{"id":8402,"date":"2019-03-20T16:31:56","date_gmt":"2019-03-20T15:31:56","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8402"},"modified":"2019-03-20T16:31:56","modified_gmt":"2019-03-20T15:31:56","slug":"12-rueckstand-nach-drei-spielen-wird-die-disziplin-ueber-das-weiterkommen-entscheiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/03\/20\/12-rueckstand-nach-drei-spielen-wird-die-disziplin-ueber-das-weiterkommen-entscheiden\/","title":{"rendered":"1:2-R\u00fcckstand nach drei Spielen: Wird die Disziplin \u00fcber das Weiterkommen entscheiden?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"117\" \/><span style=\"color: #000000;\">Aktuell befinden wir Eishockey-Fans uns in der sch\u00f6nsten Jahreszeit, den Playoffs. Aber so richtig will derzeit kein Playoff-Feeling aufkommen, denn w\u00e4hrend man in den vergangenen Jahren fast immer im Zwei-Tage-Rhythmus gespielt hatte, ist w\u00e4hrend dieser und n\u00e4chster Woche spielfrei, erst am Freitagabend geht es mit Spiel Vier der Viertelfinalserie zwischen den Eisb\u00e4ren Berlin und dem EHC Red Bull M\u00fcnchen (Bully: 19:30 Uhr\/Arena am Ostbahnhof) weiter. Deshalb m\u00fcssen die Berliner noch l\u00e4nger darauf warten, Revanche f\u00fcr das bittere 1:4 aus Spiel Drei in M\u00fcnchen zu nehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Grund f\u00fcr diese Niederlage liegt schnell auf der Hand. Man kassierte schlichtweg zu viele Strafzeiten, musste sechs der ersten zehn Minuten in Unterzahl ran und fand somit im Auftaktdrittel nicht ins Spiel, gab nur ganze zwei Sch\u00fcsse ab und folglich nahm das Unheil seinen Lauf und M\u00fcnchen holte sich den zweiten Sieg in der Serie. Dabei hatte M\u00fcnchen am Freitag in Berlin in Spiel Zwei beim 0:4 noch eins auf den Deckel bekommen, auch da war die mangelnde Disziplin des unterlegenen Teams ausschlaggebend f\u00fcr den Spielausgang.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Folglich entt\u00e4uscht waren die Berliner nach der Niederlage vom Sonntagabend. <a href=\"https:\/\/www.berliner-kurier.de\/sport\/eisbaeren\/zu-viele-strafzeiten-eisbaer-wissmann-mahnt-zu-mehr-ruhe-gegen-muenchen-32239634\">Trainer St\u00e9phane Richer dazu<\/a>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Wenn du in den ersten zehn Minuten sechs in Unterzahl spielst, ist es schwierig, in den Rhythmus zu kommen.<\/em><\/strong><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Verteidiger Kai Wissmann erg\u00e4nzte, dass man sich nicht provozieren lassen darf:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Wenn einer am anderen vorbeil\u00e4uft, haut er ihm noch mal in die Hacken rein. Da darf man sich nicht provozieren lassen.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Provoziert haben die M\u00fcnchner am Freitag, als sie satte 82 Strafminuten kassierten. Da lie\u00dfen sich die Berliner nicht drauf ein, blieben cool und lie\u00dfen lieber Tore als Taten sprechen, als sich auf die Provokationen der roten Bullen einzulassen. Am Sonntag lag es auch nicht wirklich daran, dass M\u00fcnchen die Eisb\u00e4ren provozierte, dass man zu viele Strafen nahm. Ja, M\u00fcnchen spielte sehr hart aber im Vergleich zum Freitag waren die Zweik\u00e4mpfe doch noch grenzwertig fair. Viel mehr waren es unn\u00f6tige Strafzeiten, die die Eisb\u00e4ren kassierten. Wenn zum Beispiel ein James Sheppard schon eine Strafe angezeigt bekommen hat und sich dann noch einen Stockschlag leistet, dann kann man da schon von einer \u00e4u\u00dferst dummen Strafzeit sprechen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Will man M\u00fcnchen ausschalten, dann muss man \u00fcber mindestens 60 Minuten diszipliniert spielen und die sich bietenden Chancen eiskalt nutzen. So wie eben in Spiel Zwei am Freitag, als man M\u00fcnchen dominierte, sie an die Wand spielte, sie im Angriff verzweifeln lie\u00df und sie so dazu brachte, unsauber zu spielen und viele Strafzeiten zu nehmen. Man muss M\u00fcnchen einfach den Spa\u00df am Eishockey nehmen, dann leisten sie sich diese unn\u00f6tigen Strafen, wenn gleich deren Coach Don Jackson sicherlich auch darauf hingewiesen haben d\u00fcrfte, dass er solche Spiele mit 82 Strafminuten nicht mehr sehen m\u00f6chte. Die passende Antwort gaben die roten Bullen dann im dritten Spiel der Serie auf eigenem Eis, aber da machten es ihnen die Eisb\u00e4ren auch deutlich zu einfach.