{"id":8626,"date":"2019-10-18T22:17:33","date_gmt":"2019-10-18T20:17:33","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8626"},"modified":"2019-10-18T22:17:33","modified_gmt":"2019-10-18T20:17:33","slug":"04-die-eisbaeren-ohne-chance-in-duesseldorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/10\/18\/04-die-eisbaeren-ohne-chance-in-duesseldorf\/","title":{"rendered":"0:4! Die Eisb\u00e4ren ohne Chance in D\u00fcsseldorf"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"121\" height=\"121\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg 289w\" sizes=\"auto, (max-width: 121px) 100vw, 121px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Eine Serie geht weiter, die andere ist beendet: Die D\u00fcsseldorfer EG hat auch im zehnten Spiel in Folge gepunktet, besiegte die Eisb\u00e4ren Berlin am Freitagabend vor 7.960 Zuschauern mit 4:0 (1:0,3:0,0:0) und beendete damit die vier Spiele andauernde Siegesserie unserer Jungs. Diese fanden von Beginn an nicht so richtig ins Spiel, waren eigentlich nur in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels gut drin im Spiel, wurden dann aber von der DEG f\u00f6rmlich \u00fcberrannt und auseinander genommen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin mit dem Luxusproblem vor dem Spiel. Er hatte 22 Spieler mit dabei gehabt und entschied sich f\u00fcr Florian Kettemer, welcher das Spiel von der Trib\u00fcne aus anschauen musste. Die Nummer 69 musste f\u00fcr Neuzugang Landon Ferraro weichen, welcher in D\u00fcsseldorf sein DEL-Deb\u00fct feierte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die DEG wartete vor dem Spiel seit 284 Minuten auf ein Tor bei 5-gegen-5, das sollte sich relativ schnell \u00e4ndern. 82 Sekunden war die Partie im ISS-Dome alt, da klingelte es erstmals im Berliner Tor. Alexander Barta zog mit viel Tempo \u00fcber links ins Angriffsdrittel, passte die Scheibe vor das Tor in den Slot, wo Reid Gardiner von drei Eisb\u00e4ren zu Fall gebracht wurde. Die Scheibe war frei und Maximilian Kammerer schaltete am schnellsten, schnappte sich die Scheibe und spielte Sebastian Dahm im Eisb\u00e4ren-Tor aus &#8211; 0:1 (2.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann kam Landon Ferraro zu seinen ersten Sekunden auf DEL-Eis und er fuhr gleich einmal den ersten harten aber fairen Check. Sein Gegenspieler Tobias Eder blieb verletzt auf dem Eis liegen. Die erste Diagnose lautete Cut unter dem Auge sowie Verdacht auf Sch\u00e4delprellung. Wir w\u00fcnschen an dieser Stelle gute Besserung an Tobias Eder!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann nahmen die Eisb\u00e4ren mal wieder Strafzeiten. Kai Wissmann sa\u00df wegen Haltens und das beste Powerplay der Liga durfte sein K\u00f6nnen beweisen. Immerhin traf die DEG in den letzten sieben Spielen immer mindestens einmal in \u00dcberzahl. Aber die Eisb\u00e4ren, welche w\u00e4hrend ihrer Siegesserie kein Gegentor in Unterzahl kassierten, zeigten auch heute wieder ein starkes Penaltykilling und \u00fcberstanden die erste Unterzahl schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">James Sheppard, der kurz zuvor die erste gef\u00e4hrlichere Chance f\u00fcr die Berliner hatte, kassierte wenig sp\u00e4ter 2+2-Minuten wegen eines hohen Stocks. D\u00fcsseldorf also vier Minuten in \u00dcberzahl, aber auch dieses Mal wieder ein starkes Penaltykilling der Hauptst\u00e4dter, sie lie\u00dfen lediglich Chancen durch Reid Gardiner (Save Dahm), Alex Barta (knapp vorbei) und Jerome Flaake (Save Dahm) zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Mannen von Serge Aubin brauchten eine Weile, ehe sie in diesem Spiel ankamen. Und so hatte man auch erst drei Minuten vor der ersten Drittelpause die erste gro\u00dfe Chance in diesem Spiel. Louis-Marc Aubry steckte die Scheibe klasse durch zwei D\u00fcsseldorfer Spieler durch, Marcel Noebels frei vor Matthias Niederberger, spielte noch einmal den Querpass zu Leo Pf\u00f6derl, der allerdings den spitzeren Winkel vor sich hatte und deswegen vorbei schoss. Da h\u00e4tte es Noebels lieber alleine probieren m\u00fcssen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So nahm die DEG also eine verdiente 1:0-F\u00fchrung mit in die Kabine und Marcel Noebels sah das erste Drittel im Interview bei <em>Magenta Sport<\/em> wie folgt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das war kein guter Start von uns als Mannschaft. Wir kassieren ein bl\u00f6des Gegentor und sind dann erst einmal hinterher gelaufen. Jetzt haben wir uns aber gut gefunden, wir m\u00fcssen aber von der Strafbank wegbleiben. Wenn wir Spiele gewinnen wollen, m\u00fcssen wir 5-gegen-5 spielen oder aber \u00dcberzahl.