{"id":8639,"date":"2019-10-25T22:48:38","date_gmt":"2019-10-25T20:48:38","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8639"},"modified":"2019-10-25T22:48:38","modified_gmt":"2019-10-25T20:48:38","slug":"41-in-ingolstadt-eiskalte-und-abgezockte-eisbaeren-bleiben-in-der-erfolgsspur-und-bessern-auswaertsbilanz-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/10\/25\/41-in-ingolstadt-eiskalte-und-abgezockte-eisbaeren-bleiben-in-der-erfolgsspur-und-bessern-auswaertsbilanz-auf\/","title":{"rendered":"4:1 in Ingolstadt: Eiskalte und abgezockte Eisb\u00e4ren bleiben in der Erfolgsspur und bessern Ausw\u00e4rtsbilanz auf"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-286\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"95\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Es bleibt weiterhin ein goldener Oktober f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Der Hauptstadtclub gewann am Freitagabend auch sein zweites Ausw\u00e4rtsspiel beim ERC Ingolstadt und steht nun bei sechs Siegen aus acht Spielen im Oktober. Dem 4:2-Sieg von vor 12 Tagen lie\u00dfen die Berliner heute ein 4:1 (2:1,2:0,0:0) folgen und feierten somit den dritten Ausw\u00e4rtssieg in dieser noch jungen Saison. Und es war ein weiterer Beweis daf\u00fcr, dass das &#8222;System Aubin&#8220; immer besser greift und die Eisb\u00e4ren weiterhin in der Erfolgsspur sind. Das 0:4 in D\u00fcsseldorf letzten Freitag stellt sich immer mehr als Betriebsunfall dar. Den Aufschwung sieht jedenfalls auch Top-Scorer Maxim Lapierre, wie er im Vorfeld der Partie bei <em>Magenta Sport<\/em> sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Die Top-4 sollten durchaus m\u00f6glich sein. Nach dem ersten Saisonviertel kommt die neue Truppe immer besser ins Spiel. Das zeigen auch die letzten Ergebnisse.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine \u00c4nderung im Vergleich zum 6:2-Heimsieg gegen N\u00fcrnberg gab es im Kader der Eisb\u00e4ren. Constantin Braun r\u00fcckte in den Kader zur\u00fcck, w\u00e4hrend mit Sean Backman erstmals ein St\u00fcrmer den Platz als \u00fcberz\u00e4hliger Spieler auf der Trib\u00fcne einnahm.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste von der Spree fanden gut hinein ins Spiel, spielten offensiv nach vorne, zeigten ein aggressives Forechecking und sorgten fr\u00fch f\u00fcr Gefahr vor dem Tor von ERCI-Goalie Timo Pielmeier. Die Hausherren kamen erst nach f\u00fcnf Minuten zum ersten gef\u00e4hrlichen Abschluss durch Wayne Simpson.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Schanzer waren es auch, die dann nach sieben Minuten aufgrund von sechs Spielern auf dem Eis die erste Strafzeit der Partie nahmen. Und in Unterzahl lief es in dieser Saison bisher \u00fcberhaupt nicht gut f\u00fcr die Mannschaft von Trainer Doug Shedden, gerade auf eigenem Eis, wo man sich generell in dieser Saison bisher noch nicht mit Ruhm bekleckert hatte. Acht der bisherigen zehn Gegentore in Unterzahl kassierten die Panther daheim. Nummer Neun sollte heute Abend folgen. Die Berliner fanden gut in ihre Formation, lie\u00dfen die Scheibe gut laufen. Austin Ortega mit dem Zuspiel von der rechten Seite quer auf Ryan McKiernan, welcher abzog, aber an Timo Pielmeier scheiterte. Der Ingolst\u00e4dter Goalie lie\u00df die Scheibe jedoch nur zur Seite prallen und da lauerte schon wieder Ortega, der eiskalt zum 1:0 abstaubte (8.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und weiterhin ging es in die Richtung des Tores der Gastgeber, schneller Konter der Berliner, James Sheppard auf Leo Pf\u00f6derl, doch der scheiterte mit seiner Direktabnahme an Pielmeier.