{"id":8369,"date":"2019-03-06T22:55:43","date_gmt":"2019-03-06T21:55:43","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8369"},"modified":"2019-03-06T22:55:43","modified_gmt":"2019-03-06T21:55:43","slug":"kleiner-mann-ganz-gross-austin-ortega-mit-zwei-treffern-matchwinner-beim-32-sieg-n-v-am-straubinger-pulverturm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/03\/06\/kleiner-mann-ganz-gross-austin-ortega-mit-zwei-treffern-matchwinner-beim-32-sieg-n-v-am-straubinger-pulverturm\/","title":{"rendered":"Kleiner Mann ganz gro\u00df! Austin Ortega mit zwei Treffern Matchwinner beim 3:2-Sieg n.V. am Straubinger Pulverturm"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Straubing_tigers_logo.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"125\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Sechs Playoff-Duelle umfasste die Begegnung zwischen den Straubing Tigers und den Eisb\u00e4ren Berlin bisher. In Erinnerung ist vor allem die letzten Pre-Playoff-Partie geblieben, welche die Hauptst\u00e4dter vor zwei Jahren in der dritten Verl\u00e4ngerung nach 104 Minuten f\u00fcr sich entschieden. Siegtorsch\u00fctze damals war Jamie MacQueen gewesen. Auch heute ging es in Spiel Eins mal wieder in die Overtime. Und erneut behielten am Ende die Eisb\u00e4ren die Oberhand. &#8222;Nur&#8220; 70:31 Minuten dauerte das Spiel diesmal und Austin Ortega hie\u00df der Held auf Seiten der Berliner. Er entschied Spiel Eins nicht nur mit seinem Treffer in der Verl\u00e4ngerung, nein, er erzielte zuvor auch in der regul\u00e4ren Spielzeit das 2:1. Der kleine Mann entwickelt sich immer mehr zum gr\u00f6\u00dften Trumpf der Eisb\u00e4ren. Dieser Transfer hat sich bereits jetzt mehr als gelohnt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vom ersten Bully an wurde hier deutlich, um was es f\u00fcr beide Mannschaften geht. Das erste Spiel in so einer kurzen Serie (Best-of-three) ist enorm wichtig, gerade f\u00fcr das Heimteam, welches mehr Druck hat als der Gast. Beide starteten hoch konzentriert, standen hinten sehr kompakt und wollten keine Fehler machen. Jeder Zweikampf wurde zu Ende gefahren und erste Duftmarken gesetzt. Eben Playoff-Hockey.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Beide Teams st\u00f6rten den Fr\u00fchaufbau des Gegners fr\u00fch, spielten ein aggressives Forechecking. Die Special Teams k\u00f6nnten ein entscheidender Faktor in den Playoffs sein, das erste Powerplay der Partie geh\u00f6rte den Hausherren, aber das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren leistete gute Arbeit und so \u00fcberstanden die Berliner die erste Unterzahl schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das Spiel wog hin und her, beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss, hundertprozentige Chancen suchte man jedoch vergeblich, was an den starken Defensivreihen lag. Beide Teams anschlie\u00dfend noch einmal mit der Chance in \u00dcberzahl, Straubing einmal und Berlin zweimal. Beide versuchten bei numerischer \u00dcberzahl Chancen zu kreieren, beide Unterzahlformationen arbeiteten jedoch stark und wenn Chancen da waren, dann behielten beide Goalies &#8211; Jeff Zatkoff und Kevin Poulin &#8211; die Oberhand. Richtig brenzlig wurde es nur kurz vor der ersten Drittelpause bei einem Powerplay der Berliner, doch Jamie MacQueen und Brendan Ranford vergaben die dicksten Chancen im Auftaktdrittel, welches somit torlos enden sollte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses Powerplay nahmen die G\u00e4ste von der Spree mit ins Mitteldrittel und da hatte Jamie MacQueen eine gute Chance, doch Zatkoff war auf dem Posten. Aber die Berliner nahmen den Schwung mit und starten \u00e4u\u00dferst druckvoll in den zweiten Abschnitt, setzten Straubing in deren Drittel fest und nahmen das Tor von Zatkoff unter Beschuss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber dann liefen sie in einen der gef\u00fcrchteten Straubinger Konter, Sven Ziegler mit dem Schuss von der linken Seite, Kevin Poulin parierte, lie\u00df die Scheibe aber zur Seite prallen, wo Vladislav Filin lauerte und abstauben konnte &#8211; 0:1 (24.). Der Konter kam nach einer Chance von Kai Wissmann zu Stande.