{"id":8565,"date":"2019-09-26T22:31:42","date_gmt":"2019-09-26T20:31:42","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8565"},"modified":"2019-09-26T22:31:42","modified_gmt":"2019-09-26T20:31:42","slug":"14-eisbaeren-verteilen-geschenke-in-mannheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/09\/26\/14-eisbaeren-verteilen-geschenke-in-mannheim\/","title":{"rendered":"1:4: Eisb\u00e4ren verteilen Geschenke in Mannheim"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Nein, so richtig rund l\u00e4uft es noch nicht f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin in der noch jungen DEL-Saison. Nach der 2:4-Niederlage beim Vizemeister Red Bull M\u00fcnchen am Sonntagnachmittag verloren die Hauptst\u00e4dter auch beim amtierenden Deutschen Meister Adler Mannheim. Vor 9.891 Zuschauern setzte es eine 1:4 (0:2,1:2,0:0)-Niederlage in der Mannheimer SAP-Arena. Und dabei erwies man sich als freundlicher Gast, verteilte man doch zahlreiche Geschenke an die heimischen Kurpf\u00e4lzer und verhalf ihnen somit zum ersten Heimsieg der Saison, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren auch das dritte Ausw\u00e4rtsspiel verloren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Kader der Eisb\u00e4ren gab es im Vergleich zum M\u00fcnchen-Spiel zwei \u00c4nderungen. Sebastian Streu r\u00fcckte f\u00fcr Fabian Dietz in den Kader, w\u00e4hrend Maximilian Franzreb sein Saisondeb\u00fct von Beginn an gab. Franzreb stand diese Saison bereits 20 Minuten in Bremerhaven im Tor, heute also der erste Start-Einsatz f\u00fcr die Nummer 30 der Berliner.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Verteidiger Florian Kettemer hatte vor dem Spiel bei <em>Magenta Sport<\/em> noch gesagt, worauf es in Mannheim ankommen w\u00fcrde:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir wollen die Chancen nutzen und von der Strafbank fernbleiben. Dann k\u00f6nnen wir hier was rei\u00dfen. Wir wollen heute Mannheim schlagen und am Sonntag dann Chicago.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Start war auch relativ verhei\u00dfungsvoll, die Eisb\u00e4ren begann sehr aktiv und suchten den Weg in die Offensive. Doch nach f\u00fcnf Minuten war es schon wieder vorbei mit der Berliner Herrlichkeit. Louis-Marc Aubry kassierte wegen Behinderung die erste Strafzeit der Partie. Ihm folgte Sekunden sp\u00e4ter James Sheppard (Beinstellen) und als diese Strafzeit angezeigt wurde, nahm Ryan McKiernan gleich auch noch einmal zwei Minuten wegen Hakens, eine vollkommen unn\u00f6tige Strafzeit. Die Quittung sollte folgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim nun mit der Riesenchance, mit zwei Mann mehr in F\u00fchrung zu gehen, doch Matthias Plachta und Ben Smith scheiterten zun\u00e4chst noch. Aber dann eine klasse Kombination der Hausherren, an deren Ende Plachte Smith am langen Pfosten stehen sah, ihn bediente und der Adler-Top-Scorer hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, zum 1:0 einzuschie\u00dfen (9.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als die Eisb\u00e4ren gerade wieder vollz\u00e4hlig waren, klingelte es erneut im Berliner Geh\u00e4use von Maximilian Franzreb. Eine Kopie des 1:0. Erneut klasse Pass-Stafette der Kurpf\u00e4lzer, diesmal war es Mark Katic, der den Pass von selber Position aus wie Plachta auf den langen Pfosten spielte, wo dieses Mal Borna Rendulic lauerte und die Scheibe zum 2:0 im Berliner Tor versenken konnte (10.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Hauptst\u00e4dter gaben eine Antwort auf diesen Doppelschlag der Adler. Jonas M\u00fcller mit einem feinen Chip-Pass aus dem eigenen Drittel in den Lauf von Lukas Reichel, welcher vor Dennis Endras cool wie ein abgezockter Profi blieb und zum 2:1 einnetzen konnte (14.). Das erste DEL-Tor des 17-j\u00e4hrigen Youngsters, Herzlichen Gl\u00fcckwunsch an dieser Stelle!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan beide Teams noch einmal mit M\u00f6glichkeiten, aber weitere Tore sollten im Auftaktdrittel keine mehr fallen und so nahm Mannheim eine knappe 2:1-F\u00fchrung mit in die erste Drittelpause.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Lukas Reichel mit seinem Statement zum ersten DEL-Tor und ersten Drittel bei <em>Magenta Sport<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, mehr kann man dazu nicht sagen. Durch die Strafen sind wir schlecht ins Spiel gekommen, aber zum Ende lief es besser.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das konnte man jedoch nicht von den ersten 58 Sekunden des Mitteldrittels behaupten. Mannheim kam druckvoll aus der Kabine, Matthias Plachta holte zum Schuss aus, lie\u00df sich dabei auch nicht von zwei Eisb\u00e4ren st\u00f6ren und hatte dann auch noch Gl\u00fcck, dass Franzreb der Puck durch die Fanghand rutschte &#8211; 1:3 (21.). Ein ganz ungl\u00fccklicher Abend f\u00fcr Maximilian Franzreb.