{"id":8425,"date":"2019-04-02T18:14:09","date_gmt":"2019-04-02T16:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8425"},"modified":"2019-04-02T18:15:13","modified_gmt":"2019-04-02T16:15:13","slug":"die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2018-2019-viele-tiefen-wenig-hoehen-viele-baustellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/04\/02\/die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2018-2019-viele-tiefen-wenig-hoehen-viele-baustellen\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren Berlin in der Saison 2018\/2019: Viele Tiefen, wenig H\u00f6hen, viele Baustellen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7947\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1819.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1819.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1819-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Seit vergangenem Freitag ist die DEL-Saison 2018\/2019 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin vorbei. Im Playoff-Viertelfinale scheiterte man wie in den beiden Jahren zuvor am EHC Red Bull M\u00fcnchen. Nach sechs Spielen war Endstation gegen den Deutschen Meister der vergangenen drei Jahre. Und mehr w\u00e4re auch einfach nicht verdient gewesen nach einer Saison, in der es weitaus mehr Tiefen als H\u00f6hen gab und welche sehr viele Baustellen hinterl\u00e4sst. Ein gro\u00dfer Umbruch im Team der Berliner ist unausweichlich, nur bleibt die Frage, ob er auch wirklich kommen wird. Wir blicken noch einmal zur\u00fcck auf die abgelaufene Spielzeit des Hauptstadt-Clubs.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hatten sich die Hauptst\u00e4dter in den letzten Jahren rein vom Ergebnis her immer steigern k\u00f6nnen, so kam in dieser Spielzeit der gro\u00dfe R\u00fcckschritt. In der Saison 2014\/2015 scheiterte man bereits in den Pre-Playoffs an N\u00fcrnberg (1:2-Siege), in der Saison 2015\/2016 kam man bis ins Viertelfinale, zog dort aber gegen K\u00f6ln in sieben Spielen den k\u00fcrzeren. Ein Jahr sp\u00e4ter, in der Saison 2016\/2017, erreichte man dann das Halbfinale, wo aber nach f\u00fcnf Spielen gegen M\u00fcnchen Endstation angesagt war. Und in der vergangenen Saison erreichten die Eisb\u00e4ren erstmals seit 2013 mal wieder die Finalspiele in der DEL, aber man scheiterte in sieben Spielen an M\u00fcnchen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Rein statistisch gesehen h\u00e4tte also in der am Freitag abgelaufenen Spielzeit die achte Meisterschaft am Ende herausspringen m\u00fcssen. Doch dieses Ziel verfehlten die Eisb\u00e4ren deutlich und es w\u00e4re auch nicht verdient gewesen. Aber auch wenn man sich in den vergangenen Jahren vom Ergebnis her immer gesteigert hatte, spielerisch gab es bereits da schon viele Baustellen im Team der Eisb\u00e4ren, nur wurde man vom Erfolg geblendet und hatte daher auf gr\u00f6\u00dfere Umbr\u00fcche verzichtet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vor der Jubil\u00e4umssaison der Deutschen Eishockey Liga gab es f\u00fcnf Abg\u00e4nge beim Hauptstadtclub. Die schmerzhaftesten waren mit Sicherheit die von Torh\u00fcter Petri Vehanen, der seine Karriere beendete und der von Top-St\u00fcrmer Nick Petersen, der sich Klagenfurt anschloss. Zudem verlie\u00dfen Verteidiger Blake Parlett (Kunlun Red Stars\/KHL) sowie die St\u00fcrmer Sven Ziegler (Straubing) und Rihards Bukarts (Schwenningen) die Eisb\u00e4ren nach der Saison 2017\/2018.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8039\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8039\" class=\"size-medium wp-image-8039\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181007_185234-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181007_185234-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181007_185234-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181007_185234-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8039\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">War ein Hauptgrund daf\u00fcr, dass die Eisb\u00e4ren am Ende doch noch die Playoffs erreichten: Kevin Poulin (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die gro\u00dfe Frage vor der neuen Saison war diese gewesen, wer in die gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen von Petri Vehanen treten w\u00fcrde. Die Eisb\u00e4ren entschieden sich, auf das junge deutsche Torh\u00fcter-Duo Marvin C\u00fcpper und Maximilian Franzreb zu setzen. Doch daraus wurde nichts, da sich C\u00fcpper verletzen sollte und die Eisb\u00e4ren so gezwungen waren, doch noch einmal auf der Torh\u00fcterposition nachzulegen. Sie verpflichteten Kevin Poulin (s. Foto links), was sich im Nachhinein als absoluter Gl\u00fccksgriff entpuppen sollte. Denn ohne die sensationellen Paraden der Nummer 40 w\u00e4ren die Eisb\u00e4ren wohl schon Anfang M\u00e4rz nach Ablauf der Hauptrunde in die Sommerpause gestartet. Poulin sicherte den Eisb\u00e4ren im Saisonverlauf so manchen wichtigen Punkt und Sieg, hatte also gro\u00dfen Anteil an der Qualifikation f\u00fcr die Playoffs. Auch in den Playoffs hatte Poulin \u00fcberragende Werte und zudem gelangen ihm in der Serie bei den beiden Siegen gegen M\u00fcnchen zwei Shutouts.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Defensive verpflichtete man Mark Cundari aus Augsburg, der mit vielen Vorschuss-Lorbeeren nach Berlin kam. Doch diesen konnte er, auch verletzungsbedingt, nie gerecht werden. Am Ende absolvierte Cundari 14 Spiele, in dem ihm drei Tore und vier Vorlagen gelangen. Seine Werte in Augsburg waren da komplett andere gewesen, weshalb man den Defender auch unbedingt nach Berlin holen wollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und dann w\u00e4re da noch Florian Kettemer (s. Foto rechts), der nach der Meisterschaft mit M\u00fcnchen im<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8130\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8130\" class=\"size-medium wp-image-8130\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181127_222208-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181127_222208-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181127_222208-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181127_222208-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8130\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Verschob sein Karriereende und folgte dem Ruf der Eisb\u00e4ren: Florian Kettemer! Am Ende war er einer der Leistungstr\u00e4ger in einer insgesamt entt\u00e4uschenden Saison der Eisb\u00e4ren Berlin. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">vergangenen Jahr eigentlich seine Karriere beendet und die Schlittschuh an den ber\u00fchmt ber\u00fcchtigten Nagel gehangen hatte. Aber wenn die Eisb\u00e4ren rufen, dann kann auch ein Kettemer nicht nein sagen. So wurde die Nummer 69 zun\u00e4chst mit einem Probevertrag ausgestattet, welchen die Berliner erst kurz vor Ablauf verl\u00e4ngern sollten. Und diese Verl\u00e4ngerung war l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig gewesen, war Kettemer doch einer der wichtigsten Leistungstr\u00e4ger in einer entt\u00e4uschenden Eisb\u00e4ren-Saison. 37 Spiele absolvierte Kettemer f\u00fcr Berlin, auch er war zwischenzeitlich verletzungsbedingt ausgefallen. 19 Scorerpunkte sammelte Kettemer in diesen Spielen, traf zehnmal und bereitete neun weitere Treffer vor. Eine Spezialit\u00e4t von Berlins Nummer 69: Penaltyschie\u00dfen, denn da \u00fcberraschte er und gewann den Berlinern w\u00e4hrend der Hauptrunde gleich drei Penaltyschie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Offensive verpflichtete man die beiden Kumpels Brendan Ranford und Colin Smith, aber wenn man ehrlich ist, sind beide hinter den Erwartungen zur\u00fcckgeblieben. Wobei man sagen muss, Smith eher als Ranford, denn die Nummer Zehn der Eisb\u00e4ren hat doch immer wieder seine Klasse aufblitzen lassen und kam am Ende auf 28 Scorerpunkte, welche sich aus 13 Toren und 15 Vorlagen zusammensetzen. Auch in den Playoffs traf Ranford zweimal und legte drei weitere Tore auf. Also mit zunehmendem Saisonverlauf wurde Ranford durchaus immer st\u00e4rker. Colin Smith erzielte nur vier Tore und bereitete 19 weitere Treffer vor, in den Playoffs gelang ihm dann nur noch eine Torvorlage.