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der Gegentreffer schockte die Eisb\u00e4ren aber keinesfalls, sie spielten weiter nach vorne und machten Druck. Dann gerieten beide Teams nach einer Eisb\u00e4ren-Chance aneinander, auf Seiten der Tigers mussten Michael Connolly, Marcel Brandt und Kael Mouillierat in die K\u00fchlbox, bei den Eisb\u00e4ren Louis-Marc Aubry und Jonas M\u00fcller. Die etwas l\u00e4ngere Pause nach der Rauferei tat den Eisb\u00e4ren besser. Andr\u00e9 Rankel wurde vor dem Tor angespielt, schoss, die Scheibe rutschte Zatkoff durch die Schoner, lag frei vor der Torlinie. Martin Buchwieser sah die Scheibe, schaltete am schnellsten und brachte sie \u00fcber die Linie &#8211; 1:1 (30.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel entwickelte sich gr\u00f6\u00dftenteils zu einem Spiel auf ein Tor &#8211; und zwar das von Jeff Zatkoff, welcher aber au\u00dfer dem Treffer von Martin Buchwieser nichts zu lie\u00df.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Straubing kam erst in den letzten Minuten des zweiten Drittels wieder besser ins Spiel, kam wieder \u00f6fters ins Drittel der Eisb\u00e4ren und durch Top-Scorer Jeremy Williams zu einer richtig guten Chance, aber Poulin war zur Stelle und hielt das 1:1 nach 40 Minuten fest.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag der Eisb\u00e4ren. 42 Sekunden waren gerade einmal gespielt, da zog Micki DuPont von der blauen Linie ab, Austin Ortega hielt die Kelle in den Schuss und schon lagen die Berliner erstmals an diesem Abend vorne &#8211; 2:1 (41.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Erneut ein guter Beginn der Eisb\u00e4ren, die durch Sean Backman die n\u00e4chste dicke Chance hatten, als er freistehend im Slot zum Abschluss kam, jedoch knapp am Tor vorbei zielte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Straubing musste sich von diesem Schock erst einmal erholen, sich kurz sch\u00fctteln, suchte dann aber sofort den Weg nach vorne und kam mit zunehmender Spieldauer immer besser ins Spiel. Und als sich die Tigers im Angriffsdrittel festsetzten und eine Druckphase hatten, klingelte es im Berliner Geh\u00e4use. Zuvor schon gute M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Hausherren, die Eisb\u00e4ren bekamen die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, Steven Seigo zog von rechts ab, Antoine Lagani\u00e9re hielt sein Arbeitsger\u00e4t in den Schuss und f\u00e4lschte unhaltbar f\u00fcr Poulin ab &#8211; 2:2 (47.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem Ausgleichstreffer hatten die Gastgeber das Momentum auf ihrer Seite, wollten den Schwung mitnehmen und hatten dann auch erneut ein Powerplay nach einer Strafe gegen Florian Kettemer. Und in diesem hatte Williams die beste Chance, fand aber in Poulin seinen Meister.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren fortan mit einem guten Forechecking, mit einer guten Phase, dr\u00e4ngten ihrerseits auf das 3:2. Aber ein Check von Jonas M\u00fcller gegen Vladislav Filin sorgte f\u00fcr die n\u00e4chste Eisb\u00e4ren-Unterzahl. Aber die Berliner mit einem starken Penaltykilling, lie\u00dfen keine gef\u00e4hrliche Chance zu, \u00fcberstanden die Unterzahl also schadlos und h\u00e4tten beinahe 3,3 Sekunden vor dem Ende noch den Siegtreffer erzielt. Aubry kam vor dem Tor zum Schuss, Tigers-Verteidiger Frederik Eriksson bekam jedoch im letzten Moment seinen Schl\u00e4ger dazwischen und sorgte somit daf\u00fcr, dass