{"id":8558,"date":"2019-09-22T20:15:04","date_gmt":"2019-09-22T18:15:04","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8558"},"modified":"2019-09-22T20:15:04","modified_gmt":"2019-09-22T18:15:04","slug":"24-in-muenchen-mangelnde-chancenverwertung-miserables-unterzahlspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/09\/22\/24-in-muenchen-mangelnde-chancenverwertung-miserables-unterzahlspiel\/","title":{"rendered":"2:4 in M\u00fcnchen: Mangelnde Chancenverwertung, miserables Unterzahlspiel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"111\" height=\"111\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Reisen nach M\u00fcnchen k\u00f6nnen sich die Eisb\u00e4ren in der Hauptrunde sparen. Am Sonntagnachmittag verloren die Eisb\u00e4ren das zehnte Hauptrundenspiel in Folge beim dreimaligen Meister. 2:4 (0:1,2:2,0:1) hie\u00df es am Ende, dabei w\u00e4re mehr m\u00f6glich gewesen. Wenn, ja wenn man seine Chancen endlich mal besser nutzen w\u00fcrde und man in Unterzahl nicht so anf\u00e4llig w\u00e4re, wie es bisher der Fall ist. Somit gr\u00fc\u00dft M\u00fcnchen weiterhin von der Tabellenspitze, w\u00e4hren die Eisb\u00e4ren den Sieg vom Freitagabend nicht vergolden konnten.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Team der Eisb\u00e4ren gab es im Vergleich zum K\u00f6ln-Spiel nur eine \u00c4nderung. Sebastian Streu nahm auf der Trib\u00fcne Platz, daf\u00fcr r\u00fcckte Fabian Dietz in den Kader. Sebastian Dahm h\u00fctete erneut das Berliner Tor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Neuzugang Leo Pf\u00f6derl sagte im Vorfeld der Partie:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das wir in M\u00fcnchen einen Sahne-Tag brauchen, ist klar. Jeder wei\u00df, dass er 100 Prozent geben muss. Wir wollen hier etwas mitnehmen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und Maxim Lapierre, ein weiterer Neuzugang im Team der Berliner, f\u00fcgte noch hinzu:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir ben\u00f6tigen einen besseren Start als beim letzten Ausw\u00e4rtsspiel.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Diesen hatte die Mannschaft vom neuen Headcoach Serge Aubin aber nicht von der ersten Sekunde an. Justin Sch\u00fctz setzte nach wenigen Sekunden den ersten Torschuss ab, Sebastian Dahm war zur Stelle. Und nach 32 Sekunden musste Ryan McKiernan wegen Haltens f\u00fcr zwei Minuten in die K\u00fchlbox. M\u00fcnchen nun also in \u00dcberzahl und schon klingelte es im Berliner Geh\u00e4use. Lange Zeit war es kein gutes Powerplay der Hausherren, doch dann lie\u00dfen sie die Scheibe einmal gut laufen, passten sie hoch zur blauen Linie, wo Konrad Abeltshauser per Onetimer das 1:0 erzielen konnte (3.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste aus der Hauptstadt waren aber keinesfalls geschockt und spielten sofort nach vorne, st\u00f6rten M\u00fcnchen mit einem aggressiven Forechecking fr\u00fch im Spielaufbau und erspielten sich richtig gute Torchancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen lief die meiste Zeit hinterher, aber kam dennoch immer wieder mal vor das Berliner Tor. Und wenn das der Fall war, wurde es gef\u00e4hrlich. So zum Beispiel in der sechsten Spielminute, als Philip Gogulla den Puck nur an den Pfosten setzte. Kurze Zeit sp\u00e4ter scheiterte Ex-Eisb\u00e4r Mads Christensen am Berliner Torh\u00fcter Dahm.