{"id":8272,"date":"2019-01-25T22:33:49","date_gmt":"2019-01-25T21:33:49","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8272"},"modified":"2019-01-25T22:33:49","modified_gmt":"2019-01-25T21:33:49","slug":"46-nach-42-fuehrung-eisbaeren-brechen-nach-starkem-zweiten-drittel-im-schlussdrittel-komplett-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/01\/25\/46-nach-42-fuehrung-eisbaeren-brechen-nach-starkem-zweiten-drittel-im-schlussdrittel-komplett-ein\/","title":{"rendered":"4:6 nach 4:2-F\u00fchrung: Eisb\u00e4ren brechen nach starkem zweiten Drittel im Schlussdrittel komplett ein"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"134\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Nach 40 Minuten dachte man, die Eisb\u00e4ren Berlin w\u00fcrden heute Abend die Niederlagenserie beenden, f\u00fchrten sie doch mit 4:2 bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Um kurz vor 22 Uhr war jedoch klar, dass es die siebte Niederlage in Folge setzen w\u00fcrde. Vor 6.549 Zuschauern verloren die Berliner das &#8222;Sechs-Punkte-Spiel&#8220; bei den Franken mit 4:6 (1:2,3:0,0:4) und rutschten damit auf Platz Zehn in der Tabelle ab. Die Pre-Playoffs geraten mehr denn je in Gefahr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch heute fehlten dem Hauptstadtclub neun Stammspieler. Daf\u00fcr gaben zwei Verteidiger ihr Comeback. Kai Wissmann kehrte nach \u00fcberstandener Verletzung zur\u00fcck ins Team, Constantin Braun gab sogar sein Saison-Deb\u00fct. Und &#8222;Tine&#8220; wusste um die Bedeutung dieser Partie, wie er im Vorfeld im Interview bei <em><strong>Magenta Sport<\/strong><\/em> sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">N\u00fcrnberg ist generell immer heimstark. Wir wissen, worum es geht. Es wird eine Schlacht mit Playoff-Charakter.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Unterschiedlicher h\u00e4tten die Voraussetzungen nicht sein k\u00f6nnen. W\u00e4hrend N\u00fcrnberg einen guten Lauf hatte &#8211; vier Siege aus den letzten f\u00fcnf Spielen &#8211; verloren die Eisb\u00e4ren die letzten sechs Spiele. Und dennoch war es ein Duell auf Augenh\u00f6he in den ersten 20 Minuten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Vom ersten Bully an war es ein hart umk\u00e4mpftes Spiel mit intensiven Zweik\u00e4mpfen, beide Teams wussten um die Bedeutung dieses &#8222;Sechs-Punkte-Spiels&#8220;. Die erste Chance der Partie hatten dann die G\u00e4ste von der Spree. Starker Forecheck von Brendan Ranford, der hinter der Torlinie die Scheibe erk\u00e4mpfte und sie vor das Tor spielte, wo sein Kumpel Colin Smith zum Abschluss kam, aber an Niklas Treutle scheiterte. Es war der Beginn einer guten Phase der Eisb\u00e4ren mit zwei weiteren guten M\u00f6glichkeiten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter fuhr Chris Brown alleine auf Kevin Poulin zu, doch der Berliner Goalie wehrte den Schuss ab. Es entwickelte sich nun ein hin und her, beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss vor dem Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der sechsten Spielminute konnten die N\u00fcrnberger erstmals an diesem Abend jubeln. Ein klasse Aufbaupass von Oliver Mebus auf Chad Bassen, der passte die Scheibe r\u00fcber zu Will Acton in den Slot und dieser vollendete eiskalt &#8211; 0:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber kurz darauf die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl und eher durch Zufall landete die Scheibe nach einem Frank H\u00f6rdler Schuss und einem Marcel Noebels Abf\u00e4lscher vor dem Schl\u00e4ger von Sean Backman, welcher die Scheibe im halbleeren Tor versenken konnte &#8211; 1:1 (7.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur zwei Minuten sp\u00e4ter N\u00fcrnberg mit der n\u00e4chsten dicken Chance. Daniel Wei\u00df mit dem Querpass von rechts in den Slot, wo Max Kislinger zum Abschluss kam, in Kevin Poulin aber seinen Meister fand. Und die Eisb\u00e4ren waren zweimal durch Marcel Noebels gef\u00e4hrlich, der einen Schuss vor dem Tor abf\u00e4lschen und so richtig gef\u00e4hrlich machen konnte. Auch der Nachschuss wurde zu einer guten Chance der Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und dann kam es mal wieder zu einer unn\u00f6tigen Strafzeit wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Brandon Buck mit einem klasse Zuspiel von links vor das Tor, wo Chris Brown im Zweikampf mit Constantin Braun nur noch die Kelle hinhalten musste &#8211; 1:2 (14.