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Lag der Druck vor Spiel Drei auf Seiten des Serienmeister, so liegt er am Freitag vor Spiel Vier wieder beim Rekordmeister. Denn verlieren die Hauptst\u00e4dter dieses Spiel, kann M\u00fcnchen am Sonntag in Spiel F\u00fcnf den Halbfinaleinzug und somit dritten Seriensieg gegen Berlin in Folge perfekt machen. Das wollen die Eisb\u00e4ren nat\u00fcrlich verhindern. Aber wie kann das gelingen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wie bereits mehrfach erw\u00e4hnt, m\u00fcssen die Jungs vor allem diszipliniert spielen, sich keine unn\u00f6tigen Strafen leisten und sich nicht provozieren lassen. Man soll zwar hart spielen und die Checks zu Ende fahren, dem Gegner somit unter die Haut gehen, aber es soll eben alles im Rahmen bleiben, so dass die Schiedsrichter keine Strafen daf\u00fcr verh\u00e4ngen. Wer disziplinierter spielt, wird diese Serie am Ende f\u00fcr sich entscheiden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann muss die Defensive wieder so kompakt stehen wie in Spiel Zwei, als man kaum etwas gef\u00e4hrliches der M\u00fcnchner zu lie\u00df und wenn doch mal was auf das Tor von Kevin Poulin kam, was im Ansatz gef\u00e4hrlich wurde, war das kein Problem f\u00fcr den Berliner Goalie. Auch auf ihn wird es ankommen, er muss wieder so einen Sahne-Tag erwischen wie in Spiel Zwei, wo allerdings sein Gegen\u00fcber Danny Aus den Birken auch einen rabenschwarzen Tag hatte. Es wird viel auf die Kleinigkeiten ankommen, wer die richtig macht, wird Spiel Vier f\u00fcr sich entscheiden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was eben auch an der Offensive h\u00e4ngen wird. Beide Mannschaften sind spielerisch stark genug, sich Chancen zu kreieren. Wer die Chancen besser und effektiver nutzt, wer eiskalter vor dem gegnerischen Tor ist, wird am Ende das Eis als Sieger verlassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In zwei der bisherigen drei Spiele haben die Eisb\u00e4ren alles richtig gemacht, waren besser als der Meister, der zwar Spiel Eins nach Verl\u00e4ngerung gewann, aber da halt das gl\u00fccklichere Ende auf seiner Seite hatte. Die ersten beiden Spiele haben die Eisb\u00e4ren deutlich gemacht, zu was sie zum Leisten im Stande sind, dass M\u00fcnchen sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen sollte. M\u00fcnchen hat sich das nun aber zwei Spiele angeschaut und in Spiel Drei die Antwort gegeben, wenn gleich ich weit davon entfernt bin zu sagen, dass M\u00fcnchen in diesem Spiel turmhoch \u00fcberlegen war. Ja, sie haben das Spiel verdient gewonnen und ihre Chancen eiskalt genutzt, aber sie haben eben das gemacht, was ein Spitzenteam ausmacht: Jeden noch so kleinen Fehler des Gegners bestraft. Die Eisb\u00e4ren spielten M\u00fcnchen mit ihren zu vielen Strafzeiten und Ungenauigkeiten im Passspiel in die Karten, am Ende hatte das Team von Meistercoach Don Jackson keine gro\u00dfe M\u00fche, das Spiel zu gewinnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber es sind Playoffs und da geht es in jedem Spiel von vorne los, da ist alles, was bisher geschehen ist, vergessen und es z\u00e4hlt nur dieses eine Spiel. Da wollen die Eisb\u00e4ren zur\u00fcckschlagen und genau das ist das Ziel der Berliner, wie Richer gegen\u00fcber der Eishockey News (<span style=\"color: #0000ff;\"><em>Ausgabe 12 vom 19.03.2019<\/em><\/span>) sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben jetzt f\u00fcnf Tage Pause, um das n\u00e4chste Spiel vorzubereiten. Dann greifen wir wieder an.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ab Freitagabend, 19:30 Uhr, wird man sehen, wie gut sich die Eisb\u00e4ren auf dieses vierte Spiel vorbereitet haben, ob sie die Fehler abgestellt haben und M\u00fcnchen erneut ein Bein stellen k\u00f6nnen. Diese Serie ist noch lange nicht entschieden und mit dem siebten Mann im R\u00fccken ist f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in der Arena am Ostbahnhof alles m\u00f6glich.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuell befinden wir Eishockey-Fans uns in der sch\u00f6nsten Jahreszeit, den Playoffs. 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