{"id":8471,"date":"2019-08-17T23:19:52","date_gmt":"2019-08-17T21:19:52","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8471"},"modified":"2019-08-17T23:19:52","modified_gmt":"2019-08-17T21:19:52","slug":"dolomitencup-2019-eisbaeren-verpassen-nach-knapper-12-niederlage-gegen-bern-das-finale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/08\/17\/dolomitencup-2019-eisbaeren-verpassen-nach-knapper-12-niederlage-gegen-bern-das-finale\/","title":{"rendered":"Dolomitencup 2019: Eisb\u00e4ren verpassen nach knapper 1:2-Niederlage gegen Bern das Finale"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Am Samstagabend stand in der Saisonvorbereitung der Eisb\u00e4ren Berlin das zweite Testspiel an. In Neumarkt traf das Team des neuen Headcoaches Serge Aubin im Halbfinale auf den aktuellen Schweizer Meister SC Bern. Nach 60 hart umk\u00e4mpften Minuten mussten sich die Hauptst\u00e4dter vor 1.247 Zuschauern knapp mit 1:2 (1:0,0:1,0:1) geschlagen geben und treffen somit morgen Nachmittag im Spiel um Platz Drei auf den norwegischen Vertreter Valerenga IF aus Oslo.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aubin hatte im Vergleich zur 4:5-Niederlage n.P. im ersten Testspiel in Wei\u00dfwasser die Reihen komplett umgestellt und zudem mit Eric Mik und Probespieler PC Labrie zwei neue Spieler zur Verf\u00fcgung. So verteidigten diesmal Frank H\u00f6rdler und John Ramage, Florian Kettemer und Ryan McKiernan, Jonas M\u00fcller und Constantin Braun sowie Eric Mik und Kai Wissmann zusammen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im Angriff spielten Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel, Louis-Marc Aubry und Austin Ortega, Sean Backman, James Sheppard und Maxim Lapierre, Marcel Noebels, Mark Olver und Leo Pf\u00f6derl sowie PC Labrie, Craig Streu und Fabian Dietz zusammen. Als zus\u00e4tzlicher St\u00fcrmer stand Lukas Reichel im Eisb\u00e4ren-Kader.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Schweizer Meister mit dem besseren Beginn. Bern wirkte aktiver, spielte mit viel Zug zum Tor und setzte sich im Angriffsdrittel fest, suchte immer wieder den Abschluss. Die Eisb\u00e4ren liefen zun\u00e4chst nur hinterher.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber in der neunten Spielminute waren es die Berliner, die in F\u00fchrung gehen konnten. Neuzugang Ryan McKiernan mit dem Zuspiel an der blauen Linie zu Florian Kettemer, welcher die Scheibe Richtung Tor brachte. Dort wurde der Puck abgef\u00e4lscht, Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel schaltete am Schnellsten und nagelte die Scheibe unter die Latte des Berner Tores &#8211; 1:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach kamen die Hauptst\u00e4dter immer besser ins Spiel, standen hinten sehr kompakt und lie\u00dfen wenig zu. Nach vorne lauerte man auf Fehler der Schweizer, um dann blitzschnell umzuschalten und zu kontern.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">13 Minuten waren gespielt, da kassierte Andrew Ebbett die erste Strafzeit der Partie und den Berlinern bot sich die erste Gelegenheit, in \u00dcberzahl zu agieren. Und das Powerplay des Teams von Chefcoach Serge Aubin sah sehr ansprechend aus. Man fand schnell in die Formation, lie\u00df die Scheibe schnell laufen, zeigte viel Bewegung in der Aufstellung. Und man erspielte sich gute Chancen, aber weder Maxim Lapierre noch Andr\u00e9 Rankel und Louis-Marc Aubry konnten aus der numerischen \u00dcberzahl einen Nutzen ziehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan war es eine Partie, in der es beide Mannschaften immer wieder nach vorne versuchten, die Eisb\u00e4ren dabei aber dem 2:0 n\u00e4her waren als Bern dem 1:1. Nach 20 Minuten nahmen die Berliner die durchaus verdiente 1:0-F\u00fchrung mit in die Kabine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel bot gleich zwei richtig gute Chancen &#8211; je eine auf jeder Seite. Sean Backman setzte einen Onetimer knapp am Tor vorbei, Thomas R\u00fcfenacht scheiterte am neuen Eisb\u00e4ren-Goalie Sebastian Dahm.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der 22. Spielminute kassierten die Hauptst\u00e4dter innerhalb von nur zehn Sekunden gleich zwei Strafzeiten. Zun\u00e4chst erwischte es den neuen Verteidiger John Ramage, der wegen Behinderung f\u00fcr zwei Minuten in die K\u00fchlbox musste. Zehn Sekunden sp\u00e4ter folgte ihm Jonas M\u00fcller wegen Spielverz\u00f6gerung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bern also 110 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis, aber das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren mit ganz starker Arbeit, machte die Schusswege zu, warf sich in die Sch\u00fcsse und blockte sie somit. So richtig viel Gefahr kam dadurch nicht auf und man \u00fcberstand diese brenzlige Situation.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach einem Puckverlust hinter dem eigenen Tor, mussten die Eisb\u00e4ren kurz bangen, aber Bern nahm diese Einladung nicht an. Es kam nun eine Phase, in der es hin und her ging, ohne jedoch eine nennenswerte Chance herauszuspielen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hingegen machten aus dem zweiten Drittel ein Unterzahlspiel-Training, denn man sollte noch zwei Strafzeiten kassieren. W\u00e4hrend man die Strafe gegen Lukas Reichel dank starkem Penaltykilling \u00fcberstand, musste man bei der Strafe gegen Marcel Noebels den Ausgleich hinnehmen. Es lief die 34. Spielminute, als der Puck nach einem Schuss von der blauen Linie auf einmal frei vor dem Tor lag. Thomas R\u00fcfenacht war hellwach und erkannte die Situation am Schnellsten, netzte ein zum 1:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Hauptst\u00e4dter zum Ende des Mitteldrittels dann zwar auch nochmal mit einem Powerplay, welches aber nur ein, zwei gef\u00e4hrliche M\u00f6glichkeiten bot. So stand es nach 40 Minuten 1:1.