Der eine Punkt f\u00fchlte sich nach d\u00fcrftigen 40 Minuten zwar wie ein Gewinn an, doch hatte man sich f\u00fcr dieses Topspiel wesentlich mehr ausgerechnet und vorgenommen. Nur war man nicht \u00fcber die komplette Spielzeit bereit daf\u00fcr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Team der Eisb\u00e4ren Berlin gab es keine Ver\u00e4nderung im Vergleich zum Wolfsburg-Spiel, somit stand also auch gegen K\u00f6ln wieder Sebastian Dahm im Berliner Tor. Viele Fans hatten ja gehofft, dass Maximilian Franzreb mal von Beginn an die Chance erhalten w\u00fcrde. Das war nicht der Fall, aber am Ende sollten es dann doch noch 20 Minuten im Schlussdrittel sein. Aber mehr dazu im nun folgenden Spielbericht.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8759\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8759\" class=\"size-medium wp-image-8759\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_194430-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_194430-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_194430-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_194430-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_194430-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_194430-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8759\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hinein ins erste Drittel, welches ruhig begann. Beide Teams versuchten sich auf die Defensive zu konzentrieren. Die Eisb\u00e4ren waren es, welche die ersten Akzente im Spiel setzen konnten und Gustaf Wesslau im Haie-Tor pr\u00fcften. Doch der K\u00f6lner Schlussmann hatte mit den Sch\u00fcssen zun\u00e4chst keine Probleme. Das sollte sich dann aber in der siebten Spielminute \u00e4ndern, als Louis-Marc Aubry Ryan McKiernan vor dem Tor anspielte. Der Verteidiger stand frei vor Wesslau und tanzte ihn in St\u00fcrmermanier klasse aus und netzte zur fr\u00fchen F\u00fchrung ein &#8211; 1:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diese sollte aber nur ganze 82 Sekunden Bestand haben. Dann glich K\u00f6ln ein bisschen aus dem Nichts aus. Sebastian Dahm konnte einen Schuss von Alexander Oblinger nicht festhalten, den Abpraller versenkte Zach Sill im Berliner Geh\u00e4use &#8211; 1:1 (8.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kurz darauf die Hausherren mit dem ersten Powerplay, aber dieses spielten sie einfach zu umst\u00e4ndlich. Und wenn man sich dann doch einmal f\u00fcr den Schuss entschied, machten die K\u00f6lner Spieler entweder die Schusswege klasse zu oder aber sie blockten die Sch\u00fcsse, weshalb sie die erste Unterzahl der Partie schadlos \u00fcberstanden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren danach mit weiteren guten Offensivaktionen, aber bei Wesslau war stets Endstation, wobei man aber auch sagen muss, dass das jetzt keine hundertprozentigen Chancen waren. Die Haie lauerten auf Konter und Jon Matsumoto hatte dann auch mal so einen, aber er fand in Sebastian Dahm seinen Meister. Wenn es mit dem Vollstrecken nicht klappte, dann eben mit der Vorarbeit. Die Domstdter erk\u00e4mpften hinter dem Berliner Tor die Scheibe, Matsumoto mit dem Zuspiel auf Marcel M\u00fcller, welcher direkt abzog. Sebastian Dahm war die Sicht versperrt und die schwarze Hartgummischeibe schlug hinter ihm im Tor ein &#8211; 1:2 (17.). Das sollte zugleich auch der Pausenstand in Berlin sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des Mitteldrittels die Berliner noch in \u00dcberzahl, aber auch dieses war nicht zwingend genug<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8760\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8760\" class=\"size-medium wp-image-8760\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_202554-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_202554-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_202554-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_202554-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_202554-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_202554-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8760\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">und stellte so keine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr das Team von Trainer Mike Stewart dar.