{"id":8308,"date":"2019-02-15T22:25:39","date_gmt":"2019-02-15T21:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8308"},"modified":"2019-02-15T22:27:06","modified_gmt":"2019-02-15T21:27:06","slug":"53-in-schwenningen-eisbaeren-kommen-gut-aus-der-laenderspielpause-und-gewinnen-erstes-endspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/02\/15\/53-in-schwenningen-eisbaeren-kommen-gut-aus-der-laenderspielpause-und-gewinnen-erstes-endspiel\/","title":{"rendered":"5:3 in Schwenningen: Eisb\u00e4ren kommen gut aus der L\u00e4nderspielpause und gewinnen erstes &#8222;Endspiel&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4914\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-300x183.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"124\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-300x183.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-1024x625.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-900x549.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb.jpg 1574w\" sizes=\"auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin sind gut aus der L\u00e4nderspielpause zur\u00fcckgekommen. Vor 3.767 Zuschauern in der Helios-Arena setzte sich der DEL-Rekordmeister beim Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings mit 5:3 (2:0,1:2,2:1) durch und sicherte sich damit drei enorm wichtige Punkte im Kampf um Platz Zehn. Sah man nach 20 Minuten schon wie der sichere Sieger aus, musste man in den restlichen 40 Minuten dann doch noch mal hart f\u00fcr den Sieg arbeiten. Am Ende ging zum Gl\u00fcck noch einmal alles gut aus.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">EHC-Trainer St\u00e9phane Richer konnte wieder auf Florian Kettemer, Louis-Marc Aubry und James Sheppard zur\u00fcckgreifen. Zudem feierte Austin Ortega sein DEL-Deb\u00fct im Eisb\u00e4ren-Trikot. Im Tor stand nat\u00fcrlich wieder Kevin Poulin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Viel Selbstvertrauen konnten die Hauptst\u00e4dter nicht haben. Neun der letzten zehn Spiele vor der Pause gingen verloren, zudem verlor man sechs der letzten sieben Ausw\u00e4rtsspiele. Und dennoch legte man einen klasse Start hin. Vom ersten Bully weg die Eisb\u00e4ren mit druckvollem Eishockey, suchten immer wieder den Weg nach vorne und dann auch den Abschluss auf das Tor von SERC-Goalie Dustin Strahlmeier.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fr\u00fch kassierten die Schw\u00e4ne die erste Strafe der Partie, Simon Danner musste in die K\u00fchlbox. Und die Eisb\u00e4ren haben das viertbeste Powerplay, auch wenn das auf dem Eis nicht immer so aussieht. Doch auch heute klingelte es in \u00dcberzahl. Jamie MacQueen hatte von der blauen Linie abgezogen, Strahlmeier konnte nicht parieren und Colin Smith kam auf der linken Seite zum Abschluss. Er versenkte die Scheibe im halbleeren Wild-Wings-Tor &#8211; 1:0 (3.). Der deutsche Pass schien die Nummer 89 der Eisb\u00e4ren befl\u00fcgelt zu haben, er erzielte sein viertes Saisontor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten hier alles im Griff, lie\u00dfen hinten nichts zu und sorgten vorne immer wieder f\u00fcr Gefahr. Schwenningen gab erst in der siebten Spielminute den ersten Torschuss ab, Mirko H\u00f6fflin scheiterte jedoch an Kevin Poulin. Danach kamen die Hausherren etwas besser ins Spiel, dennoch dominierten die Eisb\u00e4ren das Auftaktdrittel nach Belieben und hatten immer wieder gute Torchancen, welche Dustin Strahlmeier jedoch fast alle zu Nichte machte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur zweimal war der Schwenninger Goalie machtlos, denn den Eisb\u00e4ren gelang in den ersten 20 Minuten noch das hochverdiente 2:0. Sean Backman spielte an der blauen Linie Doppelpass mit Kai Wissmann, zog dann mit einem satten Schlagschuss ab und lie\u00df Strahlmeier keine Chance, wenn gleich ihm auch die Sicht genommen wurde &#8211; 2:0 (12.). Das vierte Tor in den letzten sechs Spielen f\u00fcr die Nummer 