{"id":8725,"date":"2019-12-01T21:58:45","date_gmt":"2019-12-01T20:58:45","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8725"},"modified":"2019-12-01T21:58:45","modified_gmt":"2019-12-01T20:58:45","slug":"staendige-fuehrungswechsel-und-ein-aberkanntes-tor-von-marcel-noebels-am-ende-der-wilden-achterbahnfahrt-gegen-die-grizzlys-wolfsburg-stand-die-zweite-heimniederlage-fuer-die-eisbaeren-berlin-in-dies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/12\/01\/staendige-fuehrungswechsel-und-ein-aberkanntes-tor-von-marcel-noebels-am-ende-der-wilden-achterbahnfahrt-gegen-die-grizzlys-wolfsburg-stand-die-zweite-heimniederlage-fuer-die-eisbaeren-berlin-in-dies\/","title":{"rendered":"St\u00e4ndige F\u00fchrungswechsel und ein aberkanntes Tor von Marcel Noebels: Am Ende der wilden Achterbahnfahrt gegen die Grizzlys Wolfsburg stand die zweite Heimniederlage f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin in dieser Saison fest"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8672\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild.jpg\" alt=\"\" width=\"2400\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild.jpg 2400w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild-300x60.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild-768x154.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1920_mit_pbild-1024x205.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2400px) 100vw, 2400px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Ausgabe #11:<\/em><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"120\" \/>12.601 Zuschauer fanden am ersten Advent den Weg in die Mercedes-Benz Arena am Ostbahnhof und sie bekamen f\u00fcr ihr Geld ordentlich was geboten. Sie wurden Teil einer irren Achterbahnfahrt zwischen den Eisb\u00e4ren Berlin und den Grizzlys Wolfsburg. Eine Partie mit st\u00e4ndigen F\u00fchrungswechseln und einer h\u00f6chst umstrittenen Entscheidung im abschlie\u00dfenden Penaltyschie\u00dfen. Am Ende dieses Spiels siegten die Niedersachsen knapp mit 6:5 n.P. (2:3,2:2,1:1\/0:0,1:0) und f\u00fcgten den Hauptst\u00e4dtern somit die erst zweite Niederlage im neunten Heimspiel dieser Saison zu.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Keine \u00c4nderung im Team von Chefcoach Serge Aubin, der also auf das selbe Team setzen konnte, welches am Freitagabend souver\u00e4n mit 4:1 bei den Krefeld Pinguinen gewann. So stand also Sebastian Dahm auch heute gegen die Autost\u00e4dter im Tor. Aubin \u00e4u\u00dferte sich nach dem Spiel zu den wenigen Einsatzzeiten von Back-up Maximilian Franzreb und meinte kurz zusammengefasst, dass Dahm derzeit einfach zu gut spiele und der Spielplan nicht so hektisch ist, um einen Wechsel im Tor vorzunehmen und der D\u00e4ne zudem fit wirke. Eins sei bereits vorweg genommen. Franzreb sollte heute noch zum Einsatz kommen, mehr dazu aber im nun folgenden Spielbericht.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8726\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8726\" class=\"wp-image-8726 size-medium\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_142148-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_142148-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_142148-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_142148-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_142148-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_142148-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8726\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Spiel begann sehr verhalten von beiden Mannschaften. Beide versuchten hinten sicher zu stehen und nicht viel zuzulassen. Dementsprechend harmlos waren die ersten Schussversuche beider Mannschaften. In der Anfangsphase deutete also noch nicht viel auf das folgende Tor-Spektakel hin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der siebten Spielminute kassierten die Eisb\u00e4ren in Person von Louis-Marc Aubry die erste Strafzeit der Partie, die Nummer 41 musste wegen Hakens f\u00fcr zwei Minuten in die K\u00fchlbox. Dort nahm er aber nur f\u00fcr ganze sechs Sekunden Platz, denn dann klingelte es bereits im Tor von Sebastian Dahm, der also nach zwei Shutouts auf heimischen Eis in Folge mal wieder einen Puck aus dem Tor holen musste. Garrett Festerling wurde im Slot bedient, zog per R\u00fcckhand ab und \u00fcberwand Dahm im Eisb\u00e4ren-Tor &#8211; 0:1 (7.