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel bot schlechtes Eisb\u00e4ren-Hockey. Sie waren gef\u00fchlt immer einen Schritt langsamer als die K\u00f6lner, leisteten sich deutlich zu viele Abspielfehler und waren einfach nicht bereit, den Kampf in diesem Spiel anzunehmen. K\u00f6ln nahm die Einladungen der Eisb\u00e4ren nat\u00fcrlich dankend an und zeigte sich immer wieder vor dem Berliner Tor. Und dort erwiesen sie sich heute als \u00e4u\u00dferst eiskalt und effektiv, sozusagen sehr abgezockt, im Stile eine Spitzenmannschaft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als K\u00f6ln in \u00dcberzahl war, sah Matsumoto Ben Hanowski vor dem Tor frei stehen, dieser tanzte Dahm \u00e4u\u00dferst leicht aus und erh\u00f6hte auf 1:3 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren im Anschluss mal wieder mit einem Powerplay, aber die K\u00f6lner Defensive machte es den Eisb\u00e4ren richtig schwer heute und somit verpuffte auch diese Chance wieder. W\u00e4hrend man hinten also dicht machte, war man vor dem gegnerischen Tor heute einfach richtig effektiv. Und nat\u00fcrlich nutzte man die gro\u00dfen L\u00fccken in der Berliner Hintermannschaft. Jason Akeson mit dem Zuspiel von hinter dem Tor vor selbiges, wo Jason Bast mutterseelenallein stand und keine gro\u00dfe M\u00fche hatte, die Scheibe zum 1:4 im Tor zu versenken (36.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So erh\u00f6hte K\u00f6ln also nach 40 Minuten m\u00fchelos und ohne gr\u00f6\u00dfere Anstrengung auf 4:1, w\u00e4hrend die EIsb\u00e4rne zwar bem\u00fcht waren, aber sich eindeutig zu viele Fehler leisteten und somit deutlich in R\u00fcckstand gerieten. Aber noch waren ja 20 Minuten zu spielen und in Berlin hat man schon so manche Aufholjagd gesehen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8761\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8761\" class=\"size-medium wp-image-8761\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_213334-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_213334-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_213334-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_213334-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_213334-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191206_213334-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8761\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Dritte begannen die Eisb\u00e4ren mit einem neuen Goalie, denn Maximilian Franzreb h\u00fctete nun anstelle von Sebastian Dahm den B\u00e4ren-K\u00e4fig. Und dieser sollte in der Anfangsphase auch was zu tun bekommen. Denn auch wenn sich die Berliner viel vorgenommen hatten f\u00fcr das Schlussdrittel, so waren die Haie sehr gef\u00e4hrlich in den ersten Minuten. Und Ben Hanowski h\u00e4tte beinahe auch den f\u00fcnften Treffer nachgelegt, doch der Pfosten stand seinem Versuch im Weg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten sich erst nach einigen Minuten gesagt, dass sie hier doch noch einmal alles versuchen wollten und so gaben sie noch einmal Gas. In den letzten zehn Minuten des Schlussdrittels nahm der Druck der Hauptst\u00e4dter mehr und mehr zu und in der 53. Spielminute waren sie tats\u00e4chlich in \u00dcberzahl erfolgreich. Die Eisb\u00e4ren fanden in die Formation und lie\u00dfen die Scheibe gut laufen. Am Ende kam sie zu Mark Olver, welcher angerauscht kam und den Puck zum 2:4 im K\u00f6lner Tor versenkte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun kochte die Arena am Ostbahnhof und die Stimmung nahm min\u00fctlich zu und man hatte das Gef\u00fchl, als ob das Arenadach bald abheben w\u00fcrde. Und f\u00fcnf Minuten vor dem Ende war es tats\u00e4chlich nur noch ein Tor R\u00fcckstand. Ryan McKiernan und Austin Ortega spielten die Scheibe zu Louis-Marc Aubry, welcher Zeit und Platz hatte und die Scheibe mit einem satten Schlagschuss ins K\u00f6lner Tor h\u00e4mmerte &#8211; 3:4 (55.