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste von der Spree hatten ihn diesem Drittel gro\u00dfe Probleme mit dem Spiel der Adler, die jetzt hier nicht 100 Prozent spielten. Dennoch liefen die Eisb\u00e4ren die meiste Zeit hinterher, waren fast immer der Verlierer in den Zweik\u00e4mpfen, nach vorne entwickelte man kaum Gefahr und hinten offenbarte man gro\u00dfe Stellungsfehler, lud Mannheim so zu Chancen ein. Wenn Berlin mal vor dem Tor auftauchte, dann waren es Leo Pf\u00f6derl, Marcel Noebels oder Lukas Reichel, die f\u00fcr etwas Aufregung vor dem Adler-Geh\u00e4use sorgten, richtig gef\u00e4hrlich wurde es dabei aber nie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zwei Minuten vor der zweiten Pause kam es zur besagten Noebels-Chance, als Sean Backman einen schnellen Angriff fuhr, die Scheibe im Angriffsdrittel zur\u00fcck legte und Noebels knapp \u00fcber das Tor von Endras schoss. Direkt im Gegenzug stimmte bei den Eisb\u00e4ren die Zuordnung \u00fcberhaupt nicht, Mannheim daher mit der 2-auf-1-Chance, Tommi Huhtala mit dem Querpass auf Jan-Mikael J\u00e4rvinen und der hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, die Scheibe im halbleeren Berliner Tor unterzubringen &#8211; 1:4 (38.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Mannheimer F\u00fchrung ging inzwischen auch in der H\u00f6he mehr als in Ordnung, die Adler brauchten nicht ihr bestes Eishockey spielen, um diese Berliner Mannschaft zu schlagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel bot dann nicht mehr viel Erw\u00e4hnenswertes. Die Hausherren taten nicht mehr als n\u00f6tig, schauten sich lieber an, was von den G\u00e4sten noch kam. Diese versuchten es zwar, aber ein wirkliches System war nicht zu erkennen. Eine kurze, gute Phase hatten die Berliner aber noch in der 46. Spielminute, als Leo Pf\u00f6derl zun\u00e4chst an Dennis Endras scheiterte, Andr\u00e9 Rankel danach den Pfosten traf und Austin Ortega zweimal aus aussichtsreicher Position scheiterte. Das war es dann aber auch schon an gef\u00e4hrlichen Aktionen von den Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Partie pl\u00e4tscherte fortan nur so vor sich hin, erst drei Minuten vor dem Ende der Partie wurden die Zuschauer nochmal aus dem Tiefschlaf gerissen, als PC Labrie und Bj\u00f6rn Krupp Schl\u00e4ger und Handschuh wegwarfen und sich einen kurzen Fight lieferten. Mehr passierte dann aber nicht mehr und Mannheim brachte das 4:1 \u00fcber die Runden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was auch immer die Eisb\u00e4ren sich f\u00fcr das Duell in Mannheim vorgenommen hatten, es war fr\u00fch \u00fcber den Haufen geworfen. Dabei begann man relativ gut in Mannheim, vor allem sehr aktiv und auf Offensive ausgerichtet. Aber dann kassierte man innerhalb k\u00fcrzester Zeit drei Strafzeiten, mindestens eine davon war unn\u00f6tig und schon lag man 0:2 hinten. Dann ist es nat\u00fcrlich schwierig, hier noch etwas mitzunehmen. Aber generell offenbarte der Auftritt in der Kurpfalz so einige Probleme im Spiel der Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Trainer Serge Aubin l\u00e4sst ein offensiv ausgerichtetes System spielen, nur heute funktionierte das \u00fcberhaupt nicht. Die Eisb\u00e4ren versuchten immer wieder den langen Pass von hinten heraus, dieser klappte fast nie und so kam Mannheim immer wieder in Scheibenbesitz. Dann machte man heute zwar sch\u00f6n den Bereich im Slot vor dem Tor zu, verga\u00df dabei aber die blaue Linie, wo die Mannheimer teilweise ungest\u00f6rt zum Abschluss kamen. Die Disziplin war auch heute wieder ein Problem und sorgte in der Anfangsphase daf\u00fcr, dass man auf die Verliererstra\u00dfe geriet. Dann ging man aus den Zweik\u00e4mpfen fast immer als Verlierer hervor und dann wirkte es heute nicht als Teamspiel sondern man verrannte sich viel mehr in Einzelaktionen. Im Endeffekt l\u00e4sst sich sagen, man verteilte heute artig Geschenke an die Hausherren, damit diese ihren ersten Heimsieg der Saison bejubeln durften.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auf das Trainerteam um Serge Aubin wartet noch jede Menge Arbeit, um in der DEL endlich in Fahrt zu kommen. Die n\u00e4chste Aufgabe wird nicht wirklich viel einfacher, geht es doch am Sonntagabend gegen das NHL-Team der Chicago Blackhawks.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">St\u00fcrmer Marcel Noebels mit seinem Statement zum Spiel bei <em>Magenta Sport<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es hat nicht viel gefehlt. Wir sind gut ins Spiel gekommen, spielen dann aber 3-gegen-5, kassieren das 0:1 und dann auch noch das 0:2. Dann ist es nat\u00fcrlich schwierig gegen eine Mannschaft wie die Adler das Spiel zu drehen, vor allem ausw\u00e4rts. Wir haben viele Sachen richtig gemacht, die wir aus der Partie mitnehmen k\u00f6nnen. Aber \u00fcber weite Strecken waren wir nicht gut genug. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, so richtig rund l\u00e4uft es noch nicht f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin in der noch jungen DEL-Saison. Nach der 2:4-Niederlage beim Vizemeister Red Bull M\u00fcnchen am Sonntagnachmittag verloren die Hauptst\u00e4dter auch beim amtierenden Deutschen Meister Adler Mannheim. Vor 9.891 Zuschauern setzte es eine 1:4 (0:2,1:2,0:0)-Niederlage in der Mannheimer SAP-Arena. 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