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren geschockt? Keinesfalls, denn nur 83 Sekunden sp\u00e4ter holte Frank H\u00f6rdler von der blauen Linie zu einem satten Schlagschuss aus und glich sehr schnell zum 1:1 aus (8.). Das Zuspiel kam \u00fcbrigens von Torj\u00e4ger Leo Pf\u00f6derl, welcher vor dem Spiel von den Fans zum &#8222;<strong><em>Spieler des Monats<\/em><\/strong>&#8220; November gek\u00fcrt wurde.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun waren die Eisb\u00e4ren richtig gut drin im Spiel, sie hatten dieses Gegentor als Weckruf gebraucht und best\u00fcrmten nun das Wolfsburger Tor. Ein Schuss nach dem anderen flog jetzt auf das von Chet Pickard geh\u00fctete Tor, einmal war der Goalie bereits geschlagen, aber bei Austin Ortegas Schuss rettete der Pfosten f\u00fcr Pickard. Dem Druck der Hausherren konnten die Niedersachsen aber nicht lange Stand halten. Leo Pf\u00f6derl mit dem Zuspiel auf Ryan McKiernan, welcher Top-Scorer Marcel Noebels im Slot stehen sah, ihn anspielte und &#8222;Noebi&#8220; tanzte Pickard eiskalt aus &#8211; 2:1 (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten das Spiel also gedreht und eigentlich nun auch im Griff, aber ein Fehler hinter dem eigenen Tor f\u00fchrte zum Ausgleich. Puckverlust hinter dem Tor, Lucas Lessio kam so an die Scheibe, bediente Alexander Johansson vor dem Tor und der lie\u00df Dahm keine Abwehrchance &#8211; 2:2 (17.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wie reagierten die Berliner auf diesen Ausgleich der Wolfsburger? Mit w\u00fctenden Angriffen auf das Tor der Mannschaft von Trainer Pat Cortina. Und 55 Sekunden vor der ersten Drittelpause sollte es auch zum dritten Mal hinter Pickard einschlagen. Die Eisb\u00e4ren setzten immer wieder nach, Austin Ortega zog mit der Scheibe hinter das Tor, bediente Landon Ferraro am kurzen Pfosten und der schloss diesen klasse Angriff eiskalt ab &#8211; 3:2 (20.). So nahmen die Eisb\u00e4ren eine knappe aber keinesfalls unverdiente F\u00fchrung mit in die Kabine. Eine F\u00fchrung dank des enormen Willens der Berliner.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ins zweite Drittel fanden die Eisb\u00e4ren besser hinein und setzten sich gleich einmal im Wolfsburger<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8727\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8727\" class=\"size-medium wp-image-8727\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_152504-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_152504-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_152504-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_152504-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_152504-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_152504-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8727\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Drittel fest, nur ein weiterer Torerfolg sollte ihnen nicht gelingen. Dieser gelang dann aber Wolfsburg bei Vier gegen Vier auf dem Eis. Gerrit Fauser brachte die Scheibe von der blauen Linie Richtung Eisb\u00e4ren-Tor, Nicholas Jones hielt die Kelle in den Schuss und f\u00e4lschte somit unhaltbar f\u00fcr Dahm ab &#8211; 3:3 (26.