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ingolstadt versuchte es hier aber auch nach vorne, \u00fcberbr\u00fcckte genau wie die Eisb\u00e4ren schnell die neutrale Zone, um schnell ins Angriffsdrittel zu kommen. Dort trafen sie aber auf eine kompakte Berliner Defensive, welche es den Schanzern sehr schwer machte. Immer wieder wurden sie zu Sch\u00fcssen von au\u00dfen gedr\u00e4ngt, was dann nat\u00fcrlich f\u00fcr wenig Gefahr sorgte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und was machten die Eisb\u00e4ren vorne? Dort erk\u00e4mpften sie an der Bande klasse den Puck, Austin Ortega zog mit Speed in Richtung Slot, zog ab und schon stand es 2:0 f\u00fcr die Berliner (16.), welche sich als eiskalt und abgezockt vor dem Tor heute Abend erwiesen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber dennoch klingelte es auch einmal im eigenen Tor. Guter Angriff der Panther, Matt Bailey brachte die Scheibe \u00fcber links ins Angriffsdrittel, legte sie zur\u00fcck zu Brandon Mashinter, welcher zum Schlagschuss ausholte und die Scheibe zum 1:2 unter die Latte nagelte (18.). Die Scheibe kam so schnell wieder raus aus dem Tor, dass die beiden Hauptschiedsrichter Stephan Bauer und Daniel Piechaczek den Videobeweis ben\u00f6tigten, um auf Nummer sicher zu gehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause, zuvor \u00fcberstanden die Hauptst\u00e4dter noch die erste Unterzahl der Partie schadlos.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch im zweiten Drittel war die Partie weiter von sehr hohem Tempo gepr\u00e4gt. Ingolstadt kam besser aus der Kabine und dr\u00e4ngte auf den Ausgleich, machte geh\u00f6rig Druck, aber so die richtig einhundertprozentige Chance war nicht dabei. Dennoch war es eine gute Drangphase der Hausherren, welche auch noch ein Powerplay hatten, aber ihnen fehlte einfach das n\u00f6tige Gl\u00fcck vor dem Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Jenes Gl\u00fcck, welches die Eisb\u00e4ren in Spielminute 27 hatten. Die Berliner sorgten mal f\u00fcr Entlastung, die Scheibe wurde aus der Rundung hoch an die blaue Linie gespielt, wo Fabian Dietz lauerte und direkt abzog. Die Scheibe schlug hinter Pielmeier im Tor ein und alles sah nach dem zweiten DEL-Tor des Youngsters aus. In der Wiederholung sah man aber, das Kraftpaket PC Labrie den Schuss noch unhaltbar abf\u00e4lschte und die Scheibe letztendlich ins Tor lenkte &#8211; 3:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und nun zogen die Eisb\u00e4ren kurz das Tempo an, fuhren einen schnellen 3-auf-2-Angriff, welcher \u00fcber die Bande aufgebaut wurde. Ryan McKiernan zog \u00fcber links ins Angriffsdrittel, zog zur Mitte, spielte die Scheibe r\u00fcber zu Lukas Reichel, welcher direkt weiterspielte zu James Sheppard, der dann nur noch das halbleere Tor vor sich hatte &#8211; 4:1 (30.). Eine traumhafte Kombination der Eisb\u00e4ren Berlin!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach war irgendwie die Luft bei den Schanzern raus, die sichtlich geschockt waren. Demnach passierte hier in den letzten zehn Minuten auch nichts Weltbewegendes mehr und so nahmen die Eisb\u00e4ren eine verdiente 4:1-F\u00fchrung mit in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und das letzte Drittel ist dann eigentlich schnell erz\u00e4hlt. Die Eisb\u00e4ren hatten sich in der Kabine scheinbar vorgenommen, sich nur noch auf die Defensive zu konzentrieren und nur noch gelegentlich Konter zu fahren. Und so kam es, dass Ingolstadt zwar anlief und noch einmal alles in die Waagschale warf, aber sie sich die Z\u00e4hne an der ganz starken Eisb\u00e4ren-Defensive ausbissen. Denn die Berliner standen hinten sehr kompakt, machten die R\u00e4ume sehr eng und lie\u00dfen so wenig hochkar\u00e4tige