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch Jason Jaspers spielte zwischenzeitlich in Berlin, aber er kam nur auf ganze neun Eins\u00e4tze, in dem ihm ein einziger Treffer gelang. Dieses Missverst\u00e4ndnis wurde dann doch schnell wieder aufgel\u00f6st und Jaspers zog weiter nach Wolfsburg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und kurz vor dem Ende der Hauptrunde pr\u00e4sentierten die Eisb\u00e4ren ihren dritten Gl\u00fccksgriff nach Poulin und Kettemer. Sie liehen sich den wieselflinken Austin Ortega von den V\u00e4xj\u00f6 Lakers aus, wo er \u00fcberhaupt nicht zu recht kam. In Berlin dagegen zeigte er, was er kann und wurde so schnell zum Publikumsliebling. F\u00fcnf Hauptrundenspiele absolvierte die Nummer 21 noch, erzielte dabei zwei Tore und gab sieben Torvorlagen. Und in den Playoffs machte er da einfach weiter, war mit f\u00fcnf Toren und vier Vorlagen Playoff-Top-Scorer der Hauptst\u00e4dter. In insgesamt 13 Spielen kommt Ortega somit auf satte 18 Scorerpunkte (7 Tore\/11 Vorlagen).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Saisonvorbereitung machte Lust auf mehr, alle f\u00fcnf Testspiele wurden gewonnen, darunter wurde auch ein internationales Turnier gewonnen, wo man Admiral Wladiwostok, Slovan Bratislava und HC Dynamo Pardubice besiegte und in der Tabelle hinter sich lie\u00df.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Laune im Lager der Eisb\u00e4ren vor dem CHL-Auftakt war also sehr gut und auch die Fans freuten sich auf den Pflichtspielauftakt der Saison 2018\/2019. Doch die ersten vier CHL-Spiele gingen verloren und so war man schon vor dem DEL-Saisonstart aus der Eishockey-K\u00f6nigsklasse ausgeschieden, somit wurde also auch das erste Saisonziel bereits verpasst. Und auch der DEL-Saisonstart wurde mit Niederlagen gegen M\u00fcnchen (2:4) und in N\u00fcrnberg (3:4) verpatzt. Sechs Pflichtspielniederlagen setzte es zum Saisonauftakt und schon war die Laune in der Hauptstadt im Keller und da konnte man schon die ersten Vorboten einer folgenden, entt\u00e4uschenden Saison sehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber die Eisb\u00e4ren berappelten sich und gewannen beim Comeback von St\u00fcrmer Marcel Noebels, dessen NHL-Traum geplatzt war, und beim DEL-Deb\u00fct von Kevin Poulin daheim gegen Bremerhaven mit 5:2. Es folgten Siege in Augsburg (2:1 n.V.) und gegen Iserlohn (4:3).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und so sollte es auch in der Zukunft immer weitergehen, Siege und Niederlagen wechselten sich immer wieder ab. Mehr als drei Siege oder drei Niederlagen in Folge setzte es nie f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die sich aber so in der Tabelle nie wirklich verbessern konnten und irgendwann wurde eben klar, dass man dieses Jahr wohl im H\u00f6chstfall nur die Pre-Playoffs erreichen kann.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was aber auch daran lag, dass man kaum w\u00e4hrend der Hauptrunde mit dem geplanten Kader antreten konnte, immer fehlten minimum f\u00fcnf Spieler, ein Thomas Oppenheimer zum Beispiel sollte bereits w\u00e4hrend des ersten Saisonspiels verletzungsbedingt ausfallen und das f\u00fcr den Rest der DEL-Saison. Zwar wollte man das in der Hauptstadt nie als Ausrede f\u00fcr die schlechten Leistungen nehmen, aber zu was die Eisb\u00e4ren zu Leisten im Stande gewesen w\u00e4ren, wenn sie die gesamte Saison \u00fcber in Bestbesetzung h\u00e4tten spielen k\u00f6nnen, zeigten sie nach der Februar-Pause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dass es nicht nur an den verletzten Spielern gelegen haben kann, bewiesen auch spielerische Ausnahmen, so zum Beispiel beim 4:1-Heimsieg gegen die Adler Mannheim, als man die beste Saisonleistung bis dahin abgerufen hatte. Nur zu selten rief man diese Leistung auch ab, immer wieder blieben die Eisb\u00e4ren weit hinter ihren eigenen Erwartungen zur\u00fcck, schafften es sehr selten, mal Spiele \u00fcber 60 Minuten konzentriert zu spielen. Mal ein, mal zwei Drittel gutes Eishockey &#8211; das reicht eben in so einer ausgeglichenen Liga wie der DEL nicht. Die Eisb\u00e4ren dachten es aber und auch wenn man sich nach den Spielen immer wieder hinstellte und Besserung gelob, es sollte kaum Besserung erfolgen. Den Worten lie\u00df man fast nie Taten auf dem Eis folgen, was den Unmut der Fans einbrachte. So viele Pfiffe, wie man sie in dieser Saison in der Arena am Ostbahnhof vernommen hatte, gab es wohl selten bei den Eisb\u00e4ren seit dem Umzug in die Mercedes-Benz Arena.