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und N\u00fcrnberg h\u00e4tte wenige Augenblicke sp\u00e4ter nachlegen k\u00f6nnen, doch Patrick Reimer traf nur den Pfosten. Die Eisb\u00e4ren anschlie\u00dfend noch einmal mit einem Powerplay, welches aber harmlos war und somit nahm N\u00fcrnberg das 2:1 mit in die Kabine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Mitteldrittel begannen die Eisb\u00e4ren \u00e4u\u00dferst druckvoll und es sollte ein Vorgeschmack auf die folgenden 20 Minuten werden. Denn das Drittel dominierten eindeutig die Eisb\u00e4ren, mit zunehmender Spieldauer wurden die Hausherren verunsicherter.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der Aufwand der Berliner wurde in Minute 27 belohnt. Frank H\u00f6rdler zog einfach mal von der blauen Linie ab, vor Niklas Treutle war viel Verkehr und schon schlug der Puck im N\u00fcrnberger Tor ein &#8211; 2:2.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur 33 Sekunden sp\u00e4ter lagen die Eisb\u00e4ren pl\u00f6tzlich vorne. Oliver Mebus schlug an der eigenen blauen Linie \u00fcber die Scheibe, Sean Backman schnappte sich das Spielger\u00e4t, spielte einen Doppelpass mit Marcel Noebels und am Ende hatte Backman das leere Tor vor sich und nat\u00fcrlich keine gro\u00dfe M\u00fche, die Scheibe dort zu versenken &#8211; 3:2 (27.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Von N\u00fcrnberg war kaum etwas zu sehen, das Spiel Geschehen spielte sich haupts\u00e4chlich im Drittel der Franken ab. Die Eisb\u00e4ren noch einmal mit zwei \u00dcberzahlspielen, welche sehr gut aussahen. Man fand in die Formation, man spielte gute P\u00e4sse und man nahm die Sch\u00fcsse. Und im zweiten Powerplay sollte sich die gute Arbeit auch belohnen. Colin Smith mit dem Zuspiel auf Micki DuPont an die blaue Linie, welcher vollkommen alleine gelassen wurde. Der Eisb\u00e4ren-Oldie zog ab, Vincent Hessler f\u00e4lschte unhaltbar ab und schon stand es 4:2 f\u00fcr Berlin (36.). Was zugleich der Pausenstand im Frankenland nach zwei Dritteln war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">N\u00fcrnberg kam engagiert aus der Kabine und machte sofort deutlich, dass sie dieses Spiel noch nicht aufgegeben hatten. Und die Eisb\u00e4ren nahmen sofort die n\u00e4chste unn\u00f6tige Strafzeit, Kai Wissmann wegen Spielverz\u00f6gerung. Und N\u00fcrnberg nutzte auch das zweite Powerplay an diesem Abend. Klasse Kombination der Franken, Shawn Lalonde wurde auf links au\u00dfen angespielt und schoss fast auf der Torlinie stehend ein &#8211; 4:3 (43.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die n\u00e4chste Strafe lie\u00df nicht lange auf sich warten, dieses Mal traf es Colin Smith wegen Hakens. Zwar \u00fcberstanden die Berliner diese Unterzahl, aber kaum waren sie komplett, fehlte die Zuordnung noch, was N\u00fcrnberg ausnutzen konnte. Patrick Reimer kam am linken Bullykreis zum Schuss, welcher Poulin durch die Schoner ging &#8211; 4:4 (48.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">N\u00fcrnberg war wieder zur\u00fcck im Spiel und es sollte noch schlimmer kommen. Die Eisb\u00e4ren vert\u00e4ndelten die Scheibe in der neutralen Zone, 2-auf-1 der Gastgeber, Patrick Reimer mit dem Querpass, welchen Micki DuPont ins eigene Tor lenkte &#8211; 4:5 (49.