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es folgte die erste \u00dcberzahl der Eisb\u00e4ren, welche aktuell das schlechteste Powerplay der Liga aufweisen. Aber davon war heute nichts zu sehen, denn die Berliner spielten mit einem Mann mehr richtig gut und kamen auch zu guten Chancen. Aber Marcel Noebels scheiterte am Pfosten und Ryan McKiernans Schuss von der blauen Linie kratzte Kevin Reich gerade so noch von der Linie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zwei weitere Powerplays sollten f\u00fcr die Eisb\u00e4ren im Auftaktdrittel noch folgen, in denen sie sich weitere richtig gute und gef\u00e4hrliche Chancen erspielten. Und einmal zappelte die Scheibe auch im Tor von Reich, doch Leo Pf\u00f6derl hatte sein Arbeitsger\u00e4t beim Abschluss dann doch ein St\u00fcck zu hoch gehabt, weshalb der Treffer folgerichtig nicht z\u00e4hlte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Somit lagen die Berliner nach 20 Minuten mit 0:1 hinten, obwohl sie eigentlich die bessere Mannschaft waren. Was die Statistik belegte, denn 24:14-Sch\u00fcsse zeigte diese zu Gunsten der Eisb\u00e4ren an. M\u00fcnchen hatte zuvor im Schnitt pro Spiel nur 25 Sch\u00fcsse des Gegners zugelassen. Das zeigte, wie stark das Spiel der Eisb\u00e4ren hier war. Eisb\u00e4ren-Verteidiger Kai Wissmann sagte im Pauseninterview bei <em>Magenta Sport<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist ein sehr offenes Spiel, Chancen auf beiden Seiten. Der Unterschied bis jetzt ist, dass M\u00fcnchen getroffen hat und wir nicht.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Hauptst\u00e4dter erwischten den besseren Start ins Mitteldrittel. Leo Pf\u00f6derl, der heute sehr auff\u00e4llig spielte, hatte die n\u00e4chsten zwei guten M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Aber es blieb zun\u00e4chst dabei, das Gl\u00fcck im Abschluss war nicht auf Seiten der Berliner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Daf\u00fcr aber bei M\u00fcnchen, die im zweiten \u00dcberzahlspiel das 2:0 nachlegen konnten. Bobby Sanguinetti von der blauen Linie, Dahm konnte die Scheibe nicht festhalten und Mark Voakes staubte ab (25.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der dreimalige Meister stellte den Spielverlauf also komplett auf den Kopf, bewies aber einmal mehr seine St\u00e4rke in \u00dcberzahl. Doch die Eisb\u00e4ren schlugen zur\u00fcck. Maxim Lapierre hatte die Scheibe von au\u00dfen auf das Tor gebracht, Reich lie\u00df prallen, Pf\u00f6derl setzte nach, es entstand ein Gestocher vor Reich und Leo Pf\u00f6derl behielt letztendlich die \u00dcbersicht und erzielte seinen ersten Treffer im Eisb\u00e4ren-Trikot &#8211; 2:1 (26.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren waren aber nur kurz zur\u00fcck im Spiel, denn es folgte nach Strafe gegen Jonas M\u00fcller das dritte Unterzahlspiel f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in dieser Partie. Und zum dritten Mal klingelte es im Tor von Dahm. Patrik Hager spielte die Scheibe hinter das Tor zu Mark Voakes, der spielte sie vor das Tor, wo sich Philip Gogulla gegen zwei Eisb\u00e4ren-Spieler durchsetzen konnte und auf 3:1 erh\u00f6hte (27.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun mal die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl und zwar mit zwei Mann mehr f\u00fcr 1:37 Minuten. Und lange taten sich die Berliner schwer, aber zwei Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe gegen Yannic Seidenberg war Austin Ortega zur Stelle. Maxim Lapierre scheiterte noch an Reich, Ortega nutzte den Rebound &#8211; 3:2 (30.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan folgten noch zwei weitere \u00dcberzahlspiele f\u00fcr M\u00fcnchen, aber diesmal \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren diese schadlos. Es war weiterhin ein Spiel, welches hin und her wog, die Eisb\u00e4ren waren am Ende dem Ausgleich aber n\u00e4her als M\u00fcnchen dem 4:2. Doch Kevin Reich und der Pfosten standen den Eisb\u00e4ren im Weg. Somit f\u00fchrte M\u00fcnchen nach 40 Minuten knapp mit 3:2.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der Torsch\u00fctze zum 3:1, Philip Gogulla, mit seinem Statement zum bisherigen Spiel im Pauseninterview bei <em>Magenta Sport<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Jeder wei\u00df, dass die Powerplays im Eishockey sehr wichtig sind. Wir sind froh, dass wir in diesem Drittel zweimal dabei treffen konnten.