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und Ende November\/Anfang Dezember wurde die treue Fan-Seele stark auf die Probe gestellt, als eine Serie startete, in der die gegnerischen Teams sich wie in einem Selbstbedienungsladen f\u00fchlen mussten, wenn sie in Berlin antraten. K\u00f6ln, Wolfsburg, Schwenningen, N\u00fcrnberg und Augsburg gewannen alle in Folge in Berlin und das bei einem haarstr\u00e4ubenden Torverh\u00e4ltnis von 5:18-Toren aus Sicht der Berliner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem N\u00fcrnberg-Spiel zog man die Rei\u00dfleine und entlie\u00df Trainer Cl\u00e9ment Jodoin. Sportdirektor St\u00e9phane Richer sollte den Trainerposten bis zum Saisonende \u00fcbernehmen, was den Fans in der Hauptstadt \u00fcberhaupt nicht gefiel und das lie\u00dfen sie Richer auch bei jedem Heimspiel sp\u00fcren, denn bei dessen Vorstellung wurde er stets ausgepfiffen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8262\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8262\" class=\"size-medium wp-image-8262\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190118_215724-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190118_215724-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190118_215724-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190118_215724-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8262\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Der Tiefpunkt der DEL-Saison 2018\/2019. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nur Besserung sollte zun\u00e4chst nicht eintreten und die Eisb\u00e4ren legten ihre l\u00e4ngste Niederlagenserie der Saison hin. Im Januar wurden sieben Spiele in Folge verloren, darunter gab es auch ein mehr als desolates und blamables 0:7 auf eigenem Eis gegen Mannheim. Ausgerechnet gegen den Erzrivalen. Die Fan-Wut wurde immer gr\u00f6\u00dfer, die Entt\u00e4uschung war enorm gro\u00df und trotz allem kam die treuen Fans immer noch zu den Spielen der Eisb\u00e4ren, unterst\u00fctzten sie immer weiter lautstark, nur um am Ende den n\u00e4chsten D\u00e4mpfer zu erhalten. Es war keine einfache Saison f\u00fcr die Fans der Eisb\u00e4ren und dennoch bewiesen sie einmal mehr, dass sie die besten Fans der Liga sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was dann folgte, wird wohl ein Geheimnis der Berliner bleiben. In der L\u00e4nderspielpause im Februar muss irgendetwas mit der Mannschaft passiert sein, denn sie kam wie ausgewechselt aus der Pause zur\u00fcck, zeigte auf einmal ganz anderes Eishockey, zeigte Kampfgeist, Leidenschaft, Konzentration bis zum Spielende. All die Dinge hatte man davor immer vermisst. Auf einmal waren sie da und auch die Ergebnisse stimmten, man beendete die Hauptrunde n\u00e4mlich mit vier Siegen in Folge. Es war die bis dato l\u00e4ngste Siegesserie der Eisb\u00e4ren in dieser Saison und sie wurde sogar auf sechs Siege in Folge in den Pre-Playoffs ausgebaut, denn man gewann beide Spiele gegen Straubing und erreichte somit doch noch tats\u00e4chlich das Viertelfinale.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und damit hatte nun wirklich niemand gerechnet. Noch w\u00e4hrend der L\u00e4nderspielpause hatten sich alle<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8421\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8421\" class=\"size-medium wp-image-8421\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190329_220657-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190329_220657-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190329_220657-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190329_220657-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8421\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Saisonende. Die Eisb\u00e4ren verabschieden sich nach dem verlorenen sechsten Viertelfinalspiel gegen M\u00fcnchen von ihren Fans. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Fans &#8211; inklusive mir &#8211; ein Saisonende nach der Hauptrunde gew\u00fcnscht. Keiner wollte sich das katastrophale Eishockey weiterhin antun.