{"id":8236,"date":"2019-01-05T12:11:09","date_gmt":"2019-01-05T11:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8236"},"modified":"2019-01-05T12:11:09","modified_gmt":"2019-01-05T11:11:09","slug":"01-n-p-gegen-straubing-die-eisbaeren-enttaeuschen-mal-wieder-ihre-fans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2019\/01\/05\/01-n-p-gegen-straubing-die-eisbaeren-enttaeuschen-mal-wieder-ihre-fans\/","title":{"rendered":"0:1 n.P. gegen Straubing: Die Eisb\u00e4ren entt\u00e4uschen mal wieder ihre Fans"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7946\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Ausgabe #22:<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Straubing_tigers_logo.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"125\" \/><span style=\"color: #000000;\">Mit einem Heimsieg sind die Eisb\u00e4ren Berlin ins neue Jahr gestartet, doch die Freude dar\u00fcber hielt nicht lange an. Denn schon im zweiten Heimspiel des Jahres hinterlie\u00dfen die Eisb\u00e4ren mal wieder einen entt\u00e4uschenden Eindruck und verloren gegen die Straubing Tigers am Ende vor 13.619 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof mit 0:1 n.P. (0:0,0:0,0:0\/0:0,0:1) und treten somit weiterhin auf der Stelle in der DEL-Tabelle.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren auch diesmal ohne Mark Cundari, Kai Wissmann, Florian Kettemer, Thomas Oppenheimer und Mark Olver. Im Tor stand diesmal Kevin Poulin.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8237\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8237\" class=\"size-medium wp-image-8237\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_193950-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_193950-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_193950-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_193950-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8237\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hinein in ein erstes Drittel, welches viel Kampf, aber auch viel Krampf bot. Ein sch\u00f6nes oder tolles Eishockeyspiel, wie es Straubings Coach Tom Pokel fand, war es jedenfalls nicht. Also f\u00fcr meinen Geschmack, aber ich denke mal, dass ich mit dieser Meinung nicht so ganz alleine da stehe.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten im ersten Drittel zwei \u00dcberzahlspiele, doch in diesen bekamen sie es hin, f\u00fcr \u00fcberhaupt keine Gefahr zu sorgen. Straubing hingegen war bei seinem einzigen Powerplay im Auftaktdrittel wesentlich gef\u00e4hrlicher, hatte kurz vor dem Ende aber Pech, dass der Pfosten im Weg stand. Das h\u00e4tte die F\u00fchrung sein k\u00f6nnen, die auch keinesfalls so unverdient gewesen w\u00e4re, denn Straubing wirkte im ersten Drittel frischer und aktiver als die Eisb\u00e4ren. Deren Chefcoach St\u00e9phane Richer war mit der Leistung seiner Jungs auch nicht zufrieden und machte seinen Unmut in der Kabine auch deutlich, wie er nach dem Spiel auf der Pressekonferenz sagte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Drittel fanden die Eisb\u00e4ren dann besser ins Spiel und so entwickelte sich ein Duell auf<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8238\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8238\" class=\"size-medium wp-image-8238\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_2033000-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_2033000-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_2033000-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_2033000-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8238\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Augenh\u00f6he. Beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg in die Offensive, konnten sich dabei durchaus gute Chancen erspielen und auch immer mal wieder f\u00fcr kurze Phasen den Gegner in deren Drittel einschn\u00fcren. Aber beide Goalies wollten an diesem Abend einfach keinen Puck durchlassen. Und wenn sie doch einmal geschlagen waren, dann rettete f\u00fcr beide Goalies im Mitteldrittel die Latte oder der Pfosten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber was in diesem Drittel auch auffiel, die Eisb\u00e4ren mit zu vielen unn\u00f6tigen Scheibenverlusten, die es Straubing immer wieder erm\u00f6glichten, einen neuen Angriff zu starten. Die Verunsicherung der Berliner war deutlich zu sp\u00fcren und zu sehen. Auch nach 40 Minuten warteten die Fans immer noch auf den ersten Treffer in diesem Spiel.