{"id":8474,"date":"2019-08-23T23:20:27","date_gmt":"2019-08-23T21:20:27","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8474"},"modified":"2019-08-23T23:20:27","modified_gmt":"2019-08-23T21:20:27","slug":"4-testspiel-4-niederlage-38-debakel-in-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/08\/23\/4-testspiel-4-niederlage-38-debakel-in-wien\/","title":{"rendered":"4. Testspiel, 4. Niederlage: 3:8-Debakel in Wien"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Saisonvorbereitung der Eisb\u00e4ren Berlin l\u00e4uft alles andere als rund. Am Freitagabend stand in Wien das vierte Testspiel in Vorbereitung auf die Saison 2019\/2020 an. Am Ende verlie\u00df man zum vierten Mal in Folge das Eis als Verlierer. Und diesmal gab es eine derbe Klatsche. Beim EBEL-Club Vienna Capitals kamen die Hauptst\u00e4dter mit 3:8 (0:3,0:3,3:2) unter die R\u00e4der. Somit verlief das Wiedersehen f\u00fcr Chefcoach Serge Aubin, Co-Trainer Craig Streu und Verteidiger Ryan McKiernan mit dem Team, mit dem man 2017 den Meistertitel in der EBEL gewann, keinesfalls erfreulich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der neue Chefcoach der Eisb\u00e4ren, Serge Aubin, hatte noch vor dem Spiel folgendes gesagt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die Jungs haben in der vergangenen Woche hart gearbeitet, die Niederlagen am Wochenende haben Wirkung gezeigt. Jetzt wollen wir das auch im Spiel aufs Eis bringen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Vorhaben war also da, nur an der Umsetzung haperte es am Ende doch deutlich. Zwar sind Ergebnisse in Testspielen eher zweitrangig, aber dienen diese Spiele doch daf\u00fcr, sich bestm\u00f6glich auf die neue Saison vorzubereiten, an Einzelheiten zu arbeiten, die Feinjustierung vorzunehmen, das neue System einzuspielen, usw.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bisher gab es wenig positive Aspekte zu bestaunen, umso mehr hatte man nach dem Trainingslager in dieser Woche f\u00fcr heute Abend die Hoffnung, dass es nun besser laufen w\u00fcrde. Doch es kam sogar noch schlimmer als in den drei Spielen zuvor. Und der Saisonstart ist nur noch drei Wochen entfernt&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch heute rotierte Chefcoach Serge Aubin mal wieder. Neuzugang Sebastian Dahm r\u00fcckte zur\u00fcck zwischen die Pfosten, Marvin C\u00fcpper nahm den Platz als Back-up auf der Bank ein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Verteidigung blieben die P\u00e4rchen Frank H\u00f6rdler\/John Ramage sowie Florian Kettemer\/Ryan McKiernan zusammen. Die beiden anderen P\u00e4rchen hie\u00dfen heute Constantin Braun\/Kai Wissmann und Eric Mik\/Jonas M\u00fcller.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Sturmreihen wirbelte Aubin ein wenig durcheinander. PC Labrie\/Louis-Marc Aubry\/ Austin Ortega hie\u00df die erste Reihe. Die zweite Reihe bildeten Charlie Jahnke\/Sean Backman\/James Sheppard. Die dritte Reihe war die selbe wie im Spiel um Platz Drei beim Dolomitencup gegen Valerenga IF aus Oslo &#8211; Lukas Reichel\/Maxim Lapierre\/Leo Pf\u00f6derl. Und in der vierten Reihe st\u00fcrmten Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel\/Craig Streu\/Fabian Dietz. Florian Busch war als zus\u00e4tzlicher St\u00fcrmer im Kader.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn gab es gute Chancen auf beiden Seiten, die beste hatten dabei die Berliner, als Jonas M\u00fcller nur den rechten Pfosten traf. Aber die Hausherren sorgten fr\u00fch f\u00fcr die F\u00fchrung. Sondre Olden wurde angespielt und nagelte die Scheibe unter die Latte &#8211; 0:1 (4.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wien machte danach weiter Druck und h\u00e4tte beinahe das 2:0 erzielt, doch das Aluminium rettete f\u00fcr Sebastian Dahm im Eisb\u00e4ren-Tor. Danach je ein Powerplay f\u00fcr beide Teams, welche jedoch ungenutzt blieben. Als Wien erneut mit einem Mann mehr agieren konnte, klingelte es dann aber doch im B\u00e4ren-K\u00e4fig. Die Capitals mit dem Schuss von der blauen Linie, die Scheibe konnte vor dem Tor nicht unter Kontrolle gebracht werden und Ty Loney staubte zum 0:2 ab (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wien hatte nun richtig Spa\u00df am Spiel und legte im Auftaktdrittel sogar noch einen dritten Treffer nach. Ali Wukovits mit dem Alleingang Richtung Dahm, welchem er keine Chance lie\u00df &#8211; 0:3 (18.), was zugleich der Pausenstand vor 3.400 Zuschauern war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des zweiten Drittels stand Marvin C\u00fcpper im Eisb\u00e4ren-Tor, er ersetzte Sebastian Dahm. Doch auch C\u00fcpper musste die schwarze Hartgummischeibe aus dem Tor fischen. Ganze 43 Sekunden dauerte es im zweiten Drittel, ehe Riley Holzapfel auf 0:4 erh\u00f6hte (21.