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und dann waren sie auf einmal zum richtigen Zeitpunkt der Saison in Top-Form und erreichten tats\u00e4chlich noch das Viertelfinale. Und da zeigte man gegen M\u00fcnchen, dass man ihnen durchaus auf Augenh\u00f6he begegnen kann. Nur auch diese Serie zeigte wieder die zwei Gesichter der Eisb\u00e4ren in dieser Saison.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In Spiel Eins war man \u00fcber weite Strecken die bessere Mannschaft und verlor am Ende doch noch in der Verl\u00e4ngerung. In Spiel Zwei zeigte man eine Gala-Vorstellung und schickte M\u00fcnchen zu Null nach Hause. Doch an diese Leistung konnte man in Spiel Drei und Vier nicht ankn\u00fcpfen und kassierte die Niederlagen Zwei und Drei in der Serie, schlug dann aber eiskalt mit dem n\u00e4chsten Shutout der Serie in M\u00fcnchen zur\u00fcck. Nur, um dann die Serie im ersten Drittel in Spiel Sechs zu Hause zu verlieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So endete die Saison nach dem Playoff-Viertelfinale f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Aber sind wir mal ehrlich, mehr h\u00e4tten sie auch nicht verdient gehabt. Sie haben sich zwar am Ende wieder an ihre St\u00e4rken erinnert und den Fans noch einmal sch\u00f6ne Wochen beschert, aber letztendlich war die Saison trotz Erreichen des Viertelfinales einfach nur entt\u00e4uschend. Da k\u00f6nnen auch die letzten guten Wochen und Spiele nicht dr\u00fcber hinweg t\u00e4uschen. Ein Umbruch im Team ist unumg\u00e4nglich und zwar auf allen Ebenen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8427\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8427\" class=\"size-medium wp-image-8427\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190402_175637-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190402_175637-225x300.jpg 225w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190402_175637-768x1024.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190402_175637.jpg 1469w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><p id=\"caption-attachment-8427\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Steht in der Sommerpause viel Arbeit bevor: Eisb\u00e4ren-Sportdirektor St\u00e9phane Richer (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und das f\u00e4ngt schon mal auf der Trainerposition an, wo ein neuer Trainer her muss. St\u00e9phane Richer (s. Foto links) hat den Posten nach dem sechsten Viertelfinalspiel wieder frei gegeben und nun suchen die Eisb\u00e4ren, wie eigentlich schon seit der Entlassung Jodoins, einen neuen Chefcoach. Ein Name, der immer wieder f\u00e4llt: Serge Aubin! Die Freude dar\u00fcber, dass Richers Kumpel neuer Eisb\u00e4ren-Coach werden soll, h\u00e4lt sich in der Fanszene stark in Grenzen. Zu sehr bringen viele das Aus der Hamburg Freezers u.a. mit ihm in Verbindung. Aber anscheinend wird Aubin wirklich der neue Trainer in der Hauptstadt. Warten wir mal ab, wann es die offizielle Best\u00e4tigung der Eisb\u00e4ren gibt oder ob sie vielleicht doch noch einen anderen Trainer aus dem Hut zaubern. Greg Poss wurde ja auch in den Raum geworfen&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was wird aus Kevin Poulin? Ob er \u00fcber die Saison hinaus in der Hauptstadt bleibt, ist unklar. Man munkelt dar\u00fcber, dass die Eisb\u00e4ren die Nummer 40 nicht halten wollen. Warten wir auch hier mal ab, was die Eisb\u00e4ren dazu zu sagen haben. Sollte Poulin gehen, muss auf jeden Fall ein ad\u00e4quater Ersatz her, denn Kevin Poulin ist schon ein herausragender Goalie<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Defensive wurde heute frisch der Abgang von Jens Baxmann verk\u00fcndet, der die Eisb\u00e4ren nach langen 18 Jahren verlassen und in Zukunft sein Gl\u00fcck bei den Iserlohn Roosters versuchen wird. Dort soll er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben haben. Wir w\u00fcnschen &#8222;Baxi&#8220; am Seilersee alles Gute und danken ihm f\u00fcr die vielen sch\u00f6nen Jahre. F\u00fcr ihn wohl der beste Schritt, schlie\u00dflich sa\u00df er in den letzten Spielen schon als \u00fcberz\u00e4hliger Spieler auf der Trib\u00fcne.