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und noch einmal wurde es lauter im weiten Rund, die Halle stand Kopf und die Fans peitschten die Eisb\u00e4ren weiter nach vorne. Und die Haie nahmen nach dem dritten Gegentreffer erst einmal eine Auszeit, mussten sich noch einmal sammeln, denn die Berliner sch\u00fcttelten die Haie nun ordentlich durch. Und in der 57. Spielminute passierte dann doch noch das vorher f\u00fcr unm\u00f6glich gehaltene. Die Hausherren kamen tats\u00e4chlich zur\u00fcck ins Spiel und glichen zum 4:4 aus. James Sheppard arbeitete das Spielger\u00e4t im Nachstochern \u00fcber die Linie. Nun war Eskalation auf den R\u00e4ngen angesagt. Alle lagen sich freudetrunken in den Armen, man hatte das Gef\u00fchl, hier w\u00e4re gerade die achte Meisterschaft gewonnen worden. Aber genau das macht diesen Sport eben aus und daf\u00fcr lieben wir ihn so sehr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und nun hatten die Berliner Lust auf mehr und dr\u00e4ngten auf den Siegtreffer. Angetrieben von den wahnsinnig lauten Eisb\u00e4ren-Fans versuchten die Hausherren noch einmal alles und dr\u00e4ngten auf den Siegtreffer in der regul\u00e4ren Spielzeit, welcher aber nicht fallen sollte. Und so ging es wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen in Berlin in dieser Saison in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und da waren die Eisb\u00e4ren weiterhin die aktivere Mannschaft, wollten den Zusatzpunkt unbedingt holen. Aber es fehlte ihnen das n\u00f6tige Gl\u00fcck vor dem Tor. Und dann kamen die Haie mal wieder vor das Tor von Maxi Franzreb und taten das, was sie den ganzen Abend schon taten. Sie waren eiskalt und effektiv. Jakob Kindl mit dem Schuss, welcher abgef\u00e4lscht wurde. Franzreb konnte die Scheibe nicht sichern und dann war Lucas Dumont zur Stelle und sicherte den Haien den Zusatzpunkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Spiel war mal wieder das beste Beispiel, dass man in dieser Liga 60 Minuten sein Spiel durchziehen muss. Nur ein gutes Drittel oder aber 25 oder 32 Minuten, wie es Aubin auf der PK sagte, reichen in dieser Liga eben nicht aus. Dabei erwischten die Eisb\u00e4ren ja eigentlich auch einen sehr guten Start und lagen 1:0 vorne. Doch nach dem schnellen Ausgleich der Haie wirkten die Berliner zunehmend verunsichert, fanden kaum noch ein Mittel gegen die kompakte Defensive, leisteten sich zu viele und vor allem unn\u00f6tige Scheibenverluste und hatten zu oft gro\u00dfe L\u00fccken in der Defensive. Sie kamen nicht mehr in die Zweik\u00e4mpfe, waren meist einen Schritt langsamer als K\u00f6ln. Erst in den letzten zehn Minuten besann man sich wieder auf seine St\u00e4rken und da hat man dann gesehen, was alles m\u00f6glich gewesen w\u00e4re gegen diese K\u00f6lner Haie. Die keinesfalls \u00fcberragend gespielt haben. Was sie aber auch nicht mussten. Sie haben die Tore einfach immer zum richtigen Zeitpunkt geschossen und erwiesen sich als \u00e4u\u00dferst effektiv und eiskalt vor dem gegnerischen Tor. So, wie eine echte Spitzenmannschaft eben. Dass die Eisb\u00e4ren auch eine sind, haben sie heute nur im letzten Drittel f\u00fcr einige Minuten bewiesen. Aus diesem Spiel muss man lernen und sich darauf konzentrieren, 60 Minuten lang den Gameplan durchzuziehen. Dass man jeden Gegner in dieser Liga schlagen kann, haben die letzten zehn Minuten gezeigt, da hatte K\u00f6ln arge Probleme und konnte von Gl\u00fcck reden, \u00fcberhaupt noch die Verl\u00e4ngerung erreicht zu haben. Nur muss man diese Leistung eben dauerhaft \u00fcber die gesamte Spielzeit abrufen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #12: Alles war angerichtet f\u00fcr ein absolutes Spitzenspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die heimstarken Eisb\u00e4ren Berlin empfingen in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena die formstarken K\u00f6lner Haie, welche in den zur\u00fcckliegenden acht Spielen immer gepunktet und dabei satte 22 von 24 m\u00f6glichen Punkten geholt hatten. 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