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kurz darauf gerieten Neu-Eisb\u00e4r John Ramage und Julian Grosslercher aneinander, w\u00e4hrend der Caps-Akteur nur zwei Minuten bekam, kassierte Ramage gleich einmal 2+2-Minuten, weshalb Wien in \u00dcberzahl spielen konnte. Mit der Konsequenz, dass Sondre Olden per Onetimer das 0:5 erzielen konnte (23.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem Sondre Olden schon doppelt getroffen hatte, musste Riley Holzapfel nachziehen. Powerplay Wien nach einer Strafe gegen Florian Kettemer wegen Spielverz\u00f6gerung und prompt war das halbe Dutzend voll &#8211; 0:6 (32.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mehr sollte im zweiten Drittel nicht mehr passieren und so nahmen die Berliner ein 0:6 mit in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Kabine der Berliner muss es dann laut geworden sein, denn die Eisb\u00e4ren tauchten pl\u00f6tzlich auf der Anzeigetafel auf. Kai Wissmann mit dem Ehrentreffer in der 43. Spielminute &#8211; 1:6.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur 27 Sekunden sp\u00e4ter gelang den Hauptst\u00e4dter auf einmal auch noch der zweite Treffer. Der in der Vorbereitung sehr auff\u00e4llige Youngster Lukas Reichel sorgte f\u00fcr das 2:6 aus Eisb\u00e4ren-Sicht (44.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die Eisb\u00e4ren hatten nun Lunte gerochen, bei 4-gegen-4 auf dem Eis war es Florian Kettemer, der die Scheibe abfing, abzog und Gl\u00fcck hatte, dass sein Schuss unhaltbar abgef\u00e4lscht wurde &#8211; 3:6 (48.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun wurde es den Hausherren aber zu bunt und sie erh\u00f6hten ebenfalls bei 4-gegen-4 auf 7:3, Alex Wall sorgte f\u00fcr den siebten Wiener Treffer an diesem Freitagabend (49.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit hatte man den Eisb\u00e4ren den Wind aus den Segeln genommen, die hier auf einmal drei Tore in Folge erzielen konnten. 56 Sekunden vor dem Ende sorgte Philippe Lakos f\u00fcr den achten Treffer der Hausherren, er sah den Puck frei vor Marvin C\u00fcpper liegen, dieser wiederum sah die Scheibe nicht und so stellte Lakos den 3:8-Endstand aus Berliner Sicht her.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was auch immer sich die Eisb\u00e4ren f\u00fcr dieses vierte Testspiel in Wien vorgenommen haben, sie konnten es nicht umsetzen und gingen mit einer derben Klatsche vom Eis. Je weiter die Vorbereitung fortgeschritten ist, umso mehr m\u00f6chte man Fortschritte von der Mannschaft auf dem Eis sehen, nur bleiben diese derzeit noch aus. Nach drei knappen Niederlagen zu Beginn der Testspielreihe gab es heute die erste richtig heftige Niederlage. Ob das der harten Trainingswoche im Trainingslager geschuldet war, wird das Geheimnis der Eisb\u00e4ren bleiben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fakt ist, die Eisb\u00e4ren m\u00fcssen sich erst einmal an das neue System vom neuen Coach Serge Aubin gew\u00f6hnen. Diese Eingew\u00f6hnungsphase scheint nach wie vor anzudauern und es bleibt abzuwarten, ob die Spieler in den n\u00e4chsten Testspielen das System Aubin mehr und mehr verinnerlicht haben oder aber es weiterhin gro\u00dfe Probleme gibt. Eine Vorbereitung ist zum testen und probieren da, aber irgendwann muss man sein System, seine Formation, seine Reihen gefunden haben, um diese dann bestm\u00f6glich auf den Saisonstart am 13.09. gegen Wolfsburg vorzubereiten. Im Moment aber sind die Eisb\u00e4ren noch weit davon entfernt, bestm\u00f6glich vorbereitet in die neue Saison zu gehen. Aber noch haben die Hauptst\u00e4dter drei Wochen Zeit, um das System Aubin zu verinnerlichen und auf dem Eis umzusetzen. Vielleicht l\u00e4uft es ja in dieser Saison anders als in der letzten. Da spielte man eine gute Vorbereitung, versagte dann aber in der CHL und DEL. Dieses Jahr l\u00e4uft die Vorbereitung alles andere als gut&#8230;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Saisonvorbereitung der Eisb\u00e4ren Berlin l\u00e4uft alles andere als rund. Am Freitagabend stand in Wien das vierte Testspiel in Vorbereitung auf die Saison 2019\/2020 an. 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