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Jonas M\u00fcller und Kai Wissmann werden den Eisb\u00e4ren hingegen erhalten bleiben, was eine sehr gute Entscheidung ist. Weniger gut dagegen ist der Umgang mit Maximilian Adam, der den Verein Ger\u00fcchten zufolge in Richtung Wolfsburg verlassen wird, da er dort wohl die bessere Perspektive sieht. Wer will es ihm verdenken&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ein Verbleib von Mark Cundari und Danny Richmond ist wohl noch nicht gekl\u00e4rt und es bleibt die Frage, ob die beiden Spieler den Eisb\u00e4ren in Zukunft weiterhelfen k\u00f6nnen oder nicht. Ihre Abg\u00e4nge wird man wohl verschmerzen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was passiert in der Offensivabteilung der Eisb\u00e4ren Berlin? Seit Monaten wird Leo Pf\u00f6derl als Neuzugang gehandelt. In N\u00fcrnberg hat sich der deutsche Nationalspieler bereits verabschiedet, sein Ziel soll Berlin sein, aber noch haben es die Eisb\u00e4ren nicht best\u00e4tigt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zudem soll Anthony Camara aus Iserlohn an die Spree wechseln und dort die lahmende Offensive zusammen mit Pf\u00f6derl wieder auf Betriebstemperatur bringen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bleibt die Frage, wer \u00fcber die Saison hinaus bleiben und mit wem man nicht in die n\u00e4chste DEL-Spielzeit gehen wird. Jamie MacQueen wird mit K\u00f6ln in Verbindung gebracht. Was wird aus Austin Ortega? Kehrt Florian Busch nach seiner Gehirnersch\u00fctterung \u00fcberhaupt noch einmal zur\u00fcck auf das Eis? Wird man mit Brendan Ranford und Colin Smith verl\u00e4ngern?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Fakt ist, viele etatm\u00e4\u00dfige Leistungstr\u00e4ger sind in dieser Saison weit hinter den eigenen Erwartungen zur\u00fcck geblieben und es bleibt die Frage, ob die Eisb\u00e4ren diesen Spielern nochmal eine neue Chance geben werden. Aber wenn man sich f\u00fcr einen gro\u00dfen Umbruch entscheidet, dann sollte man auch keinen Halt vor alten Leistungstr\u00e4gern machen, die dem Verein in der Vergangenheit viel gebracht aber in der zur\u00fcckliegenden Spielzeit einfach nicht ihr K\u00f6nnen abgerufen haben. Wollen die Eisb\u00e4ren in der neuen Spielzeit wieder angreifen, m\u00fcssen sie einen klaren Schnitt im Kader machen, da d\u00fcrfen alte Leistungen nicht mehr ausreichen, um erneut in Berlin spielen zu d\u00fcrfen. Da muss man ganz klar schauen, wer hilft dem Team weiter und wer nicht. Nur wage ich es zu bezweifeln, dass die Eisb\u00e4ren in diesem Sommer ihren Kader gro\u00dfartig ausmisten werden, darauf hat man schon zu oft vergeblich gehofft. Dabei sind da einige Spieler dabei, die ihren Zenit l\u00e4ngst \u00fcberschritten haben und die, so wie Jens Baxmann, vielleicht noch einmal woanders spielen sollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Uns steht also eine sehr lange und vor allem \u00e4u\u00dferst interessante Sommerpause bevor. Welche Spieler werden wir am kommenden Sonntag bei der Saisonabschlussfeier der Eisb\u00e4ren Berlin zum letzten mal sehen? Vielleicht gibt es ja diese Woche oder aber am Sonntag bereits erste Personalentscheidungen, die der Verein verk\u00fcnden wird. Auf jeden Fall wollen die Fans einen Umbruch im gesamten Team sehen. Bleibt nur abzuwarten, ob dass die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren auch so sehen oder ob wir uns auf die n\u00e4chste durchschnittliche Saison einstellen m\u00fcssen. Antworten darauf wird uns die Sommerpause bringen.<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir wollen uns an dieser Stelle auf jeden Fall f\u00fcr Eure Treue w\u00e4hrend der gesamten DEL- und CHL-Saison bei Euch bedanken und w\u00fcnschen Euch bereits jetzt eine sch\u00f6ne und angenehme Sommerpause und hoffen, Euch ab August wieder hier begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen. Bis dahin alles Gute f\u00fcr Euch.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit vergangenem Freitag ist die DEL-Saison 2018\/2019 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin vorbei. Im Playoff-Viertelfinale scheiterte man wie in den beiden Jahren zuvor am EHC Red Bull M\u00fcnchen. Nach sechs Spielen war Endstation gegen den Deutschen Meister der vergangenen drei Jahre. 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