61 der Berliner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So f\u00fchrten die Eisb\u00e4ren ohne gro\u00dfe M\u00fche mit 2:0 beim Tabellenletzten, h\u00e4tten dabei durchaus auch 3:0 oder 4:0 f\u00fchren k\u00f6nnen. Trotz des guten ersten Drittels meinte Sean Backman im Pausen-Interview bei <strong><em>Magenta Sport<\/em><\/strong>, dass man noch besser spielen k\u00f6nne:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es geht immer noch besser. Aber nach der Pause sind wir gut rein gekommen und h\u00e4tten sogar noch mehr Tore schie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">35 Sekunden hatten die Eisb\u00e4ren zu Beginn des Mitteldrittels noch \u00dcberzahl, daraus machten sie jedoch nichts. Was dann folgte, war ein Strafen-Festival auf beiden Seiten, je drei Strafen f\u00fcr beide Mannschaften in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels. So kamen vermehrt die Special Teams zum Einsatz, 5-gegen-4, 4-gegen-4 oder 4-gegen-3 auf dem Eis, das Spiel war nun sehr zerfahren durch diese vielen Strafen. Und Chancen hatten in diesen Minuten beide Mannschaften. So scheiterte Eisb\u00e4ren-Neuzugang Austin Ortega am starken Dustin Strahlmeier, der den Puck letztendlich an den Pfosten lenken konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und als die Hausherren 4-gegen-3 spielen konnten, schlug es hinter Kevin Poulin ein. Ex-Eisb\u00e4r Rihards Bukarts mit dem klasse Querpass von links an den langen Pfosten, wo Mirko H\u00f6fflin lauerte und zum 1:2 verk\u00fcrzen konnte (26.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Schwenningen kurz darauf mit zwei Mann mehr auf dem Eis und zwei gef\u00e4hrlichen Aktionen vor dem Berliner Tor. Doppelte \u00dcberzahl hatten in dieser wilden Phase aber auch die Eisb\u00e4ren, welche ihre doppelte \u00dcberzahl nutzen konnten. Austin Ortega hinter dem Tor auf Marcel Noebels, der vor das Tor zu Jamie MacQueen, der fuhr in Position und lie\u00df Strahlmeier keine Chance &#8211; 3:1 (29.). Das erste Tor seit zehn Spielen f\u00fcr die Nummer 17 der Berliner und zugleich der erste DEL-Scorerpunkt f\u00fcr Austin Ortega, der ein gutes Deb\u00fct zeigte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die F\u00fchrung ging so auch in Ordnung, aber Schwenningen gab nicht auf. Ein klasse Pass von Tobias W\u00f6rle \u00fcber die halbe Eisfl\u00e4che, Kai Herpich zog zum Tor von Kevin Poulin, Jonas M\u00fcller brachte ihn zu Fall und Herpich prallte dadurch in Poulin. Marc El-Sayed sah die freie Scheibe vor dem Tor und schoss sie \u00fcber die Linie &#8211; 2:3 (34.). Die beiden Hauptschiedsrichter Michael Klein und Andre Schrader entschieden auf dem Eis zun\u00e4chst auf Tor, fuhren dann zum Videobeweis und blieben anschlie\u00dfend bei ihrer Entscheidung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dieser Treffer gab den Wild Wings R\u00fcckenwind, fortan Schwenninger mit einem aggressiven Forechecking, sie wollten hier nachlegen, aber die Eisb\u00e4ren brachten das 3:2 in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des Schlussdrittels die Hausherren gleich mit dem n\u00e4chsten \u00dcberzahlspiel und drei guten M\u00f6glichkeiten, doch entweder stand Kevin Poulin im Weg oder aber die Scheibe ging knapp am Tor vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber Schwenningen konnte dann doch noch jubeln. Rihards Bukarts startete im eigenen Drittel, z\u00fcndete den Turbo, zog vor das Tor, die Scheibe kam dann zu Marcel Kurth, welcher keine Probleme hatte, die Scheibe im leeren Berliner Tor zu versenken, da Poulin den \u00dcberblick verloren hatte und au\u00dfer Position war &#8211; 3:3 (45.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die Eisb\u00e4ren waren nur kurz geschockt, kamen fortan selbst wieder zu guten Chancen, doch James Sheppard und Sean Backman scheiterten. Es war der Beginn einer starken Berliner Phase, in der sie erneut in F\u00fchrung gingen. Und das Tor war eine Rarit\u00e4t, erzielte es doch Jens Baxmann, dem sein erstes Saisontor gl\u00fcckte. Jonas M\u00fcller erk\u00e4mpfte die Scheibe an der rechten Bande, setzte sich dann klasse durch, spielte den Querpass auf Baxi und der netzte in St\u00fcrmermanier ein &#8211; 4:3 (48.