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel merkte man beiden Teams an, dass sie hier keine Fehler machen wollten. Dementsprechend kompakt standen sie hinten, wollten keine Fehler machen. Daher gab es auch kaum nennenswerte Chancen nach Wiederbeginn.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber in der 44. Spielminute Bern dann mal mit einem guten Angriff, an deren Ende Mursak die Riesenchance hatte, doch Dahm mit einer Glanzparade. Sein linker Schoner blitzte pfeilschnell heraus und er wehrte den Schuss des SC Bern ab.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Anschlie\u00dfend weiterhin ein offenes Spiel, beiden Teams bot sich nach wie vor die Chance auf den F\u00fchrungstreffer. Den Schweizern sollte er dann gelingen. Aber er entstand aus einer eher ungl\u00fccklichen Situation aus Sicht der Eisb\u00e4ren. Bern kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, die Scheibe wurde scharf vor das Berliner Tor gespielt, blieb dort bei Kai Wissmann irgendwie h\u00e4ngen, fiel runter und blieb am linken Pfosten liegen. Andr\u00e9 Heim hat den richtigen Riecher, sah die schwarze Hartgummischeibe frei am Pfosten liegen und erzielte wohl eines der leichtesten Tore in seiner bisherigen Karriere &#8211; 1:2 (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Anschlie\u00dfend die Berliner zwar bem\u00fcht, aber ihnen wollte keine so richtige Schlussoffensive gelingen. Die Torsch\u00fcsse, die aufs Berner Tor kamen, waren leichte Beute f\u00fcr deren Goalie. Auch mit sechs Mann, nach dem man Goalie Dahm 73 Sekunden vor Spielende vom Eis nahm und die kurz darauffolgende Auszeit, brachten keine Ver\u00e4nderung mehr. Somit verloren die Eisb\u00e4ren das Halbfinale knapp mit 1:2 gegen Bern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">&#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">F\u00fcr uns geht es darum, konzentrierter und engagierter ins Spiel zu gehen, als vergangenen Sonntag in Wei\u00dfwasser<\/span><\/strong><\/em>&#8222;, hatte Trainer Serge Aubin vor dem Halbfinale gegen Bern gesagt. Nun ja, wirklich besser verlief der Beginn des Spiels jetzt nicht. Da waren die Schweizer doch aktiver und besser, wirkten spritziger. Aber die Eisb\u00e4ren sammelten sich schnell, gingen dann in F\u00fchrung und spielten ein sehr konzentriertes erstes Drittel, in dem sie sich im weiteren Spielverlauf die F\u00fchrung auch verdienten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Insgesamt gesehen hat das Spiel nat\u00fcrlich auch weitere positive Aspekte geliefert, wie zum Beispiel das deutlich verbesserte Unterzahlspiel, wenn gleich man den Ausgleichstreffer mit einem Mann weniger hinnehmen musste. Auch das Powerplay sah schon sehr vielversprechend aus &#8211; f\u00fcr den Zeitpunkt der Vorbereitung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dass wir aber noch lange nicht das wahre Gesicht der Eisb\u00e4ren sehen, zeigt schon allein die Tatsache, dass die Reihen im Vergleich zum Wei\u00dfwasser-Spiel komplett umgestellt wurden. Aubin und sein Trainerteam sind eben zur Zeit auf der Suche nach den idealen Reihenzusammensetzungen und daher wird auch in den n\u00e4chsten Testspielen weiterhin viel rotiert und probiert werden. Von daher kann die Abstimmung in einigen Situationen noch nicht vollends funktioneren und doch zeigte man in diesem Spiel gegen ein Top-Team sehr gute Ans\u00e4tze, auf die man in den n\u00e4chsten Spielen aufbauen kann. Die n\u00e4chste Gelegenheit, die n\u00e4chsten Dinge zu regulieren, bietet sich gleich morgen Nachmittag im Spiel um Platz Drei, wenn Valerenga IF aus Oslo der Gegner ist. Und in diesem Spiel steht eine \u00c4nderung bereits fest: Marvin C\u00fcpper wird dann im Tor der Eisb\u00e4ren stehen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstagabend stand in der Saisonvorbereitung der Eisb\u00e4ren Berlin das zweite Testspiel an. In Neumarkt traf das Team des neuen Headcoaches Serge Aubin im Halbfinale auf den aktuellen Schweizer Meister SC Bern. Nach 60 hart umk\u00e4mpften Minuten mussten sich die Hauptst\u00e4dter vor 1.247 Zuschauern knapp mit 1:2 (1:0,0:1,0:1) geschlagen geben&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/08\/17\/dolomitencup-2019-eisbaeren-verpassen-nach-knapper-12-niederlage-gegen-bern-das-finale\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[391,8,352,137,389,390,5],"tags":[],"class_list":["post-8471","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-dolomitencup-2019","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-saison-vorbereitung-2019-2020","category-sc-bern","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8471","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8471"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8471\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8472,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8471\/revisions\/8472"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8471"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8471"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8471"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}