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8239\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8239\" class=\"size-medium wp-image-8239\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_194003-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_194003-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_194003-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20190104_194003-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8239\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel waren die Eisb\u00e4ren dann die Mannschaft, die aufs &#8222;Tempo&#8220; dr\u00fcckte. Die Eisb\u00e4ren wollten im Schlussdrittel das Tor erzwingen, suchten immer wieder den Abschluss, nur zu selten waren diese Sch\u00fcsse dann auch gef\u00e4hrlich. Entweder machten die Straubinger die Schusswege so gut zu, dass sie die Eisb\u00e4ren zu ungef\u00e4hrlichen Sch\u00fcssen nach au\u00dfen dr\u00e4ngten oder aber Jeff Zatkoff im Tigers-Tor hatte freie Sicht oder aber die Scheiben gingen neben das Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Von Straubing kam im letzten Drittel dann nicht mehr so viel, weil die Eisb\u00e4ren eben das Spiel bestimmten und Straubing hinten immer wieder festsetzten. Aber wenn sie zu Chancen kamen, war entweder der Pfosten im Weg oder Kevin Poulin rettete in h\u00f6chster Not. Der einzige Eisb\u00e4r, der in dieser Saison Konstanz an den Tag legt im Vergleich zu seinen Teamkollegen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es blieb beim 0:0 nach 60 Minuten, beide Teams sicherten sich also einen Punkt und es ging in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber diese blieb eher unspektakul\u00e4r, Straubing in der letzten Minute noch einmal mit einem Powerplay, aber die Unterzahl \u00fcberstanden die Hausherren schadlos und so ging auch das zweite Heimspiel des neuen Jahres ins Penaltyschie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nur dieses Mal hatten die G\u00e4ste aus Niederbayern das bessere Ende auf ihrer Seite. Die ersten drei Sch\u00fctzen vergaben jeweils, wobei Jeremy Williams fast die Entscheidung erzielt h\u00e4tte, doch er traf nur die Latte. Es ging in die n\u00e4chste Runde und da liefen Jamie MacQueen und Jeremy Williams erneut an, Letzterer traf als einziger Sch\u00fctze und sicherte Straubing somit den Zusatzpunkt, der enorm wichtig im Kampf um einen direkten Playoff-Platz ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In dieser Saison werden wir wohl kein Offensiv-Festival der Eisb\u00e4ren mehr erleben. Vielmehr arbeitet diese Mannschaft derzeit Eishockey als dass sie es spielt und das sieht nicht immer sch\u00f6n aus und f\u00fchrt auch nicht immer zum Erfolg. Und konstant spielt sie auch nicht, mal haben sie Spiele bei, wo man denkt, dass war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, nur um im n\u00e4chsten Spiel f\u00fcnf Schritte wieder zur\u00fcckzugehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Rein von der Tabelle gesehen ist ein Top-6-Platz bei nur sechs Z\u00e4hlern R\u00fcckstand nach wie vor im Bereich des M\u00f6glichen und ein Pre-Playoff-Platz so gut wie sicher bei 15 Punkten Vorsprung auf Platz Elf, da die Konkurrenz dahinter schw\u00e4chelt. Aber will man mit so einer Leistung \u00fcberhaupt Playoffs spielen bzw. h\u00e4tte man da \u00fcberhaupt eine Chance? Ich sage zu Beidem nein, denn was die Eisb\u00e4ren in dieser Saison ihren Fans anbieten, ist viel zu oft eine gro\u00dfe Entt\u00e4uschung und hat nichts mit dem zu tun, was die Eisb\u00e4ren spielen wollen und wo sie sich selbst sehen. Platz Neun entspricht nicht den Anspr\u00fcchen der Eisb\u00e4ren-Verantwortlichen, dabei ist Platz Neun aber nur m\u00f6glich, weil mit Goalie Kevin Poulin wenigstens ein Eisb\u00e4r sich in jedem Spiel den Hintern aufrei\u00dft, um dem Team eine Siegchance zu geben. Nur wenn die Jungs da vorne nicht mitziehen und ihr Trikot viel mehr lustlos \u00fcber das Eis spazieren fahren, dann braucht man sich am Ende nicht wundern, wenn man keine Tore schie\u00dft und am Ende als Verlierer das Eis verl\u00e4sst.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Sp\u00e4testens jetzt sollten die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren gemerkt haben, dass es gewiss nicht an Cl\u00e9ment Jodoin gelegen hat, dass diese Saison bisher so miserabel l\u00e4uft, aber Fehler einzugestehen war noch nie eine St\u00e4rke der Eisb\u00e4ren. Hier sonnt man sich vielmehr noch in der letzten Saison, in der man den achten Meistertitel nur knapp verpasst hatte. Dass man da aber auch schon einige Sachen bei hatte, die nicht so gut liefen, vergisst man aber bei den Verantwortlichen und zudem setzte man ja Chefcoach Uwe Krupp vor die T\u00fcr, der sicherlich gerne weitergemacht h\u00e4tte in Berlin, aber dass es im Inneren der Eisb\u00e4ren seit Jahren nicht rund l\u00e4uft, wei\u00df man nicht erst seit dieser Saison. So lange man aber in Berlin nicht mal anf\u00e4ngt, zu handeln, werden solche Leistungen wie in diesem Jahr uns auch in den n\u00e4chsten Jahren bevorstehen, die Frage ist dann nur, wie lange sich dass die Fans in Berlin noch mit anschauen. Die Zuschauerzahlen sind schon jetzt r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/span> <span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren spielen die Arena leer.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ausgabe #22: Mit einem Heimsieg sind die Eisb\u00e4ren Berlin ins neue Jahr gestartet, doch die Freude dar\u00fcber hielt nicht lange an. 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