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der Treffer sorgte f\u00fcr Erleichterung bei den Eisb\u00e4ren, bei denen man schon wieder bef\u00fcrchten musste, es gebe die n\u00e4chste Niederlage, nach dem man das Spiel nach einem starken ersten Drittel so hergeschenkt hatte. Aber es sollte ein Sieg werden, denn Louis-Marc Aubry konnte erh\u00f6hen. Die Nummer 41 der Eisb\u00e4ren wurde klasse freigespielt, tauchte vor Strahlmeier auf, versuchte den Tunnel, mit dem er scheiterte, also versenkte er den Puck eben im zweiten Versuch &#8211; 5:3 (52.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit war die Partie durch gewesen, wenn gleich die Hausherren noch einmal in \u00dcberzahl in der Schlussphase trafen, die beiden Hauptschiedsrichter aber die Partie vorher bereits unterbrochen hatten, in der Annahme, Poulin h\u00e4tte die Scheibe sicher, diese war aber noch spielbar. Gl\u00fcck also f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, welche sich am Ende drei enorm wichtige Punkte im Kampf um Platz Zehn sicherten, gerade im Hinblick auf das Spiel gegen Krefeld am Sonntag und den Sieg der Pinguine gestern Abend.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber man machte sich das Leben mal wieder unn\u00f6tig schwer. Da spielt man ein blitzsauberes erstes Drittel, hat alles im Griff und k\u00f6nnte eigentlich h\u00f6her f\u00fchren, verliert dann aber wieder den Faden, nahm zu viele Strafen und brachte Schwenningen somit zur\u00fcck ins Spiel. Aber die Eisb\u00e4ren wackelten nur, sie fielen jedoch nicht, sondern bewiesen Moral und schlugen zur\u00fcck und sicherten sich letztendlich die Punkte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bei den Eisb\u00e4ren merkte man sofort wieder, wie wichtig die R\u00fcckkehrer waren. James Sheppard mit zwei Vorlagen und Louis-Marc Aubry mit einem Tor. Dazu der Neuzugang Austin Ortega, der ebenfalls zwei Tore vorbereitete. Die neue Nummer 21 lieferte ein klasse Deb\u00fct, welches Hoffnung auf mehr macht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Man sollte die positiven Dinge aus diesem Spiel mitnehmen und sich vielleicht vornehmen, in Zukunft mal \u00fcber 60 Minuten sein Spiel durchzuziehen, um sich solche Zitterpartien zu ersparen. Aber am Ende ist ja alles gut ausgegangen und nur das z\u00e4hlt jetzt erst einmal. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sean Backman nach dem Spiel bei <em><strong>Magenta Sport<\/strong><\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Jeder kann das Game-Winning-Goal erzielen, dass es Jens Baxmann war, ist umso sch\u00f6ner. Das erste Drittel war gut, das zweite Drittel nicht, da haben wir zu viele Strafen kassiert. James Sheppard und Louis-Marc Aubry sind enorm wichtig f\u00fcr uns.\u00a0<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schwenningens St\u00fcrmer Marcel Kurth analysierte das Spiel wie folgt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Im ersten Drittel war es nicht gut genug, was wir da abgeliefert haben. Wir haben die einfachen Sachen nicht hinbekommen, deswegen war Berlin so \u00fcberlegen. Auf die letzten beiden Drittel kann man aufbauen. Wir m\u00fcssen die einfachen Sachen richtig machen. Wir haben viel zu viele Strafen bekommen, so ist es schwer, in den Rhythmus zu kommen.\u00a0<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin sind gut aus der L\u00e4nderspielpause zur\u00fcckgekommen. Vor 3.767 Zuschauern in der Helios-Arena setzte sich der DEL-Rekordmeister beim Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings mit 5:3 (2:0,1:2,2:1) durch und sicherte sich damit drei enorm wichtige Punkte im Kampf um Platz Zehn. 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