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das M\u00fcnchen im Powerplay b\u00e4renstark ist, das haben die Eisb\u00e4ren heute schon deutlich zu sp\u00fcren bekommen. Und dennoch nahm James Sheppard nach nur zehn Sekunden im Schlussdrittel eine komplett unn\u00f6tige Strafzeit direkt nach dem Bully, als er wegen Cross Checks in die K\u00fchlbox musste. Zwar konnte M\u00fcnchen keinen vierten \u00dcberzahltreffer nachlegen, aber kaum wieder komplett, mussten die Eisb\u00e4ren doch noch den vierten Gegentreffer hinnehmen. Chris Bourque hatte auf der linken Seite zu viel Platz und Zeit, zog ab, Sebastian Dahm rutschte die Scheibe durch die Fanghand und Yasin Ehliz schubste die Scheibe \u00fcber die Linie &#8211; 4:2 f\u00fcr M\u00fcnchen (43.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan wollten die Hausherren die Partie entscheiden. M\u00fcnchen spielte nun sehr druckvolles Eishockey, mit dem die Eisb\u00e4ren so ihre Probleme hatten. 2-auf-1-Konter der Gastgeber, Patrik Hager r\u00fcber zu Philip Gogulla, doch der scheiterte an Dahm.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zw\u00f6lf Minuten vor dem Ende noch einmal die Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, in \u00dcberzahl zu verk\u00fcrzen. Und das Powerplay sah sehr gut aus, aber Lukas Reichel setzte die Scheibe aus dem Slot heraus knapp \u00fcber die Latte, Leo Pf\u00f6derl schoss ebenfalls knapp dr\u00fcber und Ryan McKiernan knapp rechts am Tor vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren versuchten viel, aber je n\u00e4her das Spielende kam, desto ungef\u00e4hrlicher wurden die Chancen. Jedenfalls im Vergleich zu den Chancen zuvor in dieser Partie. Einzig Austin Ortega hatte noch einmal eine richtig dicke Chance. Er tankte sich stark auf der linken Seite durch, kam zum Abschluss, aber das Aluminium war heute nicht der beste Freund der Berliner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Am Ende nahm John Ramage noch einmal eine unn\u00f6tige Strafzeit und M\u00fcnchen spielte die Zeit nun souver\u00e4n runter, feierte somit den vierten Sieg im vierten Ligaspiel nach regul\u00e4rer Spielzeit, w\u00e4hrend es f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter im zweiten Ausw\u00e4rtsspiel der Saison die zweite Niederlage setzte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, die unn\u00f6tig war, aber die auch die Defizite der Eisb\u00e4ren schonungslos aufdeckt. Nach vorne erspielte man sich wie bereits am Freitag gegen K\u00f6ln zahlreiche Chancen, aber es mangelt den Eisb\u00e4ren an der Chancenverwertung. Sie machen zu wenig aus ihren Chancen. Zu wenig, um die Fehler an anderer Stelle auf dem Eis auszubessern. Das Unterzahlspiel bleibt ein Sorgenkind der Eisb\u00e4ren, die ersten drei Unterzahlspiele kassierte man gleich drei Gegentreffer. Generell nahm man zu viele Strafzeiten, die Disziplin war schon in der vergangenen Saison ein Problemfaktor bei den Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Goalie Sebastian Dahm, der heute auch nicht seinen besten Tag hatte, mit seiner schonungslosen Analyse nach dem Spiel bei <em>Magenta Sport<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir kassieren drei Gegentore in Unterzahl. Gegen so ein gutes Team in \u00dcberzahl musst du mehr Disziplin haben. Wir m\u00fcssen besser in Unterzahl spielen, das ist zu einfach, gegen uns Tore zu schie\u00dfen. Das war Schei\u00dfe heute. Wir m\u00fcssen Ausw\u00e4rts besser Hockey spielen. Wir haben gut nach vorne gespielt, aber unsere Chancen nicht genutzt. Wir haben heute mehr von uns erwartet. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisen nach M\u00fcnchen k\u00f6nnen sich die Eisb\u00e4ren in der Hauptrunde sparen. Am Sonntagnachmittag verloren die Eisb\u00e4ren das zehnte Hauptrundenspiel in Folge beim dreimaligen Meister. 2:4 (0:1,2:2,0:1) hie\u00df es am Ende, dabei w\u00e4re mehr m\u00f6glich gewesen. 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