Chancen der Ingolst\u00e4dter zu. Wenn doch etwas durchkam, dann war ja immer noch Sebastian Dahm im Berliner Tor zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dahm ist auch ein gutes Stichwort f\u00fcr den letzten Aufreger in diesem Spiel. Als Ingolstadt im Powerplay war, traf Brett Olson den Eisb\u00e4ren-Goalie mit seinem Schl\u00e4ger unabsichtlich unter der Torh\u00fctermaske, weshalb der Berliner Schlussmann zu Boden ging. Daraufhin entwickelten sich kleine Nickligkeiten zwischen beiden Teams, welche in einem kurzen aber heftigen Fight der beiden Kumpels Brandon Mashinter (Ingolstadt) und PC Labrie (Berlin) m\u00fcndete.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mehr passierte dann nicht mehr und die mit 3.739 Zuschauern m\u00e4\u00dfig besuchte Saturnarena verabschiedete die Hausherren mit einem Pfeifkonzert, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren lautstark von den eigenen Fans gefeiert wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was sie sich auch redlich verdient hatten, zeigte man doch erneut eine starke Leistung und sicherte sich die n\u00e4chsten drei Punkte, womit man sich in der Top-6 festsetzt. Die Eisb\u00e4ren haben erneut gezeigt, dass sie offensiv eiskalt sein k\u00f6nnen und vor allem unberechenbar sind. Denn von der Rankel-Aubry-Ferraro-Reihe, welche satte zw\u00f6lf Scorerpunkte gegen N\u00fcrnberg sammelte, war heute wenig zu sehen. Daf\u00fcr sprangen eben andere Spieler in die Bresche, so wie Doppeltorsch\u00fctze Austin Ortega zum Beispiel. Auch daran sieht man, welche Tiefe der Kader der Eisb\u00e4ren in dieser Saison besitzt und das mit dieser Mannschaft in dieser Saison durchaus zu rechnen ist, wenn es in den Playoffs an das Eingemachte geht, aber bis dahin ist noch ein ganz, ganz langer Weg und Verteidiger Jonas M\u00fcller sieht noch immer Verbesserungspotential im Team der Eisb\u00e4ren, wie er nach dem Spiel im Interview bei <em>Magenta Sport<\/em> sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Wir haben die Pucks vor dem Tor gut gefunden, das wollten wir besser machen. Es geht noch einen Tick besser. Offensiv war das schon gut heute, aber defensiv hatten wir mache Probleme, aber wir haben es gut gel\u00f6st, doch m\u00fcssen wir das in den n\u00e4chsten Spielen besser machen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und im n\u00e4chsten Spiel geht es gegen keinen Geringeren als Liga-Primus EHC Red Bull M\u00fcnchen, welcher 39 von 42 m\u00f6glichen Punkten in dieser Saison holte. Ein gro\u00dfer Pr\u00fcfstein zur richtigen Zeit, welcher zeigen wird, ob die Eisb\u00e4ren wirklich auf dem richtigen Weg sind oder aber ob noch Luft nach oben und M\u00fcnchen doch noch eine Nummer zu gro\u00df ist. Aktuell w\u00fcrde ich sagen, ist M\u00fcnchen schlagbar und die letzten Leistungen der Eisb\u00e4ren machen Hoffnung auf einen Sieg gegen den dreimaligen Meister. Beim ersten Aufeinandertreffen war man bei 5-gegen-5 die bessere Mannschaft, verlor dort aber auf der Strafbank das Spiel. Demnach sollte man gegen M\u00fcnchen am Sonntag unn\u00f6tige Strafzeiten vermeiden. Wobei, in Unterzahl lief es zuletzt b\u00e4renstark f\u00fcr unsere Jungs sind sie doch seit \u00fcber 25 Unterzahlspielen ohne Gegentor. Auch ein Indiz daf\u00fcr, dass es zur Zeit richtig gut l\u00e4uft f\u00fcr den Hauptstadtclub.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es bleibt weiterhin ein goldener Oktober f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Der Hauptstadtclub gewann am Freitagabend auch sein zweites Ausw\u00e4rtsspiel beim ERC Ingolstadt und steht nun bei sechs Siegen aus acht Spielen im Oktober. 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