die Partie in die Verl\u00e4ngerung ging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So wie vor zwei Jahren, beim letzten Pre-Playoff-Duell dieser beiden Mannschaften, als es bis zur 104. Spielminute dauern sollte, ehe Jamie MacQueen f\u00fcr die Entscheidung in der Partie und der Serie sorgte. Florian Kettemer wurde nach dem letzten Drittel auf das heutige Spiel angesprochen und er sagte, keiner wolle den entscheidenden Fehler machen und man selbst wei\u00df, dass Jeder im Team scoren kann und darauf verlasse man sich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die Eisb\u00e4ren waren es, die die ersten Duftmarken in der ersten Verl\u00e4ngerung abgaben. Sie setzten sich erstmals fest und brachten jede Scheibe zum Tor, Jeff Zatkoff hatte alle H\u00e4nde voll zu tun.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der 65. Spielminute hatte dann aber Tigers-Topscorer Jeremy Williams die Riesenchance zum Siegtreffer, als er auf der linken Seite freistehend zum Abschluss kam. Kevin Poulin machte aber die Schotten dicht. Williams schlug mit dem Schl\u00e4ger dann nochmal nach und so kassierte er zwei Minuten, die Berliner also mit dem Powerplay, in dem Straubing durch Michael Connolly jedoch die beste Chance hatte, aber auch er scheiterte an Poulin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Anschlie\u00dfend ging es hin und her, beide Teams suchten den Weg zum Tor, wollten die Entscheidung erzwingen. F\u00fcr diese sorgten am Ende die Eisb\u00e4ren. Konter der Berliner, Ortega und Ranford spielten einen klasse Doppelpass und Ortega hatte dann keine gro\u00dfe M\u00fche, die Scheibe im leeren Straubinger Tor unterzubringen &#8211; 3:2 nach 70:31 Minuten!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Unglaublich, den Eisb\u00e4ren gelingt in Straubing der f\u00fcnfte Sieg in Folge und dieser ist auch absolut verdient. Immer wieder habe ich \u00fcber die Saison kritisiert, dass die Mannschaft nie \u00fcber die volle Spieldauer alles geben w\u00fcrde, es immer wieder Phasen gab, in denen man einfach nicht gut Eishockey spielte. Und nun? Nun legen die Berliner die l\u00e4ngste Siegesserie der Saison hin, spielten \u00fcber fast 71 Minuten sehr konzentriert, standen hinten sehr kompakt und lie\u00dfen wenig hochkar\u00e4tige Chancen zu. Jeder unterst\u00fctzte Jeden, die Defensive die Offensive und umgekehrt. Die Mannschaft k\u00e4mpfte geschlossen um den Sieg, was in dieser Saison eher selten der Fall war. Aber die Eisb\u00e4ren scheinen gerade zur richtigen Zeit ihre Mentalit\u00e4t, ihre Moral, ihren Kampfgeist wieder zu finden. Alles Eigenschaften, die in den Playoffs von gro\u00dfer Bedeutung sein k\u00f6nnen. Und dass die Eisb\u00e4ren in den Playoffs ein sehr unbequemer Gegner sein k\u00f6nnen, dass wissen alle Mannschaften in der DEL. Und das Selbstvertrauen des DEL-Rekordmeister w\u00e4chst mit jedem weiteren Sieg. F\u00fcnf Siege in Serie sind es nun und ein Ende der Serie ist aktuell nicht in Sicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Eisb\u00e4ren sind gut beraten, nur von Spiel zu Spiel zu denken. Heute war Spiel Eins, dieses hat man gewonnen und sich somit das Heimrecht geholt. Am Freitag kann man das Viertelfinal-Ticket buchen. In der derzeitigen Verfassung der Eisb\u00e4ren sollte dieses Vorhaben am Freitag in die Tat umgesetzt werden. Und dann ist wirklich alles m\u00f6glich!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong><em><span style=\"color: #0000ff;\">Pre-Playoff-Stand:<\/span><\/em> <em><span style=\"color: #ff0000;\">Straubing Tigers vs. Eisb\u00e4ren Berlin 0:1 (2:3 n.V.)<\/span><\/em><\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs Playoff-Duelle umfasste die Begegnung zwischen den Straubing Tigers und den Eisb\u00e4ren Berlin bisher. 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