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Unfassbar, nach dem zweiten Drittel komplett verunsicherte N\u00fcrnberger waren auf einmal wieder hellwach und die klar dominierende Mannschaft, w\u00e4hrend im Mitteldrittel noch \u00fcberlegene Eisb\u00e4ren v\u00f6llig auseinander fielen und wenig Gegenwehr zeigten. Ja, sie bem\u00fchten sich, ja, sie versuchten viel, aber man merkte ihnen dann wieder die Verunsicherung an und es waren wieder nur halbe Aktionen. N\u00fcrnberg stand hinten nun aber auch kompakt und blockte viele Sch\u00fcsse, machte es den Eisb\u00e4ren so sehr schwer. Und wenn die Eisb\u00e4ren doch aussichtsreich zum Abschluss kamen, war Niklas Treutle im N\u00fcrnberger Tor zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten in der Schlussphase aufmachen, was N\u00fcrnberg Platz zum Kontern brachte, aber Kevin Poulin war zur Stelle. N\u00fcrnberg kassierte dann gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende noch einmal eine 2+2-Minuten Strafe, die Eisb\u00e4ren also in \u00dcberzahl. Die gro\u00dfe Chance, mit zwei Mann mehr den Ausgleich zu erzielen, denn Trainer St\u00e9phane Richer nahm nat\u00fcrlich wenig sp\u00e4ter Goalie Kevin Poulin vom Eis. Aber N\u00fcrnberg erk\u00e4mpfte die Scheibe und Patrick Reimer sorgte mit seinem dritten Treffer an diesem Abend f\u00fcr den Schlusspunkt unter dieser sehr unterhaltsamen Partie &#8211; 4:6 (59.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mit den drei Punkten zogen die Franken in der Tabelle an den Eisb\u00e4ren vorbei, welche damit nur noch Zehnter sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nun ja, was will man \u00fcber das Spiel jetzt sagen? Die Eisb\u00e4ren waren nach 40 Minuten auf der Siegerstra\u00dfe, spielten ihr bestes Drittel in diesem Jahr und f\u00fchrten mit 4:2 bei komplett verunsicherten N\u00fcrnbergern. Da muss man ganz anders zum letzten Drittel aus der Kabine kommen, da muss man dem Gegner zeigen, egal was ihr versuchen werdet, wir geben das Spiel nicht mehr her. Aber N\u00fcrnberg hat die Eisb\u00e4ren von Anfang an unter Druck gesetzt und relativ schnell f\u00fcr den Ausgleich gesorgt und dann das Spiel tats\u00e4chlich noch komplett gedreht. Weil die Eisb\u00e4ren mit jedem weiteren Gegentreffer mehr und mehr auseinander gefallen sind. Zwar haben sie sich anschlie\u00dfend noch einmal bem\u00fcht, aber von der Entschlossenheit, welche man im Mitteldrittel an den Tag gelegt hatte, war nichts mehr zu sp\u00fcren. Man baute eine komplett verunsicherte N\u00fcrnberger Mannschaft wieder auf und gab dieses &#8222;Sechs-Punkte-Spiel&#8220; noch aus der Hand. Weil N\u00fcrnberg im letzten Drittel mehr Willen und Kampfgeist an den Tag legte als die Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die h\u00e4tten einfach so weiterspielen m\u00fcssen, wie die 40 Minuten zuvor bzw. so wie im zweiten Drittel, das war manlwieder richtig starkes Eisb\u00e4ren-Eishockey gewesen. Aber erneut schaffte man es, sich im letzten Drittel um den Lohn einer eigentlich guten Leistung zu bringen. Das war am Sonntag in Wolfsburg schon der Fall, als man den sicher geglaubten Punkt noch aus der Hand gab. Und heute dachten wohl alle nach dem zweiten Drittel, es k\u00f6nnten tats\u00e4chlich mal wieder drei Punkte werden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Man hat halt mal wieder einen Weg gefunden, das Spiel noch zu verlieren. Man h\u00e4tte in den letzten 20 Minuten genauso weiterspielen m\u00fcssen, dann w\u00e4ren die N\u00fcrnberger nicht zur\u00fcckgekommen aber man hat das Eishockey spielen fast schon wieder eingestellt und sich seinem Schicksal ergeben. Man fragt sich, wann diese Mannschaft die Niederlagenserie beenden will? Heute war die beste Gelegenheit dazu, die Mannschaft zeigte 40 Minuten lang, dass sie wussten, was auf dem Spiel stand. Nur leider hat ein Eishockeyspiel 60 Minuten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Florian Busch mit seiner Analyse nach dem Spiel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die Strafzeiten waren ungl\u00fccklich. Wir schie\u00dfen im zweiten Drittel drei Tore, die im dritten Drittel vier. Die Strafen haben es letztendlich ausgemacht. Wir spielen kein schlechtes Eishockey, wir m\u00fcssen halt nur mal Erfolg haben. Wir waren Sonntag schon nah dran, heute auch wieder. Wir brauchen Punkte. Wir sind Berlin, wir geben nicht auf.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 40 Minuten dachte man, die Eisb\u00e4ren Berlin w\u00fcrden heute Abend die Niederlagenserie beenden, f\u00fchrten sie doch mit 4:2 bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Um kurz vor 22 Uhr war jedoch klar, dass es die siebte Niederlage in Folge setzen w\u00fcrde. 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