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ins zweite Drittel fanden die Eisb\u00e4ren besser hinein, kamen schwungvoll und druckvoll aus der Kabine, suchten aus allen Lagen den Abschluss, nur die Scheibe wollte nicht ins Tor gehen. Fortan beide Teams mit einem \u00dcberzahlspiel. W\u00e4hrend das der DEG durchaus gef\u00e4hrlich war, blieb das der Eisb\u00e4ren eher harmlos. Eins hatten beide gemeinsam &#8211; es fiel kein Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das sollte erst in der 31. Spielminute fallen. Es war der Auftakt in zehn furiose Schlussminuten der Rheinl\u00e4nder im zweiten Drittel, als die Eisb\u00e4ren der DEG nichts mehr entgegenzusetzen hatten und mit dem Tempo der Hausherren komplett \u00fcberfordert waren. Alex Barta mit einer artistischen Vorlage, drehte sich, spielte die Scheibe per R\u00fcckhand und mit No-Look-Pass vor das Tor, wo Maximilian Kammerer lauerte, Sebastian Dahm erneut ausspielte und zum 2:0 einnetzen konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Vier Minuten sp\u00e4ter war der Druck der Rheinl\u00e4nder enorm hoch. Scharfer Pass von rechts vor das Tor, die Scheibe konnte von Constantin Braun und Sebastian Dahm nicht festgemacht werden, Ken-Andre Olimb war zur Stelle und staubte zum 3:0 ab (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Partie blieb weiterhin ruppig und hart umk\u00e4mpft, die Eisb\u00e4ren mussten eine 3-gegen-4-Unterzahl \u00fcberstehen, taten dies auch mit Gl\u00fcck, weil die Latte beim Schuss von Victor Svensson half. Was bei \u00dcberzahl nicht klappte, gelang dann eben wieder bei 5-gegen-5. Alex Barta \u00fcberlief auf der linken Seite Constantin Braun, spielte den n\u00e4chsten klasse Pass vor das Tor, wo Reid Gardiner Frank H\u00f6rdler im R\u00fccken entwischte und zum 4:0 nur noch einschie\u00dfen musste (39.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit war das zweite Drittel zu Ende und Alex Barta meinte in der Pause, dass sich die DEG in dieser Saison bei 5-gegen-5 noch schwer tat mit dem Tore schie\u00dfen. Aber nachdem man sich in der Kabine nach dem Sonntagspiel zusammengesetzt und es ordentlich gerappelt hatte, l\u00e4uft es heute deutlich besser.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die Berliner noch 100 Sekunden Powerplay, aber au\u00dfer einer Chance f\u00fcr Marcel Noebels, welche Matthias Niederberger zu Nichte machte, kam nicht viel bei rum.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren zeigten sich bem\u00fcht, liefen an, versuchten es, aber die DEG war einfach in allen Belangen \u00fcberlegen. Sie arbeiteten geschlossen als Team in der Defensive, unterst\u00fctzten damit ihren Goalie Niederberger, welcher kaum hochkar\u00e4tige Chancen zu vereiteln hatte. Vorher warfen sich seine Kollegen in die Sch\u00fcsse und raubten den Eisb\u00e4ren damit den letzten Nerv.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Trotz der klaren F\u00fchrung blieb die Konzentration der DEG hoch, sie lie\u00dfen nicht nach und blieben vorne gef\u00e4hrlich, konnten aber keinen weiteren Treffer mehr erzielen. Aber sie machten \u00fcber die gesamte Spielzeit deutlich, wer hier die bessere Mannschaft war und wer nun neun Siege aus den letzten zehn Spielen holte und zudem im zehnten Spiel in Folge punktete.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Da ist sie schon wieder vorbei, die Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin. Aber das hat man sich selbst zuzuschreiben, denn das war heute keine gute Leistung der gesamten Mannschaft. Man fand nur sehr schwer ins Spiel, lag fr\u00fch mit 0:1 hinten und lief fortan nur noch hinterher. Man wirkte in den Laufduellen deutlich langsamer als D\u00fcsseldorf, kam vor allem in den letzten zehn Minuten des Mitteldrittels mit der Schnelligkeit der DEG \u00fcberhaupt nicht klar, da wurde man von den Hausherren f\u00f6rmlich \u00fcberrannt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zudem fand man einfach kein Mittel gegen die Defensive der DEG und dann war da mal wieder das Problem mit der Disziplin. Heute nahm man eindeutig zu viele Strafen und das gegen das beste Powerplay der DEL. Zwar \u00fcberstand man s\u00e4mtliche Unterzahlspiele ohne Gegentor und baute die Serie damit auf f\u00fcnf Spiele ohne Gegentor in Unterzahl aus, aber kostete das eben enorm viel Kraft, welche dann im weiteren Spielverlauf fehlte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber was auch auffiel, die Eisb\u00e4ren wirkten nicht bereit f\u00fcr dieses Spitzenspiel, verpennten den Start und zeigten nicht den unb\u00e4ndigen Siegeswillen, welchen die DEG deutlich von der ersten Sekunde an zeigte. Aber es war nur ein Spiel und man wird seine Schl\u00fcsse daraus ziehen. Dass man es besser kann, hat man ja in den letzten Spielen gezeigt und am Sonntag wird man diesen Auftritt von heute Abend vergessen machen wollen. Dann werden die N\u00fcrnberger enorm frustrierte Eisb\u00e4ren als Gegner haben.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Serie geht weiter, die andere ist beendet: Die D\u00fcsseldorfer EG hat auch im zehnten Spiel in Folge gepunktet, besiegte die Eisb\u00e4ren Berlin am Freitagabend vor 7.960 Zuschauern mit 4:0 (1:0,3:0,0:0) und beendete damit die vier Spiele andauernde Siegesserie unserer Jungs. 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