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur 43 Sekunden sp\u00e4ter jubelten die Wolfsburger erneut und die Eisb\u00e4ren protestierten. Vor Sebastian Dahm kam es zum Gew\u00fchl und pl\u00f6tzlich lag die Scheibe im Tor. Die beiden Hauptschiedsrichter Aleksi Rantala und Kilian Hinterdobler fuhren zum Videobeweis und entschieden nach Ansicht dessen, dass der Puck regul\u00e4r ins Tor ging und von Dahm nicht gesichert wurde. Sehr zum Unmut der Eisb\u00e4ren-Fans. Erneut war Jones der Torsch\u00fctze gewesen &#8211; 3:4 (27.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem vierten Gegentreffer reagierte Trainer Serge Aubin und nahm Sebastian Dahm vom Eis, brachte f\u00fcr ihn Back-up Maximilian Franzreb. Seine Begr\u00fcndung nach dem Spiel war diese gewesen, dass er ein Zeichen setzen, den Schwung wechseln und das Momentum \u00e4ndern wollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und mit dieser Ma\u00dfnahme hatte er auch sofort Erfolg. Die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen das erneute F\u00fchrungstor nicht lange unbeantwortet und schlugen nach Zuspiel von James Sheppard durch Marcel Noebels schnell zur\u00fcck &#8211; 4:4 (28.). Das bereits zehnte Saisontor der Nummer 92, der bisher eine richtig gute Saison spielt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Noch nicht einmal die H\u00e4lfte war hier rum gewesen und es schepperte schon achtmal in den Toren. Und es ging weiter rauf und runter, beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss vor dem Tor. Und diesmal waren es die Eisb\u00e4ren, die das Spiel wieder zur\u00fcck drehten. Lukas Reichel behauptete hinter dem Tor richtig stark die Scheibe, sah dann vor dem Tor seinen &#8222;Papa&#8220; Maxim Lapierre stehen, setzte diesen in Szene und die Nummer 40 hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, zum 5:4 einzuschie\u00dfen (33.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach die Hausherren noch einmal mit einer Chance in \u00dcberzahl, wo es ja zuletzt sehr gut lief, aber heute sah das doch eher d\u00fcrftig aus und so blieb es beim 5:4 nach 40 Minuten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8728\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8728\" class=\"size-medium wp-image-8728\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_155428-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_155428-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_155428-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_155428-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_155428-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20191201_155428-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8728\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Schlussdrittel begannen die Hauptst\u00e4dter noch in Unterzahl, aber das Penaltykilling mit einem guten Job, \u00fcberstand diese Unterzahl schadlos. Danach zog Wolfsburg das Tempo an und machte deutlich, dass sie dieses Spiel noch lange nicht her geschenkt hatten. Anthony Rech, der Top-Scorer der Grizzlys mit der dicken Chance zum Ausgleich, das Aluminium rettete f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Partie wog hin und her, beide Mannschaften immmer wieder mit Zug zum Tor, die Wolfsburger wirkten leicht aktiver und besser. Und nach einem Puckverlust der Eisb\u00e4ren kamen die Niedersachsen tats\u00e4chlich zum erneuten Ausgleich. Anthony Rech bediente Gerrit Fauser und der netzte zum 5:5 ein (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach wollten beide Mannschaften den entscheidenden Treffer erzwingen, beide nochmal mit guten Chancen und die Berliner nochmal mit einer Schlussoffensive, aber nach 60 Minuten stand es weiterhin 5:5 und es ging somit in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn scheiterten Maxim Lapierre auf Berliner und Anthony Rech auf Wolfsburger Seite jeweils am Schlussmann der gegnerischen Mannschaft. Zwei Minuten vor Ablauf kassierten die Eisb\u00e4ren dann in Person durch John Ramage eine Strafzeit und mussten somit den Rest der Verl\u00e4ngerung in Unterzahl ran. Die dicke Chance zur Entscheidung also f\u00fcr die Mannschaft von Coach Pat Cortina und Wolfsburg machte nun auch richtig Druck. Aber die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden dank eines starken Penaltykilling diese brenzlige Situation und retteten sich somit ins Penaltyschie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und dieses sollte auch nach dem Spiel noch f\u00fcr Gespr\u00e4chsstoff sorgen, aber der Reihe nach. Lukas Reichel war der erste Sch\u00fctze und er wollte Chet Pickard austanzen, klappte leider nicht ganz. Auf der Gegenseite fand Anthony Rech in Maximilian Franzreb seinen Meister. Nun war Leo Pf\u00f6derl an der Reihe und auch der Torj\u00e4ger wollte Pickard verladen, klappte ebenso nicht so ganz. Auf der Gegenseite hatten die Eisb\u00e4ren dann Riesengl\u00fcck, als der Penalty von Lucas Lessio nur an den Pfosten ging. Es folgte Marcel Noebels und der schaffte es, Chet Pickard zu verladen und die Scheibe im Tor zu versenken. Die Arena am Ostbahnhof stand Kopf, alles jubelte, aber auf dem Eis gab es wilde Proteste der Grizzlys, allen voran von deren Goalie Chet Pickard, der wie wild mit der Kelle rum fuchtelte. Die beiden Hauptschiedsrichter fuhren mal wieder zum Videobeweis und wollen dann da erkannt haben, dass Pickard den Puck ber\u00fchrt hatte, als Noebels ihn an ihm vorbei legte und gaben schlie\u00dflich das Tor nicht. Die Emotionen in der Arena am Ostbahnhof kochten nun richtig hoch. Auf der Gegenseite verwandelte dann auch noch Garrett Festerling f\u00fcr Wolfsburg und sicherte den G\u00e4sten den Zusatzpunkt. Die Fans quittierten dies mit einem gellenden Pfeifkonzert und &#8222;<strong><em>Schieber<\/em><\/strong>&#8222;-Rufen und die Eisb\u00e4ren-Bank forderte aus Protest auch hier einen Videobeweis. So nahm ein turbulentes Spiel ein durchaus bitteres Ende mit fadem Beigeschmack, denn f\u00fcr mich war es ein regul\u00e4res Tor von Marcel Noebels. Dieser konnte es auch nach dem Spiel beim Interview in der Mixed-Zone noch immer nicht ganz fassen, dass dieses Tor aberkannt wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und so verlie\u00dfen die Eisb\u00e4ren also erst zum zweiten Mal in dieser Saison das heimische Eis als Verlierer. Und der einheitliche Tenor der Mannschaft war nach dem Spiel dieser, dass man diese drei Punkte und den Sieg auch nicht verdient gehabt h\u00e4tte. Man habe einfach nicht sein bestes Spiel abgeliefert, stand in der Defensive nicht sicher, leistete sich zu viele und vor allem unn\u00f6tige Puckverluste, war meistens immer einen Schritt langsamer als die Wolfsburger und so kommt am Ende eben eine Niederlage wie diese heute heraus. &#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Man konnte aus dem Spiel nicht viel positives mitnehmen<\/span><\/strong><\/em>&#8222;, sagte zum Beispiel Verteidiger John Ramage nach dem Spiel im Fan-Talk.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und genau das muss man den Eisb\u00e4ren hoch anrechnen. Sie stellen sich nach diesem Spiel und dieser bitteren Schiedsrichterentscheidung nicht hin und suchen die Schuld bei den beiden Hauptschiedsrichtern sondern hadern lieber mit der eigenen Leistung und geloben Besserung f\u00fcr die Zukunft. Genau so muss es sein. Die eigene Leistung hinterfragen, im Training daran arbeiten, im n\u00e4chsten Spiel die Fehler abstellen und zur\u00fcck zum Spielplan finden, damit es gegen die K\u00f6lner Haie wieder etwas wird mit dem n\u00e4chsten Heimsieg. Die Domst\u00e4dter werden auf jedenfalls auf eine Eisb\u00e4ren-Mannschaft treffen, die auf Wiedergutmachung aus sein wird.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #11: 12.601 Zuschauer fanden am ersten Advent den Weg in die Mercedes-Benz Arena am Ostbahnhof und sie bekamen f\u00fcr ihr Geld ordentlich was geboten. Sie wurden Teil einer irren Achterbahnfahrt zwischen den Eisb\u00e4ren Berlin und den Grizzlys Wolfsburg. 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